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Vanessa

Warum Männer 2.000 Euro für eine Nacht bezahlen

Empfohlene Beiträge

Als kleines Schmankerl zum Erscheinen des Buchs am 28. Februar 2013, möchte ich es nicht versäumen, euch vorab die Leseprobe im pdf-Format zur Verfügung zu stellen.

 

Leseprobe: Warum Männer 2.000 Euro für eine Nacht bezahlen. Der Escort Coach

 

Viel Lesevergnügen.

 

Vanessa :blume5:

 

 

Das Buch bei Amazon.de.

bearbeitet von Vanessa
  • Danke 16

Warum Männer 2000 € für eine Nacht bezahlen. Der Escort Coach von Vanessa Eden. Egoistin Verlag, 352 Seiten, 14,99 €

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Beide Bücher - dieses und das von Hrn. Heumar haben mich jetzt erreicht...ich werde wie versprochen beide sorgsam lesen und dann meinen Eindruck schildern.

 

Aus Zeitgründen aber sicher nicht in den nächsten beiden tagen... :smile:

bearbeitet von Asfaloth
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Wird der nächste Dokumentarfilm dann heißen: "Warum Frauen 25 Euro für ein Buch bezahlen"? Zumindest mal scheint sich das Buch primär an Frauen zu richten, wenn ich mir das Cover so anschaue. Ist aber nicht verwunderlich, schließlich kaufen eh meist Frauen diese Art Bücher und die Männer kriegen sie dann bei Gefallen von den Frauen vorgesetzt.

 

In diesem Sinne würde ich mich über eine oder mehr Rezension(en) aus dem Forum freuen, bevor ich Geld ausgebe. Also hau rein Asfa :schreiben:

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Ich hege ja eine gewisse Sympathie für V.E.

Aber das Buch werde ich nicht lesen, ich weiss ja, warum die Männer soviel Geld für eine Nacht bezahlen...:huepfen:

bearbeitet von Senta O.
  • Danke 3

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Nachdem eie bekannter Internethändler in den letzen Tagen ein wenig in die Kritik geraten ist, stellt sich doch eine Frage:

 

Im Escort wird immer wieder bemängelt, dass 30 bis 50 % an die Agenturen gehen.

 

Warum sind Verleger bereit bis zu 65 % an einen Internetbuchhändler zu bezahlen, 50 % und mehr an einen Grosshändler (Barsortiment) und auch Buchhändlern jedenfalls nicht weniger als 30 % Buchhandelsrabatt einzuräumen ????

 

Vom verbleibenden Rest wird dann noch das Marketing, der Druck und die Autorin bezahlt. :oha:

 

Wo ist bei solchen Bedingungen da der Unterschied zur Agenturdame, die Leistungen bei einer Agentur bezieht und diesen Aufwand eben nicht noch aus einem Anteil von weniger als 50 % bestreiten muss?

 

Jedenfalls wenn immer wieder geäußert wird, Agenturen sind völlig überflüssig.

bearbeitet von Mr. Bond
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Ich liebe die Frauen. Da kann Mann nix machen. :smile:

 

Statt die Ehe zu versuchen, sollst Du lieber Escorts buchen. :zwinker:

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Wer behauptet denn, (gute) Agenturen wären überflüsig?

 

Du kannst aber den Verkauf eines Buches schlecht mit der Dienstleistung eines Escort vergleichen.

Ein Buch wird einmal geschrieben, der Gewinn läuft dann über den Absatz in hoffentlich grosser Stückzahl...Verdienst durch Masse.

 

Im Escort wird das Buch sozusagen jedesmal neu geschrieben, für jeden Mann ein eigenes :-)

 

Was Vanessas Buch angeht: ich kenne es nicht,habe es bisher nicht gelesen.

Aber, auch wenn es eine fürs Forum wohl eher unpopuläre Meinung ist, anhand ihrer Beiträge hier ist sie mir nicht unsympathisch, für mancherlei Strukturen hat sie einen recht guten Blick.

