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Howard Chance

Howard Chance - Das neue Prostitutionsschutzgesetz

Empfohlene Beiträge

„Das neue Prostitutionsschutzgesetz ist eine Flut von Vorschriften, Auflagen und Regelungen, welche die „Rotlichtbranche“ im Kern ihrer Existenz treffen werden. Gesetzliche Vorschriften, die am grünen Tisch entworfen wurden, müssen nächstes Jahr in den realen Abläufen der Betriebe umgesetzt werden. Abstraktes, realitätsfremdes Recht trifft auf eine Branche, die sich traditionell gerne selber organisiert und eigene Regeln erstellt. Das Gesetz wird nicht nur tief in die Branche eingreifen, sondern kann sogar existenzbedrohend für Clubs, Veranstalter, Prostituierte und auch die umgebende Werbebranche werden. Rotlichtexperte und Szenekenner Howard Chance hat das neue Gesetz unter die Lupe genommen und mit fast schon kriminalistischer Genauigkeit analysiert und kommentiert. Der trockene und abstrakte Gesetzestext wird, durch seine Kommentare, in die reale Welt der heutigen Rotlichtbranche, der Clubs, Veranstalter und Prostituierten übertragen. Der „Aha-Effekt“ ist enorm, der Wiedererkennungsfaktor der eigenen Situation liegt bei fast 100 %! Ein staubtrockenes Thema so anschaulich, aber auch eindringlich aufzubereiten, ist sicherlich die Stärke des erfahrenen Buchautors Howard Chance. Mit seinem grimmigen Humor wird es sogar unterhaltsam, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Aber das Lachen bleibt im Halse stecken, denn leider ist an dem neuen Prostitutionsgesetz nichts, aber auch gar nichts lustig. Und schnell wird klar, dass es hier nicht nur um ein Gesetz, sondern die Zukunft der eigenen Existenz geht. Jeder, der in der Branche arbeitet, ob Club, Veranstalter, Prostitutierte oder auch Portalbetreiber, sollte dieses Buch zum Einstieg lesen. Denn schneller, eindringlicher – und vor allem konkreter und realitätsnäher – kann der Einstieg in dieses Gesetz nicht gelingen. Das Buch ist keine Rechtsberatung und kann eine solche auch nicht ersetzen. Aber es kann Bewusstsein schaffen für die Umwälzungen, die 2017 auf die Branche zu rollen und dem Leser die Notwendigkeit der Initiative zum eigenen Handeln nahe bringen.“

(Carlos Baumann)

 

H. Chance - Das neue Prostitutionsschutzgesetz

Verlag BoD Norderstedt

 

Druckausgabe – 29,90 € - Vollversion – ISBN 9783741285066

eBook – Vollversion – 19,99 € - ISBN 9783741299940

 

Das Prostitutionsschutzgesetz

Wie entstand das neue Gesetz und warum? – Was ist Sinn und Zweck des Gesetzes? – Welche konkreten Gefahren drohen dem Gewerbe? – Ist das Freudenhaus Europas am Ende? -Regulierung statt Liberalität – Todesstoß in Vorbereitung? – Kehrtwende des Gesetzgebers um 180 Grad? – Verfassungsbeschwerde? – Regelungen und Fristen

 

Die neuen Regeln für die Prostituierten

Anmeldepflicht für Prostituierte – Gesundheitsberatung – Der Huren-Ausweis – Die Kondompflicht – Steuerliche Erfassung – Datenaustausch – Stigmatisierung – Das Ende für die Wohnungsprostitution? – Konzessionierung für Prostituierte? – Mehr Schutz oder mehr Kontrolle? – Amtliche Willkür? – Prostitutionsverbote! – Bußgelder!

 

Betreiben eines Prostitutionsgewerbes

Was gilt als Prostitutionsgewerbe? – Bordellbetriebe und Co. werden jetzt erlaubnispflichtig! Betriebskonzepte erforderlich! – Zuverlässigkeitsprüfungen – Partyveranstalter im Visier! Prostitutionsvermittlung – Love-Mobil-TÜV – Die Werbeverbote – Verbotene Praktiken -Menschenhandel, Zuhälterei, Ausbeutung – Mit einem Bein bereits im Knast?

