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Rolliman

Petition in Arbeit...

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Hallo,

 

ich wollte unseren Volksvertretern mal was zu tun geben!

 

Eine Petition zum Thema "Nachteilsausgleich Sexualität von Behinderten". Es soll dabei lediglich um den Ausgleich von Mehrkosten die z.B. durch Pflegedienste oder durch das Versenden notwendigen Equipment in ein Hotel (z.B. Hebelifter, ect.) gehen.

Es sind ja meistenteils diese Mehrkosten, oder Probleme bei der Logistik, welche den Behinderten den Hals brechen.

 

Nur glaube ich, dass eine Petition mehr Aussicht auf Erfolg hat, wenn ich möglichst viel "Speck" an die Sache bringe. Also z.B. Studien, Erfahrungswerte ect. dass es für die Gesundheitskasse billiger ist, einmal im Monat die o.g. Zusatzkosten zu übernehmen, wie die Behandlungen durch den Therapeuthen oder Medikamente.

 

Leider habe ich bisher nur eine Arbeit aus England gefunden, die in diese Richtung geht. Vielleicht ist hier der ein oder andere ja mal über eine Quelle gestolpert, und kann mir einen Tip geben.

 

Selbst wenn die Petition keinen Erfolg hat, so hoffe ich zumindest, dass man das Thema an sich mal auf dem Radar hat. Das würde weitere Schritte zumindest erleichtern..


Ich bin nicht behindert - ich werde behindert! :zwinker::zwinker:

 

Mein Sturschädel ist mir heilig!!!:heilig::heilig::heilig:

 

Mein Blog: http://www.rollimans-erfahrungen.de/

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ich wollte unseren Volksvertretern mal was zu tun geben!

 

Mit Petitionen von Individuen läuft das wie folgt. Der Petitent erhält ein Aktenzeichen. Das Sekretariat des Petitionsausschusses guckt die Petition an und leitet diese an das zuständige Ministerium weiter, sofern es sich nicht bereits auf den ersten Blick um Unfug handelt, oder unvollständig ist. Den meisten Petitionen mangelt es bereits daran, dass das Gewollte nicht in geeigneter Form ersichtlich ist (geeignet = ein Begehren in einer beschlussfähigen Formulierung, i.e. juristischer Sprache). Wenn es überhaupt bearbeitet wird, schickt das Ministerium ein Schreiben zurück, wonach kein Handlungsbedarf gesehen wird (oder etwas Ähnliches). Der Petitent bekommt diese "Info" übermittelt zusammen mit der Mitteilung, dass damit der Vorgang abgeschlossen ist. Weder das betreffende Parlament (das ja eigentlich mit der Petition angesprochen ist) noch Ausschussmitglieder gucken die Petitionen überhaupt an.

 

Man kann eine Petition aber auch dergestalt erstellen und einreichen, dass andere Personen sich der Petition anschließen können (geht glaube ich nur mit elektronischen Petitionen). Wenn das zumindest ein paar Tausend tun, dann könnte sich jemand eventuell damit ein wenig auseinandersetzen (Vorsicht, leichter Sarkasmus).

 

Eine ernstzunehmende Wirkung haben aber in der Regel allenfalls Petitionen von Orgas.

 

Bessere Wirkung erzielt man aber oft, wenn in Wahlterminnähe Bundestagsabgeordnete des eigenen Wahlkreises angesprochen werden, idealerweise öffentlich und durch eine geeignete Orga.

 

Sorry Rolli, ich will Dich nicht entmutigen, aber wenn Du Zeit und Aufwand in eine Individual-Petition stecken willst, geh besser ein paar Bier trinken.

 

P.S.: zur Entschuldigung der Petitionsausschüsse muss man aber auch sagen, dass die mit unglaublichen Mengen an echtem Müll (Spinner, Esoterik, Aliens und was ich nicht alles) zugeworfen werden.

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@Jakob

Leider hast Du mir da nicht viel neues erzählt. Was meinst du, weswegen ich das ganze mit Studien oder Untersuchungen von anderen Petitionen abheben möchte? Die Petition würde auch nur dann eingereicht, wenn mindestens vier oder 5 Arbeiten in diese Richtung gehen. Weil drunter hat es bei unseren Betonschädeln eh keinen Zweck.

Unsere tollen Behindertenorganisationen finden das Engagement "Interessant", sehen sich aber außer Stande helfend einzugreifen. Oder anders ausgedrückt: Sie wollen erst sehen, wie heftig man mir in den Arsch tritt...:wie-geil::wie-geil::wie-geil:

 

Aber! Wer nicht wagt kriegt keine Kekse... :blinken:


Ich bin nicht behindert - ich werde behindert! :zwinker::zwinker:

 

Mein Sturschädel ist mir heilig!!!:heilig::heilig::heilig:

 

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Rolli das find ich eine gute Idee, nur ich bin mir nicht sicher ob das Wortlaut ""Nachteilsausgleich Sexualität von Behinderten" geschickt gewählt ist oder ich blick noch nicht ganz durch, jedenfalls ich sehe nicht das es ausschließlich ein Problem bei sexuellen Unternehmungen ist.

Wenn ich irgendwo hinfahre und Hilfsmittel benötige muss ich Mehrkosten zahlen, unabhängig vom Zwweck der Reise.

Eigentlich müsste sowas bezahlt werden. Weiß das wer?

 

Ich würde einen Brief schreiben und ihm einem Politiker in die Hand drücken - wer lang frägt der lang irrt!


Behindern ist heilbar!!!

 

"Ein Zyniker ist ein Schuft, dessen mangelhafte Wahrnehmung Dinge sieht, wie sie sind, statt wie sie sein sollten. (Ambrose Bierce)"

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