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suizido

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About suizido

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    macht alles selbst

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  • Wohnort
    Berlin
  • Interessen
    Lesen, Schreiben, Bukkake
  • Beruf
    man erbt sich so durch
  • Geschlecht
    maennlich

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  1. http://www.kaufmich.com/Missramona76 Berlin. 11.11.2015. Karnevalsbeginn. Der gemeine Berliner kann mit dieser Knopfdruckfröhlichkeit nichts anfangen. Und sich halb betrinken müssen, um seinen Mitmenschen die volle Wahrheit entgegenzuschleudern, dass erregt in unserem Landstrich bestenfalls Mitleid. Seinen Zeitgenossen reinen Wein einzuschenken, das bringt der Berliner nämlich ganzjährig fertig. Mühelos. Vielleicht liegt hier auch der Grund dafür, dass sich der Karneval in Berlin nie so recht etablierte. Entsprechend finde ich mich am 11.11. für 11,00 Euro zu einer grandiosen Faschingsalternative ein: Ramona verkleidet sich als Wichsvorlage. „Auf einer Arztliege mit Augenbinde positioniert dürft ihr mich anwichsen, wohin ihr wollt: ins Gesicht, auf die Titten oder auf meine rasierte, gepiercte Pussy. Eine Stunde lang werde ich euch als Wichsvorlage dienen. Fasst mich an, aber zärtlich! Spritzt mich nach Herzenslust voll, aber reichlich! Eure Spermasklavin Ramona“ „Für mich Hobbit ist das perfekt“, vollführt Ehemann Carsten eine paar luftige Hüftstöße neben der Liege stehend und lockert damit auf gewohnt humorvolle Weise die Stimmung. Noch sitzt seine Frau in der Küche, während es ständig an der Tür klingelt und ein seriöser Mann nach dem anderen Einlass begehrt, denen man nie und nimmer ansieht, was sie für eine verdorbene Phantasie haben. Auf dem großen Fernseher läuft ein Best-of-Bukkakefilm von GGG, wozu der Hausherr Getränkeflaschen fast zum Selbstkostenpreis von einem Euro ausschenkt. Da fühlt man sich nun wirklich sehr willkommen. Bleibt Zeit, das liebevoll geschmückte Zimmer zu würdigen: eine feminine Ahnengalerie zeigt sämtliche Frauen, die in diesem Bukkakeheim dem Sperma Obdach gaben, gewagte High Heels sind an die Wand genagelt. Und wie an die Wand genagelt sitzen auch die Männer auf den Stühlen, die komplett ringsherum um den Ort, der alsbald das genitale Geschehen beherrscht, aufgestellt sind. Es dürften sich ca. zwanzig Herren in Körpermitte aufstellen, als Ramona mit Augenbinde und allesverratenem Netzkleid, da es an den entscheidenden Stellen Aussparungen enthält, von ihrem Ehemann in den Raum geführt wird. „Verkleidet als Blinde Kuh“, ulkt der herum, „oder soll das eine Wichsvorlage darstellen?“ Er platziert sie vorsichtig auf die Liege, über der und dem Kopfkissen eine Überwurfdecke aus Latex gespannt ist, sodass für hygienische Verhältnisse gesorgt ist. „Da ist sie – wer noch fliehen will, dann jetzt.“ Ramona zeigt uns gleich mal breitbeinig ihre Muschi vor. „Ich mach ein paar Fotos, es könnte euer Sperma drauf sein. Aber ich retuschiere es auf Wunsch, falls euer Chef euch am Sperma erkennt.“ Dass die Schüchternheit der Männer, die frei Unterhose ihre Ständer vorzeigen, so schnell verflog, ist ein Gutteil dem absolut entspannten, empathischen, niemals plumpen, sondern glaubwürdigen Geilheit ausstrahlenden Pärchen zu verdanken. Eine erotische Stimmung, bei der die gruppendynamischen Prozesse auf prächtigen Nährboden fallen, in so kurzer Zeit hinzuzaubern, das finde ich bemerkenswert. Und das ist keine Selbstverständlichkeit. Und da passt es absolut ins Bild, dass keine Minute vergeht, da fragt ein fröhlicher Wichser: „darf ich dir ins Gesicht spritzen?“ – „Na, los“, motiviert ihn Ramona und hat den Mund echt nicht zu voll genommen als sie versprach, wirklich überall das weiße Gold zu empfangen. Dass heißt … den Mund hat sie nun erst einmal voll. „Siehst schon gut aus“, urteilt der fotografierende Ehemann, „stellt Euch vor sie ist ein Pfannkuchen, dem noch der Zuckerguss fehlt – da muss noch mehr rauf, Männer.“ Und als Ramona dann einen Schwanz blasend zum Auslaufen bringt, schüttelt Carsten nur den Kopf: „du kannst es wieder nicht lassen, willst natürlich wieder der Pfannkuchen mit Füllung sein.“ Es gibt keine bessere Verbindung als Sex und Humor. „Ich werde dann mal die Fotze entjungfern“, kündigt ein langjähriges Mitglied unserer Bukkakegruppe selbstbewusst an und lässt Samen folgen. Kollegial halten zwei Männer nicht nur ihre Beine in die Höhe, sie schieben auch noch Ramonas Schamlippen auseinander, sodass es eine mehr als nur dankbare Wichsvorlage ist. Frau soll die Facials feiern, wie sie auf sie fallen. Und Ramona bekommt vor allem ziemlich gehaltvolle, große Ladungen überspritzt, was nur als Zeichen interpretierbar ist wie großartig sie die attraktive Frau und die ganze Atmosphäre empfinden. „Mal sehen, ob du den am Geschmack erkennst, Schatz, das ist ein Stammkundenspritzer.“ Nun bleiben auch ihre Titten nicht länger kalt, denn einem Herren kommt es zur offenbar eigenen Überraschung schneller als er es selbst für möglich gehalten hätte, sodass ihm so schnell kein anderes Ziel mehr zur Verfügung stand. Ich lege mir ihr Bein über meine Schulter und vollende. Ich kann ja nun nicht immer nur Schreiben. „Wenn ich gewusst hätte, dass du so weit spritzt, ich hätt den Tapeziertisch verlängert“, lobt mich Carsten für meine Lebensleistung auf seine Art, macht gleich ein Beweisfoto und verspricht es mir zuzusenden. Es sind nicht alle gekommen, die sich anmeldeten. „Ein bisschen Schwund ist immer.“ Aber die Anwesenden machen das locker wett. Erstaunlich, dass innerhalb des einstündigen Events so einige gleich mehrfach kommen. Es klingelt schon wieder. „Tut so, als ob ihr Spaß hättet“, sagt der Ehemann und eilt zur Tür. Ich entspanne derweil, indem ich mich mit den anderen unterhalte. „Du kannst nur einmal? Ist ja wie beim Senioren-Bukkake“, ernte ich von den jüngeren Teilnehmern als Reaktion. „Bald ist Schluss, es sei denn es kommt noch ein Reisebus“, endet gereimt dieser phantastische Bukkake. Ramona zieht sich um, während der Gatte Carsten ein Getränk nach Wahl spendiert und von seiner Idee berichtet, eine spezielle Bukkake-Musik-CD zusammenzustellen. Er habe auch schon einen Titel: Cum-Moments. Klingt romantisch. Ramona gesellt sich stinknormal im T-Shirt, worauf ein Pro-Bukkake-Symbol prangt, dazu und wir plaudern noch etwas auf uns ein, ehe wir in die lieblose Lebenswirklichkeit und die kühle Witterung entlassen werden.
  2. In der SomoS-Gallerie, Kottbusser Damm 95, 10967 Berlin findet am 24. Oktober um 15:00 Uhr analog zum zehnten Pornfilmfestival Berlin eine Diskussion über die Zukunft der Pornoindustrie statt. Diskussionsteilnehmer sind: Jürgen Brüning (Wurstfilm), Andreas Fischer (Beate-Uhse-TV), Tom Berger (german-adult-news), Petra Joy (Regisseurin), Thomas Christ (Erotic Lounge) und die Pornodarstellerin Texaspatti (https://de.wikipedia.org/wiki/Texas_Patti). Eintritt: kostenlos. Infos (auf Seite 57 scrollen): http://dl.pffbln.de/10_pffb_2015_katalog.pdf Und am 28. Oktober findet der Digitale Salon mit dem Thema "Porno vernetzt" im Moviemento statt. Beginn: 19.00 Infos: http://www.hiig.de/events/digitaler-salon-porno-vernetzt/
  3. Einen heißen Kaffee gönne ich mir an der Müller-, Ecke Türkenstraße, denn meine Anfahrt auf dem Fahrrad war verflucht kalt. Für die Brandenburger Sexgranate Pam habe ich aus lauter Respektsbezeugung den einzig ihrer würdigen Kuchen gebacken und im Gepäck: eine Granatentorte. Mit unwiderstehlichen Granatapfelkernen. Und mit dem überrasche ich sie auch gleich zur Begrüßung. Sie kann es gar nicht erwarten und fängt gleich eine Viertelstunde vorm offiziellen Beginn mit ihrem Bukkake an. Typisch Pam. „Det jing aba schnell“, urteilt sie fachfraulich mit vollem Mund als ihr der erste Herr, noch ein recht junger Mann, ohne viel Anlauf und Anblasen mit Ejakulat kam. Sodann nimmt sie es mit drei Mann gleichzeitig auf, wozu hat eine Frau auch sonst zwei gesunde Hände und einen Mund. Mit ihren auseinanderklaffenden Schenkeln überzeugt sie uns von ihren inneren Werten zwischen den Beinen, womit sie konzentrierte männliche Blicke erzeugt. „Ihr könnt och ran hier“, nimmt Pam uns jede Schüchternheit, „lecken und so – ick wart schon druff.“ Einer sichert sich den Platz an der Sonne und zeigt vollen Zungeneinsatz. Da findet schon die nächste Fontäne ein dankbares Ziel zwischen ihren weit geöffneten Lippen, wobei Pam das Sperma schon aus dem Mundwinkel rinnt, so reichlich Mittagessen gibt’s für Fräulein Nimmersatt, die trotzdem immer noch so perfekt schlank ist. Der zweite Lecker bringt sie zum Orgasmus, wovon sie ihrer näheren Umgebung lautstark schreiend Kund gibt. Eine Frau, die ihre authentische Lust völlig unverkrampft und natürlich auslebt. Tolle Sache, da dabei sein zu dürfen. Da steht einem allein beim Zusehen der Schwanz schon ohne eigene händische Manipulation garantiert bis zum Bauchnabel. Es ist noch nicht mal 12:00 Uhr, der Zeitpunkt des offiziellen Eventstarts, da sind schon fast alle Männer gekommen. Der erste Herr ist sogar schon wieder straßenfein in Schlips und Kragen, um das Etablissement auf eine so unschuldig wirkende Weise zu verlassen als ob nie was gewesen wäre. Das war echtes Spritz-und-Go. Und tatsächlich sind zwei nach zwölf alle Teilnehmer von Pam abgefrühstückt geworden, höchst befriedigt und schlendern mit etwas weichen Knien in die Küche zur heutigen Empfangsdame Tanja, die Hut und High-Heels trägt. „Geht’s dir gut“, fragt Pam besorgt dem mit schmerzverzerrtem Gesicht befriedigt von der Bettkante Aufraffenden. „Mein Bein ist eingeknickt“, erklärt er sich. „Welches, das Mittige?“ Womit sie die Lacher auf ihrer Seite hat. Der erste Spritzer des Mittags kommt ihr keine zwanzig Minuten nach seinem ersten Fall-Out das zweite Mal spermagehaltvoll. Wenn das mal kein Lob auf Pams Blaskünste ist. „Ich hätte heute früh nicht siebenmal üben sollen“, ulkt einer der Spermaverlorenen echauffiert herum. „Wieso hast du denn siebenmal geübt, wenn du zu mir kommst“, fragt Pam neugierig nach. „Na ich hab sieben Nachbarinnen.“ In der Pause essen in der Küche fast alle etwas von meiner Granatentorte und es kommt zum Küchentratsch. Danach haben fünf Mann per Fünffingerfreundschaft schon mal etwas vorbereitet und begrüßen Pam beim Eintritt ins Vollzugzimmer mit ihren satten Erektionen. Es beginnt mit einem hemmungslosen Fick, bei dem Pams Mund als Muschi Verwendung fand. Und das es bei diesem Akt die Spermien schnell an die Oberfläche drängt, die wollen schließlich auch mal nachsehen, wer da so gut blasen kann, scheint nur allzu verständlich. Pam stibitzt noch die letzten Tropfen aus seiner Eichelspitze. Stimmungsvoll. Lauthalses Lachen begleitet nun jede Ejakulation, die gute Laune ist einfach ansteckend. Da muss man einfach Mitspritzen. http://www.pams-oase.de/ueber-uns.html
