MC
17.06.06, 18:09
Das Rotlichtmilieu in der Schweiz ist deutlich grösser und gewalttätiger geworden. Der bundespolizeiliche Bericht zur inneren Sicherheit schätzt, dass pro Tag 8,8 Millionen Franken im Sexgewerbe umgesetzt werden.
Die Zahlen sind beeindruckend: Allein in Zürich stieg die Zahl der Prostituierten seit 2003 um beinahe 20 Prozent. Umgerechnet auf 190 000 Einwohnerinnen heisst das, dass jede 50. Zürcherin anschafft. Auch in Basel wuchert das Sexgeschäft: 2005 eröffnete im Schnitt alle zwei Wochen ein neues Rotlichtlokal.
Fachleute sehen hinter diesen Zahlen nicht eine generelle Flut von neuen Sexworkerinnen, sondern die Folge der Legalisierung, welche das geltende Personenfreizügigkeits-Abkommen mit der EU mit sich bringt. Heute können EU-Bürgerinnen und Bürger während 90 Tagen legal in der Schweiz arbeiten.
Insbesondere im Raum Basel habe sich dies zu einem regen «Grenzverkehr» mit Frankreich und Deutschland entwickelt.
Quelle (http://www.20min.ch/news/wirtschaft/story/16752810)
Die Zahlen sind beeindruckend: Allein in Zürich stieg die Zahl der Prostituierten seit 2003 um beinahe 20 Prozent. Umgerechnet auf 190 000 Einwohnerinnen heisst das, dass jede 50. Zürcherin anschafft. Auch in Basel wuchert das Sexgeschäft: 2005 eröffnete im Schnitt alle zwei Wochen ein neues Rotlichtlokal.
Fachleute sehen hinter diesen Zahlen nicht eine generelle Flut von neuen Sexworkerinnen, sondern die Folge der Legalisierung, welche das geltende Personenfreizügigkeits-Abkommen mit der EU mit sich bringt. Heute können EU-Bürgerinnen und Bürger während 90 Tagen legal in der Schweiz arbeiten.
Insbesondere im Raum Basel habe sich dies zu einem regen «Grenzverkehr» mit Frankreich und Deutschland entwickelt.
Quelle (http://www.20min.ch/news/wirtschaft/story/16752810)