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Ariane

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About Ariane

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  • Wohnort
    Berlin
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    Reisen
  • Beruf
    Meine Kunst ist sehr intim: ich stelle nur in einem kleinen Kreis aus.
  • Geschlecht
    weiblich
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    Nicht mehr aktiv
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  1. Julia Klöckner hat mir gestern geantwortet, ich soll die Zeitung „Das Parlament“ abonnieren. Frechheit. Ich hab die als Studentin der Politikwissenschaft Anfang der 1990er Jahre gelesen. Hier noch was Lustiges für euch: mein meist gelesener Blog in 2025 😅 https://open.substack.com/pub/futurevibes/p/die-kasepimmel-mit-pilze-theorie?r=241iog&utm_medium=ios
  2. Hier meine Antwort an Frau Warken, Frau Klöckner und alle anderen schlecht Beratenen zur Einführung eines Sexkaufverbots in Deutschland: https://futurevibes.substack.com/p/ich-klage-an-nach-25-jahren-kampf
  3. Hier ist die 3. Folge meiner Reihe mit Kunden Geschichten, ein Herr in London, der mich hier bei MC entdeckte. Eine Begegnung, die noch heute nachhallt. https://open.substack.com/pub/susannewilp/p/londoner-nachte?r=241iog&utm_medium=ios
  4. Wie manche nach meinem letzten Beitrag wissen, schreibe ich wieder einen Blog bei Substack, oft über Politisches, aber jetzt auch Gedichte, Kurz-Krimis und Kurzgeschichten über Kunden. Bislang sind zwei Kurzgeschichten über Kunden erschienen. Eine traurige Geschichte und eine Geschichte mit Happy End. Folgt meinem Blog (its free, in deutsch und englisch) und ihr werdet erstaunt sein, welche Gedankengänge ein ehemaliges Fetisch Escort so hat, um euch zu belustigen, zum nachdenken oder träumen zu bringen. Weitere Geschichten über meine ehemaligen Kunden werden folgen. Ich wünsche euch einen schönen Lesesommer. https://susannewilp.substack.com/p/der-untergang-des-karl-v https://susannewilp.substack.com/p/die-liebe-zu-clara Gruß Ariane
  5. Ja ich kann dir nur zustimmen. Leider gibt es aber auch im Escort Bereich Probleme, die aber nicht unlösbar sind. Aber das ist ein anderes Thema. Ich schreib hier auch nur, weil ich wirklich respektvolle Männer nur im höherpreisigen Bereich kennengelernt habe, wobei ich kein High Class Segment bedient habe, sondern middle class, die Schicht aus der ich komme. Jedenfalls sind die Probleme der Mehrheit ein Problem für die gesamte Branche und deshalb geht es auch die High Class Szene an, Kunden wie Escorts, welche Gesetze gemacht werden und welche Auswirkungen das hat. Auch auf Menschen, die sehr darauf achten, keine ausgebeuteten und kaputten Frauen zu daten. Das Stigma betrifft wie gesagt alle Personen in diesem Sex-Gewerbe, auch respektvolle Männer in allen Paysex Segmenten. Jedenfalls muss sich was ändern, bevor Politik und bekloppte Aktivisten etc. die Lebenssituation von uns allen weiter verschlimmbessern, weil sie wenig Ahnung haben. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum ich hier schreibe, weil es evtl sog Entscheidungsträger unter den Kunden lesen, die die Macht haben, etwas zum Besseren zu wenden. Der Status Quo ist keine Lösung.