  4. Ein Spritzvergnügen zum Schnupperpreis, für all diejenigen, die Ramona schon immer mal kennenlernen wollten, aber sich bisher nicht trauten. Für freundschaftliche zehn Euro veranstaltet die bekennende Spermaholikerin einen samenhaften Schnellspritzerservice, der wirklich seines Gleichen sucht: „drückt meinem Mann am Eingang das Geld in die Hand, dann rein in den Eventraum, Hose runter, Schwanz raus, rauf mit eurer geilen Sahne auf mich.“ So geil wie genial. Ramona möchte am heutigen Mittag so richtig eingesaut werden, hat sich dafür wieder in eines ihrer zahlreichen unwiderstehlichen Outfits gezwängt und sich die Augen verbunden. „Ihr dürft mich überall von oben bis unten vollwichsen. Egal wie oft! Egal wohin!“ Sie zickt nicht, sie zuckt nicht, wenn man bei ihren herrlichen Titten ungefragt in die Vollen greift, nur für den Abschuss ist dann eben Handarbeit angesagt. Logisch, dass bei diesem Angebot ein ständiges Kommen und Gehen vorprogrammiert war, Raum und Hodensäcke temporär aus allen Nähten zu platzen drohen. Toll, dass man sich statt der Zigarette danach ein Getränk für einen Euro danach holen und dem Schauspiel weiter als Zuschauer frönen kann. Und wer dadurch wieder geil wird, holt ihn einfach noch mal raus und gibt seinem Schwanz die Möglichkeit, ein zweites Mal seinen glibbrigen Kommentar abzugeben. Lauter parkende Autos, in denen jeweils ein unentschlossen Mann am Steuer sitzt, und hektisch ums Karree Promenierende, die Szenerie in der näheren Umgebung so kurz vorm Eventbeginn würde ich mal als klassisch wie unfreiwillig komisch bezeichnen. „Ich wollte jemanden nach dem Weg zur Weddinger Ravenéstraße fragen“, vertraut mir ein Teilnehmer an, den ich schon auf diversen Veranstaltungen dieser Art traf, „aber find hier mal einen der deutsch spricht.“ Nachdem wir dem sehr konzentriert wirkenden Einlasser einen Zehneuroschein in die Hand drückten, begrüßt uns auch schon Carsten im Eventzimmer, der Göttergatte von Ramona: „schaut mal“, er öffnet ihre Schamlippen, „alles liegt frei, falls ihr ihr nicht ins Gesicht spritzen wollt.“ Da liegt Ramona in unwiderstehlicher Schönheit mit einer schwarzen Augenbinde, im adretten Korsett, die Brüste prächtig drapiert, dazu damenhafte Handschuhe bis über den Ellenbogen und wirklich hinreißenden Overknee-High-Heels. Wer kann da noch sein Sperma zurückhalten? Immerhin sieben Männer sind trotz des Nonstop-Einlasses ganz pünktlich zum Eventbeginn gekommen, die sich anfangs gerne noch etwas akklimatisieren wollten. „Nicht die Couch vollwichsen, da ist euer Ziel“, kommentiert er unser Zögern so locker, dass die meisten wirklich umgehend ihre Unterhose zusammen mit der letzten Hemmung verlieren. Drei kräftige Gesichtsbesamungen erntet Ramona in loser Folge ab, zeigt sich hilfsbereit, wenn jemand gerne von ihr gewichst oder geblasen werden möchte, bevor er die letzten Sekunden zum Höhepunkt in die eigene Hand nimmt. Tolle Geste, nachdem ihr die Männer ihr Sperma übergaben, gibt Ramona stets einen Schmatzerkuss als Dankeschön auf deren Eicheln. Carsten filmt die genitalen Geschehnisse mit seiner Handykamera, mit auffallend breitem Grinsen. „Die Augenbinde ist ja noch schwarz … Mensch, ich hab doch extra ein Example-Video aufgelegt, damit ihr wisst wie das geht“, kalauert er und weist auf den Best-of-Bukkake-Film von GGG hin, der auf dem großen Fernseher im Erdgeschosszimmer mit den heruntergelassenen Jalousien läuft, worauf aber keiner so recht schaut, denn Ramona ist einfach ein zu unwiderstehlicher Blickfang, von dem sich das Auge partout nicht trennen mag. Ruckartig steht der nächste Wichser von der Auswechselbank auf und stellt sich bei Ramona als Gesichtsbesamungskandidat vor. Ramona streichelt die Innenseite seiner Oberschenkel, massiert seinen Hodensack, was offenbar seine Spermamenge deutlich erhöhte, jedenfalls katapultiert er aus seiner Wohlfühloase gewaltige Fontänen hervor. „Hast du es ihm gesagt, dass er mir von hinten über den Kopf spritzen soll?“, fragt Ramona ihren Mann. „Nein“, klärt er sie auf, „ich glaub, der guckt Pornos. Deshalb.“ Inzwischen hat Ramona so viel um den Kopf, dass Carsten zufrieden urteilt: „langsam geht’s.“ Ich spritze ihr in Geberlaune auf die Muschi. „Och, es wird warm“, diagnostiziert die ihrem Sehsinn genommene Ramona und schmiert sich damit ein. „Tschüss, war jut“, verabschiedet sich der Erste, der vielleicht wirklich nur kurz in der Mittagspause seinen Bürodrehstuhl verließ und nun leider weiterarbeiten muss. Aktuell sind elf Herrschaften noch untenrum am Herrichten, also am Erektion aufbauen, das Gros leistet sich da längst die Kaloriensünde aus der kleinen Colaflasche für einen Euro, nach der sexuellen Sünde. Was einem als Mann so begeistert mitmachen lässt ist, dass der Bukkake spürbar Ramonas Ding ist, dass ihre Geilheit authentisch ist. Eine tolle Frau. „Schatz, willst du auch“, fragt sie mittendrin ihren Ehemann. „Nein, heute Abend, wenn du geduscht bist.“ „Da hinten ist einer, der mag nur die Couch“, versucht er kurz darauf einen etwas Schüchternen zum Mitmachen zu überreden. Für ihn es heute das erste Mal. Später sagt er, dass er die Atmosphäre total genossen hätte und welche lebensbereichernde Erfahrung es für ihn gewesen sei. Obwohl er sich dann doch nicht dazu entschloss, Ramona seine Geilheit ins Gesicht zu feuern. Es klingeln Telefone („geh nich ran, is bestimmt deine Frau“), aber vor allem klingelt es ständig an der Wohnungstür. Es ist, wie angekündigt, tatsächlich ein permanentes Kommen und Gehen. Genauso hatte sich das Ramona gewünscht, die einen Bebauchten, der gerade erst kam, locker aus dem Handgelenk erst um den Verstand, dann um sein Sperma schüttelt, und der kann gar nicht fassen, wie ihm geschah. Ein Anderer spielte noch etwas unentschlossen an sich rum, aber als Ramona zu ihm sagt „wichs mich voll“, kann er sich urplötzlich nicht mehr zurückhalten. „Du hörst ja aufs Wort.“ Fast noch filmreifer reagiert darauf der ums Sperma Gebrachte: „danke fürs Gespräch!“ Es ist 13:00 Uhr, nach gut einer Stunde sind die Notgeilheiten abgeerntet, es kehrt so langsam etwas Ruhe ein. Doch noch immer klingelt es sporadisch an der Tür und neue Männer mit dringendem Begehr gehen ihren hormonell bedingten Bedürfnissen nach. So mancher macht sich bei der Hitze allerdings selbst einen Druck, als ob er hier nach Zeit zu bezahlen hätte. Ein bisschen Genussfähigkeit gehört doch auch dazu. Einen Stammkunden erkennt Ramona tatsächlich blind, bloß am Gemächt, wichst ihn richtig hart an, was selbst aus den hinteren Reihen phantastisch aussieht. Hollywoodreifes Handling. Und der Stammkunde ist sein Sperma schneller los, als er es ursprünglich rausrücken wollte. Ramona dürstet es nach einer koffeinhaltigen Limonade, wonach Ehemann Carsten spontan den Werbespruch kreiert: „trink Coke bei Bukkake – nur Sperma schmeckt besser.“ Ich leiste mir eine zweite Cola zum portemonnaiefreundlichen Ein-Euro-Preis, danach kündigt ein 49-jähriger Mann seinen vierten Orgasmus an und verkleckert sich überraschend reichlich auf Ramonas High-Heels. Bei zehn Euro Eintritt macht das für ihn 2,50 Euro pro Ejakulation. Da kann man ja wirklich nicht meckern. Meine aufrichtigste Empfehlung an alle Bukkakefreunde: diese Frau müsst ihr bespritzen. Ihr nächstes Event, obwohl sie einem bürgerlichen Beruf nachgeht und sonst höchstens einmal monatlich ihrer Leidenschaft frönt, findet ausnahmsweise bereits an diesem Donnerstag, den 13. August um 20:00 Uhr zusammen mit einer geheimnisvollen, blonden Freundin statt. keine Homepage – Infos gibt’s nur über bukkakemona@gmx.de zweiter Tipp: noch bis zum 31. August finden bei Veronas Massagen Handschleuderwochen für nur zehn Euro statt – absolut lohnend http://www.veronas-massagen.de/sonderaktionen Reportage http://huren-test-forum.lusthaus.cc/showthread.php?t=199224
