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Vollständige Version anzeigen : Der kleine Tod...


Anna Lytisch
02.07.09, 17:17
Ich liege auf einem Bett im Halbschlaf und höre, wie die Türklinke hinunter gedrückt wird. Ich bin zu faul, die Augen zu öffnen. Dafür ist es einen Augenblick danach ohnehin zu spät, denn ich spüre, wie sich ein kühler Seidenschal über meine Augen legt. Eine Männerstimme sagt: "Jetzt gehörst Du mir, aber hab keine Angst". Und erstaunlicherweise habe ich keine Angst, warum auch immer. Ich habe diese Stimme noch nie gehört, aber der Mann riecht so unglaublich gut und seine Hände waren sehr vorsichtig und zärtlich, als sie den Schal festgebunden haben, so dass leichte Erregung in mir keimt.

Aus diesem Grund wehre ich mich auch nicht, als jetzt meine Hände und Füße ebenfalls mit einem Schal an je einem der vier Bettpfosten festgeschnürt werden. Ich rieche den herben Duft des Mannes und bin hin und weg, obwohl ich jetzt wehrlos bin, nackt, nicht nur seinen Blicken ausgeliefert. Das Fenster des Raumes ist geöffnet und ein leichter Wind kommt von draußen herein und streichelt meine Haut. Ich höre einen Schraubverschluss und nehme den Duft von Rose und Vanille wahr. Einen Moment später streichen zwei ölige Hände über meinen Körper. Sie berühren mal kräftig, mal mit sanftem Druck meine Schultern, meinen Bauch, umfassen mal ganz meine Brüste, um im nächsten Moment wieder nur kreisend um ihre steil aufgerichteten Spitzen zu streichen. Ich werde wahnsinnig vor Lust und winde mich, soweit es mir in meinem fixierten Zustand überhaupt möglich ist.

Seine Hände wandern nun zu meinem linken Bein. Sie massieren seine Außenseite kräftig und streichen sanft über seine Innenseite, wobei sie immer wieder meine empfindlichste Stelle leicht berühren. Das gleiche macht er mit meinem rechten Bein. Ich keuche, strecke mich ihm, soweit es geht, entgegen, biete mich ihm an, damit seine Finger tiefer rutschen, tiefer hinein, wo es ihn heiß und nass erwartet. Er muss die Feuchtigkeit gesehen haben, die aus mir herauslief, denn er streicht vorsichtig darüber und bringt mich mit dieser zarten Berührung fast um den Verstand. Aber er gibt mir nicht, wonach ich so giere.

Plötzlich zucke ich zusammen. Ich weiß nicht, wann und wie er den Eiswürfel geholt hat, der nun stechend kalte Spuren auf meiner ohnehin schon überstimulierten Haut hinterlässt. Die Tropfen laufen an meinen Seiten hinunter und machen mich rasend. Seine Finger verteilen das Wasser an meinen Seiten, ohne mich zu kitzeln. Er scheint genau zu wissen, wie er mich immer gieriger auf mehr macht. Der Eiswürfel zwischen meinen Beinen entlockt mir einen spitzen Schrei. Ich bäume mich auf und die Gelegenheit nutzt er, indem er seine Hände unter meinen Po schiebt und ich anstelle des kalten Wassers auf einmal seine warme Zunge spüre, die sich kreisend um mein Lustzentrum bewegt und mir das Gefühl gibt, gleich zu kollabieren. Er saugt und leckt mich in den siebten Himmel und mein lautes Stöhnen spornt ihn zu immer mehr an. Kurz bevor das unkontrollierte Zittern meines Körpers in einen orgiastischen Höhepunkt mündet, hält er inne. Er löst die Bänder an meinen Fußgelenken, ich höre ein leises raschelähnliches Geräusch und einen Augenblick später fühle ich, wie er sich zunächst vorsichtig und dann kraftvoll in mich hineinschiebt. Ein wahnsinniges Rauschen in meinen Ohren, mein Brustkorb wird fast gesprengt, ich bin nur noch geil und flehe ihn an, mich zu stoßen, bis ich explodiere...

Und ausnahmsweise erfüllt er mir meinen Wunsch, legt meine Beine über seine Schultern und nimmt mich nach allen Regeln der Kunst.... und wenige Momente später schwebe ich in die Ewigkeit.....:blume:


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Phantasie - in der sengenden Hitze des Tages entstanden....