  6. generell fehlenden Freiwilligkeit? Wo liest du das? Sorry, aber mir gehts nicht darum, Freier als Kriminelle darzustellen, sondern letztlich - über 20 Jahre - zu einer Kultur der Erotik und des gegenseitigen Respekts beizutragen, dass vulnerable Menschen nicht in eine Falle tappen lässt. Wie ich in meinem Buch schrieb: es gibt kaum Möglichkeiten ohne Bildung soviel Geld zu verdienen, wie ein Wirtschaftsprüfer außer Sexarbeit. Mir gehts auch nur um den Zusammenhang, die Gier nach Geld im Kontext der Verluste, Verletzungen und gesellschaftliche Folgekosten zu sehen und für Rahmenbedingungen zu kämpfen, die allen Seiten weiterhelfen: Sexarbeitern, ausgebeuteten Frauen, Kunden und Betreibern von Plattformen, Bordellen oder Agenturen, Studios. Wer mein Buch nicht kennt, kann diesen Artikel kostenfrei lesen, den ich vor 2 Jahren veröffentlicht habe, der manche Augen öffnen wird. https://www.novo-argumente.com/artikel/prostitution_in_schwierigem_fahrwasser Der Prozess der Registrierung hat mir erst später Kopfzerbrechen gemacht. Wärst du an meiner Stelle, würdest du es nachvollziehen können, dass die Auswirkungen einer Registrierung in einer zukünftig wahrscheinlich durch eine AFD mitregierte Gesellschaft bedeuten. Nämlich Verfolgung und Tod. ich kanns dir gerne als PDF per mail schicken. Ich möchte, das Prostitution sich selber abschafft, so wie wir es kennen mit all den negativen Begleiterscheinungen. Ich möchte, dass die Freier nicht kriminalisiert werden und die Frauen autonom handeln, sicher sind und Risiken erkennen und vermeiden. Es braucht eine Kultur der Erotik, nicht des De-Respekts oder Verbots. https://susannewilp.substack.com/p/sex-gewalt-und-die-versteckte-rechnung Da ich diesem Forum seit langem freundschaftlich verbunden bin und darüber wunderbare Kunden, Menschen kennengelernt habe, stelle ich diesen Text, hinter der Paywall versteckt, einfach mal hier rein: Text: Sex, Gewalt und die versteckte Rechnung: warum das Prostituiertenschutzgesetz Deutschland in eine Kostenfalle treibt Einleitung: Eine Debatte jenseits der Moral Prostitution polarisiert: Für die einen ist sie ein Ausdruck persönlicher Freiheit, für die anderen eine moralische Schande. Doch während Moral die Diskussion oft dominiert, bleibt eine pragmatischere Frage im Schatten: Welche Kosten verursacht Prostitution für die Gesellschaft? In Deutschland, einem Land mit legalisierter Sexarbeit seit 2002, sollte das Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) von 2017 Schutz und Ordnung bringen. Stattdessen hat es eine Kette von Folgekosten ausgelöst – finanziell, gesundheitlich, sozial und kriminell –, die weit über die Bordellwände hinausreichen. Basierend auf meiner Untersuchung in Sexwork 3.0, die 2019 etwa 50.000 Sexarbeiter*innen durch Werbeanzeigen zählte – eine Zahl, die den offiziellen Registrierungen nahekommt –, zeigt dieser Essay, wie das Gesetz Menschen in die Illegalität treibt, Gewalt fördert und die Gesellschaft mit einer versteckten Rechnung belastet. Von Steuerverlusten über Gesundheitskrisen bis hin zu Menschenhandel: Prostitution ist kein Moralproblem, sondern eine Kostenfrage – und Deutschland zahlt einen hohen Preis. 1. Gesellschaftliche Folgekosten: Eine teure Bilanz Die gesellschaftlichen Folgekosten der Prostitution sind vielschichtig und betreffen mehrere Bereiche: Steuer- und Sozialsysteme, Gesundheit, Strafverfolgung und soziale Strukturen. Eine nüchterne Analyse zeigt, dass diese Kosten nicht nur finanziell messbar sind, sondern auch langfristige Auswirkungen auf die Gesellschaft haben. 