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Kein Bock auf eine Alte!


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Im FAZ-Artikel (Link hatte ich schon im betreffenden Thread gepostet) über den Sugardaddy Nico (54, gibt sich aber für 44 aus), der offenbar unter schweren narzisstischen Störungen leidet, gibt es in seinen Ausführungen den Punkt, bei dem es ums Alter des Sugarbabes bzw. der Frau geht, die seine innere sexuelle und emotionale Leere füllen soll.

„Das wäre vielleicht auch so ähnlich, wenn ich eine Affäre mit einer verheirateten Frau anfangen würde. Aber die wäre mir zu alt. Ich suche Frauen, die Mitte 20 sind.”

Er hat keinen Bock auf eine Frau auf Augenhöhe. Ist mal meine Vermutung. Ich bin nun schon eine Weile aus dem aktiven Dating mit Escorts raus (Sugarbabes gehörten in meiner aktiven Phase auch nicht zum Repertoire meiner Aktivitäten), aber ich bin ein interessierter Beobachter, und wenn sich mal wieder eine Möglichkeit ergibt, dann wären meine Partnerin und ich einer Dreierkonstellation nicht abgeneigt. Dies ist ein anderes Thema. Zurück zu Nico, dem konservativen Familienvater, der seinen sozialen und beruflichen Status nicht mit einer Scheidung aufs Spiel setzen möchte. Frauen, die wie er Mitte 50 wären, sind für ihn, der sich selbst als Mann Mitte 40 sieht, zu alt.

Mir ist durchaus klar, dass die Kraft, die von einer sexuellen Begegnung mit einer deutlich jüngeren Frau ausgeht, auf manche Männer wie ein kleiner Schuss Jungbrunnenelixier wirkt, aber sie verhindert nicht die Prostatauntersuchung und die anderen Zipperlein. Und wenn es um aktive Begleitung geht, dann wird doch der Gesprächsstoff wirklich schnell weniger (selbst schon gemerkt – dafür muss man auch kein Escort mit 30 Jahren Altersunterschied buchen, sondern einfach mit den jüngeren Kolleginnen ein Gespräch führen).

Aus meiner Sicht spricht nichts gegen eine Sexworkerin, die 5/10 Jahre jünger oder gar älter ist als der Kunde. Sex ist wirklich eine Frage der Erfahrung, und wenn jetzt jemand etwas über knackige Körper sagen möchte, dann wird der Blick in den Spiegel meistens eine Sprache sprechen, die wir nicht so gerne verstehen.

Also! Alt oder jung? Begleitung auf Augenhöhe oder Jungbrunnenelixier?

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Kleine Revival Tour

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Es hängt doch in erster Linie davon ab was man(n) vom Date "erwartet". Will man nur das rein sexuelle und ist auf Optik aus, wird es wohl auf "jung" hinauslaufen. Wenn mehr Tiefgang bzw. soziale Interaktion das Ziel ist dann wohl eher "alt". 

Ob die die Erwartungen dann auch erfüllt werden ist dann wieder was komplett anderes.

Ich selber (Mitte 40) habe mir meine Grenze nach unten bei 30 gesetzt, wobei ich bei Gesprächen mit Agenturen bisher auch mal von der Grenze abgewichen bin und nicht enttäuscht wurde. Aber als solches steht die 30.

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Bei mir gehört das Alter nicht zu den endscheidenden Kriterien. Zu jung hatte ich für mich ausgeschlossen, bis mich eine damals 21 jährige in jeder Beziehung umgehauen hat (im positiven Sinn;-) und auch Ü50 habe ich mit Freude und Genuss gedatet. Authentisch, mit Freude bei der "Sache", Genuss liebend und humorvoll...und je nach Date bereit für besondere Spiele... schon ist die Short List fertig...

haveaniceday

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Es dauert nicht lange dann gehöre ich zu den Senioren (60). Bei den Dates buche ich eher Ü40, Ausnahmen bestätigen die Regel. 

