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Vollständige Version anzeigen : "The Girlfriend Experience"


Sonnenkönig
28.04.09, 22:46
Im Mai kommt nun ein Film von Steven Soderbergh in die Kinos, der das Escort-Biz zum Thema hat. Die Hauptrolle hat Sasha Grey, ihres Zeichens Porno-Starlet und Penthouse-Pet.

Ich habe hier einen Trailer zu einer ersten Meinungsbildung eingefügt und einen kurzen Artikel (in English) darunter gesetzt:
YouTube - Girlfriend Experience Trailer

http://www.film.com/movies/the-girlfriend-experience/story/girlfriend-experience-sasha-grey-soderbergh/27821244

Von euch würde ich gerne wissen, wie Ihr es seht, wenn Escort zunehmend zum Alltagsthema einer breiten Öffentlichkeit wird?

JANA
29.04.09, 00:18
Ich habe mir gerade die MySpace-Site von der Hauptdarstellerin Sasha Grey angesehen (http://www.myspace.com/sashagrey) und bin verliebt! Tool (Musik), David Lynch (Filme) und Nietzsche (Bücher) - die Frau ist ganz nach meinem Geschmack, da kann der Film noch so schlecht sein, Sasha ist meine Traumfrau!

est
29.04.09, 06:21
man darf gespannt sein!
der film scheint mit einigen klischees aufzuräumen und die emotionale dimension des paysex in den vordergrund zu stellen.
der titel ist genial und für die öffentlichkeit provokativ.

hier ein kurzes zitat aus der besprechung (die endgültige fasssung des films lag offenbar noch nicht vor):

What might make this film great, in our current bleak economic climate, would be if it focused in on the idea that someone would pay not only for sex, but for intimacy and comfort from the harsh realities of the world. Fortunes may swell and falter, pandemic flu and natural disaster fears may grip our country, but we are all still seeking to know and to be loved, even at an hourly rate.

Asfaloth
29.04.09, 06:43
Sollte es nicht im Sinne der beteiligten sein, wenn das Thema jenseits der 23:00 Uhr - Privatsender-Formate aufgenommen und einem etwas "alltäglicherem" Blickwinkel unterworfen wird ?

Der Mensch dahinter erkennbar wird und damit auch die immer noch vorhandene Stigmatisierung sich etwas abschwächt ?

Ein teil Normalität nimmt zwar manchmal etwas den Reiz...aber auch etwas Ausgrenzung...

Ich hoffe, der Film wird den Ansprüchen gerecht.... ansehen werde ich ihn mir auf jeden Fall...
----------------
@sonnenkönig
In der Umfrage finde ich meine meinung nicht wieder....alle Punkte erwecken bei mir eher den Eindruck von in satire verpackter kritik...mag jetzt aber subjektiv sein....

Wie ist Deine Meinung als Themenstarter zu dem Film ?

benjamin_poe
29.04.09, 08:01
... also er scheint realistischer zu sein als der letzte grosse insiderfilm, pretty woman.

*smile *

lolo
29.04.09, 09:29
man darf gespannt sein!
der film scheint mit einigen klischees aufzuräumen und die emotionale dimension des paysex in den vordergrund zu stellen.
der titel ist genial und für die öffentlichkeit provokativ.

hier ein kurzes zitat aus der besprechung (die endgültige fasssung des films lag offenbar noch nicht vor):

What might make this film great, in our current bleak economic climate, would be if it focused in on the idea that someone would pay not only for sex, but for intimacy and comfort from the harsh realities of the world. Fortunes may swell and falter, pandemic flu and natural disaster fears may grip our country, but we are all still seeking to know and to be loved, even at an hourly rate.

Das Zitat ist aber dann eher kontraproduktiv zur "Flaute":grins:

Tyler Durden
29.04.09, 09:48
Ich habe mir gerade die MySpace-Site von der Hauptdarstellerin Sasha Grey angesehen (http://www.myspace.com/sashagrey) und bin verliebt! Tool (Musik), David Lynch (Filme) und Nietzsche (Bücher) - die Frau ist ganz nach meinem Geschmack, da kann der Film noch so schlecht sein, Sasha ist meine Traumfrau!

Ihr seid aber nicht ein und dieselbe Person, oder?

Im Mai kommt nun ein Film von Steven Soderbergh in die Kinos, der das Escort-Biz zum Thema hat. Die Hauptrolle hat Sasha Grey, ihres Zeichens Porno-Starlet und Penthouse-Pet.

Ich habe hier einen Trailer zu einer ersten Meinungsbildung eingefügt und einen kurzen Artikel (in English) darunter gesetzt:
[...]Von euch würde ich gerne wissen, wie Ihr es seht, wenn Escort zunehmend zum Alltagsthema einer breiten Öffentlichkeit wird?

Den Film schau ich mir auch an. Gerne in Begleitung. Dreht Sasha Grey nach dem Method-Acting-Ansatz?

Soderbergh steht für hohe Qualität, insofern dürfgte es zumindest ein guter Film sein, der eine interessante Geschichte erzählt und von guten Schauspielern besetzt ist. Mehr muss auch nicht sein und ist auch schon besser als vieles, was uns sonst als Reportage vorgesetzt wird. Denn auch für ein Filmdrehbuch gilt: "Don't let truth get in the way of a good story."

Escort ist wahrscheinlich längst ein Alltagsthema, das in einer gewissen Breite öffentlich diskutiert wird. Seit auf meinem täglichen Weg zur Arbeit an einer S-Bahnhaltestelle eine etwas bekanntere Escort-Agentur ein Büro eröffnet hat, das auch noch zufälligerweise im selben Gebäudekomplex liegt, in dem auch zahlreiche Wochenpendler ihre Dienstwohnung haben, ist das zumindest hier Kantinenthema.

Ich bezweifle am Ende, dass ein Soderbergh-Film eine größere Resonanz als beispielsweise die Stern-Titelstory vor knapp 2 Jahren haben wird. Dass ein Thema wie eine neue Sau durchs mediale Dorf getrieben wird und sich dann auch Herr Globstett aus der Anlagenbuchhaltung eine Meinung dazu bilden wird, aber ansonsten in seinem Reihenhaus von dem Besuch teurer Restaurants und wildem, hemmungslosen Sex in der Präsidentensuite weiterträumen wird, darauf hat man am Ende keinen Einfluss.

est
29.04.09, 09:54
Das Zitat ist aber dann eher kontraproduktiv zur "Flaute":grins:

...eben, mehr gfe und weniger pse wäre die erwartung.
:zwinker:

Sonnenkönig
29.04.09, 15:19
Den Film schau ich mir auch an. Gerne in Begleitung. Dreht Sasha Grey nach dem Method-Acting-Ansatz?

Soderbergh steht für hohe Qualität, insofern dürfgte es zumindest ein guter Film sein, der eine interessante Geschichte erzählt und von guten Schauspielern besetzt ist. Mehr muss auch nicht sein und ist auch schon besser als vieles, was uns sonst als Reportage vorgesetzt wird. Denn auch für ein Filmdrehbuch gilt: "Don't let truth get in the way of a good story."

Escort ist wahrscheinlich längst ein Alltagsthema, das in einer gewissen Breite öffentlich diskutiert wird. Seit auf meinem täglichen Weg zur Arbeit an einer S-Bahnhaltestelle eine etwas bekanntere Escort-Agentur ein Büro eröffnet hat, das auch noch zufälligerweise im selben Gebäudekomplex liegt, in dem auch zahlreiche Wochenpendler ihre Dienstwohnung haben, ist das zumindest hier Kantinenthema.

Ich bezweifle am Ende, dass ein Soderbergh-Film eine größere Resonanz als beispielsweise die Stern-Titelstory vor knapp 2 Jahren haben wird. Dass ein Thema wie eine neue Sau durchs mediale Dorf getrieben wird und sich dann auch Herr Globstett aus der Anlagenbuchhaltung eine Meinung dazu bilden wird, aber ansonsten in seinem Reihenhaus von dem Besuch teurer Restaurants und wildem, hemmungslosen Sex in der Präsidentensuite weiterträumen wird, darauf hat man am Ende keinen Einfluss.

Ich halte Soderbergh ebenfalls für einen exzellenten Regisseur, nach diesem Julia Roberts-Vehikel (Urin Broccoli oder so ähnlich) hatte ich ihn zeitweise schon abgeschrieben, aber `Sex, Lügen und Video´ und `Traffic´ sind einfach geniale Filme. Heute habe ich dazu auch im Spiegel kurz etwas gelesen, viele der Rollen wurden mit Laiendarstellern besetzt.
Der Film wurde in 18 Tagen gedreht und wird als Indiestreifen vermarktet werden; Premiere wird auf dem Tribeca-Independent-Filmfestival sein, welches von Robert DeNiro ins Leben gerufen wurde.
Das wiederum spricht sehr fürs Method Acting der Hauptdarstellerin. :zwinker: Sasha Grey hat mit 21 Jahren ja auch schon die Erfahrung von über 150 abgedrehten Filmen.


----------------
@sonnenkönig
In der Umfrage finde ich meine meinung nicht wieder....alle Punkte erwecken bei mir eher den Eindruck von in satire verpackter kritik...mag jetzt aber subjektiv sein....

Wie ist Deine Meinung als Themenstarter zu dem Film ?

Grundsätzlich gesagt sehe ich es äußerst kritisch wie Stern, RTL II & Co dieses Thema verwurstet haben; gerne lasse ich mich als eitler Snob verurteilen, aber mir wäre es lieber, wenn es eben nicht zum Allgemeinwissen gehört, welche Dame jetzt den Goldtarif hat und was ein Overnight ist.
Der Film scheint mir allerdings mal einen guten Ansatz zu haben, deswegen bin ich etwas im Zwiespalt. Anschauen werde ich ihn mir auch in jedem Fall.