Insofern wünsche ich ihr mit ihrem Buch wirklich Erfolg!

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Mir ging es um die eher Verteilung der Einnahmen, die unter ungünstigen Umständen dazu führt, das der Verlag (die Autorin), die eigentlich die ganze Arbeit hat, beim Buchverkauf ungefähr so dasteht wie eine Agentur und hierfür wesentlich mehr leisten muss und höhere Risiken trägt.

 

Eigentlich wäre meiner Meinung nach das umgekehrte Verhältnis zwischen Handel und Verlagen angemessen.

Also die Verlage 70 % und der Handel 30 %. Das scheint aber eben genau umgekehrt zu sein. Denn eigentlich hat der Handel ja die "Agenturrolle" Kunden zu finden und das Buch zu verkaufen.

 

An Vanessas Buch habe ich auch nichts auszusetzen. Schießlich ist es noch nicht einmal erschienen.


Ich liebe die Frauen. Da kann Mann nix machen. :smile:

 

Statt die Ehe zu versuchen, sollst Du lieber Escorts buchen. :zwinker:

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Mir ging es um die eher Verteilung der Einnahmen, die unter ungünstigen Umständen dazu führt, das der Verlag (die Autorin), die eigentlich die ganze Arbeit hat, beim Buchverkauf ungefähr so dasteht wie eine Agentur und hierfür wesentlich mehr leisten muss und höhere Risiken trägt.

 

Eigentlich wäre meiner Meinung nach das umgekehrte Verhältnis zwischen Handel und Verlagen angemessen.

Also die Verlage 70 % und der Handel 30 %. Das scheint aber eben genau umgekehrt zu sein. Denn eigentlich hat der Handel ja die "Agenturrolle" Kunden zu finden und das Buch zu verkaufen.

 

An Vanessas Buch habe ich auch nichts auszusetzen. Schießlich ist es noch nicht einmal erschienen.

:denke: hm... weshalb lese ich dann gerade ein Exemplar...?

bearbeitet von Asfaloth
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:denke: hm... weshalb lese ich dann gerade ein Exemplar...?

 

Das nennt sich Subrkriptions (oder auch Probe) Exemplar, welches dem Autor für Werbezwecke ausgegeben wird, bevor es im Handel erhältlich ist...

  • Danke 2

Geist ist geil!

 

Das Dasein ist köstlich, man muss nur den Mut haben, sein eigenes Leben zu führen

Casanova

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Gast Gastxx

Hallo Vanessa,

 

völlig neidfrei und mit großer Achtung ziehe ich den Hut vor DIR!!! Du machst immer was Du sagst und es sieht alles so leicht aus, bei Dir, dabei weiß ich nur zu gut, das dies eine große Menge Arbeit und Leidenschaft verlangt. Ich erinnere mich daran sehr gut vor gar nicht so langer Zeit haben wir darüber gesprochen und jetzt ist das Buch schon da.

 

 

Jetzt ist es schon verlegt und beziehbar, Du hast eine Menge Werbung dafür bekommen in Zeitungen und Medien, was Du machst - machst Du gut. Ich bin stolz auf Dich.

 

Das muss man erst mal schaffen.

Drück Dich.

Kimi

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Sollte jemand Interesse haben eine Rezension über das Buch zu verfassen bitte PN an mich dann öffne ich das Thema wieder.

Für alles andere (Werbung, Gesülze und sonstiges was nichts mit dem Inhalt des Buches zu tun hat) bittte hier weiter:

http://www.mc-escort.de/forum/showthread.php?t=23244

bearbeitet von MC

MC Escort | Die Premium Escort Community

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Beide Bücher - dieses und das von Hrn. Heumar haben mich jetzt erreicht...ich werde wie versprochen beide sorgsam lesen und dann meinen Eindruck schildern.

 

Aus Zeitgründen aber sicher nicht in den nächsten beiden tagen... :smile:

 

Im Zuge von Bellas Weihnachtsaktion erreichte mich ein Exemplar (Danke an MC, der als Anonymizer fungierend, das Buch an mich weiterleitete.)

