sportster
17.04.07, 14:34
Feuer Versicherung
Das ist wohl die beste Anwaltsgeschichte des Jahres. Und wohl auch des
Jahrzehnts! Sie ist wahr und hat den ersten Platz im amerikanischen
Wettbewerb der Strafverteidiger gewonnen:
In Charlotte. NC. kaufte ein Rechtsanwalt eine Kiste mit sehr seltenen uns
sehr teueren Zigarren und versicherte diese dann unter anderem gegen
Feuerschaden. Über die nächsten Monate rauchte er die Zigarren vollständig
auf und forderte dann die Versicherung auf (die erste Prämienzahlung war
noch nicht einmal erbracht) den Schaden zu ersetzen. In seinem
Anspruchschreiben führte der Anwalt aus, dass die Zigarren durch eine Serie
kleinere Feuerschäden vernichtet worden sind. Die Versicherung weigerte sich
zu bezahlen mit der einleuchtenden Argumentation, dass er die Zigarren
bestimmungsgemäß verbraucht habe.
Der Rechtsanwalt klagte.... und gewann!
Das Gericht stimmte mit der Versicherung überein, dass der Anspruch
unverschämt sei, doch ergab sich aus der Versicherungspolice, dass die
Zigarren gegen jede Art von Feuer versichert seien und Haftungsausschüsse
nicht bestünden. Folglich müsse die Versicherung bezahlen was sie selbst
vereinbart und unterschrieben habe. Statt ein langes und teures
Berufungsverfahren anzustrengen, akzeptierte die Versicherung das Urteil und
bezahlte 15.000 US-Dollar an den Rechtsanwalt, der seine Zigarren in den
zahlreichen "Feuerschäden" verloren hatte.
Jetzt kommt's!
Nachdem der Anwalt den Scheck der Versicherung eingelöst hatte, wurde er auf
deren Antrag in 24 Fällen von Brandstiftung verhaftet. Unter Hinweis auf
seine zivilrechtliche Klage und seine Angaben vor Gericht wurde er wegen
vorsätzlicher Inbrandsetzung seines versicherten Eigentums zu 24 Monaten
Freiheitsstrafe (ohne Bewährung) und 24.000 US-Dollar Geldstrafe verurteilt.
Und jetzt soll noch einer sagen, dass die Amis keinen an der Klatsche haben.
(Sorry Nighty, falls du das liest, aber US-Strafrecht...ich weis nicht..... :lach:)
Das ist wohl die beste Anwaltsgeschichte des Jahres. Und wohl auch des
Jahrzehnts! Sie ist wahr und hat den ersten Platz im amerikanischen
Wettbewerb der Strafverteidiger gewonnen:
In Charlotte. NC. kaufte ein Rechtsanwalt eine Kiste mit sehr seltenen uns
sehr teueren Zigarren und versicherte diese dann unter anderem gegen
Feuerschaden. Über die nächsten Monate rauchte er die Zigarren vollständig
auf und forderte dann die Versicherung auf (die erste Prämienzahlung war
noch nicht einmal erbracht) den Schaden zu ersetzen. In seinem
Anspruchschreiben führte der Anwalt aus, dass die Zigarren durch eine Serie
kleinere Feuerschäden vernichtet worden sind. Die Versicherung weigerte sich
zu bezahlen mit der einleuchtenden Argumentation, dass er die Zigarren
bestimmungsgemäß verbraucht habe.
Der Rechtsanwalt klagte.... und gewann!
Das Gericht stimmte mit der Versicherung überein, dass der Anspruch
unverschämt sei, doch ergab sich aus der Versicherungspolice, dass die
Zigarren gegen jede Art von Feuer versichert seien und Haftungsausschüsse
nicht bestünden. Folglich müsse die Versicherung bezahlen was sie selbst
vereinbart und unterschrieben habe. Statt ein langes und teures
Berufungsverfahren anzustrengen, akzeptierte die Versicherung das Urteil und
bezahlte 15.000 US-Dollar an den Rechtsanwalt, der seine Zigarren in den
zahlreichen "Feuerschäden" verloren hatte.
Jetzt kommt's!
Nachdem der Anwalt den Scheck der Versicherung eingelöst hatte, wurde er auf
deren Antrag in 24 Fällen von Brandstiftung verhaftet. Unter Hinweis auf
seine zivilrechtliche Klage und seine Angaben vor Gericht wurde er wegen
vorsätzlicher Inbrandsetzung seines versicherten Eigentums zu 24 Monaten
Freiheitsstrafe (ohne Bewährung) und 24.000 US-Dollar Geldstrafe verurteilt.
Und jetzt soll noch einer sagen, dass die Amis keinen an der Klatsche haben.
(Sorry Nighty, falls du das liest, aber US-Strafrecht...ich weis nicht..... :lach:)