Eventuell sollte man mal darüber nachdenken, das nächste MC-Treffen in einem Kino stattfinden zu lassen. :zwinker:

PS.: Die Umfrage war wirklich etwas flapsig, kam aber auch durch die Zeilenbeschränkung zustande.

PPS: Mein 1000. Danke geht an Asfaloth! Ich wünsche mir zum Jubiläum ein Overnight ähmm Interview mit der Hauptdarstellerin und verspreche auch einen detaillierten Bericht zu schreiben!

RMB
29.04.09, 15:40
[QUOTE=Sonnenkönig;12

Eventuell sollte man mal darüber nachdenken, das nächste MC-Treffen in einem Kino stattfinden zu lassen. :zwinker:

P.S.: Die Umfrage war wirklich etwas flapsig, kam aber auch durch die Zeilenbeschränkung zustande.[/QUOTE]

Die Idee mit dem Kino hatte ich auch spontan, man(n) könnte ja eine Vorstellung komplett buchen ... :zwinker:

Tyler Durden
29.04.09, 15:52
[...]Heute habe ich dazu auch im Spiegel kurz etwas gelesen, viele der Rollen wurden mit Laiendarstellern besetzt.
Der Film wurde in 18 Tagen gedreht und wird als Indiestreifen vermarktet werden; Premiere wird auf dem Tribeca-Independent-Filmfestival sein, welches von Robert DeNiro ins Leben gerufen wurde.
Das wiederum spricht sehr fürs Method Acting der Hauptdarstellerin. Sasha Grey hat mit 21 Jahren ja auch schon die Erfahrung von über 150 abgedrehten Filmen.
[...]

Die Besetzung mit Laiendarstellern macht mir wiederum Sorgen. Ich schaue lieber Profis bei der Arbeit zu.

Und Dreherfahrung bei Pornofilmen hilft einem beim Method Acting-Ansatz zur Darstellung eines Dates m.E. nur eingeschränkt weiter.

Sonnenkönig
29.04.09, 16:05
Die Besetzung mit Laiendarstellern macht mir wiederum Sorgen. Ich schaue lieber Profis bei der Arbeit zu..
Zustimmung.


Und Dreherfahrung bei Pornofilmen hilft einem beim Method Acting-Ansatz zur Darstellung eines Dates m.E. nur eingeschränkt weiter.
Ernsthaft: Das sehe ich zwar auch so, es stand aber zu lesen, sie habe vorher durchaus auch schon einige Rollen im `seriösen´ Fach angenommen.

JANA
29.04.09, 16:44
Es gibt noch einen - meiner Meinung nach besseren - Trailer zum Film unter http://www.moviegod.de/kino/meldung/19311

Ein Satz hat mir gut gefallen: "sometimes clients think they want the real you, but at the end of the day they want you to be something else".

Ich werde mir den Film auf jeden Fall ansehen, schon alleine wegen Sasha :herz: :herz: :herz: !

Tyler Durden
29.04.09, 19:29
Es gibt noch einen - meiner Meinung nach besseren - Trailer zum Film unter http://www.moviegod.de/kino/meldung/19311

Ein Satz hat mir gut gefallen: "sometimes clients think they want the real you, but at the end of the day they want you to be something else".

Ich werde mir den Film auf jeden Fall ansehen, schon alleine wegen Sasha :herz: :herz: :herz: !

Ich finde den Satz sehr treffend.

LuvUndLee
29.04.09, 21:03
Nietzsche (Bücher)

Das ist wirklich schön formuliert!

_LuvUndLee

Sonnenkönig
30.04.09, 15:27
Das ist wirklich schön formuliert!

_LuvUndLee

:frag: :hmm:
Das bedürfte einer weiteren Erklärung, habe ich ehrlich nicht ganz verstanden.
(Ich bin aber auch dunkelblond :schaem:)

Lawendel
30.04.09, 15:43
Danke Sonnenkönig für den Hinweis auf diesen Film, den ich evtl. übersehen hätte aber den ich mir mit Sicherheit anschauen werde!

M.B.
04.05.09, 20:44
Es gibt noch einen - meiner Meinung nach besseren - Trailer zum Film unter http://www.moviegod.de/kino/meldung/19311

Ein Satz hat mir gut gefallen: "sometimes clients think they want the real you, but at the end of the day they want you to be something else".

Ich werde mir den Film auf jeden Fall ansehen, schon alleine wegen Sasha :herz: :herz: :herz: !
http://video.msn.com/video.aspx?mkt=de-DE&vid=7e07bfde-1bf9-4346-9aaa-ca6b724abac0

Ariane
12.05.09, 14:57
Der Film scheint, so mein Eindruck, im wesentlichen ein Film über die Klienten zu sein. Für jene, die es nicht wissen, "John" steht im amerikanischen auch synonym für Freier, Kunde etc. Man darf also gespannt sein. Würde auch zur aktuellen Aussage Soderberghs passen, der sich gerade öffentlich über den heuchlerischen Umgang mit Prostitution und Pornografie erregt hat. Ich habe zum Thema eine hübsche Performance in London hingelegt, die auch auf meinem Zirkus-Blog verewigt ist. Als nächstes stehen übrigens Performances in Kopenhagen beim diesjährigen Queer-Festival an sowie im Rahmen einer post-feministischen Adaption von Frank Wedekinds "Lulu" in London, Premiere November 09. Das Stück wird von einer befreundeten Künstlerin & Pool-Dancerin aus London inszeniert. Ich bin schon sehr gespannt.

JANA
22.06.09, 14:50
Ich hatte die Gelegenheit, den Film bereits zu sehen und muss sagen, ich war extrem positiv überrascht!

Es ist wohl keine cineastische Meisterleistung und ob Sasha Grey eine Karriere als seriöse Schauspielerin bevorsteht, wage ich auch zu bezweifeln, aber dieser Film geht das Thema Escortservice weit realistischer an als jede sogenannte Reportage, die ich bis dato gesehen habe.

Besonders die Beziehung zwischen Escort und Kunde wird sehr realistisch beleuchtet, es werden besonders einige Charaktertypen von Kunden sehr gut dargestellt. Oftmals dachte ich "waren die denn bei echten Escorts-Dates heimlich dabei, um das alles derart gut schildern zu können?". Um es gleich vorweg zu nehmen, natürlich sind nicht alle Kunden so, wie sie in dem Film dargestellt werden, aber es gibt solche eben auch. Es wurde sogar der Fall gezeigt, in dem das Escort von einem Typen zu einem Gratis-Date überredet wurde, der im Gegenzug einen positiven Bericht über sie verfassen wollte. Als sie darauf nicht vollständig einging, hat er dann eben einen negativen Bericht gepostet. Auch das kommt in der Realität durchaus vor.

Fazit: Ein sehr realitischer Film zum Thema Escortservice, besser als jede Reportage!

JANA
22.06.09, 18:35
Die Besetzung mit Laiendarstellern macht mir wiederum Sorgen. Ich schaue lieber Profis bei der Arbeit zu.

Und Dreherfahrung bei Pornofilmen hilft einem beim Method Acting-Ansatz zur Darstellung eines Dates m.E. nur eingeschränkt weiter.

Diese Sorgen kann ich Dir nehmen. Die Darsteller, die die Kunden verkörpern, machen dies derart realistisch, dass man wirklich denkt man ist heimlich bei einem Date dabei (zumindest ich als Escort habe hier einige Kunden [natürlich nicht die Personen, sondern die Charaktere] und Situationen wiedererkannt). Sasha Grey ist für diese Rolle auch perfekt, hätte man dafür eine etablierte Schauspielerin genommen, würde diese Rolle niemals so realistisch verkörpert werden und das nicht deshalb, weil Sasha Pornodarstellerin ist (es gibt KEINE Sexszenen im Film!!).

Soderbergh hat hier jedenfalls eine wirklich gute Arbeit geleistet, einen besseren Film zum Thema Escort könnte ich mir nur schwer vorstellen!

Es wurde einerseits die rosarote Brille abgesetzt und andererseits der Job auch nicht ins Negative gezogen. Man sieht diesen Job eben einerseits aus der Perspektive eines Escorts und andererseits die Bedürfnisse und (teilweise verzerrten) Wahrnehmungen der Kunden. Natürlich ist dies niemals allgemein gültig, aber doch manchmal oder auch oft :-). Der Film leistet doch einiges an Aufklärungsarbeit, sowohl Kunden als auch Escorts betreffend!

Ich war noch nie ein Fan dieser "alles ist so toll, die rosarote Escort-Welt" - Reportagen, daher finde ich diesen Film auch gut.

Chelsea aka Sasha (Zitat aus dem Film)): "Sometimes clients think they want the real you, but at the end of the day they don't - they want what they want you to be, they want you to be something else. If they wanted you to be yourself, they wouldn't be paying you."

Norbert/Unregistriert
22.06.09, 20:37
Chelsea aka Sasha (Zitat aus dem Film)): "Sometimes clients think they want the real you, but at the end of the day they don't - they want what they want you to be, they want you to be something else. If they wanted you to be yourself, they wouldn't be paying you."

Kann ich - für mich ganz persönlich . nicht unterschreiben, bei jedem Date bin ich immer ich selbst, spiele der Dame nichts vor und will kein anderer sein als ich bin, und das Gleiche erwarte ich auch von meinem weiblichen Gast: Sie muss mir natürlich nichts über sich erzählen, was sie nicht will, aber sie soll mir bitte schön auch nichts vorspielen! Wenn ich eine Inszenierung möchte, gehe ich ins Theater, Kino oder in die Oper, aber buche kein Escort!

Und spätestens beim Cunni, für mich die raison d` étre eines jeden Dates, wird's eh schwer mit der Laienspielkunst ;-)

Es besteht bei diesem Ansatz natürlich immer das Risiko, dass die Chemie nicht stimmt und keine rechte Lust aufkommen will - bei der Dame, bei mir oder bei beiden. Gut, das Risiko trage ich, die Dame bekommt stets ihr volles Salär, auch wenn das Bett bezogen bleibt, es ist mir lieber so als sie mimt den nymphomanischen Vamp, nur um an den Schotter zu kommen! Und bisher, toi, toi, toi,habe ich mit dieser Einstellung auch (fast) nur positive Erfahrungen gemacht!