 

Umsetzung des Gesetzes in der Praxis

Wie kann man sich auf die neuen Regeln sinnvoll vorbereiten? – Wo gibt es möglicherweise Beratung und Hilfen? – Wie erstelle ich ein Geschäftskonzept und wie beantrage ich meine Erlaubnis zum Betrieb eines Prostitutionsgewerbes? – Ist mein Geschäftsmodell überhaupt zukunftsfähig? – Wie wird die Branche entwickeln? – Sollte ich die Branche besser wechseln?

 

Infoseite: http://www.prostitution2017.de/schutzgesetz/das-thema/

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Ich habe das Buch gelesen, fand es sehr amüsant geschrieben und sehr hilfreich. Schwer verständliche Juristendeutsch- Paragraphen wurden verständlich aufgedröselt und auch nicht direkt implizierte Probleme / Gefahren, die das neue Gesetz mit sich bringt, aufgezeigt. So ist z.B der größte Abschreckungsfaktor für bisher tätige Escorts meiner Meinung nach gar nicht mehr die Registrierung an sich, sondern die daraus resultierende sofortige Meldung an das Finanzamt. Ist in der Vergangenheit nicht alles korrekt gelaufen, werden somit "schlafende Hunde" geweckt und Stress ist vorprogrammiert.

Auch wenn hier immer von Schleichwerbung und reinen Profitinteressen die Rede ist - ich bin dankbar, dass sich jemand der Thematik angenommen hat und man in Zukunft eine Anlaufstelle für sein jeweiliges Konzept hat.

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Ich hatte die Tage mal Zeit, mich intensiver mit dem neuen Prostitutionsgesetz auseinander zu setzen. Ich glaube, viele sind sich noch gar nicht so bewusst, was ab Juli auf die meisten zu kommt. Für die Indis bin ich mir nicht sicher, ob die alle das mit machen werden. Erstens die Gewerbeanmeldung,die ein weiteres nach sich zieht. Nämlich die Pflicht bei der IHK bei zu treten. Das und mit den jährlichen Untersuchungen wird das sehr viel Aufwand und Geld kosten. Für die Agenturen wird das ebenso teuer, da sie nämlich auch wie normale Bordelle ein Betriebskonzept erarbeiten und konsession bezahlen müssen. Das wird für viele eine richtige Herausforderung und ich bin mal gespannt, wie die eine oder andere hier darauf reagieren und Kunden binden will.

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Na ja, die ersten Agenturen machen ja bereits dicht.

 

Hedonistic und Queens stehen schon zum Verkauf.

 

Dieser Tage habe ich mit einer anderen bekannten Agentur Kontakt gehabt in der mir klar signalisiert wurde noch schnell zu buchen, weil in Kürze geschlossen wird.

 

 

 

 

 

 

 

. Welcome to

Hedonistic Escort

THIS WEBSITE IS FOR SALE!

 

Active since: July 2008

 

To be up for sale: URL, Design and easy to use CMS

 

Contact: website_sale@yahoo.com

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Na ja, die ersten Agenturen machen ja bereits dicht.

 

Hedonistic und Queens stehen schon zum Verkauf.

 

Dieser Tage habe ich mit einer anderen bekannten Agentur Kontakt gehabt in der mir klar signalisiert wurde noch schnell zu buchen, weil in Kürze geschlossen wird.

 

Genau!

 

Buch schnell nochmal alles durch! Ab Sommer musste wieder zurück in dein Billigsegment.:streicheln1:.:blinken:

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... Queens stehen schon zum Verkauf.

 

Das stimmt so nicht.. :nono:


"Sex ist sehr unkompliziert, wenn man von keinem Komplex, sondern von einem Bedürfnis geleitet wird."

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Naja das war für mich absehbar und gewisse Umstrukturierungen bekomme ich auch mit. Naja eine Konzession kann je nach Gemeinde bis zu 5000 € betragen und den independent Damen geht's nicht viel besser, die Beantragung eines Gewerbescheins kann je nach Stadt und Gemeinde von 26-75€ betragen, dann die kosten für die ärztlichen Untersuchungen und zu guter Letzt kommt noch der pflichtbeibtrag zur IHK dazu. Alles in allem ein sehr großer Aufwand und die finanzielle Belastung.

