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voll pornös, die jungen Leute von heute


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Fernsehkritik: „Diktator der Lust – Verlust des Eros?“ (3sat)

 

Das moderne Leben ist eine einzige gigantische Peepshow. Gerne wirbt man mit nackter Haut, um ein x-beliebiges Produkt an den Mann oder die Frau zu bringen. Die Jugendlichen ziehen sich an, als ob sie als Prostituierte vor die Tür gingen. Und dann noch die Pornographisierung der Alltagssprache. Sind die alle so versext oder tun die nur so? So eine Frage muss einfach regelmäßig öffentlich gestellt werden, weil man damit so leicht öffentliche Empörung hervorruft. In der heutigen Talkrunde treten zum sexuellen Schlagabtausch oberhalb der Gürtellinie und nur mit Worten an: eine Autorin (Expertin für Pornographie), eine Psychotherapeutin (kennt die Einzelfälle), ein Philosoph (warum gibt es Sexualität?) und ein Kabarettist (jede Runde braucht zur Belustigung der Anderen mindestens einen Diskutanten, der vom Thema wirklich gar nichts versteht).

 

Der Moderator spricht in seiner Einleitungsmoderation von „erotischer Verwahrlosung der Jugend“, scheint sich bei dem Wort über sich selbst zu erschrecken und muss laut hörbar schlucken. „Man gewinnt den Eindruck, unsere Kultur funktioniert genau über solche Bilder. Ich glaube aber je pornographisierter diese Gesellschaft ist, umso prüder und asketischer ist sie in Wirklichkeit.“ Das ist ein starkes Anfangsstatement der Pornographie-Philosophin und vielleicht stimmt’s. Die Therapeutin gibt theatralisch zu bedenken, dass es immer mehr pornografiesüchtige Ehemänner gäbe, die mit der häuslichen Live-Performance kaum etwas anzufangen wüssten. So richtig ihre praxisnahe Darstellung auch sein mag, ich finde sie in erster Linie komisch. Sehr komisch. Um erregt zu werden, wendet ein anderer Diskutant, bräuchte es gar nicht unbedingt Pornos. Es gäbe Phantasie, Literatur, ästhetische Bilder, um einen Menschen zu stimulieren, Pornographie sei nur eine weitere Möglichkeit, deswegen solle man das Ganze mal nicht ganz so wichtig nehmen.

 

Nachdem die gebildete Talkrunde, es macht alleine nur schon Spaß die gut formulierten Indiskretionen über Sexuelles peinlichkeitsfrei und mit historischen Kurzabriss ausgesprochen zu bekommen, die heutzutage leichte Verfügbarkeit der Pornographie analysierten, die in Wahrheit längst jeden Konsumente langweilte, provoziert der Moderator mit der Frage: „Weil man Gähnen will, sieht man sich also einen Porno an. Verstehe ich sie da richtig? Warum werden Pornos denn immer noch so stark nachgefragt?“

 

Ein Fall für die Psychotherapie. „Das liegt am Narzissmus der Konsumenten.“ Sind Leute die Pornos sehen, tatsächlich alle selbstverliebt? Wer in einem Sexshop die Leute beobachtet, die aus den Videokabinen kommen, käme wohl kaum auf den Gedanken, den Fetthaarigen und Übergewichtigen vorzuwerfen, sie seien zu selbstverliebt. Oder sehe ich das falsch? „Wir ergötzen uns doch am Exhibitionismus der Pornodarsteller, Sexsternchen, Big-Brother-Bewohner, sehen uns diese fast schon karikaturistischen Sexualität auf you-porn an, aber Pathologisieren den eigenen Sex so sehr, dass wir ihn für uns ablehnen.“ Es bringt einen doch zum Nachdenken, was gesagt wird.

 

Durch den Amateurporno lade man ja die ganze Welt zu sich nach Hause ins Schlafzimmer ein und diese Darstellung sei natürlich sehr viel authentischer, als ein gespielter Porno der alten Prägung, weshalb die Amateurerzeugnisse den Profis inzwischen den Rang abliefen. Intimität ist heute eben öffentlich. Resümee: unsere Gesellschaft hat die Prüderie überwunden. Tabus sind niedergerissen und wir haben gelernt, unsere erotischen Erwartungen dem Partner gegenüber zu formulieren. Bravo. Wir haben die Scham verloren. Muss nicht schlecht sein, wenn es nicht an gegenseitigem Respekt mangelt. Privatheit geht flöten. Gefährlich. Unsere Triebmechanismen können wir nie vollkommen kontrollieren. Wir sind eben tief in uns drin Instinktwesen, die tun, was ihnen Natur, Reize und Hormone befehlen.

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  • 3 months later...
jaaa ich will meine unschuldige jugend zurück

 

Vielleicht kann ich dich ja beruhigen, ich bin noch (relativ) nah an der Zahl dran und selbst bei mir sind nackte Brüste nichts Besonderes mehr. Ich muss dir da schon Recht geben, irgendwo stumpft man relativ ab und und empfindest, wie in diesem Fall, nackte Brüste als nichts Besonderes mehr. Da muss definitiv schon mehr "kommen", damit man es noch als sexuell erregend empfindet.

 

Schade eigentlicht.

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