Aber dieses Thema wurde in diesem Forum ja schon an anderer Stelle intensiv und kontrovers diskutiert, und natürlich mache ich meine Person und meine "Philosophie" nicht zum allgemeingültigen Maßstab für die Erwartungshaltung von Buchern schlechthin! Auch hier gilt ein weiteres Mal: Chacun à son gout!

LG Norbert
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Ich lecke, also bin ich!

"Schafft die Huren ab, und ihr werdet alles durcheinander bringen!" (Augustinus)

JANA
22.06.09, 23:16
Und bisher, toi, toi, toi,habe ich mit dieser Einstellung auch (fast) nur positive Erfahrungen gemacht!

Und genau für diese positiven Erfahrungen bezahlst Du, die Escorts passen sich Deiner Einstellung und Deinen Erwartungen an......

Und spätestens beim Cunni, für mich die raison d` étre eines jeden Dates, wird's eh schwer mit der Laienspielkunst ;-)

Escorts sind auch Profis und keine Laien, und das in jeder Hinsicht :zwinker:.

Wenn ich eine Inszenierung möchte, gehe ich ins Theater, Kino oder in die Oper, aber buche kein Escort!

Dann solltest Du in der Tat kein Escort mehr buchen.

Ariane
23.06.09, 00:04
Schade, daß der Film offenbar in Deutschland keinen Verleih fand. Bin demnächst in London und werde dann berichten.
Das englischsprachige Zitat unter deinem Text Jana, zeigt jedenfalls wie gut Soderbergh recherchiert hat. Mußte dabei an Kierkegaard denken und in Abwandlung an seiner verzweifelten Dialektik des Selbst könnte man sagen, daß ein Escort es mit dem paradoxen Unterfangen zu tun hat, wahrhaftig sie selbst sein zu wollen, aber nicht sie selbst sein zu dürfen.:zwinker:



"Sometimes clients think they want the real you, but at the end of the day they don't - they want what they want you to be, they want you to be something else. If they wanted you to be yourself, they wouldn't be paying you."

JANA
23.06.09, 00:06
Das englischsprachige Zitat unter deinem Text Jana, zeigt jedenfalls wie gut Soderbergh recherchiert hat.


Soderbergh hat in jeder Hinsicht gut recherchiert......Der Film ist eigentlich eine super gelungene Doku, ich war und bin begeistert!

Sonnenkönig
23.06.09, 00:29
Schade, daß der Film offenbar in Deutschland keinen Verleih fand. Bin demnächst in London und werde dann berichten.
Das englischsprachige Zitat unter deinem Text Jana, zeigt jedenfalls wie gut Soderbergh recherchiert hat. Mußte dabei an Kierkegaard denken und in Abwandlung an seiner verzweifelten Dialektik des Selbst könnte man sagen, daß ein Escort es mit dem paradoxen Unterfangen zu tun hat, wahrhaftig sie selbst sein zu wollen, aber nicht sie selbst sein zu dürfen.:zwinker:

Ich wollte hier als der Threadstarter noch posten und darauf hinweisen. Der Film wird voraussichtlich erst Mitte 2010 regulär in die deutschen Kinos kommen, sieht man mal von besonderen Veranstaltungen und eventuellen Festivalaufführungen ab. :oben:
Da er aber im nahen befreundeten Ausland läuft und in den USA bald auch auf DVD und Blue-Ray erscheint, bin ich sehr gespannt nach der ungemein positiven Kritik von Jana und hoffe, ihn bald auch zu sehen.

Norbert/Unregistriert
23.06.09, 09:53
Dann solltest Du in der Tat kein Escort mehr buchen.

Ich denke, in einer offenen, pluralistischen und toleranten Gesellschaft sollte es möglich sein, auch andere Einstellungen und "Philosophien" als gleichwertig zu der eigenen zu akzeptieren, denn nur, weil eine Idee oder eine Überzeugung konträr zu meiner eigenen liegt, muss sie deshalb nicht absolut und objektiv falsch sein!

Ferner rege ich an, die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass - nach Schätzungen von Hydra e.V. - bei ca. 400.000 - 600.000 Frauen, die allein D (reden wir jetzt gar nicht von GB und anderen Ländern!) kommerzielle Erotik anbieten, nicht zwangsläufig erwartet werden kann, dass alle diese Frauen ein identisches Berufsbild haben müssen.

Zumal ja wohl unstrittig und empirisch hinreichend belegt ist, dass sich die Sozialstruktur und auch die Erwartungshaltung der Käufer von "Paysex" extem inhomogen darstellt und es "den" typischen Freier/Klienten schlichtweg nicht gibt! Warum sollte aber das, was für die Gesamtheit der Konsumenten gilt, nicht ebenso für die Gesamtheit der Anbieter/innen gelten?

Wenn Du diese Möglichkeit zulässt, wirst Du allerdings auch die Hypothese nicht von vornherein verwerfen dürfen, dass es andere Escorts/Callgirls/Huren etc. gibt, die in dieser Hinsicht von Deinen eigenen Überzeugungen und Einstellungen abweichen, und eventuell auch solche darunter sein könnten, die eher meiner Sichtweise zuneigen.

Dies alles bedenkend, ist Deine Schlussfolgerung eigentlich nicht legitim, denn Du könntest allenfalls anraten:

"Dann solltest Du in der Tat MICH nicht buchen (sowie keine Escorts, die ebenso denken wie ich)"!

Damit magst Du Recht haben, und dies ist mit Sicherheit auch stets ein wichtiger Gesichtspunkt im Vorfeld der Buchung; aber wir sind uns - hoffentlich - einig, dass beide Aussagen in Anbetracht der vorgenannten quantitativen Gegebenheiten inhaltlich schon SEHR verschieden sind?!

LG N.
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Ich lecke, also bin ich!

"Schafft die Huren ab, und ihr werdet alles durcheinander bringen!" (Augustinus)

Ariane
24.06.09, 01:15
@Norbert
habe ich dir schon gesagt, daß ich deine Beiträge liebe?!:kiss: Du bist so herrrrrlisch reflektiert und vergreifst dich auch nie im Ton. Danke dafür!

mfg Ariane

Ich blase, also bin ich !!!:clown:

Norbert/Unregistriert
24.06.09, 15:13
Liebe Ariane (und für die professionellen Skeptiker. nein, wie sind nach wie vor ZWEI verschiedene Personen!), vielen Dank für das nette Kompliment!

(Und natürlich auch ein "Danke!" an die, die sich bedankt haben ;-))

Allerdings versuche ich mich immer wieder selbst zu ermahnen, dass der intellektuell-analytische Zugang zur Realität (bzw. dem, was wir dafür halten) nur EINE von mehreren alternativen, aber gleichwertigen Methoden der "Weltorientierung" (Karl Jaspers) ist - gemeinhin sagt man dem männlichen Wesen eine gewisse rationale Logiklastigkeit nach und spricht dem weiblichen Wesen das intuitive, instinktive Element zu. Nach meiner Überzeugung bedingt das eine das andere, nur wer sich beider "Orientierungskanäle" bedient, kann die Welt in ihrer Gesamtheit adäquat erfassen und begreifen.

Schwebt ein bunter Luftballon bei geöffnetem Fenster im Zimmer, mag "der Mann" zunächst nur die Größe, Form und den Auftrieb zu erkennen, während "die Frau" die Farbe, die Art des Knotens und das tänzeln in der Luft wahrnimmt - deie Existenz des Ballons ist aber beides, ihn nur auf Form oder nur auf Farbe reduzieren, beraubte ihn seiner originären" Ballonhaftigkeit". Wir haben zwei Augen, um die Tiefe auszuloten, Einäugigkeit führt zwangsläufig zum Perspektivverlust.

Insoweit mag Jana (und andere) das "Ereignis" eines Escort-Dates selbst dann grundsätzlich anders wahrnehmen, wenn sie meine - zugegeben pointiert rationale - Argumentation nicht zu widerlegen vermag. Es mag sein, dass sie unter einer Inszenierung etwas anderes versteht (besser formuliert: "empfindet" ) als ich (und andere). Der Widerspruch wäre dann nur ein scheinbarer, weil eben lediglich aus unterschiedlicher Weltorientierung resultierend: zwar ist das beobachtete Objekt das Gleiche, aber zwei Beobachter nehmen es aus unterschiedlicher Warte unterschiedlich wahr, so dass jeder meint, etwas anderes zu erkennen als der andere. (man könnte gewissermaßen auch sagen: die Anwendung Einstein'scher Prinzipien auf die geschlechtsspezifische Realitätswahrnehmung und -deutung.).

Wie kann nun aber das grundsätzliche Dilemma, dass "mann" und "frau" zwar in derselben "äußeren" Welt leben, sie aber unterschiedlich wahrnehmen, folglich auch interpretieren, aber dennoch einen Weg zu- und miteinander finden müssen (denn keiner kommt sehr weit ohne den anderen), gelöst werden? Im Allgemeinen betrachtet, weiß ich es nicht; im Besonderen betrachtet (und damit zurück zur Ausgangsthematik, dem (V)Erleben eines Escort-Dates), sehe ich erst einmal nur EINEN objektiven Bezugspunkt, in dem männliche wie weibliche (resp. Janas wie Norberts) Wahrnehmung konvergieren (müssen), und das ist - unser guter, alter Freund, der Orgasmus!

Ein Orgasmus ist bekanntlich wie ein "kleiner Tod", und wie dieser ein physisch und psychisch absolutes (physiologisch ja auch messbares) Ereignis - selbst, wenn ich unterstelle, dass bis dahin alles nur "Lug und Trug" war, kann spätestens bei dessen Eintritt niemand mehr bezweifeln, dass hier real und nicht nur fiktiv höchste Erregung passiert. Für Budenzauber jedweder Machart bleibt da schlicht keine Bühne mehr!