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Die Agentur/Homepage von Jana wurde schon vor längerer Zeit von einer anderen Agentur übernommen - glaube also kaum, dass es etwas mit dem neuen Gesetz zu tun hatte, zumal Jana aus Österreich kommt...da ist es ja schon länger anders....

 

Es gibt ja auch andere Gründe für Agenturschließungen, eine Freundin zb. hat aus familiären Gründen zugemacht, so ein 16 Stunden Tag - oder teils noch nachts erreichbar sein (für Damen/Herren in Dates), ist nicht immer kompatibel mit dem Private Life, insbesondere dann nicht, wenn man Nachwuchs bekommt. Bevor falsche Gerüchte entstehen, ich rede nicht von Jana und meine Freundin hat schon vor über einem Jahr zugemacht....wollte nur kurz anmerken, dass nicht immer der Grund so klar ersichtlich ist.

 

Außerdem ist ja auch gewollt vom neuen Gesetz, dass viele Agenturen schließen (müssen), besser für die Statistik/Erfolg....

bearbeitet von PLE-Agency
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ob gewollt oder nicht vom Gesetzgeber, auf jedenfall wird das die größte Herausforderung für das erotik Gewerbe seit Jahren, wo es auch eine Verknappung des Angebotes geben wird und was letztendlich auch im Preis nieder schlagen wird. Agenturen die Eskortservice anbieten,wird es immer geben, nur mit weniger Damen und es wird nicht mehr so viele auf dem Markt geben. Ich habe auch mitbekommen, dass es Agenturen gibt, die sich aus bestimmten Gegenden in Deutschland zurück ziehen.

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Wenn es zu wenige Damen sind, kann eine Agentur noch nicht mal ihre Ausgaben für die Agenturarbeit, Werbung etc. (also auch für die Damen) abdecken, geschweige denn, davon etwas für sich selbst auszahlen und das trotz langen Tagen....das kann man sich auch nur leisten, wenn man geerbt hat/viel gespart/weiteren Job etc. - oder man müsste drastisch Honorare erhöhen.... man will doch, dass gerade kleine Unternehmen verschwinden. Clubs etc. kann man viel besser kontrollieren.....

 

Wenn es dem Gesetz wirklich um die Damen / seriöse Unternehmen ginge, dann würde man diese unterstützen und nicht hohe Konzessionen oder Steine in den Weg legen :zwinker: - man würde auch schon jetzt Möglichkeiten geben, sich vorzubereiten - und nicht nur die Info geben: muss man bis es kommt abwarten....da fragt man sich schon, wie das sein kann....kenne keine andere Branche, wo das so akzeptiert werden würde...

 

Schön wäre es natürlich, wenn Unternehmen - die kooperativ sind und sowieso schon jetzt seriös sind/Damen sich wohl fühlen - bestehen bleiben können und man dies als Behörde positiv einteilt, wenn man aber lieber die Statistik verschönern möchte, ist es einem egal, ob man da genau die schwächt, die ebenso pro bessere Verhältnisse in dem Business sind.

 

Unseriöse Unternehmen (auch im Escort) wiederum haben eben leider oft das Geld, um dann Konzessionen etc. zu zahlen....die können dann bleiben :zwinker:.....am Ende vergisst man dann eben auch - worum es eigentlich im Gesetz ging :dunno:

 

Aber warten wir mal ab, vielleicht geht es ja wirklich allen um den Schutz der Damen :clown:

bearbeitet von PLE-Agency
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Ich als Kunde mache mir nichts vor, dass es ab Juli weniger Damen geben wird, die offiziell als Prostitutierte arbeiten möchten, wird es teurer werden. Es wird Agenturen geben, die schauen, wo es Kostenvorteile, was Konzession und Gewerbeanmeldung, angeht, gibt und ggf abwandern.

