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Ariane

Escort Model
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About Ariane

  • Rank
    diskrete kunst

Personal Information

  • Wohnort
    Berlin
  • Interessen
    Reisen
  • Beruf
    Meine Kunst ist sehr intim: ich stelle nur in einem kleinen Kreis aus.
  • Geschlecht
    weiblich
  • Berichte
    Berichte hier und da; check meinen Blog mit weiterführenden Informationen!
  • Blog

Additional Informations

  • Agencies and Models can send you offers?
    Nein

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  1. Offener Brief an Huschke Mau Ich folge Deinem Blog https://huschkemau.de seit geraumer Weile und Du sprichst viele wichtige Punkte an. In einem Punkt stimme ich mit Dir überein: es gibt Ausbeutung und Gewalt in der Prostitution, d.h. eine nicht unbeträchtliche Zahl an Personen ist davon betroffen. Das aktuelle Bundeslagebild Menschenhandel verzeichnet seit 2017 einen Rückgang um rund 25%. Jedes Einzelschicksal zählt und jedem Menschen muß in einer Notsituation geholfen werden, die Täter mit aller Härte bestraft. Leider ist es jedoch so, daß Menschenhandel und Zwangsprostitution auch in Ländern stattfindet, wo Prostitution und Sexkauf bereits verboten sind. Im Prinzip spielt es dafür gar keine Rolle, ob Prostitution legal oder illegal stattfindet. Diese Verbrechen sind eine Seuche, die den Planeten überzieht und die Strafverfolgung ist oft sehr schwierig. In Indien wird Prostitution von einer Generation an die nächste weitergegeben; das Kastensystem sorgt dafür, daß Generationen von Prostituierten geboren werden und überhaupt keine Wahlmöglichkeit haben, ihrem Schicksal zu entfliehen. Daher erscheint es für manche Frauenrechtler*innen des Globalen Südens auch absurd, Entkriminalisierung als das zu verstehen, was es nicht ist: nämlich gewalttätige und ausbeuterische Zuhälter und Gewaltkunden straffrei ausgehen zu lassen. Sexworker brauchen Rechte und Empowerment, um sich wehren zu können. Deshalb gibt es in Indien eine ganz starke Organisationen (z.B. Durbar, Sangram) mit sehr hohen Mitgliederzahlen, die durch Peer 2 Peer Arbeit in den letzten 20 Jahren dafür gesorgt haben, daß Zuhälter*innen aus den Rotlichtvierteln teilweise verdrängt werden konnten. Außerdem ist durch Sexualaufklärung die HIV Übertragungsrate stark gesunken. Verantwortlich für diese Entwicklung sind Sexarbeiter*innen, die soziale Arbeit tun und ihren Kolleg*innen helfen. Auch in Indien sind Bordelle und Frauen- und Mädchenhandel verboten. Dennoch gibt es sie. Eine starke Organisation von Sexarbeiter*innen kann aber dafür sorgen, daß gegen Mädchenhandel und Kinderprostitution besser vorgegangen werden kann. Weil sie die Szene kennen und Opfer identifizieren können. Die Berichte von SexarbeiterInnen aus all diesen Ländern sind erschütternd. Das Risiko, Opfer von Gewalt zu werden, ist für Sexarbeiter*innen in Ländern mit Sexkaufverbot gestiegen. Deshalb wünschen sich Sexarbeiter*innen in der westlichen Hemisphäre auch eine Entkriminalisierung der Sexarbeit inkl. aller Kunden. Auch Dritte, die Dienstleistungen für Sexarbeiter*innen zur Verfügung stellen, wie z.B. Fahrer und Vermieter müssen straffrei bleiben. Nicht alle Menschen, die von Sexarbeiter*innen profitieren, sind Täter. Es gibt mehr gute als schlechte Manager und Betreiber*innen. In Schweden ist es allerdings