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Bayernbulle

Berufsbeschränkung für ausländische Studenten

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Aber vielleicht ist dies der stärkste Zauber des Lebens: es liegt ein golddurchwirkter Schleier von schönen Möglichkeiten über ihm, verheißend, widerstrebend, schamhaft, spöttisch, mitleidig, verführerisch. Ja, das Leben ist ein Weib! - F. N.

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Würde mich mal interessieren, wie die offizielle Begründung lautet...

 

 

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Bad in bed and lovely in life.

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Es ist mit einem Studentenvisum für Neuseeland generell untersagt einem selbstständigen Broterwerb nachzugehen. Insofern wäre es ja nur konsequent, dass dies auch Prostitution umfasst.

 

Ob und inwiefern dort Prostitution im Angestelltenverhältnis möglich ist, weiss ich nicht.

 

Ansonsten, möglicherweise will man sich auch eines Zustroms von Prostituierten erwehren, welche nur aus Scheingründen versuchen mit einem Studentenvisum ins Land zu kommen, ohne tatsächlich studieren zu wollen.

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Ansonsten, möglicherweise will man sich auch eines Zustroms von Prostituierten erwehren, welche nur aus Scheingründen versuchen mit einem Studentenvisum ins Land zu kommen, ohne tatsächlich studieren zu wollen.

 

In so eine Richtung denke ich auch, aber ob so auch die offizielle Begründung lautet...??:denke: Müsste man auf jeden Fall anders formulieren...

 

 

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Bad in bed and lovely in life.

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Na ja, wie bei der generell untersagten Selbstständigkeit. Vielleicht Schutz der Einheimischen vor übermäßiger Konkurrenz? U.U. haben die einheimischen Prostituierten (dort ist Prostitution, ebenso wie hier, legal) eine wirksame(re) Lobbyarbeit? :lach:

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Hm, finde auch keine offizielle Begründung, nur sowas hier:

 

The New Zealand Herald reported Monday that Chinese make up a third of the 1,700 sex workers in Auckland, but it was not known how many were on a student visa.

 

Muss sich wohl jeder seinen Teil denken...

 

 

***

  • Danke 1

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Bad in bed and lovely in life.

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Also, nüchtern betrachtet und im Ergebnis, klassischer Protektionismus zu Gunsten der heimischen AnbieterInnen.

 

Ich vermute mal, dass ein Verbot der Prostitution für nicht-Residente hier bei uns im Gewerbe auch nicht unbedingt sooo negativ gesehen würde (Stichwort: Preisverfall durch "Ausländerschwemme")?

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Ich vermute mal, dass ein Verbot der Prostitution für nicht-Residente hier bei uns im Gewerbe auch nicht unbedingt sooo negativ gesehen würde (Stichwort: Preisverfall durch "Ausländerschwemme")?

 

Stimmt.

 

Wobei sich das durch so einige Branchen zieht, nicht nur in Erotiksektor...

 

Man könnte sich auch mal Gedanken darüber machen, wie weit wir in der Gesellschaft gehen wollen, also inwiefern sich sich die Einstellung gegenüber Arbeit und Wert, aber auch Prosititution, ändert. Da finde ich die Neuseeländische Gesetzgebung gar nicht schlecht.

 

Um anschaulicher zu werden, muss man sich nur mal im nahen Osten umschauen, wo ausländische Gastarbeiter, oft aus Indien, Bangladesch, Pakistan, für absoluten Niedriglöhnen die ganzen hübschen Shoppingmalls bauen.

 

So, wenn Dumpinglöhne durch Handwerker aus dem Ostblock, aber auch Prostituierte aus Bulgarien (ich möchte jetzt niemandem auf die Füsse treten, das sind natürlich nur Beispiele) als völlig ok gelten, ist man doch gedanklich gar nicht so weit davon entfernt, sich für 200 Euro im Monat eine Haushälterin in einer fensterlosen Kammer zu halten. Vom Gehalt gehen natürlich 75 Euro für Kost und Logis ab...

 

 

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  • Danke 1

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Bad in bed and lovely in life.

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So, wenn Dumpinglöhne durch Handwerker aus dem Ostblock, ...

Da drauf basiert unser Wohlstand, auch Deiner. Wenn für alle Arbeiten und alle Produkte deutsche Arbeitsbedingungen herrschten und deutsche Löhne bezahlt würden würde längst nicht mehr jeder sich ein Auto leisten können. Da würden wir auch nicht mehr annähernd so komfortabel wohnen und leben. Auch auf vielen anderen Gebieten müssten wir kleinere Brötchen backen, z.B. bei der medizinischen Versorgung.

 

Unser Wohlstand fundiert nicht zum kleinsten Teil auf Ausbeutung.

 

So seh ich das jedenfalls.

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Schade, das aus Neuseeland und der dort sonst so fortschrittlichen Politik zu lesen.