Was bei jüngeren Escorts und längeren Dates extrem negativ durchschlägt ist das eklatant gesunkene Bildungsniveau. Es gibt dann kaum mehr generationenübergreifenden Gesprächsstoff. Ein Escort Mitte 20, die ich gebucht hatte, hatte sich eine ausgeprägt cineastische Ader zugeschrieben. Irgendwann kam das Gespräch von mir auf Rainer Werner Fassbinder. Sie meinte "Wer ist das? Nie gehört". So was finde ich eher abtörnend.

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Hauptsächlich die Haltung des Herrn Nico ist für mich Grund zum aufregen gewesen. 

vor 1 Minute schrieb Preiselbär:

Es dauert nicht lange dann gehöre ich zu den Senioren (60). Bei den Dates buche ich eher Ü40, Ausnahmen bestätigen die Regel. 

Was bei jüngeren Escorts und längeren Dates extrem negativ durchschlägt ist das eklatant gesunkene Bildungsniveau. Es gibt dann kaum mehr generationenübergreifenden Gesprächsstoff. Ein Escort Mitte 20, die ich gebucht hatte, hatte sich eine ausgeprägt cineastische Ader zugeschrieben. Irgendwann kam das Gespräch von mir auf Rainer Werner Fassbinder. Sie meinte "Wer ist das? Nie gehört". So was finde ich eher abtörnend.

In dem Artikel über Nico kommt auch ein Sugarbabe zu Wort. Die würde gut auf deine Beschreibung passen. Ich wollte aber nicht auf die Dame eingehen, weil hier mit Absicht eine Frau ausgesucht wurde die ganz klar in die Kategorie „abhängig“ passt. 

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Kleine Revival Tour

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Ich betrachte das Thema aus einer pragmatischen Perspektive. Die Art des Dates spielt eine entscheidende Rolle: Wenn ich Lust auf Clubbesuche, Nachtleben oder Festivals habe, tendiere ich eher nicht zu Damen über 40 (vielleicht ein Vorurteil), es sei denn, ihr Profil passt perfekt zu meinen Interessen.

Anders verhält es sich, wenn ich Theater oder Oper besuchen möchte. In diesem Fall käme eine Escort Anfang bis Mitte 20 für mich nicht in Frage.

Ich habe kein großes Problem damit, wenn eine Dame in ihrem Profil einige Jahre jünger angibt. Solange sie auf mich wie eine Mitte-30-Jährige wirkt und nicht wie eine Mitte-20- oder Mitte-40-Jährige, ist das für mich akzeptabel. Man sagt ja, man sei so alt, wie man sich fühlt. Das gilt im Umkehrschluss auch für Männer: Man ist so alt, wie man von der Gesellschaft wahrgenommen wird.

In jeder Altersgruppe und Subkultur gibt es Egoisten oder Menschen, die im narzisstischen Spektrum verortet sind. Oft sind es gerade diese Personen, die sich in der Öffentlichkeit mit voller Überzeugung präsentieren. In unserer Jugend gab es immer einen Freund, der die Frauen ausgenutzt hat, jedes Wochenende eine neue Dame in der Disco hatte und jeder dieser Frauen die große Liebe versprach. Solche Typen gibt es, aber auf sie folgen viele, die es ernst und ehrlich meinen und niemanden ausnutzen wollen.

Zudem sollte man die Berichterstattung der Medien kritisch hinterfragen. Stellen sie Prostitution absichtlich negativ oder neutral bis positiv dar? Wir sollten uns nicht von solchen Darstellungen beeinflussen lassen. In jeder Szene findet man narzisstische „Deppen“, die vor die Kamera gezerrt werden. Wenn das nicht gelingt, wird der Bericht so gestaltet, dass er in die gewünschte Richtung passt.

Die heutige Gesellschaft ist sehr komplex. Es wird seit Jahren propagiert, dass alles in Ordnung ist, solange sich beide wohlfühlen – unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe oder Herkunft. Niemand sollte diskriminiert werden, aber anscheinend sind Menschen mit großem Altersunterschied oder Freier von dieser Regel ausgeschlossen. Wenn zwei volljährige Personen eine Vereinbarung treffen und in diesem Rahmen eine Beziehung führen, sollte es der Gesellschaft genauso egal sein, ob einer von ihnen dunkelhäutig oder 50 Jahre älter oder jünger ist.

