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Vollständige Version anzeigen : Eine kleine Geschichte aus dem Leben


Lucy
04.02.10, 15:20
ich traf t. vor ca. 7-8 jahren in einem sm-chat. Er sprach mich an und ich erriet aufgrund seines nicks sogleich seinen beruf, was ihm wohl gefiel. Ich fand in T. einen sehr intelligenten, netten gesprächspartner, der mir im laufe der zeit sehr vertraut wurde. Wir tauschten uns über filme, bücher und alles was uns interessiert aus. Er lebt in einer großstadt ca. 400 km entfernt und ist einer von diesen vielbeschäftigten menschen, die nie wirklich zeit für sich haben.
Nachdem wir uns 2 jahre lang ausgetauscht hatten und ich zurück nach frankfurt gezogen war, verkündete er, daß er nach frankfurt käme mich gerne im studio besuchen möchte. Ich arbeitete damals als professionelle domina. Ich freute mich sehr auf ihn, hatte aber überhaupt keine vorstellung, wie er denn aussehen könnte, wie seine stimme klingt usw. wir hatten uns bei unseren vielen, vielen gesprächen auf ganz andere dinge konzentriert.

So kam der große tag. Ich hatte mich in ein hautenges lack-abendkleid gezwängt, die kerzen im studio erzeugten eine atmosphäre wie in einem tempel, die richtige musik für unser zusammentreffen war aufgelegt. Meine kollegin/freundin betrachtete mich kopfschüttelnd und meinte: was machst du eigentlich für einen wind, ist doch nur ein kunde! Nun, das sah ich doch schon ein wenig anders, denn T. war inzwischen schon längst zu einem vertrauten geworden..
Es klingelte, und T kam herein, begrüßte mich, wie es sich gehört, mit handkuss und einem strahlenden lächeln. Und ich bekam innerlich ohnmachtsanfälle, denn ich hatte nicht damit gerechnet, daß er so gut aussieht, man könnte sagen, eine art traummann.

Wir ließen uns ein wenig zeit, tranken einen wein zusammen und unterhielten uns jetzt auch mal ganz genau über sm, denn bisher war das noch gar nicht so richtig das thema gewesen..
Die session begann und der zauber unserer begegnung nahm seinen verlauf. Es war wunderschön, zärtlich und leidenschaftlich, sehr leidenschaftlich . wir gerieten in einen heftigen strudel aus emotionen. Ich hatte so viel lust auf ihn, daß es schon wehtat, wir waren uns sehr nah, aber richtiger sex war ausgeschlossen. Dieser verzicht war dämlich und würde mir heute nicht mehr passieren. Leider hatte ich mich nicht wirklich unter kontrolle und die kleinen heißen küsse hinterließen spuren, die nicht gewollt waren.

Danach war er verdächtig still und ich war auch sehr gefangen in den ereignissen. Ich nahm das zwar wahr, daß er so still war, machte mir aber keine weiteren gedanken darüber.
Nach unserer verabschiedung hörte und sah ich 3 wochen lang nichts von ihm und dachte schon, ich hätte ihn verloren. So war es aber nicht, denn er tauchte wieder auf und sprach über das, was ihm während der session mit mir passiert war. Er hatte dabei jedes gefühl für raum und zeit verloren und war ständig am rande eines orgasmuses gewesen. Er war „geflogen“. Das hätte er als naturwissenschaftler nicht einsortieren können und das hätte ihn so verstört, daß er erst mal mit sich ins reine kommen mußte. Ich konnte ihn beruhigen und ihm erklären, daß so etwas im sm-bereich durchaus passieren kann und man es einfach genießen sollte, gefühle könne man nicht immer rational erklären.

Seitdem sind viele jahre vergangen, wir haben weiterhin unsere vergnüglichen chat-gespräche. T. ist damals zu einem engen freund geworden und steht mir nahe, und das ist völlig unabhängig von lebenspartnern, er hat seine traumfrau im normalen leben gefunden – aber ich bleibe seine dom im herzen.

lg lucy

Lucy
28.02.10, 17:25
und hier kommt teil 2 der geschichte, nämlich seine version. er hat mich gebeten, sie bei mc einzustellen.

Liebe L,

Deinen Bericht im MC fand ich sehr schön, ich bin leicht errötet bei den Gedanken die Du niedergeschrieben hast.
In Anlehnung an Deine Gedanken:

Zufall oder Schicksal, dass wir uns im SMC "begegneten", nette Gesräche, ein Gefühl der Freundschaft obwohl doch völlig Unbekannte gewesen.
Ein gescheitereter Termin nach etwa 1/2 Jahr und dann etwas später der besondere Tag.