so, daß auch An- und Zugehörige von Sexarbeiter*innen kriminalisiert werden. Dies betrifft auch die Kinder von Sexarbeiter*innen, wenn sie vom Verdienst ihrer sexarbeitenden Mutter profitieren. Ja ich spreche ganz klar von Sexarbeit. Und zwar weil sie im Regelfall unter guten und gesunden Voraussetzungen stattfindet, wo die Einvernehmlichkeit und der Respekt zwischen erwachsenen Personen die Grundlage bietet. Wenn Frauen Beziehungen mit Zuhältern und Loverboys eingehen, ist das nicht allen anderen Sexarbeiter*innen und Kunden anzulasten. Ein emotionales Abhängigkeitsverhältnis ist sehr schwierig aufzugeben und ich bewundere jede Sexarbeiter*in, die sich aus den Klauen von hochmanipulativen Zuhältern und Loverboys befreien konnte. Dennoch kann es nicht sein, daß alle Freier in Kollektivhaftung genommen werden, für etwas, was sie nicht getan haben. Sicherlich gibt es unter den Freiern gefährliche Menschen. Auch unerwünschte Grenzüberschreitungen finden statt. Aber eben nicht in allen sexuellen oder erotischen Begegnungen. 99% aller sexuellen Begegnungen findet einvernehmlich statt. Auch dafür müssen Sexarbeiter*innen sich deshalb auch frühzeitig professionalisieren und lernen, ihre Grenzen zu wahren und zu schützen. Respekt ist nicht jedem gegeben und Du kritisierst zu Recht die Freierforen, wo teilweise menschenverachtende Kommentare und Bewertungen über Sexarbeiterinnen aus dem Hinterhalt der Anonymität entstehen. Tatsache ist, Sexarbeit ist ein riskanter Job. Das weiß ich am allerbesten, da ich die negativen Abgründe kennengelernt habe. Um den Job sicher und gesund auszuüben, benötigt man Know How und die Unterstützung durch Arbeitskolleg*innen, den richtigen Arbeitsplatz. Deshalb ist ein Netzwerk mit Verbündeten auch so wichtig. Bitte überdenke und reflektiere Deine Positionen noch einmal und schau Dir die Realität an, wie sie ist. Sie ist nicht schwarz und weiß, sondern grau und manchmal bunt. Mit freundlichen Grüßen Susanne
  2. Feministisch sind die schwedischen Damen, wie man diesem Beitrag über Dating Regeln in Schweden entnehmen kann.
  3. Die Schweden werden wohl in Umfragen gebeichtet haben, dass sie jetzt alle Feminist*innen geworden sind. Ein feministisches Frauenbild ist halt Staatsdoktrin. Deshalb hat sich ja auch das Modell in Frankreich durchgesetzt.
  4. Ich starte mal diesen Thread, wo in Zukunft sicherlich noch einige dazu kommen. Escort Lady Aya über das Sexkaufverbot
  5. Wie findet Ihr diesen Faktencheck? Faktencheck
  6. Ja, ich bin nun Vorstand und Pressesprecherin des Berufsverbandes Sexarbeit BesD. https://berufsverband-sexarbeit.de/ Wir kämpfen in den kommenden Monaten gegen das Sexkaufverbot. Am 15.10 tagt erstmalig ein parlamentarischer Arbeitskreis in Berlin, mit Abgeordneten aus SPD und CDU. Parallel findet eine Kundgebung vor dem Paul Löbe Haus um 18 Uhr statt und auch Kunden/Freier sind aufgerufen, sich dem Protest anzuschließen und Gesicht zu zeigen. Wir benötigen ähnlich wie zuletzt in Frankreich eine Freier Initiative, die sich hinter unserer Kritik am Sexkaufverbot stellt. Bei Interesse bitte bei mir melden. Viele Grüße Ariane (Ich trete in meinen Funktionen erstmalig mit Klarname und Gesicht vor die Kamera)