1.1 Steuerverluste und Sozialsysteme Meine Untersuchung in Sexwork 3.0 ergab 2019 etwa 40.400 Sexarbeiterinnen durch eine Zählung von Online Werbeanzeigen in bundesweiten Portalen, während offizielle Statistiken (z. B. Nordrhein-Westfalen, 2020) etwa 32.800 Registrierte nennen. Die Diskrepanz deutet auf einen großen informellen Sektor hin, in dem Einkünfte nicht versteuert werden. Laut Schätzungen des Bundesrechnungshofs könnten jährlich Millionen Euro an Steuern verloren gehen, die für Bildung, Infrastruktur oder Renten fehlen. Viele Sexarbeiterinnen zahlen keine Sozialversicherungsbeiträge, doch im Alter oder bei Krankheit greifen sie auf staatliche Unterstützung zurück – eine doppelte Belastung für das System. Schwarzarbeit und Sozialhilfebetrug verschärfen das Problem. In einem großzügigen Sozialstaat wie Deutschland beziehen einige Sexarbeiter*innen Leistungen, während sie undeklariertes Einkommen erzielen. Die Verwaltungskosten zur Aufdeckung solcher Fälle binden Ressourcen, die anderswo effizienter genutzt werden könnten. Das ProstSchG, das Registrierung und Transparenz fördern sollte, hat diesen Trend nicht gestoppt – im Gegenteil, es hat den informellen Sektor gestärkt. 1.2 Gesundheitskosten Gesundheit ist ein zentraler Kostenfaktor. Sexarbeiter*innen im informellen Sektor sind überdurchschnittlich oft mit sexuell übertragbaren Krankheiten (STDs) wie HIV (10-15 % der Neuinfektionen, RKI) oder Hepatitis konfrontiert, da Schutzmaßnahmen fehlen. Eine HIV-Therapie kostet etwa 20.000 Euro jährlich, Hepatitis-Behandlungen bis zu 50.000 Euro – oft vom öffentlichen Gesundheitssystem getragen, da Versicherungsschutz selten ist. Gewaltverletzungen (z. B. Frakturen) kosten 1.000-5.000 Euro pro Krankenhaustag, während psychische Erkrankungen wie PTBS Therapien (80-120 Euro pro Sitzung) oder Klinikaufenthalte (Tausende Euro) erfordern. Eine Studie der Universität Hamburg (2019) schätzt die gesundheitlichen Folgekosten auf Hunderte Millionen Euro jährlich. 1.3 Strafverfolgung und Kriminalität Die Bekämpfung von Menschenhandel und Zwangsprostitution bindet erhebliche Ressourcen. Europol stuft die Sexindustrie als profitablen Bereich für organisierte Kriminalität ein, und das BKA meldet jährlich Hunderte Fälle – 406 Opfer im Jahr 2022 allein. Polizei, Gerichte und Haftkosten verschlingen Millionen, doch die Aufklärungsquote bleibt niedrig. Das ProstSchG hat die Kriminalität nicht reduziert, sondern verlagert, da der informelle Sektor schwerer kontrollierbar ist. 1.4 Soziale Kosten Sozialarbeit ist ein weiterer Kostenpunkt. In Deutschland gibt es Dutzende Beratungsstellen wie Hydra (Berlin) oder Kassandra (Nürnberg), die Sexarbeiter*innen unterstützen. Berlin gab zwischen 2017 und 2020 über 5 Millionen Euro für solche Einrichtungen aus – etwa 90 Euro pro Beratung bei 56.000 Fällen. Bundesweit könnten die Kosten im zweistelligen Millionenbereich liegen. Stigmatisierung führt zudem zu Ausgrenzung, Armut und Abhängigkeit, was langfristig Sozialhilfe- und Jugendhilfekosten erhöht. 