 

Parallel dazu las ich im Vergleich das Werk des Herrn von Heumar, da mich die Unterschiede interessierten. Trat er vordergründig doch mit ähnlichen Intentionen an.

 

Im Nachhinein kein sehr fairer Vergleich, denn man muss offen sagen, es gehört nicht so sehr viel dazu, gegenüber dem schmalen , mit knapp 20 € deutlich überteuerten Taschenbüchlein mit dem sinnigen Titel „Der Weg zur perfekten Hure“ aufzutrumpfen.

 

Der überzogene Preis des Heumarschen Werkes wäre das eine, der Inhalt ist noch ärgerlicher. Das Büchlein gibt im mild-strengen Tonfall Ratschläge, die die heftigsten Klischees der Prostitution widerspiegeln.

 

Alles ist eine große Illusion und soll es auch sein, alles ist leichtverdientes Geld, der Bucher ist notfalls auch mit Sentimentalitäten und Gefühlen bei der Stange zu halten (zwischen den Zeilen: wird er zu aufdringlich, gibt es ja den Beschützer im Hintergrund) und ein Finanzamt existiert nicht.

Analverkehr ist quasi Standard und mit gutem Willen von jeder Dame anzubieten usw. usw.

 

Viel ist dazu nicht zu sagen, außer dass einen die 20 € reuen...zumindest hat es einen eingeschränkten Informationswert, wie die Uhren im Paysex in einem ganz bestimmten Segment ticken, ein Segment, dem ich gerne aus dem Weg gehe...

 

 

 

Wenden wir uns daher Vanessas Werk zu und fangen mit dem Lobenswerten an:

 

Für 5 € mehr , (genau 24,95 € ) bekommt man zumindest schon einmal ein BUCH ..gebunden, 200 Seiten mehr in kleiner Schriftgröße als das vorher genannte ...

 

Zumindest hier scheint der Preis doch angemessener zu sein.

(die handschriftliche Signatur auf der zweiten Seite ist sicherlich kein Standard, da mit persönlicher Anrede, sehr nett und vielen Dank dafür)

 

Doch letztendlich zählt das Inhaltliche.

 

Das Buch gliedert sich in mehrere Themenbereiche, einen umfassenden Überblick zur Prostitution mit besonderem Augenmerk auf den Bereich Escort, Begleitung und das, was die Autorin als „Modernes Kurtisanentum“ versteht. Beinhaltet ist ein Abriss über Geschichtliches, Psychologische Aspekte. Ablauf, Rahmenbedingungen und Organisatorisches, sogar den Herren ist ein Kapitel gewidmet, das alles gemischt mit biographischen Details der Autorin

 

So betrachtet bleiben zuerst einmal wenige Wünsche offen, etwas anderes zu erwarten wäre jedoch nicht angebracht, bietet die Autorin doch auch speziell im Kontext eine umfassende Coaching-Dienstleistung an. Insofern ist hier auch die Hürde schon seitens der Erwartungen bewusst hochgelegt worden.

Doch wird das Buch dem allem gerecht ?

 

Um es vorweg zu sagen: Ja, in gewissen Teilbereichen schon…aber leider nicht grundsätzlich.

 

Beginnen wir mit dem positiven:

 

Der geschichtliche Aspekt mag durchaus interessant sein, aber für die anzunehmende Zielgruppe zukünftiger und aktiver Sexworkerinnen sind reale, handfeste und umsetzbare Aspekte eher im Fokus. Hier sind z.B.die Kapitel, die sich mit dem Unterschied zwischen Independent und Agenturen befassen sowie Hinweise auf den Mustervertrag doch positiv hervorzuheben.

 

 

Tipps für Outfit und verhalten sind sicherlich sinnvoll, auch auf Eigenschutz gegenüber Kunden und / oder Geschäftspartnern – seien es Agenturen, Fotographen etc - wird erfreulicherweise relativ umfassend eingegangen.

 

Alles in Ordnung also ?

