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Kritik aus NRW zum ProstSchG

Escort - Prostitution in den Medien


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Alt 04.01.18, 00:46   #1
michaelDO
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Kritik aus NRW zum ProstSchG

Prostituiertenschutzgesetz droht in Nordrhein-Westfalen seine Wirkung zu verfehlen

Anmeldepflicht für Sexarbeit: Kritik aus NRW an neuem Gesetz

Wer in NRW als Prostituierte arbeitet, muss sich beim Ordnungsamt anmelden und beim Gesundheitsamt beraten lassen. Das sieht ein neues Bundesgesetz vor, das im Juli 2017 in Kraft getreten ist.

Seit Juli 2017 gilt eine Anmeldepflicht für Prostituierte. Bisher sind dem nur rund 2000 Sexarbeiter nachgekommen. Zwangs-Outing wird befürchtet.

Das seit einem halben Jahr geltende Prostituiertenschutzgesetz droht in Nordrhein-Westfalen seine Wirkung zu verfehlen. Bis zum Jahresende 2017 sollten sich Prostituierte bei den Ordnungsämtern anmelden und von den Gesundheitsämtern beraten lassen. Nach Angaben des NRW-Gleichstellungsministeriums haben bis Mitte Dezember aber nur rund 2000 Frauen und Männer ihre Tätigkeit im Rotlichtmilieu angezeigt – das ist ein Bruchteil aller Sexarbeiter in NRW, deren Anzahl auf bis zu 42 000 geschätzt wird.

Das Prostituiertenschutzgesetz wurde im Oktober 2016 verabschiedet, es trat im Juli 2017 in Kraft. Kernpunkt ist die neue Anmeldepflicht für Sexarbeiter. Mit ihr soll auch eine verbindliche Beratung über Steuerpflicht, Krankenversicherung und Gesundheitsfragen einhergehen. Bisher haben Beratungsstellen solche Angebote auf freiwilliger Basis gemacht. Mit dem neuen Gesetz erhalten Prostituierte von den Städten eine Bescheinigung mit Bild und Namen, den sogenannten „Hurenpass“. Eine Übergangsfrist endete am 31. Dezember.
Halbjährige Übergangsfrist beendet

Auch aus großen Revier-Städten wird nur eine geringe Resonanz gemeldet. In Essen lagen Mitte Dezember 60 Anmeldungen bei schätzungsweise 1000 Sexarbeitern vor. In Dortmund waren es 159 von rund 750. Das Land vermutet dahinter die Sorge der Betroffenen, dass ihre Tätigkeit öffentlich würde. Prostituierte hielten ihre Sexarbeit oft vor Familie und Freunden geheim. In Ländern wie Rumänien ist sie zudem verboten. Bei der Anmeldung in den Städten würden aber Bescheinigungen ausgestellt, die erpressbar machten, „wenn sie in die falschen Hände fallen“, heißt es vom Gleichstellungsministerium. Grund für eine Reform ist das offenbar nicht: „Es müssen erst einmal hinreichend Erfahrungen gesammelt werden.“ Das Gesetz sieht eine Evaluation ab 2022 vor.

Beratungsstellen fordern seine sofortige Abschaffung. „Dieses unüberlegte Gesetz sorgt für mehr Verunsicherung bei den Betroffenen, als dass es sie schützt“, kritisiert Astrid Gabb, Leiterin des Bochumer Vereins Madonna.

Sie berichtet von überforderten Behörden, die mit der für sie neuen Beratung von oft fremdsprachigen Prostituierten alleingelassen würden. Auch gebe es erste Fälle, in denen Familien etwa in Rumänien durch deutsche Behördenschreiben von der geheimgehaltenen Sexarbeit eines Angehörigen erfuhren. „Die Folge ist ein Vertrauensverlust auch gegenüber den Beratungsstellen. Solche Umwälzungen habe ich noch nicht erlebt“, sagt Gabb, seit 2001 bei Madonna tätig. Das Dilemma: Bordellbetreiber forderten die Vorlage des Hurenpasses – wer ihn nicht habe, drohe in „die Grauzone des Gewerbes“ abzurutschen, so Gabb. Prostituierten ohne Pass drohe zudem ein Bußgeld – laut Gesetz bis zu 1000 Euro.