  5. Eine goldrichtige Entscheidung – wenn sich das starke Geschlecht mit seinem schwachen Fleisch und seinem steilstehendem Notgeilheitsanzeiger in das Penis-Paradies auf Erden machen will, was sich überraschender Weise nicht an einem dieser Traumstrände in der Karibik, sondern völlig unscheinbar an einer verkehrsreichen Weddinger Hauptstraße befindet, sollte man dem nachgeben. Ich mache am heutigen Montag blau, schwänze also die Arbeit, um meine blauen Eier fachfraulich vom Spermastau befreien zu lassen. Die eierschleudertraumataverabreichende Pam agiert zusammen mit der Einheizerin, ihrer linken Hand, Tanja, die, so versprach es schon die Ankündigung, mündlich und behände helfe, wo sie nur könne. Bei der Ausgangslage war mir von vornherein klar, dass nicht nur ich zu einem coitus spontanus neige, also zu einem sehr schnellen Samenerguss. „Janz ruhig – et läuft“ hätte es wohl ein bekannter Boxtrainer formuliert. Es läuft der Schweiß. Pam hat mich wohl schon vom Fenster aus gesehen und so öffnet sich die Haustür in der Müllerstraße 122 wie von Geisterhand. Oben angekommen gibt es einen dicken Kuss zur Begrüßung, wo schon einige Herren mit Handtuch um die Hüften auf den Eventbeginn warten, wovon mir einige nur zu gut bekannt sind. Irgendwie ist es doch eine eingeschworene Gemeinschaft der Bukkakefans in Berlin, fast schon eine Art zweite Familie. Tanja entnimmt den Männern mit ihrem tätowierten rechten Arm das Eintrittsgeld, ehe sie ihnen wenig später mit der gleichen Hand das Sperma entnehmen sollte. „Glas Wasser bitte für den Aufgeregten“, ruft Pam Tanja zu, weil es für den gerade Klingelnden das erste Mal ist, dass er zu so einem Event geht. Ganz locker wird er von der Gemeinschaft begrüßt. Wir stoßen mit Pam und Prosecco an. „Auf Euch und auf die Bukkake-Party“, gibt Pam in ihren verführerischen Gangkörpercatsuit als Motto aus. Zwei Zuspätkommer werden wenig später von Tanja mit den Worten begrüßt: „da ist die Dusche und da ist Pam, die ist schon am Männerspielen.“ Und wirklich kann die nicht ohne Stolz wenige Augenblicke später die erste Verkleckerung auf ihren Titten vermelden. „Mehr“, sagt sie. „Kannste haben“, quetscht sich ein Herr die Worte aus dem Mund, um dann sein Sperma sprechen zu lassen. Alles fliegt in Pams Mund, die die mündlichen Bemühungen eines Mannes an ihrer Muschi gutheißt und ihre Kaumuskulatur gestärkt bekommt, da einer mit Fickbewegungen in ihrem Mund seine Lendenmuskulatur trainiert. „Ich müsste dahin und durch“, bahnt sich nun auch Tanja mit den Waffen einer Frau, sie setzt dazu ihre spitzen Fingernägel ein, den Weg zu einer freien Stelle auf der Matratze. Genital genial. „Bist du bereit“, fragt der Nächste sich kurz vor dem Punkt wichsend, an dem es endgültig kein Zurück mehr gibt. „Ich bin immer bereit“, kann Pam noch erwidern, dann klebt ihr schon seine Unterschrift auf der Stirn. Auch Tanja orgasmierte erfolgreich ihren ersten Mann, der sich wohlerzogen bedankt. „Ach bitteschön.“ Zwischenfazit: Männer wollen keine Langzeitbeziehung, die wollen nur schnell kommen! „Na, Aufregung vorbei?“ Der am Eingang noch so unsichere Herr spritzt Pam ganz sicher ins Gesicht. Währenddessen wichst sich Tanja mit gespreizten Beinen eins drauf und lässt sich sodann fremd am Kitzler kitzeln. „Kommt doch mal zu mir, ick will jetzt och mal nen Schwanz im Mund haben“, beschwert sie sich und ist Nu von einem Ständerwald umbringt. Welchen hat sie wohl gleich zum Fressen gerne? Bei Pam ist wieder der Mundficker am Werk und der kann sich dann urplötzlich nicht mehr zurückhalten. „Sperma hält jung“, meint Pam und fragt verschwörerisch in die Runde: „ich seh doch jetzt bestimmt schon jünger aus als meine Tochter, oder?“ Ja, es ist das unkomplizierte, das charmante, das selbstverständliche, das natürliche Hochleben der Sexualität, die hier sehr zielgerichtet ausgelebt wird, die die heutige Veranstaltung so unwiderstehlich macht. Es ist gerade eine Viertelstunde vorbei und es sind fast alle Männer nicht um die Ecke, sondern ums Sperma gebracht. Und ein Großteil von ihnen scheint wirklich nur schnell die Mittagspause zu nutzen, um sogleich gleich ganz brav wieder auf dem Bürodrehstuhl platzzunehmen. Ich lasse mir von der unterlippengepiercten Tanja die Eier mit ihren spitzen Fingernägel kraulen, um mich nach lippenumhüllender Liebkosung meines Schwanzes auf ihren Lippen mit Sperma danke zu sagen. Tanja macht sich zum Quatschen in der Küche ein Bier auf, während die, die noch blieben, sich an Mineralwasser und Cola halten. Die zweite Runde beginnt schon um 12:45 Uhr. Puh, ganz schon ambitioniert schon nach so kurzer Erholungszeit eine zweite Ausschüttung hinzukriegen, schließlich bin ich ja keine zwanzig mehr. Der Mundficker wechselt mit seinem Schwanz die Schleimhäute, mal penetriert er oral Pam, mal Tanja, die ihren Kopf über die Bettkante hängen lassen, sodass wir wirklich bequemst im Stehen einstöpseln können. „Bei anderen Veranstaltungen kommt beim zweiten Mal bei mir nur Staub, aber heute war es so geil, da kam eine Ladung, darüber könnte sich keine Frau beschweren“, meint ein Kollege direkt nach seinem Orgasmus im Kurzinterview zu mir. Der blanke Wahnsinn, wie mich Pam in einer Sonderbehandlung ausbläst, wobei sie ein Superlecker mit der Zunge zum Höhepunkt bringt, der ihren ganzen Körper durchzuckt. Eine Sensation. Eine naturgeile Frau, diese Pam, die einfach so ist wie sie ist und uns nichts vorspielt. Toll. Befreit und befriedigt sind wir Männer. Und Pam steht nach dem Anspritzen über der Spüle und macht den Abwasch. Pam http://www.pams-oase.de/freundinnen/profil/1/Pam Tanja http://www.pams-oase.de/freundinnen/profil/2/Tanja
  6. Die aus Indonesien stammende Mia und ihr deutscher Ehemann Max luden zum Bukkake-Event ein. Und die Berliner kamen gern zum samenhaften Ort des Geschehens, dem Moabiter Hotel Adrema. Um kurz vor zehn Uhr erhalte ich die erste aussagekräftige SMS. „Die Zimmernummer gibt es um ca. 15:00 Uhr, nachdem wir eingecheckt sind. Es wird in der obersten Etage sein und du kannst direkt den Lift nutzen, ohne an die Rezeption zu gehen. Bringe zehn Euro für die Suite mit, sei frisch geduscht, denn Mia will dich gut riechend. Wir freuen uns auf dein KOMMEN.“ Das lautstarke Donnerwetter vom Himmel zelebriert eine weinerliche Weltuntergangsstimmung, ja es kriegt sich gar nicht mehr ein. Irgendwie passend, weil sich Mia heute nämlich zum letzten Mal für deutsches Sperma empfänglich zeigt. Danach will das Pärchen diesen Lebensabschnitt ad acta legen. Im Hotelfahrstuhl wirbt man vollmundig für die Heißluftmassage im Haus, und das bei dieser unerträglichen Schwüle, da bietet Max uns „Pressevertretern“ gut gekühlten „Moet Ice-Imperial“-Champagner als Willkommensgeste an, der richtig fruchtig, richtig lecker schmeckt. In der Suite, die für die gut zwanzig Männer, die nach und nach anklopfen sollten, zu beengt ist, laufen auf dem Fernsehbildschirm japanische Spermamovies. „Ick seh dir ja öfter als meene Verwandten“, begrüßen sich zwei Männer, die offenbar Fans dieser Sexualpraktik und Stammkunden auf ähnlich gelagerten Events sind. Mit verschränkten Armen wartet die versammelte Wichsschaft neben dem Bett oder auf dem Balkon, der ein sehr schönes Panorama auf die Spree bietet. Die Allermeisten greifen zur Büchse Wodka-Lemon als Angstlöser. Und dann führt Max stolz seine Frau in den schon vor Beginn überhitzten Raum: „das ist heute eure Wichsvorlage.“ Mia trägt ihre perfekte Figur in einem raffinierten Paillettenkleid zur Beschau, was mehr verrät als versteckt, da sie nichts drunter anhat. Er beginnt mit seiner maxtypischen Spermashow, bei der er einen kleinen Trichter in ihre unglaublich enge Muschi steckt und seine höchstpersönliche Spermasammlung der letzten Tage langsam hineinfließen lässt. „Mausilein, komm leg dich mal an den Bettrand, dann können sie dich besser vollwichsen.“ Wenn ich mich so umschaue … vereinzelt hängt den Herren schon was aus der offenen Hose, womit sie rubbelnd umzugehen pflegen, die Mehrheit schaut mit offenem Mund zu. Im Hintergrund gibt die hämmernde Musik den Masturbationstakt vor. „Jetzt könnt ihr loslegen“, lautet das Startkommando. Gleich die erste Ladung ist ein Volltreffer auf ihre Nase, deren Menge jede Menge Begeisterung für das Besamungsziel offenbart. Und ist der Bann erst einmal gebrochen, hat einer den Anfang gemacht, so folgt durch die Gruppendynamik, bei der man immer mitmuss, garantiert gleich der Nächste. Und dies bewahrheitete sich auch diesmal wieder. Zivilisiert nehmen die Herrschaften die praktikabelste Abspritzposition, ganz dicht über Mias Gesicht, ein und geben sich als stakkatoartige Samenverlustbringer. Kein Gedränge, kein Geschubse, jeder gönnt jedem seinen kleinen Erfolg, es sind vereinzelt Anfeuerungsrufe und Lobe für besonders beeindruckende Fontänenflugeinlagen zu vernehmen. Und das gelingt mühelos, obwohl jedes Gemächt unter Kamerabeobachtung steht. Denn es gibt keine Ejakulation, die nicht für die Ewigkeit festgehalten würde. „Lippen oder Stirn sind immer toll“, gibt Max nonchalante eine Zielempfehlung ab, an die sich dann viele ganz brav halten, obgleich sie sich da doch gerade so wohlwollend erotisch unerzogen benehmen. Ihre dunklen Haare sind bereits kontrastreich mit weißen Spermaspuren besprenkelt und im Raum macht sich der Duft der wichsvollendeten Männerwelt breit. Auch wenn beim großen Sommer-Schuss-Verkauf einige Wenige ihre Chance ungenutzt lassen, was vielleicht an der ungünstigen Kombination von Hitze und Alkohol liegt, die sich ungünstig auf die Libido auswirkt. Dennoch: fast alle sind wir befriedigt, sogar der bärtige Türke, der so schüchtern agierte und dabei seine komplette Kleidung anbehielt. Postorgastisch tritt das typische Phänomen auf: aus kommunikationsverweigernden Männern werden plötzlich Plaudertaschen. In der Pause tauschen wir Event-Tipps ist und erzählen von unseren Heldentaten, bei denen wir ums Sperma gebracht wurden. Dann beginnt die zweite Runde. Eine deutlich reduzierte Mannschaft geilt sich an Mias Anblick auf, die Meisten sind bei dem Klima in der Hotelsuite schon fix und fertig. Immerhin schaffen es noch eine Handvoll Herren sich auf Mias Stirn abzuschlagen oder sich auf ihre süße Muschi zu entäußern. Mia ist von oben bis unten mit Sperma eingesaut, dennoch floss insgesamt noch mehr Schweiß als Sperma. Und dann entladen sich die tropischen Temperaturen in einem weiteren Gewitter. Es blitzt vom Himmel. Und ich habe da einen Verdacht: schießt Gott da etwa auch Fotos von Mia? mehr über Mia und Max http://www.joyclub.de/my/1601628.mia_max.html#date6056002 http://www.joyclub.de/sex/lust_auf_spermaspiele.html Hotelsuite http://www.hotel-adrema.de/ der leckere Champagner http://de.moet.com/unsere-Champagner/Moet-Ice-Imperial