Ich verstehe das Argument der Abhängigkeit nicht ganz. Jeder ist in irgendeiner Form von jemand anderem abhängig – sei es vom Professor, Arbeitgeber oder Partner. Wenn mir ein solches Verhältnis nicht passt, kann ich die Situation ändern, sei es durch einen Jobwechsel oder eine Trennung.

Viel bedenklicher finde ich, dass die Bundeswehr Schulen besucht und junge Menschen rekrutiert. Stellt euch vor, eine Escort-Agentur würde in Schulen auftauchen – die Reaktion wäre ganz anders. Während die Medien die Kriegsbereitschaft unterstützen, schützt man die Jugend nicht vor Krieg, sondern vor Liebe und Sexualität.

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Also einen weniger passenden Vergleich, wie mit der Bundeswehr, habe ich noch nie gelesen.

Die Fähigkeit zur Landesverteidigung ist für einen Staat absolut unverzichtbar, das kann man von Escortagenturen und Prostitution wohl kaum behaupten.

Edited by Westfale
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36 minutes ago, Westfale said:

Also einen weniger passenden Vergleich, wie mit der Bundeswehr, habe ich noch nie gelesen.

Die Fähigkeit zur Landesverteidigung ist für einen Staat absolut unverzichtbar, das kann man von Escortagenturen und Prostitution wohl kaum behaupten.

Von wem wurde die Bundesrepublik Deutschland denn seit ihrer Gründung angegriffen? Etwa von der DDR? Von Afghanistan? Von Jugoslawien?

Versteh mich nicht falsch – ich war selbst Teil der Truppe. Aber man muss ehrlich und aufrichtig sein: Bei den meisten Armeen dieser Welt geht es in Wirklichkeit um den Schutz von Handelswegen, geopolitische Interessen und den Machterhalt in der Außenpolitik. Das hat oft nichts mit klassischer Landesverteidigung zu tun.

Mir ging es bei dem Vergleich vor allem darum, auf eine eklatante Diskrepanz hinzuweisen, die wir der jungen Generation mit auf den Weg geben: Töten ist offenbar in Ordnung, solange der Staat es befiehlt – wenn Geheimdienste, Medien und das Parlament sagen: „Die haben angefangen“, oder: „Sie besitzen Giftgas“, oder: „Dort herrschen KZ-ähnliche Zustände“.

Aber Social-Media? Bitte erst ab 16. Und Prostitution? Am besten gleich ganz verbieten oder zumindest nach dem nordischen Modell regeln, weil das angeblich alles Manipulation und Zwang ist.

Diese Doppelmoral ist meiner Meinung nach enorm – und genau deshalb halte ich den Vergleich für durchaus angemessen.

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vor einer Stunde schrieb Paolo Pinkel:

Von wem wurde die Bundesrepublik Deutschland denn seit ihrer Gründung angegriffen? Etwa von der DDR? Von Afghanistan? Von Jugoslawien?

Versteh mich nicht falsch – ich war selbst Teil der Truppe. Aber man muss ehrlich und aufrichtig sein: Bei den meisten Armeen dieser Welt geht es in Wirklichkeit um den Schutz von Handelswegen, geopolitische Interessen und den Machterhalt in der Außenpolitik. Das hat oft nichts mit klassischer Landesverteidigung zu tun.

Mir ging es bei dem Vergleich vor allem darum, auf eine eklatante Diskrepanz hinzuweisen, die wir der jungen Generation mit auf den Weg geben: Töten ist offenbar in Ordnung, solange der Staat es befiehlt – wenn Geheimdienste, Medien und das Parlament sagen: „Die haben angefangen“, oder: „Sie besitzen Giftgas“, oder: „Dort herrschen KZ-ähnliche Zustände“.

Aber Social-Media? Bitte erst ab 16. Und Prostitution? Am besten gleich ganz verbieten oder zumindest nach dem nordischen Modell regeln, weil das angeblich alles Manipulation und Zwang ist.

Diese Doppelmoral ist meiner Meinung nach enorm – und genau deshalb halte ich den Vergleich für durchaus angemessen.

Richtig wir wurden nicht angegriffen, weil wir in der Lage gewesen wären, uns im Verbund mit der Nato, zu verteidigen.

