Evenus
26.07.09, 00:47
Neulich waren meine Begleitung und ich in Covent Garden zum shoppen und plötzlich standen wir mit knurrendem Magen da... Mc Donalds war keiner zu sehen und so warf ich einen Blick auf's Handy. Ergebnis: L'Atelier de Joël Robuchon. Ein grosser Name und genau das Gegenteil von McD, aber besonders gestört hat uns das nicht. ;)
Die West Street ist wirklich klein und so standen wir plötzlich vor einem Eingang, der nicht viel grösser als der eines Pubs war. Ohne Reservation läuft grundsätzlich nichts in London und darum habe ich mich vorsichtig erkundigt wie es aussehe. Das Glück war uns hold und wir erhielten sehr schöne Plätze. Auf die Plätze möchte ich jetzt nochmal zurück kommen. Das Restaurant ist wie eine Bar um die Showküche aufgebaut, weshalb die interessantesten Plätze an der Bar zu finden sind. Es gibt zwar noch wenige (ca. 6?) Tische, welche ich jedoch nicht empfehle, weil man dann zu "weit weg" vom Geschehen sind. Einzige Ausnahme wäre ein Essen mit Freunden, ansonsten plädiere ich ohne Wenn und Aber für die Bar! Unromantisch? Im Gegenteil. Die entferntesten Plätze vom Eingang sind ruhig und blickgeschützt (auf dem Bild hinten links), sowie fast schon in der Küche. :) Ich war über das Ambiente sehr angenehm überrascht und meine Begleitung fand die Kombination von schwarzen Interiereur, roten Akzenten und grüner (Pflanzen) Dekoration sehr gelungen. Ich betone die Einrichtung, weil es wirklich romantisch und schick ist. :) Unser erster Eindruck war: Wow! :D Ach so, vom Einrichtungsstil liegt man mit Indochina-Panasia sicherlich nicht schlecht.
Nachdem wir plaziert wurden kam die leidige Frage ob wir kurz was essen oder wirklich essen. Einstimmig entschlossen wir uns für letzteres, was wir definitiv nicht bereut haben. Die Speisekarte ist übersichtlich und ergiebig wobei ich anfügen mag, dass es auch ein wirklich anständiges vegetarisches Gross-Menü gibt, welches in guten Restaurants leider Mangelware ist. Wir entschieden uns für das "Menu Découverte" mit Caviar, Entenleber, Jakobsmuscheln,Tartar und weiteren Leckereien. Die Weinkarte war leider nicht soooo weltbewegend, weswegen ich am Anfang zögerlich war und diskret vom Sommelier angesprochen wurde. Obwohl alles sehr freundlich war, war mir dieser Punkt ein bisschen zu aufdringlich. Nachdem ich allerdings festgestellt (und gehört) hatte, dass das Personal durch die Bank französisch spricht (Ausnahme ist ein deutsches Mädchen) habe ich die Sprache gewechselt und siehe da - plötzlich war alles ganz entspannt. Nach dem wirklich leckeren Linsensalat habe ich aber dennoch eine grosse Flasche französischen Weins bestellt und war sehr glücklich damit. Die Portionen sind recht klein, weswegen man keine Skrupel haben sollte lieber einen Gang mehr als zuwenig zu bestellen. Falls das Tartar noch auf der Karte sein sollte -> lecker! Richtig würzig und natürlich. Das war das beste Tartar seit langem! Das Brot war gut, konnte aber leider qualitativ nicht mit dem Tartar gleichziehen. Das Dessert war - nein, die Geschichte mit dem Käsewagen kommt heute nicht - toll. Es gab eine Mischung aus Schokoladencreme und weissem Schokoladeneis. Klasse, simpel aber richtig erfrischend! :)
Die Kosten incl. Digestif und Apéro betrugen knapp 300£ für zwei Personen. Anzufügen ist jedoch, dass man am Mittag und vor dem Theater sehr faire Preise erhält, solange man sich den Alkohol verkneift. So kostet das Business-Lunch mit drei Gängen am mittag nur 25£ was wirklich einen guten Preis für das gebotene Niveau darstellt. Zwei Gänge sind sogar schon ab 19£ zu haben, aber aufgrund der Grösse der Portion und des Preisunterschieds nicht empfehlenswert.