  7. Eine Mail, die mit Hallöle beginnt – alles klar, Marketing-Markus, der Herr Doktor aus der Bismarckstraße, er macht seit Neuestem in esoterische Lebensberatung, verkündet wieder Neuigkeiten. Und diesmal sogar ganz nach meinem Geschmack einen „Crossover-Bukkake“ für zehn Euro mit der rothaarigen Alina, die sich lediglich Übergewicht und Vollbärte um die Schwänze verbat. „Alles andere passt schon.“ „Wer dabei sein möchte meldet sich mit Foto und Kerndaten zum Body.“ Und drei Tage später, mir ist das Glück holt, erhalte ich einen positiven Bescheid: „prima, bist dabei … wir treffen uns dann alle um 17:15 Uhr, Haupteingang Bahnhof Lichtenberg … pünktlich sein, da wir gemeinsam loszuckeln.“ Sämtliche geladene Herrschaften erscheinen frühzeitig vor Ort, nur einer nicht: Dr. Markus. Ausgerechnet vor einem unbesetzten Polizeiwagen versammeln wir uns, wobei Hege und Pflege von Kakteen zum Smalltalkthema avancieren. Wozu hat man auch einen Doktortitel, wenn damit nicht die Legitimation auf das berühmte akademische Viertel verbunden wäre. In diesem Sinne findet sich Dr. Markus absolut im zeitlichen Rahmen ein. Es sind nur ein paar wenige Schritte vom Treffpunkt zur Weitlingstraße 37, wo unsere Gruppe die offenen Türen des Stundenhotels einrennt und im roten Zimmer zwei küssende Frauen im Bett vorfindet, die, und das ist das einzig Ungewöhnliche, auf einer blauen Plastikplane statt auf einem Spannbettlaken liegen. „Wir sehen nur so aus, wir beißen nicht“, locken sie die Männer zur Begrüßung näher an sich ran: Alina in schicker Abendgarderobe (sie trägt nur keinen Slip drunter) und Jasmin im edlen samtblauen Korsett mit einem adretten Lederminirock (auch sie hat sicher aus purem Zufall vergessen sich einen Slip anzuziehen). „Hab ich von dir schon Geld gekriegt – dann halt ich nochmal die Hand auf“, findet Alinas Ehemann Tobias eine charmante Art, den kleinen Obolus zu kassieren, mit dem lediglich die Zimmerkosten gedeckt werden können. Haltlos küssen sich währenddessen die beiden halterlos Bestrumpften auf dem Bett und verbreiten gute Laune, indem sie zwischenbeinlich ihre Vaginavorhänge öffnen, obgleich die Show noch gar nicht begann. Da ist es nur fair, dass sie wenig später Gleichberechtigung einfordern. „Wir sind och nackt.“ Der Herren ziehen nach und blank, der Beginn verzögert sich etwas, weil einer am heutigen Muttertag noch auf Muttersohn macht und sich umgehend zum Fremdgehen danach entscheidet. Seine Mutter hätte für ihren Sohn bestimmt die Hand ins Feuer gelegt, dass er sowas nie und nimmer tun würde. Tobias macht Fotos, was die meisten erstaunlich gleichgültig zur Kenntnis nehmen, währenddessen bin ich froh, meine Sturmmaske mitgenommen zu haben. Pornofilmteilnahme oder Banküberfall, die günstigen Gelegenheiten kommen überraschenden als man es selbst für möglich gehalten hätte. Vier Mann im Doppelbett, wovon sich Jasmin zurückzieht und Alina irgendwie schweren Herzens die Erektionen alleine überlässt. Die weiß sie mit Händen, Mund und Muschi zu begrüßen und gibt schon mal grob die Zielrichtung fürs Sperma vor: „vorzugsweise aufm Bauch.“ Das Bett im Stundenhotel quietscht, obwohl es für derlei Belastung doch ausgelegt sein sollte, und der Kopulationstätige kann gerade noch rechtzeitig sein Kondom abstreifen, um ihr satt auf den Bauch zu spritzen. „Dankeschön“, lobt ihn Alina und grinst zufrieden. Der Organisateur hat’s schwör. Jasmin besieht alles geil von der Auswechselbank, während Dr. Markus offenbar einen neuen Rekord im Dauerficken beim Gangbang aufzustellen gedenkt und reagiert auf etwaige Beschwerden anderer Erektionsträger kreativ: „du willst wohl nach zehn Minuten wieder nach Hause.“ Das kollegiale, wertschätzende Verhalten der Männer dominiert und ist ganz typisch für den Gangbang, denn die Teilnehmenden sind idealtypisch sozialkompetent. „Geht doch mal in die Mitte, dann können wir mehr sehen“, schlägt einer vor und es wird unmittelbar umgesetzt. Das Unterleibstalent Markus zieht seine One-Man-Show ab, da heißt es Warten und Wichsen. Jasmin kümmert sich, was mir jetzt erst klar wird, um das Glied ihres Gatten, nahm sich für heute streng Passivität vor, kommen da leckere Penisse wie sie wollen. Und sie hält durch, bringt ihren Mann blasend auf Vordermann, um ihn danach völlig eifersuchtsfrei auf Alina loszulassen. Eine Frau mit dieser gönnerhaften Grundeinstellung dürften sich nicht wenige zur Partnerin wünschen. Ich lasse mich anblasen, anwichsen und schieße dann übers Ziel hinaus. „Guter Schuss“, loben mich die Herren aus der zweiten Reihe. Naja, mag sein, ging aber daneben. Die Pause dieses gut zweistündigen Events dauert ungefähr so lange wie’s Händewaschen, dann liegt Alina schon wieder bereit, was für eine Bumsbelastbarkeit. „Beim zweiten Mal ist es schwerer zu kommen“, meint der erste Mann in ihr. „Mach dir kein Stress, wir sind ja nicht beim Sport“, genießt sie sichtlich seine Stöße. Immerhin nehme ich kurz eine tragende Rolle ein, weil ich ihm wenig später die Kleenex-Packungen hinhalte, zum Schweiß- und Spermabwischen. Alina bekommt es nun von vorne per harten Mundfick und von hinten, wo er sie rammelbegeistert deckt. Also ich finde schon, dass es ein wenig nach Fitnesstraining ausschaut, wie er ihren Becken hoch in die Luft hält. „Willst du dich trockenlegen“, fragt ein Herr die völlig eingesaute Alina. „Ach, was – Open Air.“ Alles ist inzwischen feucht, nur der Sekt auf der Kommode ist noch immer halbtrocken. Es folgt die größte Perversität des Nachmittags: Ehemann Tobias fickt seine eigene Frau Alina. „Ich hab den Spaß jeden Tag Zuhause“, überlässt er wenig später gönnerhaft eine freie Fickstelle. „Ich find das unheimlich geil“, bekundet derweil die weibliche Zuschauerin Jasmin, die womöglich die größte Voyeurin unter uns allen ist. Die Billy-Boy-Kondome in der hektisch aufgerissenen Familien-Großpackung sind weiterhin sehr gefragt. Ich bin erstaunt, welches Durchhaltevermögen die Männer zeigen, wie oft sie können. Alina darf das als Kompliment nehmen. „Du spritzt mir jetzt voll auf den Arsch“ – „ja“, erwidert er fast kleinlaut, „das kann nicht mehr lange dauern.“ Nicht zum ersten Mal nimmt Alina die von vielen Frauen so beliebte Hündchenstellung ein, wonach sich schon wieder eine Schlange bildet, denn jeder will noch mal rein. Nun fickt auch das private Pärchen mit Jasmin öffentlich in einer Zimmerecke für sich. „Bitte nicht Schatz“, bettelt er um Drosslung ihrer Lendenenergie, sonst ist er ihrer Geilheit so schnell erlegen wie am ersten Tag ihres Kennenlernens. Die Sprühflasche „Sahnewunder Typ Eierlikör“ bleibt unbenutzt auf der Anrichte stehen, an Sahne mangelte es bei diesem grandiosen Event ja nun wirklich nicht. „Die Bilder schick ich deinem Vater“, ulkt der Ehemann, „Eltern freuen sich doch, wenn es ihren Kindern gut geht.“ Die Originalfotos sind allen Teilnehmern als bleibende Erinnerung versprochen. Tolle Sache. Als die letzte Spermafontäne auf Alinas Bauch landete und sich viele schon auf den Nachhauseweg machten, legt Jasmin auf besonderem Wunsch ihres Mannes einen Striptease hin. Als kleine Nachspeise. Anfassen verboten. Was für ein genialer Gangbang. rotes Zimmer in Lichtenberger Stundenhotel http://www.stundenhotelberlin.de/zimmer-lichtenberg/zimmer-rot.html Dr. Markus, der vielleicht coolste Sexparty-Organisator der Welt http://gangbanggang.de.vc/ Interview mit Dr. Markus http://www.tomreport.com/markus-berliner-sexpartyveranstalter-mit-doktortitel/ http://www.tomreport.com/interview-mit-markus-das-ii-eier-zu-erbsen/ Alinas Homepage http://swinger-geschichten.com/joy.htm Alinas Joyclub-Profil http://www.joyclub.de/my/3378690.wm_unterwegs.html
