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Vollständige Version anzeigen : "Es war ein Fehler". CSU will strengere Regeln für Prostitution


Fetisch Escort Köln
31.01.12, 14:39
Die CSU will das Sex-Gewerbe strenger regulieren. Zehn Jahre nach der Legalisierung von Prostitution in Deutschland sei das Rotlichtmilieu noch gefährlicher geworden.

Zehn Jahre nach der Legalisierung von Prostitution in Deutschland ist in der Union der Ruf nach einer strengeren Regulierung laut geworden. "Es war ein Fehler, die Prostitution zu legalisieren", sagte der CSU-Rechtsexperte Stephan Mayer der "Bild"-Zeitung.

Siehe: http://www.n24.de/news/newsitem_7636169.html


M.

Bayernbulle
31.01.12, 14:47
Die CSU will das Sex-Gewerbe strenger regulieren. Zehn Jahre nach der Legalisierung von Prostitution in Deutschland sei das Rotlichtmilieu noch gefährlicher geworden.

Zehn Jahre nach der Legalisierung von Prostitution in Deutschland ist in der Union der Ruf nach einer strengeren Regulierung laut geworden. "Es war ein Fehler, die Prostitution zu legalisieren", sagte der CSU-Rechtsexperte Stephan Mayer der "Bild"-Zeitung.

Siehe: http://www.n24.de/news/newsitem_7636169.html


M.

Die Tendenz ist bedenklich, da gebe ich Dir recht..Allerdings vertritt Mayer den katholisch-fundamentalistischten Teil Bayerns, den Wahlkreis Altötting. Da gibt man seinen Leuten schon mal das, was sie hören wollen. Die Meinung eines Hinterbänklers würde ich nicht überbewerten, schon gar nicht, wenn er aus einem Ort kommt, wo man bis vor kurzem noch kirchlicherseits täglich für den Massenmörder Tilly, der da beerdigt liegt, gebetet hat.

Fetisch Escort Köln
31.01.12, 14:56
Na ja er hat schon eine überdurchschnittliche Presse. Kommt mir so vor als habe das System in der Union sich dieses Themas anzunehmen. Ob das so unbedeutend ist weil Herr Mayer das sagt, sei mal in Frage gestellt.

Link zum Abgeordneten Mayer:
http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete17/biografien/M/mayer_stephan.html

Bayernbulle
31.01.12, 15:12
Na ja er hat schon eine überdurchschnittliche Presse. Kommt mir so vor als habe das System in der Union sich dieses Themas anzunehmen. Ob das so unbedeutend ist weil Herr Mayer das sagt, sei mal in Frage gestellt.

Link zum Abgeordneten Mayer:
http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete17/biografien/M/mayer_stephan.html

Die überdurschnittliche Presse würde ich nicht als Maßstab anlegen. Die hat Generalsekretär Dobrindt auch, wenn er laut darüber nachdenkt, die Linke als Partei zu verbieten. Rauskommen wird da nichts.


Was Mayer und seinen Standpunkt betrifft sollte man in jedem Fall wachsam sein, allerdings sehe ich für Alarmismus keinen Anlass.

Asfaloth
31.01.12, 15:30
Derlei Themen bergen immer die Gefahr, dass sie als populistische Nebelkerzen Verwendung finden, um die Öffentlichkeit von gravierenderen Problem-Themen abzulenken.

Dummerweise werden dann aber unter dem selbst initiierten Druck Erwartungshaltungen geweckt, de bedient werden müssen, um nicht das Gesicht zu verlieren.

Die direkt Betroffenen sind dann aber die Dummen....

hasenherz
31.01.12, 15:42
Die überdurschnittliche Presse würde ich nicht als Maßstab anlegen. Die hat Generalsekretär Dobrindt auch, wenn er laut darüber nachdenkt, die Linke als Partei zu verbieten. Rauskommen wird da nichts.


Was Mayer und seinen Standpunkt betrifft sollte man in jedem Fall wachsam sein, allerdings sehe ich für Alarmismus keinen Anlass.

Sehe ich auch so, mehr noch: die zeitliche Nähe beider Vorstöße legt nahe, dass die CSU in Hinblick auf die nächsten Wahlen schonmal den rechten Rand aktivieren möchte.

Für beide Themen gibt es auf der Bundesebene nicht einmal den Hauch einer Chance auf Durchsetzung.

Tanja
31.01.12, 19:29
Zitat aus obigem Artikel...

Dem Problem des Menschenhandels und der Organisierten Kriminalität sei mit dem Prostitutionsgesetz überhaupt nicht beizukommen, so Witthaut weiter.

Dafür war diese Gesetz auch nicht gedacht. Es soll die Rechte und Pflichten der Sexdienstleisterinnen regeln und hat nicht die Aufgabe Menschenhandel zu unterbinden... dafür gibt es eigene Gesetze!