 

Nun, nicht ganz, wie gesagt. Wenden wir uns den „Schattenseiten“ des Buches zu

 

In nicht wenigen Kapiteln entsteht ein gewisser Eindruck der Oberflächlichkeit. Dies betrifft vor allem den Historischen Part sowie grundlegende psychologische Elemente. Hier wird zu viel nur angerissen und in jedem Ratgeber nachschlagbare Binsenweisheiten werden in schneller Abfolge am Leser vorbeigeführt. Es entsteht der unmittelbare Eindruck, der gesamte historische Komplex soll einen einzig und allein den Begriff Kurtisanentum näherbringen, dem man nur noch das Adjektiv „modern“ hinzusetzt und damit punktgenau auf dem Geschäftsmodell der Autorin landet.

 

Letztendlich ist die Geschichte der Prostitution doch zu interessant, als dass man sie auf die Antike und auf die elitären Formen reduzieren sollte

 

Etwas zu oft fällt z.B. auch der Hinweis auf ein gewissen Dienstleistungsbüro für Independents, als dass man an Zufall glauben möchte. Man könnte hier doch schon von Product –Placement sprechen, was die Objektivität, die man sich von einem umfassenden Kompendium wünscht, doch schon etwas schmälert.

 

Auch das Kapitel für die Herren lassen einen mit gemischten Gefühlen zurück. Zu sehr wird das Hohe Lied des „Kavaliers“ besungen, dem jedoch z.b. eine unterstellt notwendige „Waschanleitung“ bis ins anatomische Detail für den profanen Bucher gegenüber gesetzt wird

 

Nun sollen nun hier nicht alle Kapitel einzeln durchgearbeitet werden, dies würde den Rahmen sprengen, deswegen der Versuch eines Fazits:

 

Das Buch versucht den Spagat zwischen subjektiver emotional-unterfütterter Biographie und persönlicher Philosophie der Sexarbeit einerseits so wie objektiver Bestandsaufnahme und konkreter Ratgebung anderseits zu schaffen. Damit ist es m.E. insgesamt etwas überfordert und es überfordert damit auch seine Leser..

 

Es hätte ihm gut getan, sich auf einige Teilbereiche zu konzentrieren oder aber die unterschiedlichen Aspekte deutlicher von einander abzutrennen. Vorstellbar wäre zum Beispiel, konkrete Informationen und Ratschläge im nüchtern-sachlichen Stil zu schreiben und persönliche Erfahrungen, die durchaus emotional daherkommen können, in einem komplett anderer Schriftart anzugliedern. Damit wäre klarer, was ein allgemeiner Weg ist und was der Weg der Autorin, der sich eben nicht auf jede Sexworkerin übertragen lässt.

 

Allzu oberflächliches darf ruhig entweder vertieft, weggelassen oder mit Verweis auf weiterführende Literatur beschränkt werden.

Etwas mehr Disziplin bei der Eigenwerbung wäre ebenfalls angeraten und würde dem Buch sehr gut stehen.

 

Und noch eine große Bitte zum Abschluss:

 

Bitte, bitte , BITTE , liebe Vanessa, kümmere Dich bei einer Neuauflage um einen kompetenten Illustrator!

 

Egal, wer dafür verantwortlich ist, die „Werke“, mit denen man da zwangsläufig konfrontiert wird, sind Zeichnungsstilistisch ein echtes Verbrechen am Leser.

 

Ansonsten viel Erfolg und vielleicht ist mein Eindruck für Dich hilfreich.

  • Danke 9

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Hallo Asfa,

 

ich will dir gerne mein folgendes Post in einem anderen Thread belegen.

 

Naja, da kreisste der Asfa-Berg fast 2 Monate und gebar.... eine ....:maus:

 

Die Qualität der Rezension bleibt hinter der des Buches weit zurück....bin einfach nur enttäuscht über Form und begrenztem Inhalt...und damit meine ich nicht deine subjektive Bewertung des Buches....:zwinker:

 

Zu deiner Rezension wie folgt:

 

Das einzige Kapitel, auf das du etwas detaillierter eingehst, ist die Historie. Das ist insoweit interessant, als dass du allerdings direkt zu Anfang deiner Rezension darauf hinweist: "Der geschichtliche Aspekt mag durchaus interessant sein, aber für die anzunehmende Zielgruppe zukünftiger und aktiver Sexworkerinnen sind reale, handfeste und umsetzbare Aspekte eher im Fokus."