  8. Fehlt nur noch das Kissen auf dem Sims, so macht das die professionelle Fensterrausguckfraktion der Rentner, denn wen sehe ich da in der Müllerstraße schon von Weitem auf die Straße schauen? Pamela. Eine liegende Legende der Bukkakeszene Berlins, die auf zahlreichen Portalen dazu aufrief: bring gute Laune, Sperma und zwanzig Euro mit. Ihr Mann Marco öffnet freudestrahlend die Tür, begrüßt jeden herzlich mit Handschlag, fühlt sich fürs Monetäre und für die Vorstellung der Räumlichkeiten verantwortlich, die aus einem begehbaren Schrank mit großer Handtuchstapelung in der Küche, wahlweise werden ein Sekt gegen die Aufregung oder ein Kaffee zur Anregung gereicht, und einem Vollzugszimmer besteht, wo wir beim heutigen Besucherandrang gar nicht alle auf einmal hineinpassen. Es mischt sich sogar ein richtiger Pornostar unter die stinknormalen Bürger mit Begehr. „Wer geduscht ist, der kann gerne herkommen“, ruft Pamela bereits zehn Minuten vorm offiziellen Beginn aus, wo man sie wenig später in der 69er-Stellung beim Lecken- und Gelecktwerden bewundern kann. Ausgelassen ist die Atmosphäre, denn die Männerversteherin Pamela ist so eine tolle authentische Person, so voller Energie, so herzlich wie nymphomanisch, also da ist jeder Mann gleich eingenommen von ihrer sexuellen Ausstrahlung, was sich im Nu an den Erektionen ablesen lässt. Während ich mich im Bad noch etwas auffrische, wobei mir die penible Sauberkeit positiv auffällt, geht es schon hoch her. Pamela kümmert sich gerade um vier Männer gleichzeitig, Ehemann Marco kümmert sich um den Abwasch. Ein besonders talentierter Lecker bringt Pamela zum Orgasmus, sodass sie es ist, die am heutigen Tag als Erste kommt. Es ist fünf Minuten vor zwölf, eigentlich hat die Party noch gar nicht begonnen, da hat Pamela unterdruckblasend schon drei Männer um den Verstand und ihr Sperma gebracht, die entspannt die Bettpositionen räumen, die umgehend neu besetzt werden, inklusive der freigewordenen Muschileckstelle. An liebgewonnene alte Traditionen aus seligen Wichsfreunde-Zeiten knüpft dieser sensationelle Bukkake an, weil’s so locker, so lustvoll wie lustig zugeht, sogar mehr gelacht als gespritzt wird. Und es wird enorm viel gespritzt. Pam hält dem Herren zur Linken die Stange, massiert einem Zweiten zärtlich die Eier und fühlt sich gar nicht überfordert, wenn jetzt noch ein Dritter ihrem Mund wie eine Muschi behandelt, um hart zuzustoßen. Und ich bin ganz dicht dabei, werde vorzüglich geblasen und spritze ihr quer vom Kinn bis zur Backe, wo ihr mein Sperma herrlich den Hals runterrinnt. Wer ins Zimmer kommt, der trägt sofort ein breites Grinsen im Gesicht. „Spritzt mal schön“, animiert sie weitere Männer. Und die hören tatsächlich aufs Wort. „Jetzt traut ihr euch alles, wa“, lobt Pam die Gemeinschaft, „is det geil, ich liebe Bukkake!“ Sperma aus allen Herren Länder fliegt Pamela um die Ohren, ein Mann kommt aus Schweden, ein anderer aus Finnland, der ihr besonders kräftig wie reichhaltig in die Haare spritzt. „Super“, meint Pam, „was heißt super auf Englisch? Ach, du hast mich schon verstanden, oder?“ Die angenehme Atmosphäre setzt sich nahtlos in der Küche fort, wo Pams Ehemann Marco aufmerksam für das Wohlergehen der Männer mittels Getränkeausschank sorgt und wir kommen alle miteinander ins Gespräch. Man fühlt sich als Teil einer großen Bukakkefamilie, wir plaudern zwanglos über unsere sexuellen Leidenschaften. Wo geht das sonst so unverkrampft und unverblümt? Allein diesem Austausch mit Gleichgesinnten wohnt so etwas ungeheuer Lebenssinnstiftendes inne. Auch Marco beteiligt sehr offen an den Gesprächen, kann uns voll und ganz verstehen, vertraut uns an, dass sie seit einundzwanzig Jahren zusammen wären. Pamela kommt hinzu, gönnt sich zur Feier des Tages ein Glas Sekt und erzählt darüber, was die Leute auf den Partys schon so alles vergaßen – von der Unterhose bis zum Schuh. Wie benommen vor Geilheit muss man denn sein, wenn man nicht mal mehr bemerkt, beide Schuhe angezogen zu haben? Ein Bukkakianer wirft die Frage auf, ob Pamela die Männer eigentlich am Schwanz oder eher am Gesicht wiedererkenne. Der „intellektuelle“ Meinungsaustausch mit ihren Fans macht Pamela spürbar Spaß. 13:03 Uhr – das Sperma ist trocken und schuppt sich bereits von Pamelas Haut. Zeit nachzulegen. Elf Männer stellen sich zu einem zweiten Wichs-und-Weg zur Verfügung und ich bin schwer begeistert, wie es Pamela gelingt, mich ein zweites Mal ganz spielerisch, ganz mühelos zum Orgasmus zu bringen. Das ist in meinem Alter nämlich kein Selbstläufer mehr. „Du hast was Süßes gegessen“, meint sie beim Spermaschlucken, „kannste aufschreiben.“ http://www.pams-oase.de
  9. Die Handentspannungen sind für mich langsam zu einer Ersatzreligion geworden, die großes Suchtpotential bergen. „Unsere tägliche Befriedigung gib uns heute, liebe Wichsgöttin der Wahl. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht quälend lang in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen des sexuellen Drucks. Denn dein ist das erotische Reich, die ausdauernde Kraft im Handgelenk und die händische Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.“ Natürlich empfahl ich Veronas Massagen bei meinen Bukkake-Bekanntschaften, von denen ich fast unisono begeisterte Rückmeldungen bekam. „Du, ich wollte im Stehen abgewichst werden. War alles überhaupt kein Problem. Habe allerdings die normale zwanzig-Euro-Nummer gewählt, die Frau war nackt und ich durfte Anfassen. Hab alles quer über ein auf den Boden liegendes Handtuch gespritzt.“ Ist doch immer schön, wenn man Rückmeldungen bekommt. Und es ist natürlich noch schöner, wenn meine mir selbst langsam unheimliche Begeisterung auf Verständnis trifft. Da die Osteraktion „zehn Minuten Handentspannung für zehn Euro“ ja nun ausläuft, kann ich einfach nicht widerstehen eine letzte Erfahrung mit einer weiteren Männermasseurin anzustreben. Denn der Spruch „kennste eine, kennste alle“ trifft auf die Damen nämlich genau nicht zu, jede fügt einem auf charaktervoll, individuell-verschiedene Weise ein Schleudertrauma in der Lendenregion zu. Hemd und Hemmungen fallen in diesem so empathischen Etablissement bei mir jedenfalls in einer Geschwindigkeit, die mir als zurückhaltender Mensch bislang von mir selbst völlig unbekannt und fremd waren. Coco, super-weiblich, mit weichen Rundungen, mit ganz viel Gefühl, öffnet mir im schwarzen Mieder die Tür, die mir nach meinem vierten Besuch jeweils am Folgetag langsam schon so vertraut ist wie meine eigene Wohnungstür. Ihre temperamentvollen schwarzen Haare hält sie zum Zopf gebunden im Zaum, sodass sie mir mit offener Stirn entgegentritt und mich mit ihren wachen Augen, deren Wimpern verlängert sind, über die aktuelle Lage an den Liegen aufklärt: „ich bin momentan als Einzige frei – wäre das für dich in Ordnung?“ Mensch, ich komme ungefrühstückt gleich zu Beginn der Öffnungszeiten und trotzdem haben alle Mitarbeiterinnen bereits alle Hände voll zu tun. Die befriedigen hier wie’s Brezelbacken. Da ich denke bei Coco in guten Händen zu sein, nehme ich die Wahl ohne Auswahl an. Aufgrund Cocos russischer Seele und ihrem Sprachduktus ist sie etwas schwer zu verstehen, aber man hört sich ein. Ich verabschiede mich von einem Zehn-Euroschein und meinen Textilien, genau in dieser Reihenfolge, dann kommt Coco offenbar noch mal kurz im Gesicht aufgeschminkt, nachdem sie wie ein Eichhörnchen das ihr Überreichte verstecken ging, zu mir, wirft einen Blick auf ihr halbsteifes Arbeitsmaterial für die nächsten Minuten und strahlt sowas wie Zuversicht aus, diesen Schwanz mühelos eins auszuschenken. Spiegelein, Spieglein an der Wand, wer geht dir denn da zur Hand? Das ist mir vorher noch gar nicht aufgefallen, dass dieser kleine Raum zahlreiche Spiegel beherbergt, die absichtsvoll raffiniert angebracht sind. Denn mir gelingt es Coco so von fast allen Seiten zu inspizieren. Allerdings hängt der üppig Geschminkten aus ihrem schwarzen Mieder ihr üppiger Busen heraus, sogar die Nippel blitzen hervor, sodass man für die beste aller Aussichten eigentlich bloß nach vorne schauen muss. „Da kann man nicht meckern“, kommentiert es Coco selbstbewusst, der natürlich nicht entgangen ist, wo ich gerade hinschaue. Coco kümmert sich in einer ausgefuchsten Art um meine Kokosnüsse. Ja, ganz so groß sind sie nicht, aber da die Hoden Coco behandelt, schien mir die Bezeichnung angebracht. Eine Hand liegt eine körperliche Symbiose aufbauend über meinem Schamhaaransatz, während sie sich als phantastische Eierkraulerin in Szene setzt. Mal sind es nur ihre Fingerspitzen, die meine Hoden in Verzückung setzen, mal massiert sie sie beherzt, mal wendet sie Grifftechniken an, bei denen man vorsichtig wäre sie jetzt unbedacht zu erzürnen, da ihr augenblicklicher Eingriff sonst irreparable Spätfolgen nachsichziehen könnte. Noch bin nur sehr zufrieden, schon bald werde ich befriedigt sein. Ein schöner Nebeneffekt dieser regelmäßigen Handentspannungen ist das Einüben der Ejakulationskontrolle. Denn Coco ist eine schlichtweg schonungslose Schwanzanalytikerin, die einfühlsam spürt, was gerade in dem Mann vorgeht, ihr Vorgehen dosiert und einen tollen Job macht. Einfach genial, sich für zehn Euro von einem Vamp mit der Hand entspannen zu lassen. Und sie spürt sofort, dass meine Eichel nach den Fontänen, die knapp meinen Bauchnabel verfehlen und damit keine Rekordweite erzielen, extrem berührungsempfindlich ist, sodass sie mich auf höchst angenehme Weise nur am Schaft ausschüttelt und anschließend sorgsam auspressend vom Druck befreit. Da kann man nicht meckern. Unglaublich, wie zahlreich die zum Befriedigungsamüsement ungeduldig vorm Haus tigernde Baggage ist. Verständlich, dass sie zwar beim Wichsen die Ruhe weg hatte, ich aber beim Anziehen etwas zur Eile getrieben werde. „Bist du noch nicht fertig?“ Vielleicht bin ich ja zu fertig, weil sich meine zitternden Knie noch immer nicht ganz beruhigen konnten. Ein Schichtplan, aus dem die Anwesenheitszeit der Damen hervorginge, wäre der einzige Verbesserungsvorschlag, den ich für diesen exzellenten Massagesalon hätte. Sodass man weiß, wann seine Lieblingsfrau anwesend ist. Im Grunde genommen, so lautet mein Resümee, kann man sich gar nicht für die falschen weiblichen Hände entscheiden. Hoffentlich findet die grandiose Geschäftsidee für den kleinen Geldbeutel bald eine Fortsetzung.