Nun ist es eine schlichtweg unbestreitbare Tatsache, dass auch Huren/Callgirls/Escorts etc. mit einem Freier/Kunden/Klienten zusammen einen realen Orgasmus erleben können (mit betontem Konjunktiv!). Dieser lässt dann aber keinerlei Raum mehr für irgendwelche Illusionen zu, denn entweder man/frau "kommt" oder eben nicht! Da ist etwa so viel Illusion im Spiel wie bei einer Schwangerschaft ;-)

Daher muss zumindest in dieser Situation - sprich, wenn "es" ihr/ihm kommt - eine Frau wie ein Mann Sexualität und Lust authentisch und fernab jeder Inszenierung erleben. Ich wüsste beim besten Willen nicht, wie es gehen soll, real abzuspritzen, aber mental ganz woanders zu sein und das abspritzen nur vorzutäuschen (es gibt nun einmal physiologische Gegebenheiten, die genießen den Rang eines Naturgesetzes). Klar kann man/frau dabei nachhelfen, indem man/frau dabei die Augen schließt und an jemand anderen denkt - nur, dieser kleine (Selbst-)Betrug passiert bekanntlich tagtäglich -zigtausendfach in heimischen Ehebetten round about the world (traurig, aber wahr!) und ist somit alles andere als paysex- oder gar Escortspezifisch!

Wenn das Credo lauten sollte: "Escorts spielen Kunden etwas vor, wie auch (die meisten) Ehefrauen ihren Ehemännern etwas vorspielen", nun, das wäre zwar eine traurige, aber kaum widerlegbare Behauptung, so dass ich damit leben könnte/müsste - den "käuflichen" Damen würde damit immerhin die Gleichwertigkeit mit Ehepartnerinnen attestiert, das ist ja schon etwas, und man sollte schließlich nicht päpstlicher als der Papst sein - in DIESEM Kontext schon gar nicht ;-)

LG N.
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Ich lecke, also bin ich!

"Schafft die Huren ab, und ihr werdet alles durcheinander bringen!" (Augustinus)

JANA
24.06.09, 16:49
@ Norbert

Ich sollte vielleicht genauer erklären, was ich unter einer "Inszenierung" beim Escort verstehe.

Diese beginnt schon bei der Vorbereitung für das Date, wo sich die "normale" Frau in ein sexy Escort verwandelt. Strümpfe, Strapse und Reizwäsche zählen im Normalfall nicht zur alltäglichen Garderobe einer Frau. Hier fängt für mich schon die Inszenierung an - wie bei einem Theaterschauspieler, der sich äußerlich mit entsprechender Kleidung und Make-Up auf eine bestimmte Rolle vorbereitet. Und wenn der Kunde im Vorfeld bestimmte Kleidungswünsche äußert (zB einen sexy Sekretärinnen-Look), dann wird man sich eben genau so inszenieren.

Diese Inszenierung wird beim Date fortgeführt, indem man sich auf den jeweiligen Kunden einstellt und man sich eben so "darstellt", wie es der Kunde möchte. Auch wenn man am Tag des Dates möglicherweise schlecht gelaunt ist, wird man sich dennoch als gut gelauntes Escort inszenieren und dem Kunden nicht mit der eigenen Stimmung den Abend vermiesen. Man wird eine gute Zuhörerin sein, über die Scherze des Kunden lachen, auch wenn man selbst nicht gut drauf ist.

Die Inszenierung geht weiter beim sexuellen Teil, wo man ebenfalls auf die Bedürfnisse des Kunden eingeht und man sich eben so inszeniert, wie es der Kunde gerne hätte. Der eine möchte ein "verschmustes Kätzchen", der andere einen "wilden Tiger" im Bett - auch das gehört für mich zur Inszenierung dazu. Und auch wenn man am Tag des Dates keine Lust auf Sex hat, wird man sich dennoch anders inszenieren und dem Kunden nicht sagen "okay, Du hast mich ja gebucht, also haben wir jetzt Sex, obwohl ich eigentlich keine Lust habe".

Natürlich hat man als Escort auch Dates, wo man einfach man selbst sein kann und keine Inszenierung von Nöten ist, dies ist aber nicht die Regel. Bei privaten "ersten Dates" ist es doch nicht viel anders, auch da inszeniert man sich auf eine gewisse Art und Weise, man versucht den anderen zu beeindrucken und sich von seiner besten Seite zu zeigen. Wie viele Männer inszenieren sich denn auf freier Wildbahn, um eine Frau ins Bett zu kriegen? Nicht wenige!


Warum bezahlt man eine Dame für ein Date und sucht nicht im Internet auf diversen Single Börsen nach einer Sex-Partnerin? Die meisten werden sagen "weil es der einfachere Weg ist". Ein Escort muss man nicht umwerben, man muss im Vorfeld nicht viel von sich erzählen, man muss der Dame im Regelfall keine Fotos schicken. Man bucht eine Dame und weiß genau, welchen Verlauf der Abend nehmen und wie dieser enden wird. Man bezahlt ein Escort, um für einige Stunden eine Art "Traumfrau" zu haben - eine Frau, die sehr gut aussieht, toll zurecht gemacht und gut gelaunt ist, mit der man sich gut unterhalten kann, die eine tolle Zuhörerin ist und von der man weiß, dass sie mit dem Kunden Sex haben wird, auch wenn sie den Mann nicht (besonders) attraktiv findet und ihn ohne Bezahlung wohl nicht treffen würde.

Jupiter
24.06.09, 21:41
Norbert, du beschreibst sehr schön bestimmte Unterschiede zwischen zwei Menschen, welche besonders durch unterschiedliche Denkansätze zwischen den Geschlechtern bestehen.

Aber gerade durch die Unterschiede kann eine besondere Symbiose entstehen.

Gruß Jupiter

P.S. Schade, dass ich bei deinen Beiträgen kein "Häkchen" setzen kann.

Norbert/Unregistriert
25.06.09, 15:53
@ Jana:

Im Lichte Deiner Erläuterungen erkenne ich jetzt besser, was Du unter "Inszenierung" im Escort-Bereich verstehst (wobei ich freilich das sich aufbrezeln und schick machen noch nicht darunter subsumieren würde, man geht ja auch in die Oper, ins Konzert oder auf einen Ball nicht in Alltagskluft, dennoch kenne ich niemanden, der von sich behauptet, er würde sich bei diesen gesellschaftlichen Aktivitäten "inszenieren". Andererseits sind mir eigentlich die allermeisten Damen eher in modischer, aber eher konservativer Aufmachung begegnet, nicht anders, als zu einem Geschäftsessen o. ä. gekleidet, so dass ich insoweit auch nicht den Eindruck einer Zur-Schaustellung hatte; bei den Dessous... na gut...)

Du stützt Deine Argumentation ja vermutlich auch wesentlich auf Deine eigenen Erfahrungen als Escort,. und wenn Du davon ausgehst, dass viele Männer eine derartige "Inszenierung" wollen, dass es ihnen also etwa egal ist, ob die Dame Lust auf Sex mit ihnen hat oder nicht, weil sie ja "dafür" bezahlt haben (bei einem Escort formalrechtlich allerdings, wie Du weißt, nicht zutreffend), so wird das wohl Deinen Erlebnissen und Erkentnnissen entsprechen und ist daher von mir nicht in Zweifel zu ziehen.

Was allerdings meine eigene Person betrifft, so gibt es da ein Problem: Das Problem ist ein fundamentales und nennt sich "meine Veranlagung"!

Denn meine Veranlagung hindert mich schlichtweg daran, eine Frau "zum Zwecke" meiner physischen Triebbefriedigung zu buchen! Um meinen Sexualtrieb zu stillen, braucht es keinen derartigen zeitlichen und finanziellen Aufwand, dafür genügen einige visuelle "Krücken" und ein wenig manuelles Geschick ;-), welches ich mir in systematischer "Handarbeit" seit meinem 12. Lebensjahr fleißig angeeignet habe und mittlerweile halbwegs routiniert beherrsche :-)

Außerdem "leide" ich an einem tendenziell überhöhten Frauenbild, was mir verbietet, den aufregenden Körper einer schönen Frau auf die profane Rolle des Objekts für meine eigene Triebabfuhr zu degradieren.

Nein, das Einzige, was mir einen unvergleichlichen Kick gibt, ist das Erlebnis, einer Frau durch meine sexuellen Aktivitäten (auf Grund meiner Oralfixierung vor allem Cunnilingus, siehe Signatur!) Lust zu bereiten und ihr - im Idealfall, unter optimalen Bedingungen - zu (mindestens) einem Orgasmus zu verhelfen! Nach allem, was ich über die weibliche Sexualität weiß, setzt dies aber bei jeder Frau voraus, dass sie sich uneingeschränkt wohl und entspannt fühlt und sich ganz unbeschwert fallen/gehen lassen kann. Also ist mein gesamtes Bestreben im Rahmen eines Dates ststs darauf ausgerichtet, die Rahmenmbedingungen möglichst dahingehend zu optimieren, dass die Dame sich von der ersten Sekunde an supergut bei mir aufgehoben fühlt, denn erst dann kann sie sich vollständig entspannen und sich der sexuellen Lust hingeben (wenn sie Bock hat)! Und ich glaube eigentlich nicht, dass schon ein paar hundert Euro ausreichend sind, um Unlust in Lust und Verkrampfung in Entspannung zu verwandeln - nach meiner Überzeugung sind Hormone (schon gar weibliche!) hartnäckig unbestechlich!

