Vollständige Version anzeigen : No Smoking
Nun nachdem eine der letzten Raucherfestungen der alten Welt (Spanien) ins Wanken geraten ist, interessiert mich mal wie Euer Werdegang so ist ???
Thule hat den Konsum von Tabakprodukten vor nunmehr einem Jahr aufgegeben. Allerdings ist das ja nicht die "ganze" Geschichte.
Zu Thules Kindheit und Jugend gehörte Rauchen einfach da zu. Das machten jedenfalls (fast) alle Erwachsenen. Jederzeit, hemmungslos und überall.
So geprägt fing ich dann mit dem Hobby auch an.
Nachdem mein Laster allerdigs mehr und mehr überall "verbannt" wurde und wird, kam irgendwann die Umkehr.
Nicht weil der Arm oder das Bein ab sind, mich der Krebs zerfrisst oder so, sondern weil ich nicht gern bie Kälte oder Regen irgendwo draussen vor der Türe stehe.
Die "fetten Raucherjahre" mit schweren Kristallaschenbechern wohin man tritt und schaut sind vorbei.
Das Tischfeuerzeug, welches einem selbstverständlich angereicht wird, sobald man die Packung mit den Glimmstengeln hervorzieht, ist (lange schon) verschwunden.
Auch in den Hotellobbies haben Aschenbecher und Streichholzschachteln seit einigen Jahren weitgehend ausgedient.
Wozu schreibe ich das jetzt eigentlich ?????
Na weil mich interessiert, wie es bei den anderen hier war oder ist. In meinem Umfeld haben viele Menschen irgendwann aufgehört. Teilweise habe ich das gar nicht mitbekommen und ihre Beweggründe sind so verschieden wie Menschen nunmal sind.
Ich halte mich seit Jahren an ein "beschränktes" Rauchen, selbst auferlegt. Heisst: nicht im Büro, nicht im heimischen Haus, einfach wegen der guten Luft. Und beim Restaurantbesuch wäre es manchmal fein nach dem Essen zu "qualmen", es geht aber auch ohne. Im vergangenen Jahr hat es eine nichtrauchende Dame geschafft, mich allein schon mit Konversation so zu "fesseln", dass ich über 9 Stunden Glimmstengel-mäßig nichts vermisst habe. Früher habe ich, wenn es erforderlich war, beispielsweise bei Höhenkletterei, über viele Wochen nicht geraucht.
Aber das mit dem Suchtverhalten bzw. seiner Kontrolle (jedenfalls in Bezug auf chemische Substanzen) ist übrigens keine "Leistung" einer Person, sondern ganz überwiegend von biochemischen Prozessen abhängig. Der Suchtgrad und damit die Probleme bei Enthaltsamkeit sind abhängig von der Zahl entsprechender Rezeptoren auf Zelloberflächen und deren Stimulation. Viele Rezeptoren > starke Abhängigkeit und starke Entzugserscheinungen, wenige Rezeptoren > recht gut kontrollierbare Sucht. Die Zahl der Rezeptoren bzw. deren Aktivierbarkeit ist eine rein erblich bedingte Veranlagung. Ein Mensch mit moderatem Suchtpotential kann sich daher gar keine Vorstellung machen, was es für eine Leistung ist, wenn ein Person mit hohem Suchtpotential dauerhaft Enthaltsamkeit übt.
Danke für Deine Antwort.
Interessant auch der Betrag zur Abhängigkeit. Ich dachte das wäre je nach Suchtmittel für alle Betroffenen der jeweiligen Substanz gleich.
Kontrolliertes Rauchen habe ich auch mal probiert (Mengenbegrenzung). Ne Zeit lang ging das auch.
Irgendwann stellte ich dann aber fest "Du qualmst so viel als wie zuvor."
Da habe ich diese Variante aufgegeben.
nightrider
03.01.11, 16:49
Nichtraucher. Von Anfang an und so bleibts.