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Das neue Gesetz,..... Ein neuer POTUS auf Erdogans Spuren...... Jetzt fehlt nur noch das Abreißen des Golfstroms und der Polsprung zum Glück..... :friday:

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Im Tal der Ahnungslosen und natürlich hat man dort auch eine "Ahnung"...

Warum sollte man als Agentur oder Independent wegen ein paar Euro seinen eingeführten Stammsitz verlassen, warum sollte jemand einen Umzug in andere Räume, an einen anderen Ort in seine Überlegungen einbeziehen, die Kosten hierfür sind mit Sicherheit um ein vielfaches höher als jeglicher Kostenunterschied bei Konzessionen und Gewerbeanmeldungen. Wenn das neue Gesetz in Kraft tritt, ist neben der Registrierung doch alles beim alten, außer dass man eben bestimmte Praktiken nicht mehr anbieten/ausführen darf! Warum sollten Damen nicht auch jetzt schon ordnungsgemäß mit Gewerbeschein angemeldet sein und warum nicht auch jetzt schon regelmäßige ärztliche Kontrollen machen lassen. Wäre doch alles auch im Interesse der Agenturen / Damen.

Also warum soll es deshalb weniger Damen im Escort geben und warum soll wegen ein paar Euro Gewerbeanmeldungsgebühren, alles teurer werden. Wobei ich der Meinung bin, dass die Damen im Allgemeinen sehr faire Konditionen für ein Date haben und anbieten. Aber wie gesagt, Tal der Ahnungslosen, vor allem wenn man sich selbst als Escort-Kunde bezeichnet, aber schon des Öfteren darüber gejammert hat, dass man keine geeignete Dame für sich findet oder diese eine Dame so "böse" war, viel zu spät zu einem Date zu erscheinen, dass dann auf Grund der Befindlichkeiten des Buchers buchstäblich ins Wasser fiel. Wie heißt es so schön "Schuster bleib bei deinen Leisten" oder Frisör bei Schere und Kamm! :wink:

 

Ich als Kunde mache mir nichts vor, dass es ab Juli weniger Damen geben wird, die offiziell als Prostitutierte arbeiten möchten, wird es teurer werden. Es wird Agenturen geben, die schauen, wo es Kostenvorteile, was Konzession und Gewerbeanmeldung, angeht, gibt und ggf abwandern.
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Wir wissen, daß alles, was wir Menschen von der dringlichen Welt wahrnehmen, niemals wirklich so ist, wie wir es sehen oder verstehen.

 

Giorgio Morandi

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Da hast Du recht Karl, Gewerbe hat man von Beginn der Gründung eh angemeldet, auch die Damen. Und regelmäßige Untersuchungen sind auch das kleinste Problem, da die bei uns gelisteten Damen da von alleine schon Wert drauf legen und ich denke dies ist bei vielen anderen Damen / Agenturen genauso :-)

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Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.

Mahatma Gandhi

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Dafür hat er auch mit vielem nicht Recht, evtl. nochmal das komplette neue Gesetz durchlesen Karl....alleine schon den Punkt wie die Registrierung ablaufen soll, wie der Schein aussieht, wann man ihn mitführen muss, mit Bild von einem etc. etc. - das mit dem bisherigen Gewerbeschein Modell zu vergleichen, ist einfach Quatsch. Du weißt schon Karl, wie ein jetziger Gewerbeschein aussieht...oder?

 

Oder denkst du, erfahrene Agenturen und Damen wie Florence, Melanie etc. haben just for fun die letzten Monate/Jahre gegen das neue Gesetz gekämpft - wenns alles so easy und harmlos wäre, würde sich ja keiner beschweren....

 

Und Summen einer Gewerbeanmeldung mit (möglichen) Konzessionen zu vergleichen, ist auch Quatsch. Glaube kaum, dass sie dann mit 25 Euro happy/ok wären :clown:

 

Fragen wir mal so rum, hättest du gern einen Schein mit Bild bei Dir, wo Dich Arbeitskollegen, Freunde, Diebe von Koffern/Handtaschen sofort drauf erkennen, wo drauf steht: nutzt Prostitution oder: bietet es an. :denke: ich wüsste nicht, dass man auf einem Gewerbeschein ein Bild hat und diesen zu Dates dabei haben muss. Von daher verstehe ich die Verunsicherung auf Damenseite.

