MC
07.01.06, 06:25
Mit Sex Geld verdienen – auf den ersten Blick scheint das einfach. Und nicht umsonst ist die Prostitution das älteste Gewerbe der Welt. Der Reiz des schnellen Geldes ist verlockend. 200.000 Prostituierte, vorwiegend Frauen, arbeiten in der Bundesrepublik – manche freiwillig, andere von den Umständen gezwungen, andere wurden aus dem Ausland verschleppt. Jahrelang illegal ist „Hure“ seit 2002 ein anerkannter Beruf mit Recht auf Kranken- und Rentenversicherung. Und einem Jahresumsatz von circa 14 Milliarden Euro. Doch was steckt hinter der Fassade der käuflichen Lust?
Hinter der Fassade
Eine Frage, der die Ausstellung „Prostitution - Lebenswelten und Mythen“ im Hamburger Museum der Arbeit auf den Grund geht. Mit einer Vielzahl von Exponaten kratzt man am Bild der erotischen Fassade, zeigt Relikte aus den letzten 150 Jahren. Zum Beispiel das Rechnungsbüchlein des "Kontrollmädchens" Margarete Sietz (1861), Arbeitskleidung und -geräte verschiedener Sparten im Sexgewerbe (unter anderem Fensterschuhe aus der Herbertstraße oder den Cockring der männlichen Prostitution) sowie Objekte aus öffentlichen und privaten Sammlungen sowie aus dem Besitz der Sexarbeiter. Verbunden mit persönliche Geschichten, die meist hinter Schminke und professioneller Miene verborgen sind. Die Sonderausstellung ist noch bis zum 26. März in Hamburg zu sehen.
Sexarbeit: Prostitution - Lebenswelten und Mythen
Dauer: 4. November 2005 bis 26. März 2006
Kontakt: Museum der Arbeit — Wiesendamm 3 — 22305 Hamburg direkt am U-/S-Bahnhof Barmbek; Tel: 040/428 133-0 — Fax: 040/428 133-330 info@museum-der-arbeit.de
Quelle (http://www.click2day.com)
30.12.2005
Hinter der Fassade
Eine Frage, der die Ausstellung „Prostitution - Lebenswelten und Mythen“ im Hamburger Museum der Arbeit auf den Grund geht. Mit einer Vielzahl von Exponaten kratzt man am Bild der erotischen Fassade, zeigt Relikte aus den letzten 150 Jahren. Zum Beispiel das Rechnungsbüchlein des "Kontrollmädchens" Margarete Sietz (1861), Arbeitskleidung und -geräte verschiedener Sparten im Sexgewerbe (unter anderem Fensterschuhe aus der Herbertstraße oder den Cockring der männlichen Prostitution) sowie Objekte aus öffentlichen und privaten Sammlungen sowie aus dem Besitz der Sexarbeiter. Verbunden mit persönliche Geschichten, die meist hinter Schminke und professioneller Miene verborgen sind. Die Sonderausstellung ist noch bis zum 26. März in Hamburg zu sehen.
Sexarbeit: Prostitution - Lebenswelten und Mythen
Dauer: 4. November 2005 bis 26. März 2006
Kontakt: Museum der Arbeit — Wiesendamm 3 — 22305 Hamburg direkt am U-/S-Bahnhof Barmbek; Tel: 040/428 133-0 — Fax: 040/428 133-330 info@museum-der-arbeit.de
Quelle (http://www.click2day.com)
30.12.2005