 

Und ansonsten: einfach mal recherchieren, wer die Ipads und Iphones und all die anderen Androids etc. zusammenschraubt inkl. für Zara, H&M und Luxus-Marken die Klamotten zusammen näht. Und dann wieder die Spendenbüchse öffnen? Nein. Besser die Arbeitsbedingungen der Leute vor Ort, die das ganze Zeug zusammen schrauben und schneidern verbessern anstatt mit dem schwarzen Geldkoffer der emotionalen Rendite-Nehmer rumzugeistern. Anstatt hier Maul auf'n Pfeil zu halten. John Rawls lesen.

bearbeitet von Ariane
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Und ansonsten: einfach mal recherchieren, wer die Ipads und Iphones und all die anderen Androids etc. zusammenschraubt inkl. für Zara, H&M und Luxus-Marken die Klamotten zusammen näht. Und dann wieder die Spendenbüchse öffnen? Nein. Besser die Arbeitsbedingungen der Leute vor Ort, die das ganze Zeug zusammen schrauben und schneidern verbessern anstatt mit dem schwarzen Geldkoffer der emotionalen Rendite-Nehmer rumzugeistern. Anstatt hier Maul auf'n Pfeil zu halten. John Rawls lesen.

 

da ich glaub da würde keiner vor m pc sitzen, mit nem handy telefonieren, und halb nackt rumlaufen . . . .


Jenseits von Gut und Böse . . .

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da ich glaub da würde keiner vor m pc sitzen, mit nem handy telefonieren, und halb nackt rumlaufen . . . .

 

 

Vielleicht wär es aber auch nur so, dass sich das der Verbraucher immer noch einigermassen leisten könnte, aber ein paar Zwischenhändler pleite gegangen wären.

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John Rawls lesen.

 

Kann ich nur unterstreichen...

Hier ein Link nicht nur für alle, die nur noch lesen was auf ihrem Monitor steht..:grins:

 

http://www.jaredwoodard.com/wp-content/uploads/rawls.pdf

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Aber vielleicht ist dies der stärkste Zauber des Lebens: es liegt ein golddurchwirkter Schleier von schönen Möglichkeiten über ihm, verheißend, widerstrebend, schamhaft, spöttisch, mitleidig, verführerisch. Ja, das Leben ist ein Weib! - F. N.

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Und da sage mal einer, es gäbe keine Sexworker Akademie hihi

danke Prof Bully!

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Schade, das aus Neuseeland und der dort sonst so fortschrittlichen Politik zu lesen.

 

Und ansonsten: einfach mal recherchieren, wer die Ipads und Iphones und all die anderen Androids etc. zusammenschraubt inkl. für Zara, H&M und Luxus-Marken die Klamotten zusammen näht. Und dann wieder die Spendenbüchse öffnen? Nein. Besser die Arbeitsbedingungen der Leute vor Ort, die das ganze Zeug zusammen schrauben und schneidern verbessern anstatt mit dem schwarzen Geldkoffer der emotionalen Rendite-Nehmer rumzugeistern. Anstatt hier Maul auf'n Pfeil zu halten. John Rawls lesen.

 

 

Sorry, aber wird da nicht ein bißchen was durcheinander geschmissen??

 

Es ist immer noch ein Unterschied, ob Güter in Kambodscha, China oder Banladesch hergestellt werden zu deren Bedingungen oder ob die Menschen, die diese Güter zusammenschrauben, hier zu uns kommen und es hier tun. Die Welt ist nicht fair, ich kann das nicht ändern und die Grundbedingungen, aber auch die Werte, sind an unterschiedlichen Orten der Welt anders. Klar, ich kann wissen, dass es so ist, kann konsumieren, fahre aber nicht vor Ort und prüfe die Arbeitsbedingungen in indischen Fabriken, das sollen bitte andere tun, ich hab mir die Globalisierung nicht ausgedacht. Ach, wen das stört, der hört am besten gleich auf, Gemüse aus dem Supermarkt zu kaufen und ernährt sich den ganzen Winter über von Kartoffeln und Sauerkraut. Man muss gar nicht nach Bangladesch, geht ja schon in Spanien oder Nordafrika los...

 

Zurück zum Thema, würden diese Inder, Bangladeschi, etc. aber zu uns kommen und hier arbeiten unter den gleichen Bedingungen und zu den gleichen Löhnen, wie sie es in ihrer Heimat tun, wäre das eine völlig andere Situation und da sehe ich nicht, wo Neuseeland was falsch macht, grade in einem Sektor (P6), den man sehr schlecht kontrollieren kann...

 

Neulich las ich hier einen Bericht, es ging um eine winzige Bulgarin, die nur 39 kg wiegt, kein Deutsch spricht und in der Hauptstadt als Escort bei einer "Agentur" rumhopst. Klar, vielleicht hat sie auch eine umwerfende, selbstbestimmte Sexualität und macht das den Job aus Spass, aber wenn ich den Bericht lese, klingen da andere Töne durch und es schnürt sich mir die Kehle zu...

 

 

 

***

bearbeitet von Maria Diamond
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Bad in bed and lovely in life.

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Der zweite Teil war mein persönlicher Bezug zum vorausgehenden Beitrag von Anubis werte Maria Diamond.

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Einen längeren Kommentar zu diesem Thema hat Calum Bennachie from New Zealand Prostitutes Collective hier geschrieben. Er sollte den Eindruck bei einigen entkräften, dass neuseeländische Sexarbeiter/innen das Gesetz dergestalt formuliert hätten, um etwaige ausländische Konkurrenz auszubooten.

bearbeitet von lemon
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