  10. Schnell zum Cumshot-Castle (my Wilmersdorfer Reihenhaus is my Cumshot-Castle), denn bevor ich meine Lieblingsfernsehsendung Aktenzeichen xy anschaue, die die Wirklichkeit stets in ihrer ganzen Abscheulichkeit zeigt, will ich die letzten Chancen der rabattierten Tage bei Veronas Massagen nutzen, um mir die Welt schön wichsen zu lassen. Aber als ich heute am späten Nachmittag vor der Tür stehe, sehe ich mit Entsetzen auf eine Tafel die in schwungvoller Schönschrift verkündet, wann der nächste freie Massagetermin wäre. Für einen Moment werde ich ähnlich kreidebleich wie die Schrift. Ich trotte ein wenig missmutig zurück, beobachte aber die Szenerie noch kurz von der anderen Straßenseite aus, womit ich mich bei den Nachbarn, aufgrund der dichten Häuserbebauung, schwer verdächtig mache und wohl sowas wie gangsterausbaldowernde Angst auslöse, auf alle Fälle werde ich das Gefühl nicht los, dass mich gerade Unmengen von Menschen hinter ihren leicht zur Seite gezupften Gardinen beobachten. Es kommen im Minutentakt Männer aus dem Haus, denen so ein verklärtes Dauergrinsen ins Gesicht gefräst ist. Ich gehe ein paar Mal um den Block spazieren. Eine gefühlte Ewigkeit später ist mein Einlassbegehr erfolgreich, allerdings vertröstet man mich gleich in eine bessere Abstellkammer, um zu verhindern, dass die zahlreich wartenden Männer spontan eine Schicksalsgemeinschaft bilden könnten. „Heute ist die Hölle los, wegen unserem Osterangebot, muss sich irgendwie rumgesprochen haben“, meint die sympathische Liz zu mir. „Ich heiße dich willkommen, wieder willkommen“ – „ist das nen Stammkunde“, tuschelt Kollegin Chloe, „kenn ich nicht. Wann war der denn das letzte Mal da?“ – „Gestern!“ – „Gestern? Is ja wohl ein Scherz.“ Obwohl ich nur dieses läppische zehn-Euro-Angebot nutzen will, lädt man mich auf eine Fanta als Geduldsdankeschön fürs Warten ein. So ca. im Fünfminutentakt klären sie mich, stets wird vorher respektvoll angeklopft, über die aktuelle Quickie-Orgasmus-Abarbeitungslage auf. Liz entschuldigt sich, sie müsse jetzt die Wäsche machen. Schließlich kommt Chloe frisch vom Höhepunkt eines Herrn ins Zimmer und versucht mir, ganz clever mit einem sehr knappen Handtuch um den Oberkörper gebunden, schmackhaft zu machen, ob ich nicht die Variante für 20,00 Euro nehmen wolle. „Da bin ich dann nackt.“ Ich verneine höflich. „Anfassen ist dann aber verboten“, klärt sie mich mit ihrem streng zurückgekämmten Haar streng auf. „So, dein Bett ist gemacht“, bittet sie mich theatralisch, aber mit einem eindeutig hohen Unterhaltungsfaktor ins Vollzugszimmer, wo „das Bettenmachen“ natürlich nur aus einem frisch ausgebreiteten Handtuch auf der Massageliege besteht. Während ich mich nun alleine im Zimmer ausziehe, zieht sich Chloe in einem anderen Raum wieder an. Dass heißt sie presst sich die Korsage mit Slip an. Als sie klopfend als bestenfalls halbherzig gelungenes Domina-Surrogat für Schmuse-Masochisten zurechtgemacht eintritt, sagt mir mein Bauchgefühl schon, ich habe die für mich falsche Entscheidung getroffen. Aber das ist ja das Tolle an diesem preisgünstigen Probierangebot, im Notfall mal einen Fehlkauf für zehn Euro getätigt zu haben ist keine Katastrophe. Es ist finanziell verkraftbar und macht einen dennoch um eine Erfahrung reicher. Chloes Erscheinung erinnert mich stark an die sadomasochistische Spielart CFNM – das steht für clothed female nude man. Es kommt zu Handgreiflichkeiten, die meine Intimsphäre verletzten. Aber ich habe es ja nicht anders gewollt. Genau genommen bin ich gerade deswegen hier. Chloe berichtet, dass sie gerade einen Kunden für 100,00 Euro massierte. Und sieht mich das erste und für lange Zeit auch das letzte Mal mit einer leicht mitleidsschwangeren Miene an: „aber das kann sich nicht jeder leisten. Bei zehn Euro ist das natürlich was anders.“ Homehandjobbing kills prostitution (Zuhause Wichsen vernichtet Arbeitsplätze), aber sexuelle Dienstleisterinnen, die einen ihnen unliebsamen Auftrag spürbar gelangweilt routiniert abarbeiten, die vernichten ihre Arbeitsplätze damit genauso. Wie also Chloe an meinem Glied stets einhändig, stets nur mit einer Bewegung ohne Variation, ohne Gefühl und ohne Anteilnahme zupfend zugange ist, spekuliere ich ein wenig über die Gründe: vielleicht waren die Männer heute wirklich im Akkord abzuwichsen, sodass sie schlichtweg ausgepowert ist, vielleicht ärgert sie sich darüber, dass sie sich wieder anziehen musste und an mir so wenig verdient. Ich vermute mal, dass sie von dem Angebotspreis fünf Euro als Lohn für sich einstreichen dürfte. Das ist für den Sexsektor zugegebenermaßen exorbitant wenig. Chloe setzt sich neben mich auf die Liege, wichst und da es gerade nicht besonders spannend ist und kaum Aussicht auf Besserung besteht, reden wir ein wenig über die Weltlage. Was ich dann schon wieder komisch finde, eine ernsthafte Analyse über den Zustand der Menschheit anzustellen, während eine Frau einen dabei einfach so wichst. Sie steht nun auf, wobei sie mich mit ihren rotlackierten Fingern weiter während ihrer immer gleichen Faustschüttelart missachtet. Ich phantasiere, dass es ja jetzt echt passen würde, wenn sie mir erzählte, dass ihr Handgelenk wegen einer akuten Sehnenscheidenentzündung durch die ständig gleichen Wichsbewegungen leider zu streiken begönne und mich um Verständnis bäte, ob ich nicht alleine weitermachen könne. Das passierte zwar nicht, aber es fasst meine emotionale Stimmung auf der Liege korrekt zusammen. Ich will die Sache jetzt eigentlich nur noch schnell zu Ende bringen. Chloe bleibt unterkühlt, professionell freundlich und unnahbar. Ich bitte sie um eine etwas festere Wichsweise, spanne mein Gesäß an, denke an etwas Angenehmeres und siehe da, es klappt. Die Ejakulation ist allerdings einzig und allein mein Werk. Eigentlich wäre ich es, der dafür entlohnt gehörte. Bei der respektvollen Verabschiedung merke ich deutlich, dass es sich um eine intelligente junge Frau handelt, großgewachsen und wohlerzogen. Und die große Stärken in der Kommunikation besitzt, den trivialen Smalltalk ebenso grandios beherrscht wie geistreiche Unterhaltungen, aber der das Neckische, das Kumpelhafte, das Sinnliche, das Empathische, und im tantrischen Sinne, was ja der Anspruch dieses Etablissements ist, das Geborgenheit- und Näheschenkende fehlt.
  11. Natürlich nur aus rein wissenschaftlicher Neugier nutze ich die Wichsersfreundwoche für mehrere Qualitätsprüfungen der anderen Masseurinnen. Meinem Forscherdrang ist es geschuldet, dass ich möglichst alle Dienstleisterinnen auf Hand und Herz persönlich ausprobieren will. Zur Anwendung gelangt mein rein subjektiver Spritz-und-Go-Test, mit dem ich mir eine Meinung über erkaufte handwerkliche Leistungsfähigkeit zutraue. Merkwürdig, ich bin diesmal aufgeregter als bei meinem Premierenbesuch und versuche meine Nervosität zu vertreiben, indem ich einmal um den Block laufe. Wobei ich gleich zweimal dem Postboten auf dem Fahrrad direkt in die Arme laufe. Entweder bin ich schon leicht paranoid, weil ich sein verschmitztes Grinsen womöglich völlig überinterpretiere, oder ich sollte mal dringend damit aufhören, mir immer zu viele Gedanken zu machen. Entschlossen schreite ich durch die offene Gartenpforte, gehe die fünf maroden Steinstufen hoch und klingle. „Guten Morgen“, begrüßt mich Liz im Negligee an der Wohnungstür, „komm doch rein.“ Ob es denn mein erstes Mal wäre, werde ich gefragt. „Nein, ich war schon einmal hier.“ – „Bessa als keenmal“, lautet ihre pfeilschnelle Replik mit berlinerischer Färbung, die auf trockenen Humor schließen lässt. Man kommandiert mich höflich zum Warten im Flur auf eine etwas in die aufgerauten Jahre gekommene lederne Besetzungscouch, wo ich wie angewiesen Platz nehme. Es stellen sich nacheinander, mit kurzer In-sich-Heineinhorchbedenkzeit der eigenen Befindlichkeit, zwei Frauen vor. Offenbar ist dies die normale Notgeilbesetzung zur Lebemannschlafenszeit um 10:30 Uhr. Gletschereisbonbons – überall liegen diese Gletschereisbonbons in Schalen herum. Dass ich mich für Liz entscheiden würde, war mir schon klar, als sie die Tür öffnete. Wir besprechen die Formalitäten, sie verschwindet mit meinem Zehn-Euro-Schein nicht etwa auf nimmer-, sondern auf erstaunlich schnell wiedersehen, sodass ich mit dem Ausziehen, ich habe die Marotte alles ordentlich gefaltet auf einem Haufen zu legen und die Strümpfe in meine Schuhe zu stopfen, noch gar nicht fertig bin. Sie beschaut durchaus mit Respekt meinen textilen Turmbau, breitet ein großes Badehandtuch auf der Liege aus und klappt die Kopfstütze leicht nach oben. „Damitte och allet jut sehen kannst, wa.“ Ist das Leben nicht schön? Ich genieße ein wenig das Machtgefälle des Augenblicks, denn ich liege vollkommen nackt vor einer bekleideten Frau. Die tropft lässig Öl auf eine bestimmte Körperstelle. Sämtliche lebenswichtige Organfunktionen sind damit auf ein Mindestmaß von meinem Körper runterreguliert worden, da aktuell alles dem Ziel Befriedigung zu erlangen untergeordnet ist. Liz legt wunderbar sanft los, indem sie nicht nur meinen Schwanz und den Hodensack vollständig einbalsamiert, sondern genauso die Region bis zum Bauchnabel aufwärts und bis zu den Innenseiten der Oberschenkel abwärts. Sehr erotisch. Dann tastet sie sich immer von einem möglichst weit entfernten glitschigen Punkt zu meiner Eichel vor. Es ist also jedes Mal eine gewisse Distanz für die Hand zurückzulegen, wohin sie sich ganz langsam streichelnd drauf zubewegt. Ich schaue mir Liz etwas genauer an. Hab ja gerade nichts anderes um die Ohren. Sie ist bestimmt zehn Jahre älter als angegeben, es ist witziger Weise eine Art Berufskrankheit, dass eine Sexarbeiterin offiziell ab ihrem neununddreißigsten Lebensjahr partout nicht mehr älter wird. Liz, mit einem kleinen Damenbauch, mit einem farbigen Blumentattoo an ihrem linken Oberarm und ein paar Lachfältchen um die Augen, wo ihr wunderbar direkter Humor ein Zeichen setzte, und zwei senkrechten Zornesfältchen zwischen den Augenbrauen, die womöglich ein Beleg dafür sind, dass sie es im Leben nicht immer leicht hatte. Mir ist vor allem warm um den Schwanz. Es ist sehr angenehm. „Icke möchte och ma nen Mann sein und wissen, wie sich ditte anfühlt“, lacht mich Liz an und konzentriert sich dann gleich wieder auf ihre kreisenden Bewegungen, auf die abwechselnd mit beiden Händen vom Schaft bis zur Eichelspitze nur von unten nach oben durchgeführten Ausstreichungen. Und da sie meine Erregung spürt, reduziert sie etwas die kumulierende Dynamik, indem sie vorwiegend meinen Schaft und meinen Hodensack bespielt, der Eichel und dem Frenulum ein Durchschnaufen ermöglicht. Das ist ganz großartig. Denn damit sorgt sie dafür, dass ich die zehnminütige Behandlungszeit voll auskosten kann. Und sie bringt dann sogar noch eine fast sekundengenaue Punktlandung zustande. Eine erfahrende Frau, die meine Geilheit kolossal im Griff hat, sie problemlos dahin steuert, wo es ihr gerade beliebt. Sie ist in den letzten Minuten sehr fokussiert auf meinen Schwanz und bringt mich nicht etwa hart wichsend, sondern irgendwie die letzten Meter zum Point-of-no-return ganz, ganz langsam hoch, wonach ich derart eruptiv mein Sperma rausschieße wie mir dies nur noch schwach aus Jugendtagen erinnerlich ist. „Wie siehst du denn aus? Das ist ja eklig, wasch dich mal“, reicht sie mir Papier- und feuchtes Wichs-und-Weg-Tuch. Liz lässt es sich allerdings nicht nehmen, mein Sperma vom Bauch abzutupfen, danach kurz die Schwere des vollgesogenen Papiertuch wiegend in der Hand zu taxieren und feststellen: „muss allet raus sein - nu biste entspannt für nen entspannten Wochenanfang.“ Auf dem Badehandtuch zeichnen sich sowohl größere Ölklekse und der ziemlich deutliche Transpirationsabdruck meines Gesäßes ab. Mein Gott, habe ich wirklich so geschwitzt? Eine reservierte Verabschiedung, die sich unversehens zum lockeren Austausch von Komplimenten entwickelt. „Gute Geschäfte und nicht nur Schnäppchen-Schnellspritzer wie mich“. Und es ist kurz vor der Umarmung.
