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Wulf

Die krankmachenden Widersprüche der Prostitution

Empfohlene Beiträge

Quelle: http://www.solwodi.de/444.0.html

 

Von Dr. Christina Lamertz

 

"Prostitution ist überwiegend eine physisch und psychisch belastende Tätigkeit, die nicht selten von besonders verwundbaren Gruppen ausgeübt wird", heißt es in einem Bericht der Bundesregierung, aus dem wir im letzten Rundbrief zitierten. Die Diplompsychologin und Gerichtsgutachterin Dr. Christina Lamertz vom Hamburger Institut für Rechtspsychologie und Mediation erklärt Hintergründe. (gekürzt)

 

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Anmerkung: Bitte nicht immer komplette Artikel einstellen (Urheberrecht) MC

 

bearbeitet von Wulf
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Lolo, danke für diesen bericht. sehr interessant. ich hingegen könnte mir vorstellen, dass teile aus dem bericht sicher der wahrheit entsprechen , aber ich mag mich weiterhin auch gerne dem glauben hingeben, dass die "waagschalen" meiner escort-mädels, die ich ab und an treffe, durchaus NICHT verschoben sind-schön, dass so verallgemeinert wird.

in zahlreichen gesprächen mit ihnen, konnten sich alle ein "leben danach" vorstellen und absurd ist für sie gar nichts-es sind alles gestandene junge frauen, die lust auf das escortdasein haben.....

andernfalls würde mich auch die lust auf solche treffen vergehen ;-)

 

Gruß, P.

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Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.

(Johann Wolfgang von Goethe)

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Jedenfalls zeigt der Artikel eher die "Alice Schwarzer`sche" Sicht auf Sexworker auf, habe ich den Eindruck.

Sicher in bestimmten Fällen zutreffend, aber ziemlich einseitig.

 

Andererseits könnte ich mir vorstellen, dass manche Punkte durchaus auch Hinweise auf die Motivation männlicher Bucher geben können.

bearbeitet von Asfaloth
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Ich kann Passionsstar nur zustimmen. Die Stellungnahme enthält viele richtige Überlegungen, doch die Verallgemeinerung ist fatal, diskriminierend und pathologisiert Sexworker in unzulässiger Weise.

 

"... Babys und Kleinkinder suchen sich oft, durch inneren – depressiven – Rückzug vor wiederkehrenden und für sie unkontrollierbaren emotionalen Verletzungen zu schützen; dabei können sie auf den unbedarften Beobachter vordergründig durchaus kontaktfreudig oder psychisch stabil wirken. Auf ähnliche Weise entsteht durch den Griff zu Betäubungsmitteln sowie durch den Tunnelblick auf das ach so leicht verdiente Geld eine quasi faustische Illusion, welche die für die Prostituierte und – genau genommen auch für ihren Freier – erniedrigende Situation in ein trügerisches Licht von Selbstbestimmung und Unversehrtheit rückt.

 

Ist die Schwelle einmal überschritten, fällt es beim zweiten Mal schon leichter. Mit jedem Mal gewinnt die neue Erlebniswelt ein Stück Normalität bis hin zur Absurdität, wo die Selbstverleugnung als normal und ein Leben außerhalb der Prostitution als nicht mehr vorstellbar empfunden wird. Die Waagschalen haben sich verschoben."

 

Wie hier Babys und Kleinkinder mit erwachsenen Sexworkern einfach mal so gleichgesetzt werden, ist schon erstaunlich. Und wenn "die Schwelle einmal überschritten ist...", ja, dann gibt es kein Zurück mehr? Da hilft nur noch die Flasche oder Drogen! Zwangsläufig. Was soll das? Hier wirken starke prostitutionsfeindliche Klischees. Die schlaglichtartig kurz in Nebensetzen aufgezeigten Problemkonstellationen und deren Folgen, die vom Ansatz her nicht ganz falsch sind, aber nicht zwangsläufig auftreten, führen erwachsene Menschen auch nicht zwangsläufig in die Prostitution, die offenbar ein einziges verheerendes Desaster ist, aus dem es kein Entrinnen mehr geben soll. Die Tatsache, dass ein erwachsener Mensch die Freiheit hat, die für sich in der gegebenen Situation beste Lösung zu finden - und das kann unter Umständen Pay6 sein -, wird hier völlig negiert.

Hier wird einfach mal so ganz nebenbei jede Sexworkerin zum Opfer degradiert und ihr, jeder Entscheidungsfreiheit beraubt, Hilfe in Form eines Stigmas angedient.

bearbeitet von Julian Kaye
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Babys und Kleinkinder suchen sich oft, durch inneren – depressiven – Rückzug vor wiederkehrenden und für sie unkontrollierbaren emotionalen Verletzungen zu schützen; dabei können sie auf den unbedarften Beobachter vordergründig durchaus kontaktfreudig oder psychisch stabil wirken.

 

Vielen Dank lolo für den Hinweis…es zeigt sich doch auch nicht nur mit Verlaub auf der einen oder anderen Anbieterseite… man sieht es doch ständig vor Augen diese unkontrollierbare emotionale Instabilität!! Das fällt mir neuerdings doch auch immer mehr auf, im Besonderen bei denen die aus der kurve fliegen und ihr Fahrwerk verlieren…allerdings hat der Wandel hier keine Beständigkeit!! Außer bei den Antworten ….

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