Es gibt sinnvollere Dinge, sein Geld zu investieren:bettchen:
ich habe früher am tag 60 zigaretten geraucht und eines tages beschlossen: am montag höre ich auf.
am montag habe ich aufgehört, bin zum arzt gegangen, habe mir für 3 tage akkupunktur verpassen lassen, was mich ruhiggestellt hat und ab da war es die pure sturheit. ich war 14 tage lang krank und hatte entzugserscheinungen. DAS will ich nie wieder haben.
ich habe seit 15 jahren keine zigarette mehr geraucht :-).
lg lucy
Bayernbulle
03.01.11, 17:58
höchstens mal ein Zigarillo oder eine Zigarre zum Genuss....manchmal auch etwas fürs Kopfkino, wenn die Zigarre schon einmal an der intimsten Stelle einer Dame zum Einsatz kam ..:schaem:
1. Zigarette mit 9 (dummer Jugendstreich)
Dann mit 12/13 im Fussballverein, weil es ja ach so cool war, aber schnell wieder sein lassen.
Seitdem nur 2-3 mal Silvester, das letzte mal war es 1999/2000.
Familie alles Raucher: Vater, Mutter und Bruder.
Nur ich tanzte irgendwie aus der Reihe.. morgens keine Zigarette und kein Kaffee... und das ist noch heute so.
Obwohl ich seit Jahren mit keinem/er Raucher(in) zusammen wohne hat es mich mit Lungenkrebs erwischt.
Aber was soll's, man lebt :zwinker:
Ich rauche nur nach dem Sex, und das ist auch gut so. Ansonsten eine oder zwei Zigarren im Monat.
Gruss Hans
Bayernbulle
03.01.11, 18:41
Ich rauche nur nach dem Sex..
also doch Kettenraucher...:lach:
ShivaRagazzo
03.01.11, 18:45
Nach meiner ersten selbst gedrehten mit 18 habe ich mich erfolgreich übergeben und hatte nie mehr das Gefühl, da mitmachen zu müssen.
Über 10 Jahre dann noch ca. 10 Kommunikationszigaretten im Jahr, nach gutem Essen zum Kaffee...,
dann ist auch das eingeschlafen.
Seither massiere und schmuse ich auch mehr und stille meine "Sucht" über die Hautrezeptoren.
Bin seit jeher Nichtraucher und habe das Rauchen auch nie ausprobiert.
Und wie Nightrider schon sagte.....man kann das Geld besser investieren....
Ich rauche seit ich 15 bin und außer durch wenige erzwungene Pausen auch durchgehend. Vor zwei Jahren habe ich mal 7 Monate aufgehört und - keine Ahnung, welcher Teufel mich geritten hat - dummerweise während eine Heilfastenwoche wieder angefangen. :boink:
Der Gedanke ans Aufhören ist zwar permanent da, mal mehr, mal weniger.. vor allem wenn ich denke, dass meine Katzen das Gift über Fell aufnehmen. Aber ich glaube, so lange es nicht wirklich "klickt" im Kopf, also der Wille stark genug ist, bringt es nichts. Und da würden auch keine Hilfsmittel wie Kaugummi o.ä. helfen.
Was mich aber nicht stört ist, z.B. bei einem Treffen nicht zu rauchen. Wenn ich weiß, dass der Herr überzeugter Nichtraucher ist, dann rauche ich nach dem Duschen/Haarewaschen auch nicht mehr, weil ich mir vorstellen kann, dass es eben nicht so angenehm für ihn ist. Ich sage vorher auch, dass ich Raucherin bin, um diesen Punkt zu klären.
Aber das mit dem Suchtverhalten bzw. seiner Kontrolle (jedenfalls in Bezug auf chemische Substanzen) ist übrigens keine "Leistung" einer Person, sondern ganz überwiegend von biochemischen Prozessen abhängig. Der Suchtgrad und damit die Probleme bei Enthaltsamkeit sind abhängig von der Zahl entsprechender Rezeptoren auf Zelloberflächen und deren Stimulation. Viele Rezeptoren > starke Abhängigkeit und starke Entzugserscheinungen, wenige Rezeptoren > recht gut kontrollierbare Sucht. Die Zahl der Rezeptoren bzw. deren Aktivierbarkeit ist eine rein erblich bedingte Veranlagung. Ein Mensch mit moderatem Suchtpotential kann sich daher gar keine Vorstellung machen, was es für eine Leistung ist, wenn ein Person mit hohem Suchtpotential dauerhaft Enthaltsamkeit übt.