2. Das Prostituiertenschutzgesetz: Ein Fehlschlag mit Konsequenzen Das ProstSchG sollte Sexarbeiterinnen schützen, doch es hat paradoxe Effekte. Die Registrierungspflicht, Gesundheitschecks und strengere Betriebsauflagen haben viele – insbesondere Migrantinnen – in den informellen Sektor gedrängt. Ban Ying (2020) schätzt, dass 30-40 % der Sexarbeiter*innen illegal arbeiten, eine Entwicklung, die mit meiner Untersuchung (40.400 vs. 32.800 Registrierte) übereinstimmt. Warum ist das Gesetz gescheitert? Bürokratie und Stigma: Die Registrierung wird als stigmatisierend empfunden, und die Offenlegung persönlicher Daten schreckt ab – insbesondere Migrant*innen ohne Aufenthaltsstatus. Kosten: Gesundheitsberatungen (20-50 Euro) sind für viele unerschwinglich, und Bordellauflagen reduzieren legale Arbeitsplätze. Mangelnde Umsetzung: Behörden sind oft schlecht geschult, und Unterstützungsangebote (z. B. Sprachkurse) fehlen. Das Ergebnis ist ein größerer informeller Sektor – ein Nährboden für Gewalt, Gesundheitsrisiken und Menschenhandel. 3. Gewalt im informellen Sektor: Eine brutale Realität Der informelle Sektor ist geprägt von Unsichtbarkeit und Schutzlosigkeit, was Gewalt eskaliert. Studien zeigen, dass bis zu 75 % der Sexarbeiter*innen hier Gewalt erleben, gegenüber 20-30 % im regulierten Bereich. 3.1 Formen und Ursachen Physische Gewalt (Schläge, Vergewaltigungen), sexuelle Übergriffe, psychische Belastungen (Drohungen, Erpressung) und ökonomische Ausbeutung (Schuldenknechtschaft) sind alltäglich. Ursachen sind fehlender Rechtsschutz, Machtgefälle und wirtschaftlicher Druck. TAMPEP (2019) meldet, dass über 60 % der Sexarbeiter*innen im informellen Sektor jährlich Gewalt erleben. 3.2 Häufigkeit Bei 8.000-12.000 Sexarbeiter*innen im informellen Sektor (20-30 % von 40.400) könnten Tausende betroffen sein. Beratungsstellen wie Hydra melden steigende Zahlen seit 2017, mit 12.000 Beratungen 2019, viele gewaltbezogen. 4. Migrant*innen: Die vulnerabelste Gruppe Migrant*innen (24.000-28.000, 60-70 % von 40.400) sind überproportional betroffen: Rechtliche Unsicherheit: Angst vor Abschiebung verhindert Registrierung. Sprachbarrieren: Mangelnde Deutschkenntnisse erschweren Hilfe. Menschenhandel: Viele sind Opfer, angelockt durch falsche Versprechen. KOK (2021) zeigt, dass migrantische Opfer bis zu 80 % häufiger Gewalt ausgesetzt sind. Gewaltformen umfassen physische Angriffe, sexuelle Übergriffe und psychische Traumata, oft verstärkt durch Drohungen gegen Familien im Herkunftsland. 5. Gesundheitliche Auswirkungen: Eine tickende Zeitbombe Die Gewalt im informellen Sektor hat gravierende gesundheitliche Folgen: 5.1 Physische Schäden Verletzungen (Frakturen, Prellungen) kosten 1.000-5.000 Euro pro Krankenhaustag, STDs wie HIV (20.000 Euro/Jahr) oder Hepatitis (bis 50.000 Euro) sind häufiger ohne Schutzmaßnahmen. Gynäkologische Schäden oder chronische Schmerzen verschlimmern die Lage. 5.2 Psychische Belastungen PTBS (60 % Betroffene), Depressionen (über 50 %) und Sucht (5.000-15.000 Euro pro Entzug) sind weit verbreitet. Migrant*innen verzögern oft Behandlungen, was Kosten steigert. 5.3 Langfristige Folgen Arbeitsunfähigkeit, verkürzte Lebenserwartung (10-15 Jahre) und transgenerationelles Trauma belasten das System über Jahrzehnte. Gesamtkosten könnten Hunderte Millionen Euro jährlich betragen. 6. Menschenhandel: Das dunkle Herz der Prostitution Menschenhandel bleibt ein Kernproblem: Daten: 406 Opfer 2022 (BKA), meist Migrant*innen, mit hoher Dunkelziffer. ProstSchG-Effekt: Der informelle Sektor erleichtert Ausbeutung, da Kontrolle fehlt. Niedrige Verurteilungen: Weniger als 20 pro Jahr (2018-2021), trotz Hunderter Fälle. Menschenhandel ist mit globaler Armut und restriktiver Migrationspolitik verknüpft, die das ProstSchG nicht adressiert. 