 

Auch war es in den meisten Gemeinden/Städten erlaubt, Model auf dem Gewerbeschein zu vermerken. Deutlich diskreter. Aber selbst wenn Escort drauf musste - je nach Stadt - der Gewerbeschein kann in einem Schließfach liegen, oder im Ordner zu Hause.

 

Und gerade in kleinere Orten ist es für eine Dame sicher nicht so toll bei der Polizei (oder dann zuständigen Behörde) offen zu sagen: ich mache das und möchte den Schein anmelden...denn wie wir alle wissen: Diskretionspflicht hin oder her, in nem kleinen Ort / Kleinstadt - kann das schnell mal Dorfgespräch werden. Hat die Dame also einen guten Hauptberuf/studiert, wird sie das nicht riskieren.

 

Meine Hoffnung für die aktiven Damen ist ja, dass Behörden akzeptieren, dass man den Schein an diskreter Stelle aufbewahren darf und nicht bei sich führen muss (dass das nochmal überdacht wird) und dass sie es auch in der nächstgrößeren Stadt beantragen dürfen. Das wäre deutlich diskreter, als die jetzige geplante Variante.

 

Als Agentur muss man abwarten und schauen, ob sich noch genug Damen finden, die zur bisherigen Philosophie passen und wie hoch die Konzessionen werden und dann entscheiden, ob man entweder mehr Damen listet (was schwer wird) um das abzudecken, oder die Honorare erhöht, oder Plan B wahrnimmt.....

 

Schön wäre auch, wenn schwarze Schafe/Unternehmen schließen müssten und seriöse Unternehmen (egal ob Escort, Club usw.) unterstützt/toleriert werden/Erlaubnis bekommen....und die Konzession anhand der Unternehmensgröße fair angepasst wird.....

 

Wenn all das passiert/angepasst wird, was ich oben beschreibe, wäre es zwar immer noch unnötig (das neue Gesetz), aber zumindest zu verkraften....

 

Regelmäßig zum Frauenarzt gehen Escortdamen sowieso, kenne keine Frau im Freundeskreis/Bekanntenkreis, die so penibel ihre Frauenarzttermine einhält/regelmäßig checkt, wie Escort Damen.

bearbeitet von PLE-Agency
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Alina, ich habe ihm recht gegeben was Gewerbe und Gesundheit betrifft. Das alles beim alten bleibt da bin ich nicht seiner Meinung. Wie schon erwähnt, ich bin nur auf 2 Punkte eingegangen :-)

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Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.

Mahatma Gandhi

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Ja Alina, ich weiß wie eine Gewerbeanmeldung aussieht und auch die Bestätigung das man ein Gewerbe betreibt, die im Prinzip nur ein mit Siegel der Kommune gestempelter Durchschlag der Anmeldung ist! Lichtbildausweise mit Gewerbeerlaubnis müssen übrigens Schausteller und Marktkaufleute auch heute schon mit sich führen. Natürlich sind diese Lichtbildausweise für Escorts nicht förderlich für die Diskretion und manch einer Dame wird es vielleicht peinlich sein, bei Ihrem Ordnungsamt vor Ort die Anträge zu stellen. Aber ich glaube auch viele, stehen einfach zu ihrem "Nebenjob" und melden ihn an, bzw. sind längst angemeldet!

Das die erfahrenen Agenturen und auch die Menschen, die sich für die SDL einsetzen, zu Recht gegen das neue Gesetz (Diskriminierung) vorzugehen versuchen, sehe ich ganz genau so als notwendig und richtig. Aber ist es nicht tatsächlich so, wie bisher auch, wer sich im Rahmen der Vorgaben und gesetzlichen Bestimmungen bewegt, hat nichts zu befürchten. Mich ärgert es nur, wenn euch Agenturen und den Damen von unbedarften Dritten "zwischen den Zeilen" vorgeworfen wird, sie würden bisher alles unangemeldet und ohne ärztliche Kontrolle, also quasi "schwarz" machen und diese müssten sich jetzt erst anmelden und regelmäßige ärztliche Kontrollen machen, wodurch nun alles viel teurer werden wird.