PS: Änderung aufgrund des Bildes welches ich vergessen hatte upzuloaden.
Die West Street ist wirklich klein und so standen wir plötzlich vor einem Eingang, der nicht viel grösser als der eines Pubs war. Ohne Reservation läuft grundsätzlich nichts in London und darum habe ich mich vorsichtig erkundigt wie es aussehe. Das Glück war uns hold und wir erhielten sehr schöne Plätze. Auf die Plätze möchte ich jetzt nochmal zurück kommen. Das Restaurant ist wie eine Bar um die Showküche aufgebaut, weshalb die interessantesten Plätze an der Bar zu finden sind. Es gibt zwar noch wenige (ca. 6?) Tische, welche ich jedoch nicht empfehle, weil man dann zu "weit weg" vom Geschehen sind. Einzige Ausnahme wäre ein Essen mit Freunden, ansonsten plädiere ich ohne Wenn und Aber für die Bar! Unromantisch? Im Gegenteil. Die entferntesten Plätze vom Eingang sind ruhig und blickgeschützt (auf dem Bild hinten links), sowie fast schon in der Küche. :) Ich war über das Ambiente sehr angenehm überrascht und meine Begleitung fand die Kombination von schwarzen Interiereur, roten Akzenten und grüner (Pflanzen) Dekoration sehr gelungen. Ich betone die Einrichtung, weil es wirklich romantisch und schick ist. :) Unser erster Eindruck war: Wow! :D Ach so, vom Einrichtungsstil liegt man mit Indochina-Panasia sicherlich nicht schlecht.
Nachdem wir plaziert wurden kam die leidige Frage ob wir kurz was essen oder wirklich essen. Einstimmig entschlossen wir uns für letzteres, was wir definitiv nicht bereut haben. Die Speisekarte ist übersichtlich und ergiebig wobei ich anfügen mag, dass es auch ein wirklich anständiges vegetarisches Gross-Menü gibt, welches in guten Restaurants leider Mangelware ist. Wir entschieden uns für das "Menu Découverte" mit Caviar, Entenleber, Jakobsmuscheln,Tartar und weiteren Leckereien. Die Weinkarte war leider nicht soooo weltbewegend, weswegen ich am Anfang zögerlich war und diskret vom Sommelier angesprochen wurde. Obwohl alles sehr freundlich war, war mir dieser Punkt ein bisschen zu aufdringlich. Nachdem ich allerdings festgestellt (und gehört) hatte, dass das Personal durch die Bank französisch spricht (Ausnahme ist ein deutsches Mädchen) habe ich die Sprache gewechselt und siehe da - plötzlich war alles ganz entspannt. Nach dem wirklich leckeren Linsensalat habe ich aber dennoch eine grosse Flasche französischen Weins bestellt und war sehr glücklich damit. Die Portionen sind recht klein, weswegen man keine Skrupel haben sollte lieber einen Gang mehr als zuwenig zu bestellen. Falls das Tartar noch auf der Karte sein sollte -> lecker! Richtig würzig und natürlich. Das war das beste Tartar seit langem! Das Brot war gut, konnte aber leider qualitativ nicht mit dem Tartar gleichziehen. Das Dessert war - nein, die Geschichte mit dem Käsewagen kommt heute nicht - toll. Es gab eine Mischung aus Schokoladencreme und weissem Schokoladeneis. Klasse, simpel aber richtig erfrischend! :)
Die Kosten incl. Digestif und Apéro betrugen knapp 300£ für zwei Personen. Anzufügen ist jedoch, dass man am Mittag und vor dem Theater sehr faire Preise erhält, solange man sich den Alkohol verkneift. So kostet das Business-Lunch mit drei Gängen am mittag nur 25£ was wirklich einen guten Preis für das gebotene Niveau darstellt. Zwei Gänge sind sogar schon ab 19£ zu haben, aber aufgrund der Grösse der Portion und des Preisunterschieds nicht empfehlenswert.
PS: Änderung aufgrund des Bildes welches ich vergessen hatte upzuloaden.