Zu den "Schattenseiten" des Buches führst du dann wiederum aus: "In nicht wenigen Kapiteln entsteht ein gewisser Eindruck der Oberflächlichkeit. Dies betrifft vor allem den Historischen Part...Es entsteht der unmittelbare Eindruck, der gesamte historische Komplex soll einen einzig und allein den Begriff Kurtisanentum näherbringen, dem man nur noch das Adjektiv "modern" hinzusetzt..."

Weiterhin ergänzt du noch: "Letztendlich ist die Geschichte der Prostitution doch zu interessant, als dass man sie auf die Antike und auf die elitären Formen reduzieren sollte".

Und abschliessend kommst du zu dem Rat: "Allzu oberflächliches (sic!) darf ruhig entweder vertieft, weggelassen oder mit Verweis auf weiterführende Literatur beschränkt werden".

 

Und was macht die Autorin? Genau das Letztere, denn sie führt zu Beginn des Kapitels Historie aus:

"Um Sie ein wenig auf das Thema Prostitution einzustimmen, erhalten Sie kurze Einblicke in fünf Epochen und deren Umgang mit dem vermeintlich ältesten Gewerbe der Welt. Klar ist, dass die Weltgeschichte der Prostitution alleine ein ganzes Buch füllen würde....geschrieben vom Historiker Nils Johann Ringdahl (1952 - 2008), aus dessen Werk ich mich weitestgehend bedient habe". (Daneben werden noch 5 weitere Bücher zum Kapitel im Literaturverzeichnis genannt).

 

In den 5 Epochen (Tempeldienerinnen ca. 1800 - 1200 v. Chr; Prostitution im Alten Testament ca. 1000 v. Chr.; Hetären im antiken Griechenland ca. 500 v. Chr. - 50 n. Chr; Prostitution und die Kirche ca. 1000 - 1500 n. Chr.; Prostitution in der Nachkriegszeit um 1950 und abschliessende Ausführungen zum ProstG 2002) werden mitnichten nur die "elitären Formen" und "die Antike" beschrieben, wie der Rezensent aufführt, sondern viele Formen der Prostitution, von den Tempelmädchen über Huren im Alten Testament, den Hetären und im Rahmen der Kirche bis zu den hwG-Mädchen, Soldatenflittchen oder Veronika Dankeschön.

 

Weder der Begriff "Kurtisane" noch "Kurtisane der Moderne" taucht ein einziges Mal im Kapitel auf, vielmehr wird z.B. Thomas von Aquin zitiert mit: "Die Huren in den Städten sind wie die Jauchegruben in den Schlössern. Entfernte man sie, würden die Schlösser von Gestank und Fäulnis zerstört". Oder auch W. Schuler, der Hetären mit den heutigen Callgirls oder Escortdamen vergleicht.

 

Was bleibt also übrig von deiner einzigen, ausführlichen Kritik eines 10-Seiten Kapitels in einem Buch mit 352 Seiten?

 

Nichts!

 

Da hätte ich mir doch einen etwas sorgsameren Umgang mit dem Buch gewünscht...

 

Kapitel mit Neuigkeitscharakter werden von dir gar nicht erst erwähnt.

 

Vielleicht warst du - wie du selbst schreibst - einfach überfordert, denn einen "Spagat" muss man nicht können, um das Buch zu verstehen :smile:

bearbeitet von Wulf
352 Seiten ergänzt

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Um eines vorwegzunehmen: Wenn es dieses Buch schon zu Beginn meiner "Escort-Karriere" gegeben und ich es gelesen hätte, wäre mir das nächtelange Suchen im Internet nach Informationen zu dem Business zum größten Teil erspart geblieben.