Wenn nun aber die Dame inszenieren, suggerieren, vorspielen etcetra muss, um ihre wahre Befindlichkeit zu verschleiern, dürfte sie kaum in der Verfassung sein, einfach mental "loszulassen" und sich ganz dem "Rausch der Sinne" hinzugeben. Allenfalls ist dann noch ein simulierter Climax drin, aber das ist ja nun das Letzte, wonach mir der Sinn steht ;-)

Wohlgemerkt, um nicht missverstanden zu werden: Weder erwarte noch (schon gar nicht) fordere ich, dass der Dame Sex mit mir Spaß macht! Entweder sie hat Bock oder nicht, ich kann das nur im Rahmen der äußeren Bedingungen beeinflussen. Falls sie nicht kann oder nicht will, hat das bei mir niemals irgendwelche nachteiligen Auswirkungen für sie, weder wird das Honorar gekürzt noch gibt es später einen Negativbericht im Net. Meine Devise lautet schlicht: Vertrauen gegen Vertrauen, beiderseitiges Spiel mit offenen Karten, und es hat sich absolut bewährt, denn bis auf eine Ausnahme fühlte ich mich von keiner der rd. 70 Damen, die ich bisher in 7 Ländern traf, wegen meiner Einstellung ausgenutzt!

Wie ich etwa auf sexworker.at gelesen habe, gibt es tatsächlich auch Damen, die keine Männer mögen, welche an einem weiblichen Orgasmus interessiert sind! Tja, was soll ich sagen? Das muss ich respektieren, nur völlig klar ist, dass ich eine solche Dame niemals daten würde, selbst wenn sie wie Claudia Schiffer aussähe und für 20 € pro Abend zu haben wäre - denn was soll ich bitte schön an einem noch so romantischen und idyllischen Sandstrand,. wenn permanent die rote Flagge gehisst ist?

Ich bitte hier alle Leser um Entschuldigung, die diesen Post als Ego-Trip empfinden; ich musste leider so ausführlich auf meine Position eingehen, da andernfalls nicht die Rigidität verständlich wäre, mit der ich der "Illusion- und Inszenierungs-These" widersprochen habe! Weil ich letztlich meinen eigenen Lustgewinn ausschließlich aus dem Lustempfinden der Dame beziehe, weil es mich begeistert mitzuerleben, wie sich langsam ihre Erregung aufbaut und sich endlich in einem intensiven Höhepunkt entlädt, bin ich gleichsam der geborene Antipode alles Vorgetäuschten, Unechten, Scheinbaren. Aber ob ich nun mit dieser "Philosophie" der Einzige bin oder nicht - nichts läge mir ferner als zu misionieren! Wenn sich die Dame und der Herr (auch stillschweigend) einig sind, dass ein schöner Schein den Abend rettet, dann soll es mir recht sein - ist ja schließlich IHR Abend, nicht meiner ;-)

Letztendlich, wie Ihr ja wisst: Chacun à son goût!


LG N.
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Ich lecke, also bin ich!

"Schafft die Huren ab, und ihr werdet alles durcheinander bringen!" (Augustinus)

Ariane
26.06.09, 20:58
Wenn man nichts erwartet und erzwingt, bekommt man meistens alles.

texasrancher
26.06.09, 21:06
Wenn man nichts erwartet und erzwingt, bekommt man meistens alles.

Das stimmt so nicht.

Jeanne
26.06.09, 21:53
hhmmm......
also das, was ich durchaus gerne immer hätte haben wollen, hab ich schon oft deswegen nicht gehabt, weil es erwartet wurde und dementsprechend mit angestrengten Aktivitäten "erzwungen" werden sollte.

Wow :grins:...der Satz ist der Hammer :schaem:!

...aber ich lass ihn einfach mal so stehen.

:blume:
Jeanne

texasrancher
27.06.09, 00:32
hhmmm......
also das, was ich durchaus gerne immer hätte haben wollen, hab ich schon oft deswegen nicht gehabt, weil es erwartet wurde und dementsprechend mit angestrengten Aktivitäten "erzwungen" werden sollte.



Das mag wohl so stimmen. Aber der Umkehrschluß funktioniert eben nicht zwangsläufig.

Die meisten Damen richten sich doch nach den Erwartungen des Herrn, das ist ja auch Teil des Jobs. Und es ist nunmal viel einfacher, geringere Erwartungen zu erfüllen als hohe.

Natürlich kann es zu der wunderbaren Situation kommen, dass die Dame gerade deswegen "alles" gibt. Aber das passiert nach meiner Erfahrung nicht so häufig, und schon gar nicht "meistens".

Anna Lytisch
27.06.09, 07:46
Ich bitte hier alle Leser um Entschuldigung, die diesen Post als Ego-Trip empfinden; ich musste leider so ausführlich auf meine Position eingehen, da andernfalls nicht die Rigidität verständlich wäre, mit der ich der "Illusion- und Inszenierungs-These" widersprochen habe! Weil ich letztlich meinen eigenen Lustgewinn ausschließlich aus dem Lustempfinden der Dame beziehe, weil es mich begeistert mitzuerleben, wie sich langsam ihre Erregung aufbaut und sich endlich in einem intensiven Höhepunkt entlädt, bin ich gleichsam der geborene Antipode alles Vorgetäuschten, Unechten, Scheinbaren. Aber ob ich nun mit dieser "Philosophie" der Einzige bin oder nicht - nichts läge mir ferner als zu misionieren! Wenn sich die Dame und der Herr (auch stillschweigend) einig sind, dass ein schöner Schein den Abend rettet, dann soll es mir recht sein - ist ja schließlich IHR Abend, nicht meiner ;-)

Letztendlich, wie Ihr ja wisst: Chacun à son goût!



Ich finde es klasse, dass Du in aller Deutlichkeit einmal das formuliert hast, was sich viele Herren offenbar nicht mehr zu sagen trauen, weil ihnen dann möglicherweise überzogene Erwartungshaltung, Liebeskasperei oder ein falsches Verständnis hinsichtlich der zu empfangenden Dienstleistung unterstellt wird. Und ich finde es ebenfalls klasse, dass Du so klar betonst, dass es Dir nicht an einer Missionierung gelegen ist (nun ja, liegt wahrscheinlich daran, dass der Fokus Deines sexuellen Schaffens eher auf die Aktivitäten Deiner Zunge gerichtet ist :grins:) und jeder das Ganze nach seinem Gusto handhaben sollte. Das lässt sich eigentlich nur phrasendreschend erweitern um ein "für jedes Töpfchen gibt es ein Deckelchen", denn sowohl auf Anbieter- als auch auf Nachfragerseite werden ja die unterschiedlichsten Bedürfnisse genannt und erfüllt.


Lediglich widersprechen wollte ich Dir ursprünglich in der Aussage: "...ist ja schließlich IHR Abend". Beim zweiten Lesen war mir allerdings klar, dass das IHR als Possessivpronomen für die zweite Person Plural, nicht Singular gewählt wurde und sich somit auf das gegenseitige Einverständnis der zwei betreffenden Personen bezog - da wurde dann wieder ein Schuh draus. Es las sich für mich zuerst sinngemäß wie ein: "Der Abend gehört ihr", also der Dame. Das hätte ich dann doch für ein wenig zuviel des Guten in Sachen Altruismus empfunden, denn da bin ich dann doch eher der Ansicht: Es ist ja SEIN Abend - und in diesem Zusammenhang finde ich im Übrigen ich eine Art Erwartungshaltung durchaus gerechtfertigt, egal, in welche Richtung diese geht.


Und solltest Du nicht bei Deinem Post versehentlich den "Ironiemodus" vergessen haben zu erwähnen, werde ich die Buchstaben Deines Egotrips vergoldet in mein Poesiealbum kleben :grins:

Ariane
27.06.09, 09:00
@Tex; kann es sein, daß ich u.a. einen Orgasmus meinte?! Aber dein apodiktisches "das stimmt so nicht" macht mir schon klar, daß sich über unterschiedliche Erwartungshaltungen bzgl. Escort nicht zu diskutieren lohnt.

Bernd666
27.06.09, 10:09
Ich glaube nicht, dass es dem Film gelingt, das Thema öffentlicher zu machen. Nicht mal das Drama "Pretty Woman" hat das geschafft. Der Film scheint mir zu sehr auf Effekte und auf Bilder zu setzten. Erotik-Szenen und dramatische Ehestreitereien. Ich meine auch den gehobenen Zeigefinger zu erkennen.

Ein sehr ernsthafter Film zu dem Thema ist übrigens "Der Mann für geheime Stunden" mit Andy Garcia und Mick Jagger. Es handelt sich dabei zwar um männliche Escorts, (wie
auch in "American Gigolo") aber die Thematik ist gut getroffen. Insider fühlen sich angesprochen. Am Ende nimmt man diese Filme nicht als realistisch oder weit entfernt wie ein neuer "Tatort"

Norbert/Unregistriert
27.06.09, 11:42
@ Lichtblick: vielen Dank für die Bestätigung, mit "ihr" meine ich selbstverständlich "die beiden", weil ich es für anmaßend hielte, meine eigenen Maßstäbe auf andere Menschen zu übertragen. Das ist auch wesentlich ein Grund, warum ich jede "neue" Dame oder Agentur erst einmal mit einer ziemlich langen Mail "belästige", denn mir ist sehr wichtig, dass jedermann/jederfrau bei mir von vornherein weiß, woran er/sie ist und gleich entscheiden kann, ob ihm/ihr das sympathisch ist oder nicht.

Ist halt doch der "worst case", wenn sich beide auf einen netten Abend zu zweit vorbereiten und erst beim Date merken, dass man so gar nicht auf einer Wellenlänge schwingt; klar, jede/r versucht dann noch zu retten, was zu retten ist, beide merken aber, dass man da sich eigentlich 'was vormacht und niemand fühlt sich in seiner Haut besonders wohl. Abgesehen vom finanziellen Aspekt macht das weder der Dame noch dem Herrn Spaß und die Lebenszeit ist eigentlich zu kostbar, um sie auf diese Weise zu vergeuden...