  7. Nun, es gibt eine Nachfrage für illegale Märkte. Deshalb gibt es Kriminalität. Es wird auch immer illegale Prostitution geben, auch in regulierten, legalisierten, entkriminalisierten Sexarbeitsregimen ist pumpe. Überall. Und warum? Weil es hauptsächlich die Armut ist, die die Menschen dazu treibt. Und das ist nun mal eine starke Motivation. Und die ist völlig unreguliert. Frage eine Sexarbeiterin an der Straße, warum sie den Job macht, ihr Leben und Gesundheit riskiert. Schließlich ist die Straßenprostitution der Pflegefall unter den "Schutzbefohlenen". Ich kenne keinen Ort, wo mehr Tee, unlesbare Flyer und Kondome verteilt werden sowie Rettungsprogramme der Kirche laufen als dort. Man übt sich seit einiger Zeit auch mit Piktogrammen, um die Regeln zu erklären.
  8. @Jakob ich war auch immer nonkonform unterwegs. Weit kommt man allerdings nicht, ausser das man stolz sein kann, seinen Überzeugungen treu geblieben zu sein; und im Alter kriegt man die Quittung.
  9. Also ehrlich, ich finde den Vorschlag kurios. Als nächstes wollen sich Kunden die Anmeldebescheinigungen der Escorts nach dem ProstSchG vorlegen lassen. Ich höre jetzt schon von üblen Praktiken hinter den Kulissen, wo Kunden Escorts erpressen und sie bei den Behörden und Ämtern anschwärzen. Tatsache ist, daß eine Legalisierung von Prostitution zu zwei Märkten führt. Auf der einen Seite legale Anbieter, auf der anderen Seite illegale Anbieter. Illegale Anbieter haben allerdings auch Rechte. Wenn eine Anbieterin ohne Anmeldung Hilfe sucht, erhält sie diese auch. z.B. bei Erpressung durch eine Fachberatungsstelle anonym. Das ist schon seit dem ProstG so. Die Frage ist, wie sich durch Kontrolldruck der Behörden die Lage weiter entwickelt. Schließlich haben Behörden sämtliche Online Werbung auf dem Schirm.
  10. https://www.opensocietyfoundations.org/explainers/understanding-sex-work-open-society?utm_medium=referral&utm_source=facebook.com&utm_campaign=osffbpg&fbclid=IwAR3k--_oLeTo-LmGrKxfsZgZrN71UXnr1yv54d-D_vEoJi-Zio5jpOWwn40 Lesenswerter Artikel, der auch das Thema Sex Trafficking und Zwangsprostitution anspricht. Heute früh im Morgenmagazin kam ein Beitrag, in dem behauptet wurde, daß es für das Sexkaufverbot aka Schwedisches Modell eine parlamentarische Mehrheit gäbe. Das wird sich herausstellen. haha das steht auch in meinem "Manifesto of Love" https://nuttenrepublik.com/2013/08/15/manifesto-of-love/
  11. Ich frage mich, ob dieser Thread besser in die Kategorie „Escort für Anfänger“ passt, da Big Sister im speziellen Orientierungshilfe für Einsteigerinnen bereithält. Was meinst du @MC ?
  12. Immerhin gab es ja die Frankfurter Erklärung, die auch in der TAZ abgedruckt wurde. Darunter auch Buchautoren. Wie prominent muß denn jemand sein? In den USA gibt es auch prominente Schauspielerinnen, die sich für die Entkriminalisierung von Sexarbeit eingesetzt haben. Frankfurter Erklärung https://www.donacarmen.de/wp-content/uploads/DonaCarmen_FrankfurterErklärung_285x2151.pdf
  13. @Wulf Also allein das Thema Straßenstrich ist abendfüllend. Du willst humanere Bedingungen schaffen, in dem Du den Straßenstrich schließt? Das ist in der Realität kaum zu realisieren. Schließt Du einen Straßenstrich, kannst Du sicher sein, daß die Frauen in den Nebenstraßen weiter arbeiten oder in versteckte Wohnungen/Räumlichkeiten abwandern, wo sie kontrolliert und ausgebeutet werden. In Köln gibt es z.B. verschiedene Straßenstriche. Einmal den von der Stadt Köln mit Sozialarbeiterinnen ausgestatteten Strichplatz inkl. "Verrichtungsboxen", wo