Vanessa Eden schafft es, in ihrem Buch allgemeine Informationen zur Escort-Branche und ihre eigenen Erfahrungen miteinander auf sehr unterhaltsame Art zu verknüpfen.

Das Buch ist thematisch gut gegliedert, auch wenn sich bestimmte Dinge hier und da wiederholen und es an einigen wenigen Stellen etwas "ungeordnet" auf mich wirkte.

Großer Respekt gebührt ihr definitiv für den unternehmerischen Mut, dieses Buch im Eigenverlag veröffentlicht zu haben.

Natürlich kann man, wenn man selbst als Escort-Lady tätig ist, nicht in jedem Punkt mit ihr einer Meinung sein, da jede andere Erfahrungen macht und das Escort-Geschäft anders betrachtet. Das schmälert jedoch in keinster Weise die Qualität dieses Buches. In unseren so modernen Zeiten ist Escort offenbar in vielen Bereichen der Gesellschaft leider immer noch ein Tabu-Thema. Dieses Tabu aufzuweichen, ist ein großer Verdient von Vanessa Eden.

Fazit: "Warum Männer 2000 Euro für eine Nacht bezahlen" ist das richtige Buch zur richtigen Zeit.

  • Danke 6

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Zumindest in deinem Fall ist es das richtige Buch zur FALSCHEN Zeit.

Aber dafür kann Vanessa nichts.

 

Aber schön deinen Eindruck zu lesen. Ich habe bisher nur ein Drittel geschafft.

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Endlich ist es da, das EBOOK. :huepfen:

 

Ob als Kindle-Version oder ePub, erhältlich bei [ame=http://www.amazon.de/gp/product/B00EYTEYQO/ref=pd_lpo_k2_dp_sr_1?pf_rd_p=330045087&pf_rd_s=lpo-top-stripe&pf_rd_t=201&pf_rd_i=3000396411&pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_r=0SZST675BEQ2F63XMQMR]Amazon[/ame], Hugendubel und vielen weiteren Online-Shops. :huepfen:


Warum Männer 2000 € für eine Nacht bezahlen. Der Escort Coach von Vanessa Eden. Egoistin Verlag, 352 Seiten, 14,99 €

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Macho Woman

 

So der Titel der Rezension von Katrin Hildebrand in der aktuellen Sonderausgabe Literatur Konkret Nr. 38 (Schwerpunkt Feminismus).

 

titelLK2013-e1491053.jpg

 

 

Ein kleiner Auszug:

Wer heute aufgeklärt über Männer, Frauen und Sex reden will, hat es schwer. Mit wem denn? Die alten Feministinnen sind verbohrt. Die Postmoderne hat versagt und sich falsche Freunde gesucht. Und die männerbündischen Ideologiekritiker verstehen ihren Freud allenfalls affirmativ. Schon aus reiner Niedertracht bietet es sich an, diesen Pappnasen endlich den Trash vorzusetzen, den ihre Bürgerseele am meisten fürchtet: den Beitrag einer ehemaligen Escort-Lady zum Thema Geschlechterverhältnis und Verführungskunst...

Warum Männer 2000 € für eine Nacht bezahlen. Der Escort Coach von Vanessa Eden. Egoistin Verlag, 352 Seiten, 14,99 €

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Meinen Glückwunsch und Respekt zum literarischen Ritterschlag im Literaturteil der "konkret" und zum unternehmerischen Ritterschlag im Magazin des BDS Bayern :blumenkuss:

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Meinen Glückwunsch und Respekt zum literarischen Ritterschlag im Literaturteil der "konkret" und zum unternehmerischen Ritterschlag im Magazin des BDS Bayern :blumenkuss:

 

Und da sag noch einer Bayern wäre rückständig..:oha:


Aber vielleicht ist dies der stärkste Zauber des Lebens: es liegt ein golddurchwirkter Schleier von schönen Möglichkeiten über ihm, verheißend, widerstrebend, schamhaft, spöttisch, mitleidig, verführerisch. Ja, das Leben ist ein Weib! - F. N.