Schutz von Handelswegen ist auch letztendlich Verteidigungspolitik, da der Handel Grundlage unseres Wohlstandes ist und da spielt dann auch Geopolitik rein, das ist halt so.

Töten ist, wenn es um die Verteidigung von Freiheit, Wohlstand und Selbstbestimmung geht in Ordnung, ja. Neben einigen anderen Punkte in denen Töten weder moralisch verwerflich noch strafrechtlich justiziabel ist, wie bspw. Notwehr oder Nothilfe.

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3 hours ago, Westfale said:

Richtig wir wurden nicht angegriffen, weil wir in der Lage gewesen wären, uns im Verbund mit der Nato, zu verteidigen.

Schutz von Handelswegen ist auch letztendlich Verteidigungspolitik, da der Handel Grundlage unseres Wohlstandes ist und da spielt dann auch Geopolitik rein, das ist halt so.

Töten ist, wenn es um die Verteidigung von Freiheit, Wohlstand und Selbstbestimmung geht in Ordnung, ja. Neben einigen anderen Punkte in denen Töten weder moralisch verwerflich noch strafrechtlich justiziabel ist, wie bspw. Notwehr oder Nothilfe.

du schreibst, wir wurden nicht angegriffen, weil wir mit der nato verteidigungsfähig sind. kann man so sehen – muss man aber nicht. vielleicht wurden wir auch einfach nicht angegriffen, weil wir keine angrenzenden länder provozieren, halbwegs diplomatisch agieren und als stabil gelten. abschreckung ist nicht der einzige grund, und vielleicht nichtmal der wichtigste.
Schließlich ist die schweiz ja auch nicht in der nato, österreich ja auch nicht.

auch beim thema handelswege: ja, wohlstand ist wichtig. aber wenn ein land zb seine politik ändert, ne pipeline abstellt oder nicht mehr mitspielen will – dann kann das kein grund sein, da mit der armee einzumarschieren. das ist souveränität. sonst hätte russland auch dutzende gründe für angriffe. wir müssen halt auch mal nen wohlstandsverlust aushalten können, oder neue wege finden, statt gleich mit aufrüstung zu reagieren.

„töten für freiheit, wohlstand und selbstbestimmung“ – klingt erstmal stark, aber ehrlich gesagt... das ist ne gefährliche grauzone. verteidigung ok, aber wirtschaftliche interessen mit waffengewalt durchsetzen? das ist ne linie, die man sehr schnell überschreitet. und dann sind wir moralisch kaum besser als die, die wir kritisieren.

ich find, man kann auch mit ner kleineren, schlanken armee auskommen, die im ernstfall schnell skalieren kann. das war ja auch mal der plan – nicht dauerhafte kriegsbereitschaft, sondern effiziente verteidigung bei bedarf.

und ganz ehrlich: ich möchte in ner gesellschaft leben, in der junge menschen lieber feiern, sich selbst entdecken, sexuell frei leben, forschen, kunst machen, sich ausprobieren – statt in kasernen auf irgendwelche auslandseinsätze vorbereitet zu werden. bevor 19-jährige lernen zu töten, sollen sie lieber lernen zu lieben.

 

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Richtig ist, das ist eine neue prüderie gibt, die vollkommen an der Realität vorbei läuft. Ich sehe das als Ergebnis einer gewissen Unfähigkeit oder unwillens zu einer nachhaltigen Erziehung durch die Eltern, die ihre Kinder vollkommen unvorbereitet und ungeschützt dem inzwischen überwältigenden Einfluss der sozialen Medien überlässt. Ja, Ausnahmen bestätigen die Regel, es gibt durchaus Eltern, die das sehr gut machen aber sie sind leider in der minderzahl.

Extreme sind inzwischen die neue Normalität geworden, sei es ihnen ein oder in der anderen Hinsicht. Als extrem sehe ich sowol einen gewissen gender Fanatismus als auch das verteufeln von liberalen Einstellungen als sogenanntes "woke"-übel.

Zu den beobachteten extremen zählt auch dann als Nährboden eine gewisse gewohnte Bequemlichkeit, die uns nur schwer vom liegesessel oder gaming Chair aufstehen lässt die Dinge zu tun, die getan werden müssen. Es gibt stimmen die sagen, dass eine gewisse Zeit im Leben  eine geforderte Disziplin junge Menschen wieder auf die Spur bringen kann. Ich könnte wehrdienst sein können, das kann aber auch ein Engagement im sozialen Umfeld in einem Zivildienst sein. 