  12. Ein konservativ-spießiges, freistehendes Wilmersdorfer Einfamilienhaus in der Mansfelder Straße, Ecke Konstanzer Straße mit zwei Mietparteien und entsprechend zwei separaten Eingängen erweckte heute mein nachhaltiges Interesse. Während die eine Wohnhaushälfte allem Anschein auf der Suche nach einer glücklichen Familie mit gepflegtem Rasen und Gartenteich fündig wurde, sind rückwärtig fünf marode Steinstufen zu überwinden, dann steht man vor einem Briefkasten in Bauchhöhe. Ja, hier bin ich richtig. Eine Annonce macht mich darauf aufmerksam, dass bei Veronas Massagen als Osterferienspezial eine zehnminütige Quicki-Handentspannung für zehn Euro angeboten werde. „Die Dame ihrer Wahl bleibt dabei angezogen.“ Ich stehe Bauch an Briefkasten vorm Eingang und klingle. Eine charmante junge Frau öffnet die Holztür gleich sperrangelweit und macht so eine schwungvoll einladende Armbewegung, die mich an Zirkusdirektoren erinnert, wenn sie den Fokus der Zuschauer auf den sich in Bälde öffnenden Vorhang hinter sich lenken wollen. Ich trete in den schmalen Flur, wobei man wie gegen eine warme Wand zu laufen scheint, so überhitzt ist es. Typisch, von außen sehen diese Häuser immer wahnsinnig großzügig aus, dabei bietet jede stinknormale Mietwohnung eines Mehrgeschosshauses mehr nutzbare Wohnfläche. Sie führt mich in einen kleinen Zimmerverschlag, der hygienisch unbedenklich anmutet und in dem eine Massageliege steht, womit der Raum bereits zur Hälfte ausgefüllt ist. Sie breitet zwei türkise Handtücher auf der Liegefläche aus und flüstert mir verschwörerisch zu, sie böten keinen Sex und keinen Oralverkehr an. „Weißte Bescheid.“ Sofort kommt mir dieser halbseidene Schlemihl im Trenchcoat aus der Sesamstraße in den Sinn. „Psst, geheim.“ Leider nur öffnete zwar Schlemihl immer seinen Mantel, um darunter völlig überflüssige Waren zum Verkauf anzubieten, nicht so jedoch die knapp beschürzte Frau, die zugegeben nur mit einem schwarzen Negligee bekleidet ist, doch darunter genauso Eigenreklame hätte machen können. Auf ihr Osterangebot kommt sie gleich zu sprechen. „Genau das möchte ich nutzen“ – „den Quickie?“ – „genau“ – „schön, dann warte bitte kurz, die Masseurinnen stellen sich gleich bei dir vor.“ Es läuft angenehm professionell und dienstleistungsorientiert ab. Die Handwerkerinnen schauen mir geradewegs in die Augen, nennen mir ihren Vornamen, den sie nach Feierabend wieder ablegen dürften, und reichen mir die Hand. Ich bin kaum aufgeregt, wohl auch weil mein Bauchgefühl signalisiert, hier gut aufgehoben zu sein, gut bedient zu werden. Natürlich darf man sich nichts vormachen, es geht nicht um gegenseitige Sympathie, es geht um das Motto: du brauchst die Berührung, wir dein Bargeld – denn wir handeln im übertragenen Sinn mit Currywurst, um uns die weißen Trüffel leisten zu können. Das ist jetzt aber meine freie Interpretation. Meine Entscheidung ist gefallen, wonach ich in etwas exzessiver Kosmetikerinnenfreundlichkeit um die zehn Euro gebeten werde. Danach entfernt sie sich mit der dringenden Empfehlung, ich solle mich ausziehen und es mir auf der Liege bequem machen, sie käme in wenigen Augenblicken zurück. Nun empfinde ich die enorm hochgedrehte Heizung doch als ziemlich stimmig, wie ich so nackt, einsam und auf samenspendabel gepolt auf meine ausgewählten weiblichen Wichshändchen warte. Layla kommt anklopfend ins Zimmer, sieht mir zwischen die Augen und erst auf den zweiten Blick zwischen die Beine, um mich dann absolut routiniert mit belanglosem Smalltalk etwas aufzulockern. Musik erklingt, die wohl als akustische Eieruhr fungiert, wenn sie verklingt ist die erkaufte Dienstleistung mit ihrer dazu passend verschenkten Aufmerksamkeit abgelaufen. Aber soweit kommt es nicht, denn ich sollte mich noch voll in der musikalischen Umrahmung bewegen als sich spastische Zuckungen am Glied einstellten. Layla behält zwar ihr Negligee an, aber ihre perfekte Figur, ihr keckes Tattoo über der linken Brust, ihre Aura, die ihr Parfüm markiert, trägt selbst leicht verhüllt viel zur erotischen Atmosphäre bei. Als sie meinen schon Vorfreude bekundenden Schwanz das erste Mal berührt, ist mir sofort bewusst, dass ihr die Reflexzonen des Mannes im Genitalbereich bekannt sind. Und als mit Hilfe des Öls ihre geschmeidige Hand ganz langsam und ganz zaghaft beginnt gestehe ich mir bereits ein: sie hat die Macht übernommen, mich vollkommen unter Kontrolle. Sie hat von nun an das Zepter in der Hand. Ihre rechte Hand ruht auf der Innenseite meines Oberschenkels, während leicht kreisende Bewegung des auf den Bauch ausgestreckten Schwanzes die vielversprechende Begrüßung übernehmen. Sie übt leichten Druck auf mein Perineum aus, das ist Stelle zwischen Hodensack und After, was fast wie eine Art Ganghochschalten wirkt, danach können unmöglich weder meine beiden Ostereier noch meine österliche Auferstehung über ein Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom klagen. Tja, und es ist schon erstaunlich, welche unterschiedlichen Grifftechniken es alle gibt, von denen mir ein Großteil in der Wirkung noch gänzlich unbekannt waren, die mich quälend langsam, aber immer zielgerichtet, quälend auch mal die Erregung minimierend, um sie sogleich auf die nächsthöhere Ebene zu heben, zum Höhepunkt assistieren. Die schnellerwerdende Faustmassage steht am Ende und ob ich bald so weit bin, hätte ich wohl nicht gesondert aussprechen müssen. Sowas erkennt die erfahrende Masseurin, wenn Bewegung in die Kniekehlen kommt und wenn die Hoden hochgekocht hochstehen. Meinen Schaft hält sie am unteren Ende straff, während sie meine Eichel ringsrum mit kreisrunden Bewegungen presst. In etwa so drückt man Zitronen aus. Allerdings ist die Behandlung nicht so rabiat, sondern kommt völlig unscheinbar daher, zieht mir jedoch die Schuhe aus. Die sind ja längst ausgezogen … muss ich es anders formulieren: es entzieht mir die letzte Chance, mich gegen den nahende Höhepunkt noch irgendwie wehren zu können. Gemein, wie sie mir siegessicher vorm Abspritzen in die Augen schaut. Im Anschluss werde ich wie ein hilfloses Baby mit feuchten Babytüchern gesäubert. „Wollen wir mal alle Spuren verwischen, ich weiß ja nicht, was du heute noch vorhast.“ Ich habe gar kein schlechtes Gewissen, dass ich mir heute von fremder Hand einen runterholen hab lassen. Das war … also das war eine rein medizinisch indizierte Prophylaxemaßnahme. Tägliches Ejakulieren senkt schließlich das Prostatarisiko. http://www.veronas-massagen.de/sonderaktionen
  13. Wunderbar, eine Zeitreise zurück in mein West-Berlin der Achtziger Jahre, mit einstürzenden Altbauten, mit Berlinzulage und mit seiner schlecht überschminkten Grundverzweiflung. Obwohl der Regisseur mit seinem Machwerk die eigene depressive Jugend, ungeliebt von beiden Elternteilen, künstlerisch abarbeitet, schafft er es mit Humor zurückzublicken. Und er, der Regisseur, jobbte damals tatsächlich in der Peepshow am Bahnhof Zoo, dieser Teil ist autobiographisch, um die diese Story kreist. Wer wie ich langjähriger Stammkunde in den Peepshows in der Uhlandstraße, gleich daneben gab es die beste Mini-Pizza der Stadt, in der Kantstraße, gleich gegenüber dem Theater des Westens, und in der Martin-Luther-Straße war, für den ist dieser Film ein genialer Flashback in eine Zeit, die ein für allemal vorbei ist. Die letzte Peepshow Berlins, das Big Sexyland, schloss vor gut einem Jahr, wo noch immer dieselben dominikanischen Frauen die Grätsche machten, die dies schon vor zwanzig Jahren taten. Nur eben deutlich weniger engagiert. Und deutlich in die Breite gegangen. Nur den Allertreuesten, die nach dem betreuten Masturbieren wohl schon süchtig waren, war es noch einen Euro wert. Das Ende war absehbar. Und es war gerechtfertigt. Um diesen Film angemessen zu würdigen und ihn vor allen Dingen in der halbwegs schmuddeligen Atmosphäre von Mauerzeiten genießen zu können, fahre ich extra nach Kreuzberg. Das Kino Babylon in der Nähe des Kottbusser Tors ist mein Ziel. Allein schon die geruchlich stark mitteilungsbedürftigen Obdachlosen in der U-Bahn versetzen mich mühelos in die Achtziger. Auch das Kino riecht. Mehr so kellermuffig-schimmlig, was nicht ganz das Original-Peepshow-Aroma trifft, das so eine Melange aus beißenden Desinfektionsmitteln und abgestandenem männlichem Sperma-Moschus war. Man hat’s schon in der Nase, wenn man nur dran denkt. Hey, und die wohlduftende junge Kassiererin drückt mir sogar noch umsonst ein Programmheft in die Hand. Da immer montags Kinotag ist, brauche ich nur 6,50 Euro zu bezahlen. Eine Filmflatrate, mit der man so oft in die Kinos der Yorckgruppe gehen darf wie man möchte, kostet monatlich nur sensationelle 18,90 Euro. Interessant. Die Cineastwerdung muss also nicht teuer sein. Bei der Bahnhof-Zoo-Peepshow (die in der Realität übrigens die schlechteste ihre Sorte war, weil man sich dort überaus erfolgreich auf die Touristenabzocke spezialisierte, und worin es überhaupt keinen rotierenden Peepkessel gab) handelt es sich, dass will uns dieser Film glauben machen, um den heimlichen Mittelpunkt von West-Berlin. Ein