Das war der ganze Hintergrund meines Posts.

 

 

Dafür hat er auch mit vielem nicht Recht, evtl. nochmal das komplette neue Gesetz durchlesen Karl....alleine schon den Punkt wie die Registrierung ablaufen soll, wie der Schein aussieht, wann man ihn mitführen muss, mit Bild von einem etc. etc. - das mit dem bisherigen Gewerbeschein Modell zu vergleichen, ist einfach Quatsch. Du weißt schon Karl, wie ein jetziger Gewerbeschein aussieht...oder?

 

Oder denkst du, erfahrene Agenturen und Damen wie Florence, Melanie etc. haben just for fun die letzten Monate/Jahre gegen das neue Gesetz gekämpft - wenns alles so easy und harmlos wäre, würde sich ja keiner beschweren....

 

Und Summen einer Gewerbeanmeldung mit (möglichen) Konzessionen zu vergleichen, ist auch Quatsch. Glaube kaum, dass sie dann mit 25 Euro happy/ok wären :clown:

 

Fragen wir mal so rum, hättest du gern einen Schein mit Bild bei Dir, wo Dich Arbeitskollegen, Freunde, Diebe von Koffern/Handtaschen sofort drauf erkennen, wo drauf steht: nutzt Prostitution oder: bietet es an. :denke: ich wüsste nicht, dass man auf einem Gewerbeschein ein Bild hat und diesen zu Dates dabei haben muss. Von daher verstehe ich die Verunsicherung auf Damenseite.

 

Auch war es in den meisten Gemeinden/Städten erlaubt, Model auf dem Gewerbeschein zu vermerken. Deutlich diskreter. Aber selbst wenn Escort drauf musste - je nach Stadt - der Gewerbeschein kann in einem Schließfach liegen, oder im Ordner zu Hause.

 

Und gerade in kleinere Orten ist es für eine Dame sicher nicht so toll bei der Polizei (oder dann zuständigen Behörde) offen zu sagen: ich mache das und möchte den Schein anmelden...denn wie wir alle wissen: Diskretionspflicht hin oder her, in nem kleinen Ort / Kleinstadt - kann das schnell mal Dorfgespräch werden. Hat die Dame also einen guten Hauptberuf/studiert, wird sie das nicht riskieren.

 

Meine Hoffnung für die aktiven Damen ist ja, dass Behörden akzeptieren, dass man den Schein an diskreter Stelle aufbewahren darf und nicht bei sich führen muss (dass das nochmal überdacht wird) und dass sie es auch in der nächstgrößeren Stadt beantragen dürfen. Das wäre deutlich diskreter, als die jetzige geplante Variante.

 

Als Agentur muss man abwarten und schauen, ob sich noch genug Damen finden, die zur bisherigen Philosophie passen und wie hoch die Konzessionen werden und dann entscheiden, ob man entweder mehr Damen listet (was schwer wird) um das abzudecken, oder die Honorare erhöht, oder Plan B wahrnimmt.....

 

Schön wäre auch, wenn schwarze Schafe/Unternehmen schließen müssten und seriöse Unternehmen (egal ob Escort, Club usw.) unterstützt/toleriert werden/Erlaubnis bekommen....und die Konzession anhand der Unternehmensgröße fair angepasst wird.....

 

Wenn all das passiert/angepasst wird, was ich oben beschreibe, wäre es zwar immer noch unnötig (das neue Gesetz), aber zumindest zu verkraften....

 

Regelmäßig zum Frauenarzt gehen Escortdamen sowieso, kenne keine Frau im Freundeskreis/Bekanntenkreis, die so penibel ihre Frauenarzttermine einhält/regelmäßig checkt, wie Escort Damen.

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Wir wissen, daß alles, was wir Menschen von der dringlichen Welt wahrnehmen, niemals wirklich so ist, wie wir es sehen oder verstehen.

 

Giorgio Morandi

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Ich habe es zum teil so verstanden, aber der eine Satz von Dir wirkte schon so als würde sonst alles beim alten bleiben, deswegen habe ich Dir auf das Posting auch kein Danke gegeben ;-)

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Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.

