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Nordisches Modell


Nordisches Modell  

44 members have voted

  1. 1. Wie wahrscheinlich schätzt du ein, dass das nordische Modell in Deutschland eingeführt wird?

    • Sehr wahrscheinlich
      23
    • Eher unwahrscheinlich
      13
    • Sehr unwahrscheinlich
      7
    • Das Thema interessiert mich nicht
      1


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Ich denke, es ist langfristig nur eine Frage der Zeit, wann das nordische Modell in Deutschland eingeführt wird: 

  • Viele Länder um uns herum (z.B. Frankreich, ...) haben die Prostitution schon verboten, nur in Österreich, der Schweiz und in den Niederlanden gibt es ähnlich liberale Gesetze wie in Deutschland. Die Prostitutionsgegner (z.B. Leni Breymaier, Katrin Altpeter, Sabine Constabel, Alice Schwarzer, ...) sind gut organisiert und prominent. Prominente Befürworter der Prostitution: Fehlanzeige.
  • Prostitution findet meistens im verborgenen statt, es gibt nur sehr, sehr wenige Prostituierte, die wie Josefa Nereus und Johanna Weber mit ihrem Beruf an die Öffentlich gehen und ein positives Berufsbild aufzeigen. Das Bild in der Öffentlichkeit wird von den angeblichen "Armutsprostituierten" aus Osteuropa dominiert.
  • Der Prozess gegen den einstigen "Saubermann" Jürgen Rudloff, in dem ihm das Gericht nachgewiesen hat, dass der Bordellbetreiber direkt an Menschenhandel und Zwangsprostitution beteiligt war, ist ein weiterer Mühlstein am Hals der legalen Prostitution.
  • Letztlich sind es nur die Einnahmen, die der Staat mit den Steuern aus der Prostitution erwirtschaftet und die vielen, vielen männlichen Politiker, die auch Kunden Prostituierten sind, die das Verbot der Prostitution nach hinten schieben.

Meine Einschätzung ist, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis die Prostitution in Deutschland verboten wird - meine Voraussage sind 10 - 30 Jahre.

  • Informative 1
  • Agreement 1

"Wir beide legen für Geld die Menschen aufs Kreuz"

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vor 2 Stunden schrieb One Man:

Prominente Befürworter der Prostitution: Fehlanzeige.

Immerhin gab es ja die Frankfurter Erklärung, die auch in der TAZ abgedruckt wurde. Darunter auch Buchautoren. Wie prominent muß denn jemand sein? In den USA gibt es auch prominente Schauspielerinnen, die sich für die Entkriminalisierung von Sexarbeit eingesetzt haben. 

Frankfurter Erklärung https://www.donacarmen.de/wp-content/uploads/DonaCarmen_FrankfurterErklärung_285x2151.pdf

  • Thanks 3
  • Informative 1
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Wenn schon legale Escort Agenturen ihre Legalität und Qualität eher nicht veröffentlichen wollen, warum sollten dann andere gross als Befürworter in Erscheinung treten?  :denke:

Edited by Wulf

Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass man einer frei geäusserten Meinung nicht widersprechen darf...

"Alles Leben ist Stellungnehmen" (Edmund Husserl)

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vor 4 Stunden schrieb One Man:

 

Meine Einschätzung ist, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis die Prostitution in Deutschland verboten wird - meine Voraussage sind 10 - 30 Jahre.

Also in allerspätestens 30 Jahren haben wir mit Sicherheit ganz andere Themen auf der Tagesordnung und das Thema wird ein wenig mit Wehmut als ehemaliges luxusproblem eingeordnet. 

Wenn diesbezüglich etwas passieren wird, dann IMHO in der nächsten Legislaturperiode.... 

Edited by Asfaloth
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vor 41 Minuten schrieb Achim:

In der nächsten Legislaturperiode wird niemand mehr wissen wer die Sozis waren. Da kommt es viel eher auf die Grünen an. Von denen habe ich bis jetzt zum Nordischen Modell gar nichts gehört. 

Wenn schon der Weber für schwarz/grün wirbt.
https://www.tagesschau.de/inland/weber-197.html

 

Alf & G Früher links-grün versifft | Heute "woke" was immer das auch ist ...

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vor einer Stunde schrieb Achim:

[...] Da kommt es viel eher auf die Grünen an. Von denen habe ich bis jetzt zum Nordischen Modell gar nichts gehört. 

Ich habe bei den Grünen den Eindruck, dass die Lager bei den Grünen gespalten sind: Die Grünen haben zusammen mit den Sozialdemokraten 2001 das Prostitutionsgesetzt mitbeschlossen. Ein großer Teil der Grünen sieht weiterhin Prostitution als Teil der Berufsfreiheit von Frauen an und würde einem schwedischen Modell nicht zustimmen. In den Reihen der Grünen sind mir zur Zeit keine prominenten Prostitutionsgegner bekannt.

