outcall
10.05.09, 15:05
vor ca. einem Jahr gab es im Forum eine Anfrage, wer Interesse hätte an einem Buch über Escort mitzuarbeiten. Ich hätte da schon Interesse, war mich aber nicht so sicher wo ich mitarbeiten sollte. Wenn es sich um ein Werk wie „Ansichten der Prostitution“ von Alice Frohnert handeln sollte, wäre ich zu keinerlei Zusammenarbeit bereit gewesen. Viele der Ansätze und Schlüsse in diesem Buch halte ich für nicht korrekt , da nach meiner Ansicht zu stark gegen die gesellschaftlich moralische Norm geprüft wird.
Ines Wittka, die Autorin, konnte meine Bedenken ausräumen. Es soll sich um Interviews handeln, vergleichbar mit einigen anderen Büchern aus dem Verlag Schwarzkopf und Schwarzkopf.
Wir hatten uns dann in München verabredet. Ich hatte ursprünglich mein Lieblingsrestaurant / Hotel vorgeschlagen, da das Wetter aber zu schön war, haben wir uns in einem Biergarten getroffen.
Ich habe dann einfach berichtet und erzählt. Ines fragte dann ab und an nach. Wohl um die gleiche Basis bei allen Interview Partnern zu haben, um die einzelnen Geschichten zu einem Ganzen zu bringen.
Zwischen durch mussten wir mal den Tisch wechseln, da das Gespräch offensichtlich nicht nur für die Autorin interessant war. Auch die Leute am Nebentisch wollte etwas über mich erfahren!? Merke: nicht jeder der ein Interview gibt muss ein Promi sein :-)
Alles was ich erzählt habe, wurde mit einem Diktiergerät aufgenommen. Nach einigen Tagen bekam ich einen draft meines Interviews zugeschickt. Den habe ich korrigiert, um den einen oder anderen Aspekt etwas deutlicher oder präziser darzustellen. Die Autorin was folgend so weitsichtig, die Passagen auszusparen, welche eine direkte Identifikation des Interviews zu meiner Person ermöglicht hätten. Dann musste ich nur noch mein Einverständnis für die Veröffentlichung geben und es herrschte wieder Ruhe.
Tja bis, ja bis es in den Druck ging. Ich wurde gefragt ob und wohin meine Belegexemplare gehen sollten, welche ich mir direkt nach Hause schicken ließ.
Im Prinzip wäre es schon mit dem Make of, wenn ich als alter Skeptiker nicht das dringende Bedürfnis gespürt hätte meinen Beitrag gegen. Voilà: Storry ist OK und wurde nicht manipuliert oder gefakt. Deshalb mein Fazit: immer wieder.
Ich fand die Mitarbeit, wenn man es mal so nennen kann sehr interessant. Warum? Ganz einfach, es ging um mich und dieser Prozess der Selbstreflektion hat mir einfach Spass gemacht. Offen und ehrlich über ein Thema, über dieses Thema zu reden. Das hat mir gut getan.
Wenn jemand glaubt zuordnen zu können welcher Interviewparter ich bin, kann mir ja eine PN schicken einschl. warum er das glaubt - Viel Glück :-)
outcall,
der sich hier eine ganze weile nicht sehen lassen hat
Ines Wittka, die Autorin, konnte meine Bedenken ausräumen. Es soll sich um Interviews handeln, vergleichbar mit einigen anderen Büchern aus dem Verlag Schwarzkopf und Schwarzkopf.
Wir hatten uns dann in München verabredet. Ich hatte ursprünglich mein Lieblingsrestaurant / Hotel vorgeschlagen, da das Wetter aber zu schön war, haben wir uns in einem Biergarten getroffen.
Ich habe dann einfach berichtet und erzählt. Ines fragte dann ab und an nach. Wohl um die gleiche Basis bei allen Interview Partnern zu haben, um die einzelnen Geschichten zu einem Ganzen zu bringen.
Zwischen durch mussten wir mal den Tisch wechseln, da das Gespräch offensichtlich nicht nur für die Autorin interessant war. Auch die Leute am Nebentisch wollte etwas über mich erfahren!? Merke: nicht jeder der ein Interview gibt muss ein Promi sein :-)
Alles was ich erzählt habe, wurde mit einem Diktiergerät aufgenommen. Nach einigen Tagen bekam ich einen draft meines Interviews zugeschickt. Den habe ich korrigiert, um den einen oder anderen Aspekt etwas deutlicher oder präziser darzustellen. Die Autorin was folgend so weitsichtig, die Passagen auszusparen, welche eine direkte Identifikation des Interviews zu meiner Person ermöglicht hätten. Dann musste ich nur noch mein Einverständnis für die Veröffentlichung geben und es herrschte wieder Ruhe.
Tja bis, ja bis es in den Druck ging. Ich wurde gefragt ob und wohin meine Belegexemplare gehen sollten, welche ich mir direkt nach Hause schicken ließ.
Im Prinzip wäre es schon mit dem Make of, wenn ich als alter Skeptiker nicht das dringende Bedürfnis gespürt hätte meinen Beitrag gegen. Voilà: Storry ist OK und wurde nicht manipuliert oder gefakt. Deshalb mein Fazit: immer wieder.
Ich fand die Mitarbeit, wenn man es mal so nennen kann sehr interessant. Warum? Ganz einfach, es ging um mich und dieser Prozess der Selbstreflektion hat mir einfach Spass gemacht. Offen und ehrlich über ein Thema, über dieses Thema zu reden. Das hat mir gut getan.
Wenn jemand glaubt zuordnen zu können welcher Interviewparter ich bin, kann mir ja eine PN schicken einschl. warum er das glaubt - Viel Glück :-)
outcall,
der sich hier eine ganze weile nicht sehen lassen hat