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Hallo,

 

danke für die Leseprobe. Ich hatte schon einiges von diesem Buch gehört, die PR-Arbeit scheint also gut funktioniert zu haben.

 

Wenn ich es richtig verstehe, dient eine Leseprobe dazu, Leser für das Buch zu interessieren. Ich sage es mal so: VOR der Leseprobe war ich sehr interessiert. Der Titel ist provokant und verspricht eine spannende Lektüre. NACH der Leseprobe jedoch ist klar, dass ich dieses Buch nicht mal geschenkt haben will.

 

Mein Eindruck: Das Buch ist eine lose, belanglose Gedankensammlung ohne Ziel und Richtung. Die Illustrationen erinnern mich an meine Schülerzeitung – nein, Moment, sorry: Die Zeichnungen meiner Schülerzeitung waren besser.

 

Kurios: Die Leseprobe hat bei mir genau das Gegenteil von dem erreicht, was sie wohl eigentlich sollte.

 

Grüße,

Stephan

  • Danke 5

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Lovelybooks.de verlost insgesamt 15 Exemplare des Buches Warum Männer 2.000 Euro für eine Nacht bezahlen.

 

Lovelybooks ist ein Portal, das dem Austausch über Bücher dient. Das heißt, diskussionsfreudige Leser können sich hier mit Gleichgesinnten unterhalten. Von den Buchgewinnern wird erwartet, dass sie sich an der Diskussion beteiligen und auch eine Rezension verfassen. Wer echtes Interesse am Thema hat, dem wird das nicht schwer fallen. Selbstverständlich kann auch sonst jeder mitdiskutieren, der das Buch bereits gelesen hat.

 

Zur Buchbewerbung einfach bei Lovelybooks registrieren, den Link Leserunde Vanessa Eden anklicken, Bewerbung/Ich möchte mitlesen, Neuer Beitrag.... und los geht's .

 

Viel Glück! :blume3:

 

Ps. Auch sonst ist die Plattform für lesehungrige und austauschfreudige Bücherfreunde eine tolle Idee.

  • Danke 1

Warum Männer 2000 € für eine Nacht bezahlen. Der Escort Coach von Vanessa Eden. Egoistin Verlag, 352 Seiten, 14,99 €

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Die Leserunde neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu.

 

Die ersten Rezensionen wurden auf Lovelybooks veröffentlicht. Für mich ist es besonders spannend zu sehen, wie Branchen-Outsider den Inhalt wahrnehmen:

 

Rezensionen zu Warum Männer 2000 Euro für eine Nacht bezahlen auf Lovelybooks.de


Warum Männer 2000 € für eine Nacht bezahlen. Der Escort Coach von Vanessa Eden. Egoistin Verlag, 352 Seiten, 14,99 €

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Ich denke dass es an der Zeit ist, nun auch einmal meine Rezension zum Buch hier einzustellen :smile:

 

Für mich kann man dann von einem Buch sprechen, wenn es stehen bleibt, wenn man es hinstellt - und das ist bei diesem aufwendig hergestellten Hardcover mit 352 Seiten der Fall und rechtfertigt schon durch diese äusserlichen Merkmale den relativ hohen Preis von 24,95 €. Vanessa Eden ist nicht nur die Autorin, sondern auch die Verlegerin des Buches, das 2013 in ihrem egoistin Verlag erschienen ist. Und wer das durch die gelungene Farbgestaltung sehr auffällige Buch lieber unauffällig lesen möchte, dem steht eine Kindle Version zur Verfügung.