Andererseits hat Stuttgart einen grünen Oberbürgermeister, und in Stuttgart wird  auf Weisung des Oberbürgermeisters ein knallharter Anti-Prostitutionskurs gegen alle Etablissements und Agenturen gefahren: Das ProstSchG wird sehr weit ausgereizt, Genehmigungen werden nicht erteilt, auch nicht für das Dreifarbenhaus mit seiner besonderen Geschichte.

Es bleibt also spannend, wie sich die Grünen in Zukunft aufstellen werden.

  • Thanks 2
  • Informative 1

"Wir beide legen für Geld die Menschen aufs Kreuz"

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Ich möchte den aktuell 50% "Sehr wahrscheinlich" einmal zurufen:

Bucht bei legal arbeitenden Agenturen, stärkt damit dieses Angebot der legalen, geregelten erotischen und sexuellen Dienstleistungen, denn damit stärkt ihr auch das vorhandene ProstSchG, womit das "Schwedische Modell" obsolet wird. Es gibt kaum ein besseres Argument gegen das "Schwedische Modell"!!! 

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  • Like 1

Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass man einer frei geäusserten Meinung nicht widersprechen darf...

"Alles Leben ist Stellungnehmen" (Edmund Husserl)

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vor einer Stunde schrieb haveaniceday:

Mit Karl Lauterbach hat sich immerhin ein durchaus aussichtsreicher Kandidat für den SPD Vorsitz gestern deutlich positioniert und das komplette P6 Verbot gefordert. Nun bleibt zu hoffen, dass die SPD ihren dramatischen Abwärtstrend treu bleit und er in Zukunft nichts zu sagen/fordern hat......

Man sollte nicht in Panik verfallen:
-> die Justizministerin SPD ist dagegen
-> um ein Verbot zu beschließen, werden im Bundesrat für die aktuelle und vllt auch kommende Regierung die Stimmen von anderen Parteien benötigt

  • Thanks 1

"Escort bedeutet, sich fallen zu lassen, dabei seine Lust und Fantasien auszuleben...."

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vor 2 Stunden schrieb haveaniceday:

Mit Karl Lauterbach hat sich immerhin ein durchaus aussichtsreicher Kandidat für den SPD Vorsitz gestern deutlich positioniert und das komplette P6 Verbot gefordert. Nun bleibt zu hoffen, dass die SPD ihren dramatischen Abwärtstrend treu bleit und er in Zukunft nichts zu sagen/fordern hat......

er hat mich neulich noch so nett am Kölner HBF angelächelt, hätte ich da schon gewusst, was er da für eine Meinung vertritt, ich hätte im ICE eine Diskussion begonnen, natürlich sachlich und höflich.

Auf Twitter reagiert er weder auf Verbände, noch Anbieterinnen etc. obwohl die meisten sehr sachlich bleiben und gute Argumente bringen. Aber das ist bei allen Befürwortern so 0 Interesse auch mal auf kritische Stimmen oder die Anbieterinnen selbst einzugehen.

Am besten finde ich ja immer den Spruch: man kriminalisiert nicht die Damen.... und stellt das als plus Punkt hin, dass die Damen dadurch keine vernünftigen Kunden/Wahl mehr haben und nicht für sich werben dürfen, keine Agenturen mehr beauftragen, sich nicht zu zweit aus Schutz zusammentun etc. etc. das wird dann nicht gesagt....typisch....

  • Thanks 2
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vor 3 Stunden schrieb Caesar:

Man sollte nicht in Panik verfallen:
-> die Justizministerin SPD ist dagegen
-> um ein Verbot zu beschließen, werden im Bundesrat für die aktuelle und vllt auch kommende Regierung die Stimmen von anderen Parteien benötigt

Das muss nicht durch den Bundesrat weil nicht speziell Länder betreffend. Das ProstSchGes wurde auch ohne Bundesrat durchgewunken.

  • Informative 1

Alf & G Früher links-grün versifft | Heute "woke" was immer das auch ist ...

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Jaein bzw. im Endergebnis mitunter ja. Es gibt Zustimmungsgesetze und Einspruchsgesetze. Beim hier wohl relevanten Einspruchsgesetz (dies war auch das ProstSchG) wird vor Einbringung des Gesetzes durch die Bundesregierung in den Bundestag zunächst eine Stellungnahme des Bundesrates eingeholt. Nach Beschluß des Gesetzes durch den Bundestag kann der Bundesrat  (wenn er Änderungen befürwortet) zunächst den Vermittlungsausschuß anrufen und bei ergebnisloser Vermittlung dann Einspruch erheben. Im Falle eines Einspruchs muss das Gesetz nochmals durch den Bundestag, der dann den Bundesrat sozusagen "überstimmen" kann.

Der Bundestag kann aber letztendlich ein Einspruchsgesetz auch ohne Zustimmung des Bundesrates bzw. trotz Einspruch durch den Bundesrat verabschieden. Hier eine Übersicht über die Abläufe im Gesetzgebungsverfahren.

https://www.bundesrat.de/DE/aufgaben/gesetzgebung/zust-einspr/zust-einspr-node.html

 

 

Edited by Jakob
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