Das Gesetz ist nicht gescheitert, sondern die Umsetzung wird in jedem Bundesland untergraben durch die verschiedenste Auslegung des Gesetzes, und dadurch, dass fast jede Stadt eigene Möglichkeiten hat das Gesetz zu unterwandern durch Stadtrecht,Ordnungsamt, Bauamt und Finanzamt, je nachdem wie es ihr grad passt.

Auch wird weiterhin vermischt Zuhälter, die Menschenhandel betreiben und Manager, die gegen eine Vergütung die Organisation des Arbeitsplatzes übernehmen.

Wenn ich das richtig lese, müsste man jede Escortagentur als "Zuhälter" sehen,da sie ja für die Terminvereinbarung und das Stellen von Apartments Provisionen in Höhe von ca 40% des Umsatzes der SDL erheben.

Manchmal hab ich den Eindruck, so macher ist zwar auf dem Gebiet tätig, hat aber keine Anhnung wovon er spricht.

Gegen Menschenhandel und Gewalt gegen Frauen muss man weiterhin aufs Schärfste vorgehen, nicht aber gegen einvernehmliche Zusammenarbeit.

Ich wage zu bezweifeln, dass der Menschenhandel durch die Legalisierung und Abschaffung der Sittenwidrigkeit gestiegen ist.

Vielmehr wurde durch die Grenzöffnungen und Freizügigkeit der EU-Büger das Tor weit aufgemacht, und leistet "Armutsmigration und Armutsprostitution aus dem "Armenhaus Europas" Vorschub.

Für ein besseres Leben und Überleben nehmen viele Frauen den Weg in die Prostitution in Kauf, da sie keine andere Möglichkeit sehen und haben.

Inwieweit sie alle in Deutschland Platz finden frage ich mich auch, denn es werden immer mehr Menschen aus Ländern, in denen selbst Akademiker Hungerlöhne verdienen.

Auf Grund der anderen Gesetze ist es diesen Menschen nur möglich selbständig zu arbeiten und ein Gewerbe anzumelden....

Wieviel Migranten kann Deutschland noch aufnehmen?
Denn den Frauen folgen die Männer und Familien, die sich hier (verständlicherweise) ein besseres Leben erhoffen.

Das kann man nicht dem Prostitutionsgesetz und der Änderung des selben aufbürden, denn dafür wurde es nicht iniziiert. Selbst Änderungen werden nichts bewirken.

Bei einem Überangebot an Anbieterinnen, und der Eindämmung der Arbeitsplätze wird die Aquise immer agressiver, die Prostituion zeigt sich sichtbarer und unverträglicher ,selbst an Plätzen, wo es sie schon seit zig Jahren gab.

LG Tanja

Fetisch Escort Köln
31.01.12, 20:01
Wenn ich das richtig lese, müsste man jede Escortagentur als "Zuhälter" sehen,da sie ja für die Terminvereinbarung und das Stellen von Apartments Provisionen in Höhe von ca 40% des Umsatzes der SDL erheben.


Na ja, käme es wie der Herr Mayer es sich so ausmalt, wären wir vermutlich alle ruck zuck kriminalisiert.
:wie-geil:

M.

Ariane
31.01.12, 21:27
Diese Schlagzeilen werden wir noch öfter hören, auch um auf die Gesetzesnovellierung des ProstG, die ansteht, einzuschwören. Kenne nur den Entwurf, der nicht auf ein generelles Verbot zielt, sondern diverse Einschränkungen umfasst, aber wer weiss, was im Familienministerium unter der Ägide der Evangelikalen Schröder derzeit für ein Süppchen gekocht wird. Allerdings müssen wir das im Auge behalten, da es in die europäische Lobbyarbeit der Prostitutionsgegner passt.

Rolliman
02.02.12, 16:00
Ich denke mal, da haben die Stadtfürsten noch ne Menge mitzureden. Man muß dabei im Auge haben, dass Stadte wie Köln, Bochum, Dortmund und Duisburg ohne die Sexsteuer-Millionen schon längst platt wären. Alleine die Stadt Köln hat in den Letzten 4 Jahren knapp 3,8 Mio. Euro eingenommen.
Gut: Man kann jetzt dagegen halten, dass Köln Mrd. mt Ihrer U-Bahn verbrennt, aber ohne Sex- und Hotelbettensteuer wäre Köln ganz platt.

In Bonn war es 2011 immerhin noch 250.000 Euro:
http://www.rp-online.de/wirtschaft/finanzen/sexsteuer-bringt-bonn-250000-euro-1.2683237
Ich glaube kaum, dass sich die Bürgermeister und Stadtkämmerer diese Geldquellen nehmen lassen.


Aber ich habe ne andere Seite gefunden, die da ein wenig gegensteuern will.

http://www.fair-paysex.de/fair-sex.htm