Vollständige Version anzeigen : Die Wanderhure - der Film
Das hier schon besprochene Buch "Die Wanderhure" (http://www.mc-escort.de/forum/showthread.php?t=10643), dass sich übrigens auch in meinem Bücherschrank befindet, wurde verfilmt und wird am Dienstag, den 5. Oktober ausgestrahlt.
Bin mal gespannt, was Sat1 draus gemacht hat
http://www.sat1.de/filme_serien/die-wanderhure/
Na da bin ich mal gespannt, werde es zwar nicht direkt schauen können, aber sicher wird er wiederholt, oder ist online zu sehen. Habe es auch gelesen und befürchte, das der Film mal wieder im Vergleich eher nicht mithalten kann. Wobei man ja auch nicht gleich negativ denken sollte, also versuche ich ohne Vorurteil rein zu schauen.
Die Tochter der Wanderhure fand ich im Vergleich allerdings nicht so gut (Bücher).
Ich habe auch alle Bänder hier und gelesen... ;) :D Sehr interessant geschrieben...
Aus Erfahrung weiß man aber, das meist die Bücher dann besser sind als die Verfilmung. Warum das dann so ist, kann wohl niemand sagen...
Andererseits: Wer die Bücher nicht kennt und später (nach dem Film) liest, der findet wieder den Film besser...
Naja, wie so vieles im Leben dann alles eine reine Betrachtungsweise :D
Aus Erfahrung weiß man aber, das meist die Bücher dann besser sind als die Verfilmung. Warum das dann so ist, kann wohl niemand sagen...
Liest du ein Buch, so stellst du dir die Handlung vor deinen inneren Auge dar, du interpretierst das Buch auf deine persönliche Sicht.
Diese deine persönliche Sicht deckt sich aber nie mit der der Filmemacher (Regisseur, Vermarkter). Daher bist du meist vom Film enttäuscht.
Gruß Jupiter
Stimmt.. dies könnte eine Erklärung sein die ich auch nachvollziehen kann :lipkiss:
Tyler Durden
19.09.10, 01:33
Außerdem verändert eine Drehbuchadaption eines Romans immer die Geschichte. Nicht immer nachvollziehbar, und selten wird sie dadurch besser.
Gestern zufällig einen Trailer gesehen und der liess nichts gutes ahnen.
Hölzerne Dialoge und aufgesetzte Emotionen der erste Eindruck. Schaumermal....
Bedrückend aktuell, da waren Insider am Werk.
Gestern zufällig einen Trailer gesehen und der liess nichts gutes ahnen.
Hölzerne Dialoge und aufgesetzte Emotionen der erste Eindruck. Schaumermal....
ich darf mich positiv korrigieren.... Die Produktion hat m..E. die kurve gekriegt
Ich fand ihn gut --- okay das Ende etwas zu süß ---- aber warum nicht, man kann dann besser schlafen und gut träumen
Passionstar
06.10.10, 08:09
für mich ein gutes beispiel für: "manchmal sollte man doch nur das buch lesen"....
grds. finde ich alexandra neldel aber eine gute schauspielerin....dagegen kann man nichts sagen.
Gruß, P.
Das Buch würde ich nicht lesen, es ist ein Frauenroman. Die handelnden Personen sind Frauen, und es geht um die Gefühle von Frauen. Die Männer sind im wesentlichen
von Frauen gesteuert sofern sie nicht nur zerstörerisch wirken. Keine Ahnung, wie es 1415 zuging, die Handlung ist nicht zu überzogen. Einige Wendungen sind zufällig, was glaubhaft
wirkt. Letztlich sind es dann doch zuviele Zufälle. Die Gefühlswelt der Hauptdarstellerin war mir nicht fremd, da hat der Film mich angesprochen. Mehr Zeit als für den Film und nebenher noch was arbeiten, würde ich nicht erübrigen.
Auf jeden Fall ein interessantes Thema und trotz allem eine gute Verfilmung.
klar finde ich das Buch wesentlich ansprechender, aber das ist ja oft der Fall.
http://www.escort-international-diana.com
Louisa Lesander
10.10.10, 19:02
Kurz mal zurück zum Thema, ehrlich gesagt gefiel mir der Film nicht wirklich gut. Meiner Meinung nach waren die Dialoge etwas hölzern und die Dramaturgie war doch eher seichter bis belanglos angelegt. Ich denke man hätte durch aus mehr aus dem Stoff rausholen können. Auch wenn ich Frau Neldel recht gerne mag, aber für die Rolle war sie nicht wirklich die idealste Besetzung.