Nervös war ich als ich auf das kleine Haus zuging, etwas ängstlich, dass wir uns beim Realtreff nicht so verstehen würden wie im SMC.
Klingeln unter starkem Herzklopfen, dann öffnete sich die Tür.
Grossgewachsen stand sie vor mir, lächelnd und herzlich bat sie mich herein.
Der erste reale Handkuss für Mylady Lynn.
In einem hautengen Lackkleid sorgte sie schon an der Tür für eine gehörige Erregung meiner Sinne.
Sie wies mir den Weg in den Keller. Ein kurzes Gespräch, sie führte es souverän, etwas zurückhaltend, aber aufreizend dominant-erotisch.
Ihre Weiblichkeit im Lack liess mich keine Sekunde den Blick von ihr lassend, aber ihre Augen fesselten mich ebenso.
Mehr meine Tabus erklärend, liess ich ihr ansonsten alle Möglichkeiten sich zu entfalten, ihr Spass zu bereiten dafür war ich hier.
Ein kurzer Rundgang durch die Räumlichkeiten.

Dann wies sie mich an mich auszuziehen, ich spürte ihre Blicke und ging automatisch nackt vor ihr auf die Knie.
Indem sie mich an ihre Leine nahm zeigte sie mir endgültig dass ich ihr Sklave war.

An den Armen fixiert stand ich dann vor ihr, von allen Seiten zugänglich.
Sie umrundete mich, mit sanften Berührungen und mit zart-harten Worten raubte sie mir fast den Verstand bevor sie mir Schwanz und Eier abband.
Grosse Mühe hatte ich meine Erregung so zu beherrschen, dass ich nicht sofort zum Orgasmus kam.
Dann begann sie mich zu schlagen und zu streicheln, endlos lang, garniert mit Klammerspielen an meinen Brustwarzen.
Vom Schmerz übermannt durfte ich meinen Kopf auf ihrer Schulter ausruhen.
Den Duft ihrer Haut geniessend, ihre Haare mein Gesicht streichelnd.

Genau spürend wie sehr sie es genoss, so sehr dass mich später noch 2 Wochen ihre Spuren daran erinnerten, zum Glück damals keine Problem.

Dann führte sie mich auf eine Bank, in Rückenlage mit angewinkelten Beinen fixiert lagen meine Genitalien und meine Anus ihren Blicken und Händen hilflos ausgeliefert.
Kurze Unterbrechungen zur Steigerung der Lustqual, in denen sie mir zwischen meinen Beinen auf mir liegend zuflüsterte, sie sei total .....

Und dann das Ende, eine Erlösung der Lust und gleichzeitig der Wunsch es hätte nie aufhören dürfen.

Noch ganz verwirrt, nackt und noch mit Sperma besudelt vor ihr sitzend, dadurch erniedrigt ihr gestehend wie geil es war.

Ein freundschaftlicher Abschied.

Die Tür fiel ins Schloss, der Wunsch bohrte gleich wieder zu läuten und diese wundervolle dominante Frau nach mehr zu bitten. Später schrieb sie sie hätte mich sofort wieder in den Keller gebracht.

Eine unruhige Nacht.
Wunschträume, hätte sie sich mit ihrem prachtvollen Gesäss doch auf meine Gesicht gesetzt und meiner Zunge befohlen....
Später erfahrend, dass es sie Mühe gekostet hat sich nicht meiner Männlichkeit zur Befriedigung zu bedienen.
Denn wir hatten uns klasssich Herrin-Sklave getroffen - wie schade, dass wir uns keine andere Möglichkeit erlaubt hatten, aber wer denkt schon daran, dass es so kommen könnte.

Seitdem viele Gespräche, Freundschaft, aber niemals Zeit. Wahrscheinlich auch keine Wiederholung dieser Intensivität möglich.
Oder doch? - das Leben geht weiter und ist hoffentlich noch lange nicht zu Ende.

So - ich konnte mich noch ganz gut erinnern finde ich. Gefällt es Dir?

Lucy
15.09.11, 09:28
doch, die intensität war da - und ganz anders.

wir sind beide keine hardcore-smler mehr. wir haben uns wieder getroffen und es war mindestens genauso intensiv. und das mit "fast" normalem leidenschaftlichen sex. unsere verbindung übersteht alle affairen und sonstigen beziehungen, die wir beide haben. es spielt schlichtweg keine rolle.

bald kommt er wieder zu meinem vergnügen und meiner befriedigung. ich freue mich auf ihn.

lg lucy

jakob
15.09.11, 09:40
Und ich freue mich für Dich :kiss:.