 

Die Zielgruppe für dieses Buch sind zum einen Männer (welcher Mann möchte nicht einmal Einblick in diesen mysteriösen Bereich nehmen?) ganz sicher auch Frauen (welche Frau möchte nicht wissen was sie tun muss, damit ein Mann 2000 € für eine Nacht bezahlt) und nicht zuletzt Frauen, die mit dem Job einer Escort Lady liebäugeln (Untertitel des Buches "Der Escort Coach")

 

Der Einstieg in das Thema erfolgt über einen kurzen Abriss der Historie, der von den Tempeldienerinnen (1800 v Chr) bis zum gerade in Überarbeitung befindlichen Prostitutionsgesetz reicht. Die Aufbereitungen zur Sexualität im Allgemeinen und den Vorurteilen dazu auf der Grundlage des biosoziopsychischen Modells sind besonders gut gelungen und tragen wohl dem psychosozialen Ausbildungshintergrund der Autorin Rechnung.

 

Für die systematische Einordnung der verschiedenen Ausprägungen der Prostitution wählt die Autorin einen neuen Weg. Auf Basis der Arbeiten der Soziologen Bourdieu und Hakim (ökonomisches, kulturelles, soziales und erotisches Kapital) gelingt es der Autorin, eine wertfreie Zuordnung und Beschreibung der verschiedenen Ausprägungen herzustellen, die von der Strassendirne bis zur Kurtisane reicht.

 

Mit diesem Rüstzeug ausgestattet ist der Leser bestens vorbereitet auf den Hauptteil des Buches, der sich ausschliesslich mit dem Escort Bereich beschäftigt und am Ende eines jeden Kapitels das Thema mit sogenannten "Escort Coaching Tipps" ergänzt und zusammenfasst. Die Autorin behandelt auf über 200 Seiten nahezu alle Fragen, die im Zusammenhang mit Escort gestellt werden können. Das reicht von den sehr wichtigen Fragestellungen "Independent oder Agentur", "Einstieg und Ausstieg", aber auch den "Risiken" dieser Tätigkeit und der "Sicherheit" bis zur "Körperpflege" und dem "Beischlafutensilienkoffer" und nicht zuletzt dem "Dateabbruch", um nur einige zu nennen.

 

Alle Kapitel sind sehr flüssig und sprachlich gekonnt geschrieben und das häufig eingesetzte Stilmittel Alliteration lockert auch trockene Themen sehr schön auf (z.B. "Einstieg - Geld oder Geilheit"; "Kleidungswusch: Luder oder Lady"). Auch komplexe Themen werden übersichtlich und für den Laien verständlich beschrieben. Garniert wird das Ganze noch von den vielfältigen Erfahrungen und Anekdoten der Autorin, die mir allzuoft ein Schmunzeln über das Gesicht legten.

 

Und wem das alles noch nicht reicht, der kann sich im letzten Kapitel mit verschiedenen interessanten Fragestellungen zur "Ethik im Escortservice" auseinandersetzen.

 

Ungewöhnlich für ein Buch aus diesem Genre ist das sehr umfangreiche Literaturverzeichnis, das zeigt, dass sich die Autorin sehr intensiv auch mit den Hintergründen zum Thema auseinander gesetzt hat.

 

Insgesamt ein sehr empfehlenswertes Buch, gleichermassen für Frauen und Männer, das einen lohnenswerten Einblick in das Escort Business bietet. Für Frauen, die damit liebäugeln in den Job einzusteigen ist es ein "must have", besser noch: Es sollte Pflichtlektüre sein. Denn gerade junge Frauen denken sich oftmals: Na das bisschen .... kann ich doch - und dann ist das Erstaunen gross und die Realität holt sie sehr schnell wieder ein. Wer 2000 € die Nacht verdienen will, der sollte diese Investition in ein Buch für 24,95 € bestimmt nicht scheuen.

 

Die Autorin hat aufgrund ihres aussergewöhnlichen erotischen Kapitals 2000 € in der Nacht verdient und hat mit diesem sehr guten Buch auch das Vorhandensein von aussergewöhnlichem kulturellen Kapital eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

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.

bearbeitet von Wulf
  • Danke 2

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Gast Rene D.

Tja, wie die Zeit vergeht. Mittlerweile haben wir 1.000,- die Stunde, bei besonders hohem erotischem Kapital.

 

VE muss deshalb jedoch nicht "schlecht" gewesen sein.

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