Ich bin der festen Überzeugung, dass sich dieses nicht nur auf die Sucht nach chemischen Substanzen bezieht.. :cool:..... gaaaanz sicher nicht..... :schleim: :blinken: :brust-zeigen:
Das Rauchen gehört bei mir zunächst zu den "Jugendsünden". Später kamen noch die Selbsterfahrungen mit dem Joint hinzu.
Dann hatte ich einen Unfall, der einen Krankenhausaufenthalt notwendig machte. Die erste Zeit war mir nicht nach Rauchen zumute, hab es dann ganz gelassen.
Das ist sehr viele Jahre her und seitdem bewege ich mich in der "rauchfreien" Zone.
Mich hat es immer gestört, wenn in einem Restaurant direkt am Nebentisch geraucht wird.
In der Vorbereitung für ein Escort-Treffen spreche ich es an, da die Damen schon während des Treffens aufs Rauchen verzichten, aber wenn sie dann bei der Anreise im Auto noch geraucht haben, sitzt der "Duft" leider in den Haaren.
Gruß Jupiter
ja ne Kippe nachm Sex MUSS sein ;)
ja ne Kippe nachm Sex MUSS sein ;)
Sagen wir mal so... es ist "nice to have"... und es gibt wirklich viele tolerante Nichtraucher, die es "erlauben"... aber ich habe da auch Verständnis für die, die es eben wegen des Geruchs/Geschmacks (und der geht auch trotz Zähneputzen nicht 100% weg) einfach nicht so klasse finden. Womit wir bei dem Thema Dienstleistung sind... für mich ist es im letzteren Fall eben auch Teil der Dienstleistung, dass ich mein persönliches Interesse (Gelüste) zurückstelle..... und mich vielleicht dann einfach ablenke... :blasen:
und mich vielleicht dann einfach ablenke... :blasen:
Womöglich, bis es (ersatzweise) qualmt??? *total verschreckt guck*
... bis nichts mehr da ist.... :cool:
:lach: :lach:
Also der Ärmste völlig abgebrannt ist ....
:lach: :zwinker:
... ausgelaugt... :zwitsch:
Zum Glück habe ich nie einen Zug an einer Zigarette gemacht, denn sonst würde ich bestimmt heute noch rauchen. Ich bin tolerant gegen Raucher, auch bei einem Escort stört es mich nicht. Nur beim Essen im Restaurant bin ich dankbar für das Rauchverbot.
Dabei ist das kinderleicht mit dem Rauchen aufzuhören...ein Bekannter hat das schon zwanzigmal gemacht.
Na ja also das mit den Restaurants hat mich nicht so gestört, als das Racuhverbot kam. Vieles ist ja auch Gewohnheit, also die Zigarette zum Kaffee.
Ich gebe zu die "fehlt" mir heute auch noch irgendwie. Manche Gewohnheit ist eben nur schwer wieder abzugewöhnen.
Wirklich schlimme Entzugserscheinungen hatte ich nicht.
Na ja und als ich nicht mehr rauchte habe ich trotzdem mal wieder eine "probiert". :schaem:
Die Erfahrung will ich euch nicht vorenthalten, denn ich wollte es ja wissen.
Und es stimmt.
Der Reizhusten ist wieder da, wenn man an der Zigarette zieht. Die schmeckt auch richtig nach Tabak, so wie vor vielen Jahren, also nicht wirklich "gut".
Mir genügte es das Ding einfach nach ein paar Zügen wegzuwerfen und den mäßigen Geschmack und das Husten als letzte Erinnerung zu behalten.
Ich vermisse es jedenfalls nicht (mehr) wirklich.
Bayernbulle
04.01.11, 17:30
ich kann mich an ein Date mit einer Münchner Escort-Dame und Agenturleiterin erinnern, die auf ihrer Website ihre Rauchgewohnheiten mit Gelegenheitsraucherin angab..mich stört es nicht, wenn Escort-Damen rauchen..aber wenn ein Bucher hier empfindlich gewesen wäre hätte es im Karton gerauscht..die Dame hat nämlich außer während des Essens und der sexuellen Aktivitäten immer geraucht..Auf die Frage, ob es micht stört, wenn sie in der Nichtraucher-Suite raucht konnte ich nur erwidern, dass ihre Agentur sicher so gut geht, dass sie die Kosten eines eventuellen Feuerwehreinsatzes selber trägt...