Mahatma Gandhi

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Naja das war für mich absehbar und gewisse Umstrukturierungen bekomme ich auch mit. Naja eine Konzession kann je nach Gemeinde bis zu 5000 € betragen und den independent Damen geht's nicht viel besser, die Beantragung eines Gewerbescheins kann je nach Stadt und Gemeinde von 26-75€ betragen, dann die kosten für die ärztlichen Untersuchungen und zu guter Letzt kommt noch der pflichtbeibtrag zur IHK dazu. Alles in allem ein sehr großer Aufwand und die finanzielle Belastung.

 

Da sind ein paar Fehlinformationen (alternative Fakten ;-)) enthalten.

 

-Die 5000.-- sind reine Spekulation und basieren auf den Konzessionsgebühren für eine grosse Erotikdisko.

-Gewerbeanmeldung als Prostituierte war bisher nicht möglich und wird auch in Zukunft nicht möglich sein

-Es sind keine ärztlichen Untersuchungen vorgeschrieben, sondern eine je nach Alter zu wiederholende gesundheitliche Beratung. (grosser Unterschied)

Da Prostition weder als Gewerbe, noch als freier Beruf gemeldet werden kann ist auch der IHK Beitrag wohl absolet. Ausnahme ist die Gewerbesteuer, die auch ohne angemeldetes Gewerbe nach Gutdünken der Gemeinde erhoben werden kann. Das ist auch bisher so.

-Konzessionsgebühren werden wohl wie bei der Gastronomie nach qm Gewerbefläche berechnet --- für Escortagenturen und auch Bordelle gibt es da noch keine Ausführungsbestimmungen. Angefragte Behörden reagieren ratlos. Also reine Spekulation!

 

Fakt ist, dass lt. Übergangsregelung bestehendes Prostitutionsgewerbe ab 1.Oktober bei der zuständigen Behörde (welche ist noch unklar) angezeigt werden müssen und ab 31.Dezember ein Betriebskonzept zur Erteilung der Konzession eingereicht werden muss. Auch da ist die Zuständigkeit noch nicht klar.

 

Man kann nur jeder Agentur raten:

1. Das Gesetz komplett durchzulesen

2. Anwaltliche Hilfe von im Kontext erfahrenen Anwälten zu holen. (Die meisten Anwälte haben von dem neuen Gesetz noch nicht mal gehört ...

 

Noch besser wäre es, eine eigene Verfassungsbeschwerde (Eilverfahren) auf den Weg zu bringen und nicht darauf zu warten, dass das irgendwer tut.

Wenn es da nur ein bisschen Solidarität gäbe und ein paar Agenturen, Damen und Independents etwas Geld in die Hand nähmen, könnte man konzentriert auf ein paar Paragraphen des Gesetzes evt. noch was verändern. Auch Kunden (betroffen durch FO-Verbot) könnten da was bewegen ...

 

OK, ich träum´ noch bisschen weiter

bearbeitet von Spring
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A&G ... nicht mehr aktiv!

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Ich verstehe nicht, wieso eine ganze Branche jetzt aufheult, nur weil gesetzliche Regelungen kommen, wie sie in jeder anderen Branche schon immer in irgendeiner Weise bestanden haben.

 

Die meisten Handwerker brauchen einen Meisterbrief, Makler brauchen eine Erlaubnis, Beruflich genutzte Gebäude brauchen Nutzungsänderungen, Arbeitsplatzvorschriften, Sozialvorschriften, Tarifverträge müssen eingehalten werden, Gastro braucht Lebensmittelhygieneverordnung, Verkehrssicherungspflicht, Jugendschutzgesetz, Berufsgenossenschaftliche Vorschriften müssen eingehalten werden, Lenk- und Ruhezeiten, Gefahrgutverodnungen, freie Berufe müssen studiert haben, Staatsexamen ablegen....... - die ganze Berufswelt ist erfasst, reglementiert und staatlich erfasst.

 

Lediglich P6 war bisher mehr oder weniger im rechtsfreien Raum angesiedelt. Um ehrlich zu sein, das war doch wie Fahren ohne Helm und ohne Nummernschild.