Ich mag Alexandra Neldel auch sehr aber diesr Film kam irgendwie nicht wirklich gut. Hollywood B movie like .... Es war eigentlich eine Aneinanderreihung von Sequenzen, die sich mir irgendwie nicht als ein Ganzes eröffneten. War halt ein typischer SAT1 Dienstag Film.
Inhaltlich kann ich dem Ganzen auch nicht wirklich etwas abgewinnen. Vielleicht war es ja früher so - Bert Brecht und seine Marketenderinnen lassen grüssen - Ich für meinen Teil fand den Film pathetisch .... Also in Schulnoten bestenfalls eine 4+
LustGeniesser
12.10.10, 14:46
Alexandra Neldel ist schon ein Hingucker, aber mir ging die Reise zu straight. Der schnelle tiefe Fall und dann jede Station eine Stufe nach oben, keine Rückschläge, keine Probleme, nichts.
Dazu paßt vieles nicht zusammen. Erst wird sie der Hurerei bezichtigt und der Stadt verwiesen. Als der König in der Stadt war, probten die Huren den Aufstand, der König amüsierte sich offensichtlich auch mit Huren.
Weiß nicht genaum, wie das Justizwqesen im Mittelalter organisiert war, aber auch wenn die Kirche allmäcjtig war, gab es für kleine Fälle auch niormale Gerichtsbarkeit und daß der Vater mal eben schnell erstochen wurde und das keine Konsequenzen hatte, irritiert mich auch noch. Es war nicht irgendwer, sondern ein angesehener Bürger der Stadt, der von einem Henkersknecht gemeuchelt wurde. Sowas hatte folgen.
Das Mittelalter war nicht sooo dunkel, wie man oft meint. die Medizin war viel weiter entwickelt, viel Wissen ging danach verloren...
Seichte Unterhaltung mit einer attrakiven Hauptdarstellerin, aber das war es dann auch....
klar war das keine hochgeistige unterhaltung, aber ganz nett anzusehen, nur der schluß, der war echter kinderkram. na ja. das buch war viel besser.
lg lucy
Namenloser
12.10.10, 20:39
Irgendwie wirkt es von der Erzählstruktur ein bischen wie ein klassiches Kindermärchen: Es war einmal eine schöne Kaufmanstochter, aber der böse (Schwiegervater?)... und so geht es dann weiter
Sonnenkönig
12.10.10, 21:18
Das Mittelalter war nicht sooo dunkel, wie man oft meint. die Medizin war viel weiter entwickelt, viel Wissen ging danach verloren...
Das ist nicht richtig, jedenfalls nicht auf Europa bzw. das Abendland bezogen. Eher in der Antike war das Wissen teils umfangreicher. Das Mittelalter zeichnete sich etwa durch Exorzismus bei halluzinierenden Fiebernden aus. Sicher ein nicht repräsentatives Schauerbeispiel, jedoch gab es im abendländischen Raum während des Mittelalters praktisch keine medizinischen Fortschritte. Die kamen dann erst mit der Renaissance. Byzanz und andere Kulturräume nehme ich aus.
Fiat lux oriente....
wie jeder weiss, der neben der Wanderhure auch "der Medicus" gelesen hat, wirkte damals im arabischen raum der wohl bekannteste Wissenschaftler jener zeit , Abu Ali Ibn Sina, und verfasste das erste umfassende medizinische Standardwerk der Medizin, den Qanun al Tibb, der seiner zeit weit voraus wahr.
Nun ist ein fiktiver historischer Roman kein geschichtswerk, aber dennoch existierte dieser Mann.
Wahr ist allerdings, dass es im heutigen Mitteleuropa nicht ohne Schuld der einflussreichen Kirche lange gedauert hatte, bis ähnlich fortschrittliche Denker eine Chance hatten.
Bayernbulle
13.10.10, 22:16
Abu Ali Ibn Sina
In Europa immer noch am ehesten unter seinem latinisierten Namen "Avicenna" bekannt...
Marie kämpft um ihre Liebe, "DIE RACHE DER WANDERHURE" Teil 2:
Das große SAT.1 TV-Event mit Alexandra Neldel - Dienstag, 28. Februar um 20:15 Uhr
Lg
vBulletin v3.8.7, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.