Mekka für frustrierte Ehemänner und solchen Singlesorten, die es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch für sehr lange Zeit bleiben werden. Auf der Drehscheibenbühne im Film räkelt sich Sina, das Schlangenmädchen, beäugt von Männern in schlecht sitzenden Anzügen, mit Schweißperlen auf der Stirn, in zu engen Kabinen, mit Schnell- und Weitspritzerqualitäten, die seinesgleichen suchen. Der Filmheld ist als Wichsewegwischer engagiert, den Job gab’s wirklich, mit Wischmop und Wassereimer. Ja, dieser Film karikiert die schon damals als völlig verrückt und abseitig empfundenen Realitäten auf eine Weise, dass einem nur noch das Lachen als Reaktion übrig bleibt. Oder, wenn einem als Zuschauer der Zeitgeist und das Wichserzentrum Peepshow fremd ist, wohl nur unverständliches Achselzucken. Die Gesellschaftsschichten um die Peepshow herum sind absichtsvoll stark übertrieben dargestellt, was das Gelungene an diesem Spielfilm ist, aber ich glaube jeder echte Punker fühlt sich mit der wenig treffgenauen Charakterisierung seines Lebensgefühls beleidigt. Dies ist eine ziemlich eklatante Drehbuchschwäche. Wenn der Film „Peepshowdorf Berlin“ geheißen hätte und ohne gesellschaftskritischen Überbau daherkäme, würden Touristen leichtgläubig denken „det war Berlin“. So aber nicht. Gute Unterhaltung ist‘s trotzdem. Ein schwuler Nazi fordert lautstark „Arschficken für alle“, verkehrt gerne in einem Darkroom, der sich ausgerechnet Rektum nennt, sämtliche Einwohner scheinen sich permanent grundlos in Grund und Boden zu saufen. „Einen Wodka bitte“, versucht der Protagonist erfolglos seine Bestellung aufzugeben. Der Filmheld versucht seinem Begehr mit verstärkter Lautstärke Aufmerksamkeit zu verschaffen: „könnte ich vielleicht einen Wodka bekommen?“ Woraufhin der Barkeeper genervt entgegnet: „jetzt hast du mich aus meinen Gedanken gebracht.“ Dass der Filmheld gleich mit zwei Peeperinnen eine Beziehung eingeht, mit der Einen meint er’s ernst, die Andere macht ihm eine eifersüchtige Szene, dass ein Diebstahl und der schwunghafte Drogenhandel sowohl den Peepshowbesitzer als unseren Hauptdarsteller-Punk ins Gefängnis bringt, fühlt sich an wie Beiwerk. Denn was der Regisseur eigentlich sagen wollte war bloß: ich war ein ungeliebtes Kind und schaffe es deshalb noch heute partout nicht, diese verfickte Welt zu lieben. Sollte er den Mut finden, sowas brachial ehrlich und mit ähnlich humorvollem Blick zurück zu inszenieren, die Welt würde ihn verstehen. Und verehren. http://eslebederpunk.x-verleih.de/ https://www.facebook.com/ESLEBEDERPUNK http://www.yorck.de/kinos/detail/100008/Babylon
  14. Die gesamte Lesung ist jetzt online abrufbar http://www.erosa.de/sexworker-videos-von-der-lesung/
  15. Männer zum Masturbationscoaching „Ich war eine der fleißigsten Schreiberinnen und Schwanzlutscherin“, begrüßt mich auf ihre so schön direkte Art Ariane, eine allseits hochgeschätzte Berliner Escortlady außer Dienst, neben der ich im feudalen Kaminzimmer des Literaturhauses in der Fasanenstraße platznehme. „Was ist mit der Liebe“, fragt sie mich, „oder kommst du vor lauter Wichsen wieder nicht dazu?“ Also mit dieser Sitznachbarin ist der Abend in Punkto Unterhaltsamkeit schon mal gerettet, komme was da wolle. Was uns dann da im hoffnungslos überfüllten und mindestens ebenso hoffnungslos überhitzten schnieken Saal von der Moderatorin und Mitautorin des Buches „Sexworker“ Silke Maschinger präsentiert wird, eine Melange aus Lesung und Talkshow, ist so unverkrampft wie intelligent, so horizonterweiternd wie empathisch. Sie wollte schon immer gerne mit anderen über Sexualität ins Gespräch kommen, schildert sie ihr Motiv für das Buch, aber sie wollte sich eben nicht gleich dafür ausziehen. Sexualität, auch die käufliche, sei nämlich sehr viel komplexer als es die in den Medien verbreiteten Vorurteile der Öffentlichkeit weißmachen wollten. Dreiunddreißig Sexworker habe man dazu zwei Stunden interviewt, sich danach ein Urteil zu bilden erlaubt und sie auf recht individuelle Art porträtiert. Der Begriff Sexworker ist dabei sehr weit gefasst („ist ein applizierter Orgasmus mit der Hand Tantra oder Prostitution?“). Einen tun die Sexladeninhaberin, die Korsettmacherin, die erotische Masseurin, die Pornoproduzentin, die Domina, die Sexualbegleiterin, die Sklavin und die Sextoyherstellerin lediglich ihr Geschlecht. Ein bisschen schade, dass die Lesung mit dem schwächsten Text des ganzen Abends beginnt, die vom engagierten Hydra-Vorstandsmitglied Karolina Leppert erzählt, die nach einer ziemlich klassischen Karriere ihrer Generation mit fünfzig Jahren den Entschluss fasst, Hure werden zu wollen. Sie geht zu dem Verein, dem sie heute vorsteht, der Prostituiertenorganisation Hydra, um sich Einstiegstipps zu holen, erntet aber stattdessen nur die Empfehlung mal besser eine Therapie zu beginnen. Die Co-Autorin Tanja Steinlechner schlägt als nächste die Buchseiten auf, um ihren Text über die erotische Berliner Masseurin Anna Felicis vorzulesen. Den Staffelstab überreicht ihre Kollegin charmant und im völlig unverkrampften Smalltalk, von dem sich so manche selbstverliebte, hochbezahlte Fernsehfaslerin mal was abschauen sollte. Anna Felicis sitzt in der ersten Reihe und hört nun ihrer eigenen Porträtierung zu. „Ich wusste gleich bei meinem ersten Kunden, dass ich es kann.“ Ihr typischer Gast sei zwischen vierzig und sechzig. Und verheiratet. Sie trinkt mit ihm zunächst gemeinsam eine Tasse Tee und versucht eine Verbindung, ja Vertrauen aufzubauen, sodass der Gast seine ihn schützende Alltagsmaskerade abzulegen traut. Wenn sie ihn dann frisch geduscht unter sich zu liegen hat, spiegle sie seine Seele, berühre und sei berührbar. Und obwohl sie keinen Geschlechtsverkehr anbiete, seien die Männer im wahrsten Sinne des Wortes danach berührt. In eine handgreifliche Auseinandersetzung mit der großgewachsenen, robusten Physiotherapeutin Marlen, eine Art Mannweib für geknechtete Hausmänner, die in ihrer devoten Rolle schon so aufgehen, dass sie sie nicht mal außerhäuslich ablegen können, möchte ich mal nicht geraten. Sie stellt sich vielleicht eine Idee zu selbstbewusst den Fragen der Moderatorin. Mit Kajalstift aufgemalten Augenbrauen, die seit dem Fernsehauftritt der Ex-Pegida-Chefin in einen berechtigt zweifelhaften Ruf kamen. Marlen bietet ebenfalls Massagen an, wobei sie Tantra mit Dominanz verbindet. Sie spezialisierte sich auf japanische Fesselkunst. „Seile sind sinnlich“, meint sie, „im gefesselten Zustand sind Personen empfänglicher.“ Als gelernte Physiotherapeutin mit drei Patienten pro Stunde war sie nie schnell ausgepowert, erst als sexuelle Dienstleisterin wäre sie glücklich. Das könnte natürlich auch daran liegen, dass man wesentlich mehr Geld damit verdient. Dass die unscheinbare Marie tatsächlich Aktmodell und studierte Performance-Künstlerin ist, strahlt sie nicht aus. Die völlig verkopfte Art sich mit Sexualität zu beschäftigen hingegen schon. „Die Erotik ist eine innere Erfahrung, sie führt zu nichts“, analysiert sie und beschreibt ihre jüngste Performance, bei der sie sich absichtsvoll Schmerzen zugefügt hätte. Das ist womöglich Kunst, aber ist es Sex? Nicht minder reflektiert interpretiert Maren Morgen ihre Berufsausübung, die sie etwas hochgestochen als sexological bodywork bezeichnet. Sie ist heute im Hochlohnbereich als Sub Escort, eine Art Sklavin für große Scheine, tätig, fing aber mal, wovon sie geradezu köstlich offenherzig spricht, als Hobbyhure an, die sich ständig mit anderen fremden Männern für sehr wenig Geld traf. So ganz klar wie ihre Methode der „Körperarbeit“ genau funktioniert verstand ich nicht, aufhorchen ließ mich dann allerdings ihr exklusives Angebot eines Masturbationscoachings. Welchem Mann muss denn sowas beigebracht werden? Das erinnert mich stark an ein Angebot, von dem ich gestern in einer Esoterikzeitschrift las, wo eine Psychotherapeutin eine sexuelle Schnellheilung bei zwanghafter Selbstbefriedigung versprach. Ich schlage vor, man wechselt immer zwischen diesen beiden Therapeutinnen. Erst lässt man’s beibringen und danach wieder abgewöhnen. Der launige und zu keinem Zeitpunkt langweilige Abend am nicht brennenden Kamin, sonst wäre es ja noch wärmer geworden als es ohnehin schon war, endet mit einer Frage nach den jüngsten politischen Entscheidungen, die allen Sexarbeiterinnen eine Kondom- und Beratungspflicht auferlegen. Natürlich sitzen hier Vertreterinnen der Branche, die sich beleidigt fühlen, wenn man sie darüber maßregeln will wie sie ihren Job auszuüben haben. Aber diese kluge, übe ihr Handeln reflektierenden Frauen sind die Ausnahmen der Branche, die der Gesetzgeber mit seinen besten Absichten überhaupt nicht im Sinn hatte. „Ick fick Männer“, so klingt es mir beim Rausgehen noch in den Ohren, „weil ick det geil find.“ Da fällt mir beim besten Willen kein Gegenargument ein. http://www.erosa.de/sexworker/ http://www.literaturhaus-berlin.de/ http://www.sensatonics.de/home/ http://anna-beruehrt-mich.de/ http://www.opensecrets.eu/

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