 

Aber das sind die Übergangszeiten. Heute beschwert sich keiner mehr über Gurtpflicht im Auto oder Rauchverbot im Restaurant. Die Neuen kennen es nicht anders, die Alten passen sich entweder an oder verschwinden vom Markt.

 

Und den ewigen Hinweis auf "Outing" bla, bla, bla kann ich schon gar nicht nachvollziehen, wenn dieselben Damen sich nackig und mit offenem Gesicht in ihrer Werbung munter im gesamten Internet zeigen.

 

Ich verstehe allerdings die zutiefst menschliche Reaktion, wenn Frauen sich auf den Standpunkt stellen, dass wenn sie schon für Geld mit fremden Typen Sex haben müssen, dass sie dann emotional begründet nicht auch noch dem Staat etwas von diesem sauer verdienten Geld abgeben wollen.

 

Nachvollziehbar, aber nicht regelkonform. Mal unter uns, das ärgert jeden Gewerbetreibenden, der "Bar Tatze" Geschäfte gewohnt war und nun das davon abgeben soll, was dem normalen Lohn und Gehaltsempfänger ganz selbstverständlich vom Brutto automatisch abgezogen und einbehalten wird.

 

Alle anderen Branchen haben gelernt, mit gesetzlichen Regelungen umzugehen und ihre Geschäftsprozesse anzupassen.

 

Die P6 Branche wird das auch schaffen.

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Mir sind bei keiner Branche Regelungen bekannt, die dermassen umfassend in die Persönlichkeitsrechte eingreifen...

 

Dabei geht es weniger um die einzelnen Regelungen an sich. Gesundheitsnachweise gibt es auch bei anderen Berufen, Auflagen zur baulichen nutzung auch, möglicherweise auch An- und Abmeldepflichten ( da fällt mir aber kein Beispiel ein) aber die Summe aller Restriktionen und Auflagen ist schon einzigartig.

 

Vielleicht täusche ich mich aber auch....

  • Danke 5

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Mir sind bei keiner Branche Regelungen bekannt, die dermassen umfassend in die Persönlichkeitsrechte eingreifen...

 

Dabei geht es weniger um die einzelnen Regelungen an sich. Gesundheitsnachweise gibt es auch bei anderen Berufen, Auflagen zur baulichen nutzung auch, möglicherweise auch An- und Abmeldepflichten ( da fällt mir aber kein Beispiel ein) aber die Summe aller Restriktionen und Auflagen ist schon einzigartig.

 

Vielleicht täusche ich mich aber auch....

 

Nein Asfaloth, Du täuschst Dich nicht.

 

Das ist lediglich eine Frage der Relation. Wer aus einem nahezu rechtsfreien Raum kommt, der empfindet jeden neuen Eingriff in seine vermeintliche Selbsbestimmung als Angriff auf seine Person.

 

Wer aus Branchen kommt, in denen jede Kleinigkeit bereits restriktiv vorgeschrieben ist, der zuckt nur mit den Schultern.

 

Wer jedoch jetzt frisch in den P6, Escort Markt einsteigen will und sich zukünftig ganz neutral nach den Zugangsregeln erkundigt, der wird das nicht viel anders empfinden, als bei vielen anderen Berufen auch. Und dann kann jeder für sich entscheiden, ob er/sie mit diesen Auflagen in diese Branche will oder nicht.

 

Immerhin, wer sich als Prostituierte anmeldet, genießt besondere Rechte beim Datenschutz und bekommt auf Wunsch sogar eine "Alias-Bescheinigung", um bei Kontrollen nur unter seinem fiktiven Arbeitsnamen bekannt zu werden.

 

Welche Personengruppe sonst genießt denn solch ein Privileg? Der gemeine Freier bei einer Personenkontrolle zumindest nicht. Der zückt den echten Perso.

 

Und das war auch bisher schon so. :popowackeln:

  • Danke 3

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Der "nahezu rechtsfreie Raum" ist - mit Verlaub - jetzt aber eine sehr steile These....

 

Ach nee, das heisst ja jetzt "alternative facts" ... :teufel:

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