Revierstädte mussten infolge des Gesetzes ihr Personal aufstocken. Essen hat vier neue Stellen eingerichtet, in Dortmund sind es zwei, in Duisburg ebenfalls vier. Dort wird auch der hohe Verwaltungsaufwand durch eine weitere neue Regel beklagt: Wer ein Bordell oder einen Escort-Service betreiben will, braucht eine Betriebserlaubnis. Städte müssen Betriebskonzepte und Betreiber überprüfen. Zehn neue Anträge lagen dazu in Duisburg zuletzt vor. NRW hat den Städten zum 31. März Hilfen in Höhe von 6,4 Millionen Euro rückwirkend für 2017 zugesagt.
>> KONDOMPFLICHT FÜR FREIER

Mit dem neuen Prostituiertenschutzgesetz gilt auch eine Kondompflicht: Wer als Freier dagegen verstößt, muss bis zu 50 000 Euro Strafe zahlen.

Prostituierten entstehen bei der Anmeldung in NRW keine Gebühren. Die Erlaubnis für Prostitutionsbetriebe ist indes gebührenpflichtig.
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Alt 04.01.18, 02:44   #2
Spring Escort
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AW: Kritik aus NRW zum ProstSchG

Zitat:
Auch gebe es erste Fälle, in denen Familien etwa in Rumänien durch deutsche Behördenschreiben von der geheimgehaltenen Sexarbeit eines Angehörigen erfuhren.
Wie war das nochmal mit dem Datenschutz?
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Alt 04.01.18, 03:30   #3
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AW: Kritik aus NRW zum ProstSchG

Dazu sage ich nur : https://zustellanschrift.de
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Alt 04.01.18, 15:51   #4
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AW: Kritik aus NRW zum ProstSchG

Im Umfeld von Howard Chance wird halt professionell gearbeitet.
http://prostitution2017.de/schutzges...d-neumuenster/

Das Angebot ist aber nur interessant für Damen die in Deutschland keine Meldeadresse haben ... aber es ist wenigstens mehrsprachig ...

Адрес за проститутки
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Ein Armutszeugnis für die Behörden wenn private Dienstleister für die Anonymität und Datenschutz sorgen müssen ...

Tante Pantel (CDU) sieht das gelassen http://sylvia-pantel.de/kritik-am-pr...ist-verfrueht/
Zitat:
Ein erster Zwischenbericht zum Prostituiertenschutzgesetz wird nach zwei Jahren erwartet – eine wissenschaftliche Evaluierung ist nach fünf Jahren vorgesehen.
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Geändert von Spring Escort (04.01.18 um 16:22 Uhr)
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Alt 04.01.18, 16:20   #5
Wulf
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AW: Kritik aus NRW zum ProstSchG

Zitat:
Zitat von Spring Escort Beitrag anzeigen
Im Umfeld von Howard Chance wird halt professionell gearbeitet.
http://prostitution2017.de/schutzges...d-neumuenster/

Das Angebot ist aber nur interessant für Damen die in Deutschland keine Meldeadresse haben ... aber es ist wenigstens mehrsprachig ...

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Ein Armutszeugnis für die Behörden wenn private Dienstleister für die Anonymität und Datenschutz sorgen müssen ...
Naja…wenigstens weitgehend…auch er hat schon falsch informiert....
Du solltest dich in Zukunft wenigstens dort orientieren, dann machst du nicht so viele Fehler und gibst keine Falschinformtionen oder verwirrst alle, so wie oben gerade bezüglich des Datenschutzes....
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Alt 04.01.18, 19:01   #6
Peter29
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AW: Kritik aus NRW zum ProstSchG

habe gerade die seiten ein paar meine lieblingsagenturen nachgeschaut....da fehlen wirklich viele frauen.

Dieses Alias Schein ist sowas von schlecht dürchdacht.