ich kann mich an ein Date mit einer Münchner Escort-Dame und Agenturleiterin erinnern, die auf ihrer Website ihre Rauchgewohnheiten mit Gelegenheitsraucherin angab..mich stört es nicht, wenn Escort-Damen rauchen..aber wenn ein Bucher hier empfindlich gewesen wäre hätte es im Karton gerauscht..die Dame hat nämlich außer während des Essens und der sexuellen Aktivitäten immer geraucht..Auf die Frage, ob es micht stört, wenn sie in der Nichtraucher-Suite raucht konnte ich nur erwidern, dass ihre Agentur sicher so gut geht, dass sie die Kosten eines eventuellen Feuerwehreinsatzes selber trägt...
Sie raucht halt gelegentlich, also bei jeder Gelegenheit :lach:
Neulich beim Bewerbungsgespräch:
"Eine Frage noch....rauchen Sie ?"
"Ja .. gelegentlich...auf Wunsch auch nicht ...." ooops :schaem:
idie Dame hat nämlich außer während des Essens und der sexuellen Aktivitäten immer geraucht..Auf die Frage, ob es micht stört, wenn sie in der Nichtraucher-Suite raucht konnte ich nur erwidern, dass ihre Agentur sicher so gut geht, dass sie die Kosten eines eventuellen Feuerwehreinsatzes selber trägt...
Das ist bei Rauchern eigentlich der Normalfall. Also das nur da und dann nicht geraucht wird, wenn es nicht anders geht.
Die Raucherzimmer und -suiten werden irgendwie auch immer seltener. glaube ich jedenfalls.
lass mich dein Cigarillo sein ...... oder umgekehrt du meine Zigarre
captain123
13.03.11, 21:23
Ich habe als Jugendlicher mal eine Zigarette probiert und fands weder cool noch hat es mir irgendwie geschmeckt und so bin ich bis jetzt Nichtraucher und das ist gut so!
Dafür hab ich halt andere Laster.....
nightrider
14.03.11, 16:35
Bei mir ist es ganz einfach: Ich habe noch nie geraucht und werde es auch nie.
Vor einigen Jahren machte ich ein Experiment: Jeden Tag legte ich das Geld, das ich als Raucher verqualmt hätte, zur Seite. Nach etwa 4 Jahren ergab dies den Kaufpreis für ein Auto.
Gruß:
NR, der außer dem Rauchen allen anderen Lastern fröhnt (Wein, Weib, das mit dem Gesang lassen wir aber lieber).
Hab früher geraucht was die Schachtel her gab. Dann ist eine gute Bekannte von mir an Lungenkrebs gestorben. Da hab ich dann die letzte Kippe ausgemacht und seitdem (knapp 10 Jahre) keine mehr angefaßt. Bin militanter Nichtraucher geworden - wie sich's gehört: die vom Saulus zum Paulus sind ja die Schlimmsten, wie wir wissen! :-)
_LuvUndLee
Neulich beim Bewerbungsgespräch:
"Eine Frage noch....rauchen Sie ?"
"Ja .. gelegentlich...auf Wunsch auch nicht ...." ooops :schaem:
Wenn ich auch noch einen Klassiker beitragen dürfte:
Sie: "Stört es Sie wenn ich rauche?"
Er: "Meine Liebe, es würde mich nicht mal stören wenn Sie brennen würden!"
Also, ich konnte Rausche noch nie ausstehen, da mein Vater es in meiner Kindheit nicht unterlassen konnte bei längeren Autofahrten 20 Glimstängel anzuzünden und mich dabei mitzuvergiften.
Was mir allerdings negativ beim Rauchverbot aufgefallen ist, sind die vielen "nicht Duscher" in den Diskotheken. 10€ für den Eintritt haben die, aber 5€ für'n Deo haben die nicht.
Tinkerbell
16.03.11, 12:52
Seit ich nicht mehr rauche, habe ich leider das Essen für mich entdeckt und habe auch mehr oder minder meine Launen bekommen ;-)
Seit 7 Jahren bin ich konsequente Nichtraucherin.
Schade, das es in Deutschland kein einheitliches Rauchverbot gibt. Es gibt immer noch zu viele Ausnahmeregeln.
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