Ironisch war an meinem Beitrag nichts gemeint; das könnten Dir, da bin ich sicher, zahlreiche Damen im In- und Ausland bestätigen! In 4 Wochen z.B. fliege ich nach Innsbruck, um dort mein "Lieblings-Callgirl" Manuela ("Emanuelle") zu treffen, die ich schon seit 2002 kenne, wir haben uns auf Anhieb auch menschlich super verstanden, was sicher auch dazu beiträgt, dass sie so wie keine zweite auf meinen Cunni reagiert und ich immer wieder total begeistert bin, wie schnell (fast ZU schnell ;-)) und heftig "es" ihr kommt! Andererseits habe ich auch schon Damen getroffen, die bei meinen Aktivitäten seelig eingeschlummert sind ... tja, die Welt ist bunt, man/n erlebt so einiges, wenn die Zunge auf Reisen geht :-)

Zum Thema "erwarten und bekommen": Ich bemühe mich immer, den Damen zu vermitteln, wie sehr es mich befriedigt, ihnen Lust zu verschaffen, ohne aber eine Erwartungskulisse aufzubauen, die sie unter "Leistungsdruck" setzt! Denn natürlich kann ich auch nicht "auf Kommando" geil werden, und das kann erst recht keine Frau mit ihrer komplexeren Sexualität! Ich versuche ihr, meine erotischen Vorlieben zu erklären und bitte sie lediglich, mir - meist nach dem Dinner, wenn wir uns schon etwas "beschnuppert" haben - ganz ehrlich mitzuteilen, ob sie Lust auf eine kleine Lecksession hat oder eher nicht. Ich muss dann, in dieser Situation, einfach darauf vertrauen, dass sie ebenso aufrichtig zu mir ist wie ich zu ihr und just ihrem "Bauchgefühl" folgt. Denn meine Devise ist: "Besser gar kein Sex als schlechter Sex", und "schlecht" ist Sex für mich dann, wenn er nicht mit beiderseitigem Lustgewinn, sondern rein mechanisch praktiziert wird.

Gelingen - im vorgenannten Sinne - kann ein gemeinsamer Abend nur dann, wenn ich der Dame überzeugend vermittele, dass sie in meiner Gesellschaft abolut frei ist, zu tun und zu lassen, was sie will, ohne dass ihre Entscheidungen irgendwelche negativen Konsequenzen haben. Denn nur wer frei wählen kann, hat wirklich die Wahl! Mein "Kalkül" ist, dass unter diesen Umständen nur jene Damen zum Cunni "antreten", die situativ und spontan auch wirklich Bock darauf haben, (von mir) lustvoll durchgeleckt zu werden, und sich dabei weniger an ihrer Brieftasche als an ihrem Hormonhaushalt orientieren! Erfahrungsgemäß ist das dann schon "die halbe Miete", denn abgesehen von Fragen der "Technik" ist es vor allem die "Lust an der Lust", die den "Gipfelsturm" ermöglicht...

Geht dieses Kalkül immer auf? Nein, NICHT immer, aber...

LG Norbert
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Ich lecke, also bin ich!

"Schafft die Huren ab, und ihr werdet alles durcheinander bringen!" (Augustinus)

Dennis
27.06.09, 12:26
@Norbert

deine ausführungen - thumbs up

ich kann mich Lichtblicks Aussage - posting nr 37 nur anschließen. das was du so treffend auszudrücken - zu formulieren weißt ist auch mein standpunkt.

Ich bemühe mich immer, den Damen zu vermitteln, wie sehr es mich befriedigt, ihnen Lust zu verschaffen, ohne aber eine Erwartungskulisse aufzubauen, die sie unter "Leistungsdruck" setzt!

es ist dieses prinzip "an der freude anderer sich zu erfreuen und dadurch befriedigung und ein wohlgefühl in sich zu verspüren . . . . . "

texasrancher
27.06.09, 15:41
Lieber Norbert,

mir scheint, Deine ganzen Bestrebungen fokusieren sich auf eine einzige Handlung. Wenn der einzige Weg für Deine eigenen Lustbefridigung darin besteht, eine Frau zum Höhepunkt zu lecken, ergeben Deine Erklärungen für mich einen Sinn.

Da dies die allermeisten Männer für sich wohl anders sehen, sind Deine Auführungen wirklich nur sehr schwer auf den Rest der Escort-Welt zu übertragen.

Ich stelle es mir auch sehr schwer vor, unter dieser Prämisse überhaupt keinen "Erwartungsdruck" bei den Damen aufzubauen. Schießlich möchte die Dame ihren Job so gut wie möglich machen und wird sich entsprechend bemühen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei einem solchen Zusammenfinden von Mann und Frau es meistens von ganz alleine knistert.

tex
ich ficke, also bin ich!

PS: Für die meisten Frauen, die ich kenne, gehört richtiges Ficken unabdingbar zum lustvollen Date dazu.

---------- Post added at 15:41 ---------- Previous post was at 15:32 ----------


Ich bemühe mich immer, den Damen zu vermitteln, wie sehr es mich befriedigt, ihnen Lust zu verschaffen, ohne aber eine Erwartungskulisse aufzubauen, die sie unter "Leistungsdruck" setzt!


Für mich ist das ein widerspüchlicher Satz. Wie soll das bei einer Escortdame funktionieren? Dass nur "echte" Lust der Frau dem Mann eine Befriedigung verschafft, ist doch die größte Erwartung, die man einer Escort-Lady aufbürden kann!

Franz K.
27.06.09, 16:19
...nun Tex, ich denke mal nicht, dass sich Norbert, nachdem er der Dame Lust und damit auch sich selbst eine andere Art der Befriedgung verschafft hat, dann wohlig ermattet auf die Matte legt :zz: - wäre ja dann doch etwas einseitig. :denke:

Um aber Deiner "allermeisten Männer These" zu widersprechen, meine besten Dates waren immer noch die, bei denen ich die Dame zum Höhepunkt gebracht habe. Ob dies häufig oder selten der Fall ist, sei mal dahingestellt, dennoch finde auch ich dieses Gefühl berrauschend :schaem: ...und wie gesagt, mach Dir keine Gedanken, dass man(n) deswegen weniger auf seine Kosten kommt, in aller Regel ist ja Rache besonders süß.:teufel::lolly:

Franz K.

PS: ...und ja, auch ich kenne Sally Albright :schaem:

texasrancher
27.06.09, 16:55
...nun Tex, ich denke mal nicht, dass sich Norbert, nachdem er der Dame Lust und damit auch sich selbst eine andere Art der Befriedgung verschafft hat, dann wohlig ermattet auf die Matte legt :zz: - wäre ja dann doch etwas einseitig. :denke:


Genau dies lese ich aus seinen Beiträgen heraus. Ob dies aus Ermattung so ist oder weshalb auch immer. Seine Fokusierung auf diese eine Handlung ist für mich relativ offensichtlich (bis hin zu seiner Signatur). Vieleicht kann mich ja Norbert darüber aufklären.

Wenn dies so ist, wäre ein befriedigendes Erlebnis letztendlich davon abhängig, ob seine Dame bei seinen Leckaktionen zum Höhepunkt gelangt oder nicht. Ob da ein Erwartungsdruck erzeugt wird, auch wenn der Mann das Gegenteil sagt, kann uns wahrscheinlich nur eine Frau beantworten.

...
Um aber Deiner "allermeisten Männer These" zu widersprechen, meine besten Dates waren immer noch die, bei denen ich die Dame zum Höhepunkt gebracht habe. Ob dies häufig oder selten der Fall ist, sei mal dahingestellt, dennoch finde auch ich dieses Gefühl berrauschend :schaem: ...und wie gesagt, mach Dir keine Gedanken, dass man(n) deswegen weniger auf seine Kosten kommt, in aller Regel ist ja Rache besonders süß.:teufel::lolly:


Bei beiden Aussagen gebe ich Dir völlig recht. Ich habe auch nicht ausdrücken wollen, dass dies nicht der Fall ist. Natürlich kann die Frau bei einem Date große Lust bis hin zum mehrfachen Orgasmus verspüren. Und dass dies die befriedigendsten Erlebnisse für den Mann darstellen, ist auch mir klar. Es ging mir nur um das Aufzeigen der Probleme, wenn die "echte" Lust für ein befriedigendes Erlebnis quasi Voraussetzung ist. Wir werden nie dahinter kommen, wie häufig Damen bei ihren Dates echte Lust verspüren und schon gar nicht, wie häufig sie einen "echten" Orgamsums bekommen. Also ist es müßig, sich darüber viele Gedanken zu machen. Diese Erwartung wäre auch eine viel zu große Bürde für die Damen. Ich plädiere also für Genuß ohne sich darüber Gedanken zu machen.

Asfaloth
27.06.09, 18:05
Also ist es müßig, sich darüber viele Gedanken zu machen. Diese Erwartung wäre auch eine viel zu große Bürde für die Damen. Ich plädiere also für Genuß ohne sich darüber Gedanken zu machen.

Hoffentlich liest das nicht Nestor, sonst hatter bestimmt wieder was zum Grübeln....

Bayernbulle
27.06.09, 18:09
Also ich finds beim Date halt auch schon geiler, wenn die Lady sich fallen lassen kann und ich ihre Lust spüre und sie sich nicht nur an mir abwerkelt

Norbert/Unregistriert
27.06.09, 18:25
Ich stelle es mir auch sehr schwer vor, unter dieser Prämisse überhaupt keinen "Erwartungsdruck" bei den Damen aufzubauen. Schießlich möchte die Dame ihren Job so gut wie möglich machen und wird sich entsprechend bemühen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei einem solchen Zusammenfinden von Mann und Frau es meistens von ganz alleine knistert.



Du hast absolut recht, es IST schwer (zumal bei einer bis dato gänzlich fremden Dame), immer den genau "richtigen Ton" zu treffen, damit der sensible Spagat zwischen "Hoffnung" (= > unverbindlich) und "Erwartung" (=> "Leistungsdruck") gelingt! Und in der Tat, es gab auch schon Dates, bei denen ich den Eindruck hatte, die Dame möchte vor allem wegen MIR kommen, weil es MIR so viel Spaß macht und sie mich nicht enttäuschen wollte, was ich natürlich gerade NICHT anstrebe, aber trotz aller Bemühungen leider nicht immer verhindern kann.