7. Lösungsansätze: Ein pragmatischer Weg Das ProstSchG braucht Reformen: Anonyme Registrierung: Weniger Stigma und Angst. Kostenfreie Dienste: Gesundheitschecks und Beratung ohne Gebühren. Sprachunterstützung: Mehrsprachige Angebote für Migrant*innen. Fokus auf Menschenhandel: Mehr Ressourcen für Ermittlungen statt Bürokratie. Schlussfolgerung: Die Rechnung begleichen Prostitution ist kein moralisches Rätsel, sondern eine gesellschaftliche Kostenfrage. Das ProstSchG hat versagt, Schutz zu bieten – stattdessen treibt es Menschen in die Illegalität, fördert Gewalt und belastet Gesundheit, Sozialsysteme und Strafverfolgung. Bei 40.400 Sexarbeiter*innen und einem informellen Sektor von 20-30 % zahlt Deutschland einen hohen Preis – in Euro, Leben und sozialer Stabilität. Es ist Zeit für eine pragmatische Neubewertung, die Kosten minimiert und Schutz maximiert. Denn am Ende ist es die Gesellschaft, die die Rechnung begleicht – und sie verdient eine, die sich lohnt.
  7. Mein Traum ist, dass niemand gezwungen ist, egal aus welchen Gründen, einem Job uninformiert nachzugehen. Dass jeder privilegiert ist, informierte Entscheidungen für das eigene Wohlergehen zu treffen, ohne Druck und ohne Zwang. Es ist so dumm, wie wenn Leute KI Texte bei GPT entwickeln, ohne die Bedeutung zu verstehen, ohne sie zu hinterfragen und dabei halluzinierender KI aufzusitzen, die Fake produziert, wo Wahrheit und Lüge keinen Unterschied mehr macht. Oder in der Prostitution Gewalt und Ausbeutung, die seitens interessierter Kreise gerne ignoriert oder relativiert wird.
  8. Ein bißchen Veganismus würde der Fleischbranche sicher gut tun. Hast du kein Interesse, dass sich die Branche zum Humanen wenden könnte, wo Respekt die Spielregeln bestimmt und nicht die Not oder Gelddruck? Wenn du keine Veränderungsnotwendigkeit siehst, sag mir doch bitte, was ich meinen ehemaligen Kunden sagen soll, die sich hilfesuchend an mich wenden, weil Zwangsprostituierte sich in ihrer Not an sie wenden, wie es allein in diesem Jahr 2x der Fall war. Domina musste ich mir als Nebenverdienst aus dem Kopf schlagen leider, weil ich kein Bock auf Registrierung habe. Aber auch nicht auf Schwarzarbeit.
  9. 1. Zwang und Freiwilligkeit hab ich in meinem Buch Sexwork 3.0 und in meinem langjährigen Blog Nuttenrepublik ausführlich ausbuchstabiert, aus einer liberalen Perspektive. Ich kann das nicht hier alles wiederholen, das würde den Rahmen sprengen. 2. Du schreibst, berechtigte Kritik ist nie absurd, völlig richtig, aber ich habe keine inhaltlichen Diskussionen in aktivistischen Kreisen erlebt, sondern nur Vorwürfe, weil man weiss, alt etc. ist. Offenbar sind viele Aktivisten nicht in der Lage, zu lesen und den Wert einer Leistung adäquat zu justieren, sonst würde man Machtkonflikte zwischen den Aktivisten-Generationen nicht durch Identitätspolitik kaschieren. 3. Im Thread selbst hier gab es keine Delegitimierung, ich hab nur auf einen Exkurs verwiesen, wie Leute aus der Szene mit mir umgegangen sind, auch Sozialarbeiter, die mein Buch gesilenced haben. Da ich keinen Kontext geliefert habe, war mein Beitrag dazu nicht nachvollziehbar. In Bezug auf meinen Blog ist es ein Beispiel, wo mein Vorwurf zutrifft, dass sich die Branche nicht nur spalten läßt und aktiv spaltet, sondern selber das Stigma perpetuiert, indem man sich gegenseitig schwächt, statt zusammen zu arbeiten. 