Frauen arbeiten, die im Regelfall angemeldet sind, und dann den Straßenstrich im Sperrbezirk, wo Frauen illegal arbeiten. Frauen, die illegal arbeiten, finden immer einen Weg und Ort, den Job weiter auszuüben. Und Arbeitsschutzgesetze wie bei anderen abhängigen Beschäftigungsverhältnissen ist doch in der Realität auch kaum durchführbar, da Sexworker im Regelfall selbständig arbeiten und Betreiber garnicht weisungsbefugt sind. Die Einführung einer max. Arbeitszeit macht auch kaum Sinn, da viele Sexworker Leer-Tage haben, keinen einzigen Kunden sehen und sich den Hintern platt sitzen. Sie arbeiten dann lieber etwas länger und hoffen, noch den ein oder anderen Kunden zu schnappen. In vielen Bordellen herrscht doch überhaupt keine "Vollbeschäftigung", d.h. es wird doch im Regelfall über 6-8 Stunden kaum hintereinander abgearbeitet. Das würden sich viele Anbieter*innen sogar wünschen, wenn sie viele Kunden hätten. Die Realität ist doch meist eine andere. Mindestlohn halte ich zwar für wünschenswert, aber ist kaum durchsetzungsfähig, da der Preis durch den Markt geregelt wird. Durch Konkurrenzbeobachtung und Nachfrage der Kunden pendeln sich die Tarife ein, zumindest in gewissen Sparten und Regionen. Man könnte fast schon von Preisabsprachen sprechen. Wer will die Einhaltung eines Mindestlohns kontrollieren?! Übrigens: sicher hat Dona Carmen Kontakt zur Betreiberszene, da ihre Beratungsstelle mitten im Frankfurter Bahnhofsviertel liegt, wo bekanntlich viele Bordelle und Laufhäuser ansässig sind; aber ihre Klientel sind doch die Sexarbeiterinnen, die dort arbeiten. Hauptsächlich Migrantinnen. Und auf deren Sorgen, Nöte und Erfahrungen beruht entscheidend ihre politische Arbeit.
  14. Natürlich hat die Stigmatisierung eine Historie, die weit zurück reicht. Bis zu den Anfängen der Prostitution, wo im Regelfall Sklavinnen als Prostituierte arbeiten mußten. Wenn man den Abschlussbericht des Runden Tisches liest, finde ich keine Empfehlungen für eine Anmelde- oder Kondompflicht. Das meine ich mit "dem Prostituiertenschutzgesetz zuarbeiten". Mehr habe ich nicht gemeint. Da ich persönlich nicht daran teilgenommen habe, kann ich auch nichts weiter drüber sagen. Ich kenne nur die veröffentlichten Ergebnisse. Ich sehe nicht, daß ich Prostitutionsgegnern Argumentationshilfe biete. Aber Du kannst mich gerne aufklären. Das Schwedische Modell führt zu einer Zunahme von Gewalt. Dies kann man in allen Ländern beobachten, wo dieses Modell bereits praktiziert wird. Quellen sind Sexwork Organisationen aus Frankreich, Schweden, Irland, Kanada. Menschenhandel und Zwangsprostitution gibt es auch in Ländern mit Prostitutionsverboten einschl. der Kriminalisierung von Kunden wie den USA. Opferschutz funktioniert anders. Das zeigen auch Aussagen von Mitarbeiterinnen von Hilfsorganisationen, die darauf spezialisiert sind, diesen Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution zu helfen, z.B. Hydra oder Ban Ying in Berlin.
  15. Zu diesem Thema empfehle ich meinen aktuellen Beitrag https://www.kaufmich.com/magazin/fragen-aus-der-beratung-was-tun-bei-drohungen-stalking-erpressung-und-zwangsouting/, der in einer Reihe im KM Magazin erscheint und von mir in Kooperation mit der Beratungsstelle Hydra in Berlin erstellt wird und regelmäßig Fragen aus der Beratungspraxis behandelt.

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