Allerdings passierte das meist mit jüngeren, eher unerfahrenen Escorts, die etwas "reiferen" Damen gehen mit ihrer Lust (oder eben auch Nicht-Lust) meist selbstbewusster um und bekennen sich auch freimütig dazu, wenn sie einmal nicht "können" - wie gesagt, ich versuche ja, jedesmal die Lady ausdrücklich zu dieser Ehrlichkeit mir gegenüber zu ermuntern, aber sie muss da natürlich auch "mitspielen" - bei Jana z.B. würde ich wahrscheinlich an meine Grenzen stoßen ;-)

Beim Cunni kann man übrigens, das glaube ich schon, wesentlich besser beurteilen, ob er echt oder gespielt ist, man bekommt die orgasmustypischen physiologischen Reaktionen einer Frau besser mit, einfach weil man "näher dran ist" (mittendrin und nicht nur dabei, sozusagen ;-)) Bei einigen wenigen Dates bin ich mir zwar dennoch nicht sicher (der Mann von Welt fragt bekanntlich NIEMALS eine Dame nach so etwas!), aber im Großen und Ganzen traue ich mir doch zu, dies mitzubekommen.

Und ja, tatsächlich benüge ich mich oft damit, die Dame (wenn's denn goutiert wird) oral zu befriedigen! Auf die eigene physische Triebbefriedigung kann ich grundsätzlich verzichten, wobei ich das aber nicht dogmatisch sehe, je nach "Tagesform", Stimmung und Offerten der Dame sind auch "Programmerweiterungen" möglich :-) Darauf kommt es mir aber nicht vorrangig an, denn der Gewinn an Lebensqualität, den mir die kommerzielle Erotik (und NUR diese) bereitet, besteht maßgebend in der Erfahrung, einer Dame sexuelle Lust zu verschaffen.

Auch deshalb liegt texasrancher wiederum in seiner Feststellung riohtig, dass meine Befindlichkeit keineswegs repräsentativ für "Otto Normalbucher" ist, weshalb ja auch die Damen erst einmal staunen und ich mich erklären muss...allerdings hörte ich vereinzelt auch schon, dass es den einen oder anderen "Gesinnungsgenossen" gibt, weshalb ich es für legtim erachtete, mich in die hier ausgetragene Kontroverse um "Inszenierung vs. Aunthentizität" mit dem Petitum einzumischen, man möge da keine verallgemeinernden Postulate aufstellen, sondern die ganz unterschiedlichen "Erwartungshaltungen" der inhomogenen Klientel berücksichtigen. Um dies zu belegen, führte ich mich selbst als "lebendes Beispiel" an, freilich ohne jeden Anspruch auf Allgemeingültigkeit!

Ich bin halt ein weiterer "Exot" in der großen bunten unergründlichen Welt der kommerziellen Erotik, aber einer, der langsam ein schlechtes Gewissen bekommt, hier so viel über sich und sein "Exotentum" zu schreiben...

Alle anderen "Exoten", aber vor allem auch alle "Normalos" mögen es mir bitte nachsehen :-)

LG Norbert
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Ich lecke, also bin ich!

"Schafft die Huren ab, und ihr werdet alles durcheinander bringen!" (Augustinus)

Lucy
27.06.09, 18:28
für die dame ist es auch geiler, wenn sie auch lustvoll sein kann und darf :-).

lg lucy

Bayernbulle
27.06.09, 18:31
für die dame ist es auch geiler, wenn sie auch lustvoll sein kann und darf :-).

lg lucy

ich finds auch schärfer, weil sonst empfinde ich es eher als Selbstbefriedigung an und mit einer Frau denn als gemeinsamen geilen Sex

PS. Viel Spaß im Urlaub falls wir uns nicht mehr lesen:blume::kiss:

texasrancher
27.06.09, 18:59
Bei den Antwoten kommt es mir so vor, dass fast jede Frau mit fast jedem Mann zu fast jeder Zeit Lust bis zum Orgasmus empfinden kann, wenn der Mann es nur will. Ich glaube nicht, dass dies so ist. Wenn sich ein Date so entwickelt, kann man wohl getrost von einem perfekten Date sprechen. Super. Aber wie häufig kommt das tatsächlich vor?

Ich habe bei den von mir bisher gebuchten Escort-Ladies (28 Damen) folgende Erfahrung machen dürfen: bei ca. einem Viertel hat es super gepasst, bei ca. zwei Viertel war es ok und bei einem Viertel war es nicht gut. Damit wäre ich wohl ein unterdurchschnittlicher Mann und müßte mir ernsthafte Gedanken machen. :denke:

Man wird wohl nie herausfinden, wie dies bei den gesamten Dates aussieht. Dennoch würde mich interessieren, wie die Damen und Herren ihre Escort-Partner nach diesem Schema einordnen würden. Dann wüßte ich wenigstens, ob ich ein guter oder schlechter Liebhaber bin. Vielleicht gibt es ja die ein oder andere Aussage hierzu. :zwinker:

Anna Lytisch
27.06.09, 19:15
Über Deine Qualitäten in dieser Hinsicht kann ich keine Aussagen machen, aber anhand meiner persönlichen Kriterien, wie ich "es passt" definiere und nach denen ich auch entscheide, ob ich eine Anfrage annehme oder nicht, waren meine Dates nach meinem Empfinden alle in der Kategorie " angenehm und geil" und haben "gepasst".

Das liegt wohl auch mit daran, dass für mich die Erotik im Kopf beginnt und ein diesbezüglicher Austausch im Vorfeld schon sehr klare Hinweise darauf geben kann. Und es liegt wohl auch mit daran, dass man mich mit Charme, Humor und Wortgewandtheit mehr erotisieren kann, als mit jeder noch so genialen oder ausgefeilten Sextechnik. Und es ist mir noch nie passiert, dass ich mit jemandem, mit dem ich verbal absolut auf einer Wellenlänge lag, ein schlechtes sexuelles Erlebnis hatte, denn durch den Austausch von Phantasien, Wünschen, Vorstellungen, nachdem man festgestellt hatte, dass die "Wellenlängen" in etwa identisch waren, war immer die Grundlage für höchstes Lustempfinden geschaffen. Der reine "sexuelle Akt" war da vielmehr eine Art Mittel zum Zweck, um das zu vollenden, was im Flirt begonnen worden war, wenngleich er natürlich dennoch im Mittel (und Höhe-)punkt stand. Klingt fürchterlich? Nein, war klasse....

Tyler Durden
29.06.09, 23:23
The Girlfriend Experience läuft im Rahmen des Münchner Filmfests (http://www.filmfest-muenchen.de/dc/ffm_de/filmabc/detail.asp?FilmID=3650) diesen Freitag (3.7.) um 19.30 Uhr im Kino im Forum am Deutschen Museum.

Tyler Durden
01.07.09, 18:47
Heute bei SPIEGEL-Online: Ein Interview mit Sasha Grey (http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,633627,00.html).

Und für Jana sogar mit Fotostrecke (http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-43936.html).

Carmen Escort
04.07.09, 13:37
umgestzt wurde...

Der Film hat verschiedene handlungsstränge (kunden, freund, dokumentation und interview mit einem journalisten) die wild durcheinander gemischt sind. von einer dame die US$ 2.000,- pro stunde verdient (was ja sehr realistisch ist ;-) ) einem freund der viel weniger verdient (viel realistischer), männer die beim date ihre sorgen los werden wollen (sehr realistisch!) und dazu noch investment tips geben ;-)

besser hätte man damen aus dem bereich interviewt, dadurch währen wahrscheinlich viel bessere stories (die das leben schreibt) zusammen gekomen. überraschend gut fand ich die darstellerin (die ja eigentlich auf pornos spezialisiert ist) die rolle nimmt man ihr ab.

aber leider ist die handlung sehr langweilig, sexszenen gibt es natürlich keine...das beste ist immer noch der trailer: welcher NICHT der im ersten beitrag von sonnenkönig ist, sonder dieser: http://www.imdb.com/video/imdb/vi1263469337/

schade schade...besser WIR machen unseren eigenen film!!!

JANA
04.07.09, 15:28
@ Carmen

Es gibt in den USA durchaus Escorts, die dieses Stundenhonorar haben, das ist dort gar nicht sooo ungewöhnlich. Außerdem wurde das im Film nicht erwähnt, es kam nur im Trailer vor. Dass Männer beim Date auch über ihre Sorgen sprechen, das ist alltäglich, besonders wenn man jemanden nicht zum ersten Mal trifft, werden durchaus solche Dinge besprochen und Kunden schütten ihr Herz aus. Dass manche Kunden sogar Investment-Tipps geben, dass ist mir auch schon passiert, und zwar ohne dass ich nach solchen gefragt habe. Dass es keine Sex-Szenen gibt, finde ich übrigens sehr gut!

Ich finde den Film in keinster Weise unrealistisch, ganz im Gegenteil.

Marlena
04.07.09, 15:44
Wieso sollten wir nicht einen eigenen Film machen?

Das Eine schließt schließlich nicht das Andere aus...

Zumal wir in Europa eine völlig anderer Sichtweise zu diesem Thema haben...

In machen Bereichen...anders...das wäre doch auch einmal ein Thema wert.

LG
Marlena

Bayernbulle
04.07.09, 15:51
Dass manche Kunden sogar Investment-Tipps geben, dass ist mir auch schon passiert, und zwar ohne dass ich nach solchen gefragt habe.

Hoffentlich hast Du sie nicht befolgt, Du Ärmste:lach:

Kenni
04.07.09, 21:22
Liebe Ariane (und für die professionellen Skeptiker. nein, wie sind nach wie vor ZWEI verschiedene Personen!), vielen Dank für das nette Kompliment!