Mann traut irgendwie deutsche behörden nicht wenn die sagen mann soll sich anmelden...ist bestimmt was geschichtliches ;-p
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Alt 20.01.18, 13:09   #7
Howard Chance
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AW: Kritik aus NRW zum ProstSchG

Zitat:
Zitat von Escoreal Escort Beitrag anzeigen
Dazu sage ich nur : https://zustellanschrift.de
In der Tat! Mein Kollege Christoph Rohr hat da ein professionelles Produkt entwickelt, dass ich immer gerne empfehle!
Howard Chance ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.01.18, 08:40   #8
Asfaloth
..und Danke für den Fisch
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Asfaloth ist auf dem richtigen Weg
AW: Kritik aus NRW zum ProstSchG

https://www.ruhrnachrichten.de/Staed...d-1251207.html

Zitat:

.....Kontrollen sollen jetzt folgen, dabei, so heißt es aus dem Ordnungsamt, „werden diese kleinen Betriebe erst nach und nach sichtbar werden.“
Um die zu finden, sollen einschlägige Internetportale ausgewertet werden. Die zweite Möglichkeit sind Konkurrenten, die ihnen bekannte Betriebe anschwärzen. Auch hier werden Kontrollen folgen. Heike Tasillo ist Leiterin der Gewerbeabteilung des Ordnungsamtes, sie sagt: „Die Arbeit wird sich verändern, Kontrollen werden zunehmen und ich bin selber gespannt, was wir dann antreffen werden.“
Sie findet das neue Gesetz vom Grundgedanken her weiterhin gut, kennt aber auch die großen Bedenken, die gerade der Ausweis für die Prostituierten auslöst. So ist die Prostituion in vielen anderen europäischen Ländern inzwischen illegal. Andererseits arbeiten hier viele Frauen, die aus diesen Ländern stammen. Werden die dann in diesen Ländern verfolgt?

.....................

Und noch ein weiteres Problem trägt der Ausweis in sich: Viele Prostituierte arbeiten, ohne dass die Familie, der Partner oder die Kinder davon wissen. Der Erpressung sind dann in diesen Fällen Tür und Tor geöffnet, wenn der Ausweis in falsche Hände fällt. Oder, um der zu entgehen, lassen sich Frauen erst gar keinen Ausweis ausstellen. Ihnen bliebe dann lediglich die Arbeit in der Illegalität. Und dort wird man noch viel schneller Opfer. ...............



----------------


Die Methode nennt sich: "Try and Error" (Versuch und Fehler)
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Alt 30.01.18, 23:52   #9
Tornado
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Tornado ist auf dem richtigen Weg
AW: Kritik aus NRW zum ProstSchG

Ich sehe für uns Bucher ein schweres Problem

Es gibt Models, Studentinnen, Geschäftsfrauen, die nun von den Seiten der Topagenturen verschwinden,insbesondere von den secret sides. Warum ? sie wollen sich nicht registrieren, was ich sehr verstehe, um nicht als Prostituierte zu gelten. Das ist fatal.Nun verschwinden die schönsten Frauen, ich kenn schon 3 Fälle. Das ist der wahre Zweck des Gesetzes -man wiil die Prostituition austrocknen und nicht jemanden schützen - blanke Scheinheiligkeit
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Alt 30.01.18, 23:59   #10
Wulf
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AW: Kritik aus NRW zum ProstSchG

Zitat:
Zitat von Tornado Beitrag anzeigen
Ich sehe für uns Bucher ein schweres Problem

Es gibt Models, Studentinnen, Geschäftsfrauen, die nun von den Seiten der Topagenturen verschwinden,insbesondere von den secret sides. Warum ? sie wollen sich nicht registrieren, was ich sehr verstehe, um nicht als Prostituierte zu gelten. Das ist fatal.Nun verschwinden die schönsten Frauen, ich kenn schon 3 Fälle. Das ist der wahre Zweck des Gesetzes -man wiil die Prostituition austrocknen und nicht jemanden schützen - blanke Scheinheiligkeit
Geht man von ca. 200.000 Sexworker aus und ca. 1000 der von dir oben genannten Models etc. Dann bleiben noch 199.000 Sexworker....

Da hat der Gesetzgeber mal wieder voll versagt....
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