4. Auch hier stimme ich dir zu, was die Aufmerksamkeitsökonomie betrifft. Ich bezog mich auf den Zusammenhang von Sprecherinnen, die weder GV noch OV passiv ausüben, aber ständig als Sprecher für Prostituierte fungieren, wo es kaum Gemeinsamkeiten gibt, da sie entweder als Tantra oder Dominas erotische Dienstleistungen ohne Sex bieten. Anders als die Mehrheit der Frauen im Gewerbe. 5. Wenn das Ideal ist, eine informierte Entscheidung zu treffen, ob man der Prostitution nachgehen will oder nicht, weise ich immer auf den Umstand von Orientierungsberatungen z.B. bei Hydra hin, daß die überwiegende Mehrheit nach einem Orientierungsgespräch zum Einstieg in den Job von ihrem Vorhaben ablassen, eben weil sie informiert sind und die Risiken erkennen, die in keinem Verhältnis zum sog schnellen Geld stehen. Danke für Dein Feedback Preiselbär.
  10. Hey Jakob, danke fürs Lesen. Letztlich geht es doch darum, dass niemand gezwungen ist, Sex zu verkaufen, um zu überleben, weil andere Optionen ausgeschlossen sind. Und hier kann man nicht mehr von Freiwilligkeit sprechen, wenn man keine andere Option für sich sieht. Deshalb finde ich die Kritik an sog. privilegierten, alten, weißen Aktivistinnen, wie ich es bin, die sich outen und artikulieren seitens der Nachfolgegenerationen absurd; schließlich sollten 1. alle Sexarbeiter in der Situation einer Wahl sein und informierte Entscheidungen treffen können und 2. sollte man nicht vergessen, dass die Rechtsprechung und Rechtedurchsetzung eine Mehr-Generationen-Aufgabe ist, wo jede Aktivistin mitwirkt, so wie sie es kann. Aber Leute wie mich herabzusetzen und die Lebensleistung in der politischen zähen Arbeit zu delegitimieren halte ich für völlig kontraproduktiv. Sog. Privilegierte sind ja auch stigmatisiert, wobei Tantra und Domina weniger vom Stigma betroffen sind und sich deshalb leichter artikulieren können. Sich für einen Hochrisiko-Job zu entscheiden, wo man gesundheitliche Gefahren in Kauf nimmt, um mit relativ wenig Arbeit schnelles Geld zu verdienen, halte ich für dumm, weshalb die Bildungsferne ein Kernproblem ist. Auch die Tatsache, dass viele Sexarbeitende bereits vor ihrem Einstieg psychische Probleme oder Schulden haben sind keine guten Voraussetzungen in diesem Hochrisikojob.
  11. Na was meint Ihr zu meinem letzten Blog? https://open.substack.com/pub/susannewilp/p/gegen-prostitution-zur-kritik-einer?r=241iog&utm_campaign=post&utm_medium=web&showWelcomeOnShare=false
  12. Uff da machst du aber ein Fass auf. Dein zitierter Beitrag ist korrekt. Danke für die Recherche.
  13. Über die Ethik des Escortings hab ich auch mal veröffentlicht. Moment, ich schau auch ins Archiv, wenns interessiert. Wobei ich natürlich Asfaloths Archivaren Position nicht unerwähnt lassen möchte.
  14. Ich hatte euch ja vor einigen Jahren das Buch Sexwork 3.0 vorgestellt. Jetzt hab ich auch Romane geschrieben. Wen Lesen und Literatur interessiert, möge sich die Autorenseite martyrapeng.com anschauen. Ich würde mich freuen und hoffe, es geht bald in Deutschland wieder aufwärts. Auch in Sachen Sexpolitik.
  15. Danke dir. Ich will mich in meinem letzten Lebensdrittel deshalb nur noch um Tiere kümmern, nicht mehr um Menschen

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