(Und natürlich auch ein "Danke!" an die, die sich bedankt haben ;-))

Allerdings versuche ich mich immer wieder selbst zu ermahnen, dass der intellektuell-analytische Zugang zur Realität (bzw. dem, was wir dafür halten) nur EINE von mehreren alternativen, aber gleichwertigen Methoden der "Weltorientierung" (Karl Jaspers) ist - gemeinhin sagt man dem männlichen Wesen eine gewisse rationale Logiklastigkeit nach und spricht dem weiblichen Wesen das intuitive, instinktive Element zu. Nach meiner Überzeugung bedingt das eine das andere, nur wer sich beider "Orientierungskanäle" bedient, kann die Welt in ihrer Gesamtheit adäquat erfassen und begreifen.

Schwebt ein bunter Luftballon bei geöffnetem Fenster im Zimmer, mag "der Mann" zunächst nur die Größe, Form und den Auftrieb zu erkennen, während "die Frau" die Farbe, die Art des Knotens und das tänzeln in der Luft wahrnimmt - deie Existenz des Ballons ist aber beides, ihn nur auf Form oder nur auf Farbe reduzieren, beraubte ihn seiner originären" Ballonhaftigkeit". Wir haben zwei Augen, um die Tiefe auszuloten, Einäugigkeit führt zwangsläufig zum Perspektivverlust.

Insoweit mag Jana (und andere) das "Ereignis" eines Escort-Dates selbst dann grundsätzlich anders wahrnehmen, wenn sie meine - zugegeben pointiert rationale - Argumentation nicht zu widerlegen vermag. Es mag sein, dass sie unter einer Inszenierung etwas anderes versteht (besser formuliert: "empfindet" ) als ich (und andere). Der Widerspruch wäre dann nur ein scheinbarer, weil eben lediglich aus unterschiedlicher Weltorientierung resultierend: zwar ist das beobachtete Objekt das Gleiche, aber zwei Beobachter nehmen es aus unterschiedlicher Warte unterschiedlich wahr, so dass jeder meint, etwas anderes zu erkennen als der andere. (man könnte gewissermaßen auch sagen: die Anwendung Einstein'scher Prinzipien auf die geschlechtsspezifische Realitätswahrnehmung und -deutung.).

Wie kann nun aber das grundsätzliche Dilemma, dass "mann" und "frau" zwar in derselben "äußeren" Welt leben, sie aber unterschiedlich wahrnehmen, folglich auch interpretieren, aber dennoch einen Weg zu- und miteinander finden müssen (denn keiner kommt sehr weit ohne den anderen), gelöst werden? Im Allgemeinen betrachtet, weiß ich es nicht; im Besonderen betrachtet (und damit zurück zur Ausgangsthematik, dem (V)Erleben eines Escort-Dates), sehe ich erst einmal nur EINEN objektiven Bezugspunkt, in dem männliche wie weibliche (resp. Janas wie Norberts) Wahrnehmung konvergieren (müssen), und das ist - unser guter, alter Freund, der Orgasmus!

Ein Orgasmus ist bekanntlich wie ein "kleiner Tod", und wie dieser ein physisch und psychisch absolutes (physiologisch ja auch messbares) Ereignis - selbst, wenn ich unterstelle, dass bis dahin alles nur "Lug und Trug" war, kann spätestens bei dessen Eintritt niemand mehr bezweifeln, dass hier real und nicht nur fiktiv höchste Erregung passiert. Für Budenzauber jedweder Machart bleibt da schlicht keine Bühne mehr!

Nun ist es eine schlichtweg unbestreitbare Tatsache, dass auch Huren/Callgirls/Escorts etc. mit einem Freier/Kunden/Klienten zusammen einen realen Orgasmus erleben können (mit betontem Konjunktiv!). Dieser lässt dann aber keinerlei Raum mehr für irgendwelche Illusionen zu, denn entweder man/frau "kommt" oder eben nicht! Da ist etwa so viel Illusion im Spiel wie bei einer Schwangerschaft ;-)

Daher muss zumindest in dieser Situation - sprich, wenn "es" ihr/ihm kommt - eine Frau wie ein Mann Sexualität und Lust authentisch und fernab jeder Inszenierung erleben. Ich wüsste beim besten Willen nicht, wie es gehen soll, real abzuspritzen, aber mental ganz woanders zu sein und das abspritzen nur vorzutäuschen (es gibt nun einmal physiologische Gegebenheiten, die genießen den Rang eines Naturgesetzes). Klar kann man/frau dabei nachhelfen, indem man/frau dabei die Augen schließt und an jemand anderen denkt - nur, dieser kleine (Selbst-)Betrug passiert bekanntlich tagtäglich -zigtausendfach in heimischen Ehebetten round about the world (traurig, aber wahr!) und ist somit alles andere als paysex- oder gar Escortspezifisch!

Wenn das Credo lauten sollte: "Escorts spielen Kunden etwas vor, wie auch (die meisten) Ehefrauen ihren Ehemännern etwas vorspielen", nun, das wäre zwar eine traurige, aber kaum widerlegbare Behauptung, so dass ich damit leben könnte/müsste - den "käuflichen" Damen würde damit immerhin die Gleichwertigkeit mit Ehepartnerinnen attestiert, das ist ja schon etwas, und man sollte schließlich nicht päpstlicher als der Papst sein - in DIESEM Kontext schon gar nicht ;-)

LG N.
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Ich lecke, also bin ich!

"Schafft die Huren ab, und ihr werdet alles durcheinander bringen!" (Augustinus)


Wo hast denn das raus geschrieben ?

Tyler Durden
21.03.10, 22:49
Inzwischen ist der Film als DVD und Blue-Ray erhältlich. Allerdings offenbar nicht in einer deutschen Synchronversion. Aber wie heißt es so schön als vorgeblicher Cineast: "Ich schaue ja nur die Originalversion, die Filme verlieren in der Übersetzung..."

Chandler Bing
22.03.10, 11:40
Allerdings offenbar nicht in einer deutschen Synchronversion. Aber wie heißt es so schön als vorgeblicher Cineast: "Ich schaue ja nur die Originalversion, die Filme verlieren in der Übersetzung..."

Hab' noch was für Dich:

YouTube- ba dum tis

Unbedingt im Original ansehen. Die dt. Synchronfassung ist deutlich schwächer.

Eben. Daher statt einem weiteren Danke (http://www.mc-escort.de/forum/showpost.php?p=180621&postcount=353) :grins:

So. Wird ja noch noch zur Schnitzeljagd (http://www.mc-escort.de/forum/showthread.php?t=8745) :zwinker:

Sonnenkönig
22.03.10, 14:30
Allerdings offenbar nicht in einer deutschen Synchronversion. Aber wie heißt es so schön als vorgeblicher Cineast: "Ich schaue ja nur die Originalversion, die Filme verlieren in der Übersetzung..."

Ein Spruch, mit dem inzwischen so mancher Neuling auf Cocktailpartys gern sein Niveau hervorheben möchte. Der Komparativ sind wohl Leute, die sich den neuen isländisch-finnischen Kunstfilm in Originalfassung mit Untertiteln dreimal hintereinander reinziehen (und jedesmal ihr Taschentuch gezückt haben, als Áki mit Jóhanna Schluss machte um künftig mit Gisli in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung zu leben); ich bevorzuge ja im Normalfall erstmal die deutschen Fassungen, von einigen Ausnahmen abgesehen.
Interessanterweise machen oben genannte oft vor englischsprachiger Literatur Halt.

Julian Kaye
22.03.10, 15:09
Ich habe den Film mit Sasha Grey leider (immer noch) nicht gesehen. Grundsätzlich kann und soll jedes Thema in einem Film behandelt werden, also auch Escort, Pay6 oder Sexbiz, wenn in irgend einer Weise wertvoll, nicht konsequent desinformierend, verdummend oder diskriminierend - deshalb will ich mich nicht an einer Umfrage beteiligen ob Escort als Filmthema wünschenswert sei oder nicht. Hängt vom Film ab, grundsätzlich ja. Aber nicht, weil ein Escortfilm den Umsatz fördert, sondern weil Pay6 ein wichtiges Thema ist, über das viele falsche Vorstellungen bestehen, insbesondere über die Menschen, die im Pay6 arbeiten.

Danke Taylor für das Intereview mit Sasha Grey - was für eine intelligente und interessante Frau. Bin jetzt richtig neugierig geworden auf den Film und würde in Zukunft gern mehr über und vor allem von Sasha Grey hören.

Kalleeins
22.03.10, 21:51
Im Mai kommt nun ein Film von Steven Soderbergh in die Kinos, der das Escort-Biz zum Thema hat. Die Hauptrolle hat Sasha Grey, ihres Zeichens Porno-Starlet und Penthouse-Pet.

Ich habe hier einen Trailer zu einer ersten Meinungsbildung eingefügt und einen kurzen Artikel (in English) darunter gesetzt:
YouTube - Girlfriend Experience Trailer (http://www.youtube.com/watch?v=AgNZXStjMxc&feature=related#)

http://www.film.com/movies/the-girlfriend-experience/story/girlfriend-experience-sasha-grey-soderbergh/27821244

Von euch würde ich gerne wissen, wie Ihr es seht, wenn Escort zunehmend zum Alltagsthema einer breiten Öffentlichkeit wird?

Warum nicht, öfter mal was Neues. Viele haben eine falsche Meinung vom ESCORT, jetzt sehen sie, daß das etwas normales ist und nichts anrüchiges.

Ariane
23.03.10, 00:26
Sex gegen Geld wird niemals etwas normales sein.

Caroline
23.03.10, 10:39
Ist es nicht eher so dass es eigentlich etwas normales ist- nur niemand dies anerkennen will?

jakob
23.03.10, 10:58
Noch ein anderer Ansatz, Sex ist nie was Normales, sondern immer was Besonderes, egal ob gegen Geld oder "gratis".

P.S.: sollte es jedenfalls sein, finde ich so rein persönlich ...