 

vor 2 Stunden schrieb Paolo Pinkel:

ich find, man kann auch mit ner kleineren, schlanken armee auskommen, die im ernstfall schnell skalieren kann. das war ja auch mal der plan – nicht dauerhafte kriegsbereitschaft, sondern effiziente verteidigung bei bedarf.

Ja richtig, das war einmal der Plan und auch durchaus sinnvoll, aber die expansions und macht Bestrebungen von bestimmten Diktatoren haben das weltbild deutlich verändert im Gegensatz zu der Zeit , als die oben genannten Pläne Sinn machen. 

Was mir auch auffällt ist die Tatsache, dass einerseits Militär und waffengewalt als negativ bezeichnet werden, auf der anderen Seite zumindest in den sozialen Medien der Ruf nach privater Bewaffnung immer lauter wird. Das muss man auch erstmal einordnen.

Edited by Asfaloth
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13 hours ago, Lineker said:

wow... nach 6 Beiträgen kommt völlig unsinnigerweise und unmotiviert ein politischer Kommentar....

Ja es ist off-topic, aber doch von allen Seiten respektvoll und ich habe den Eindruck, dass es Westfale und mir um einen Erkenntnisgewinn geht ... wir zerfleischen uns hier ja nicht in irgendeiner Feindschaft. Und besser mal etwas off-topic, als hier zu selten in den Threads geschrieben wird, oder?

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vor 21 Stunden schrieb Paolo Pinkel:

Von wem wurde die Bundesrepublik Deutschland denn seit ihrer Gründung angegriffen?

Von niemandem, weil bislang die USA im Rahmen der NATO für Abschreckung gesorgt haben. Das hat sich bereits vor Trump geändert, nur er hat es halt so deutlich gesagt, dass es Europa wahrgenommen hat. Ob sich was ändert, halte ich allerdings bei der Brüsseler Versagerauslese für unwahrscheinlich, zur Freude Putins und Xi Jinpings.

vor 19 Stunden schrieb Westfale:

Töten ist, wenn es um die Verteidigung von Freiheit, Wohlstand und Selbstbestimmung geht in Ordnung, ja. 

Stimme zu, gebe aber zu bedenken, dass diese Begriffe gerne auch propagandistisch missbraucht werden. 

Wie schwierig alles ist sieht man schon in der Ukraine. Das Land hat jedes Recht sich gegen Putins Angriffskrieg zu wehren, aber das EU-Framing dass die Ukraine die "Werte des Westens" verteidigt, ist halt auch nur billige Propaganda.

vor 15 Stunden schrieb Paolo Pinkel:


Schließlich ist die schweiz ja auch nicht in der nato, österreich ja auch nicht.

Auch da ist die Situation komplexer, es gibt mit der Schweiz und der NATO Kooperationen, die aufgrund der aktuellen Sicherheitslage ausgebaut werden sollen.

https://www.srf.ch/news/schweiz/impuls-zur-sicherheitspolitik-die-schweiz-ist-auf-eine-kooperation-mit-der-nato-angewiesen

Auch in Österreich werden die Debatten neu akzentuiert u.a. von der Außenministerin Meinl-Reisinger

https://www.agenzianova.com/de/news/austria-meinl-reisinger-apre-al-dibattito-pubblico-su-neutralita-e-adesione-nato/

vor 15 Stunden schrieb Paolo Pinkel:

auch beim thema handelswege: ja, wohlstand ist wichtig. aber wenn ein land zb seine politik ändert, ne pipeline abstellt oder nicht mehr mitspielen will – dann kann das kein grund sein, da mit der armee einzumarschieren. das ist souveränität. sonst hätte russland auch dutzende gründe für angriffe. wir müssen halt auch mal nen wohlstandsverlust aushalten können, oder neue wege finden, statt gleich mit aufrüstung zu reagieren.

Verteidigungsfähigkeit ist strukturell notwendig. Die USA haben das verstanden, Russland und China sowieso, Europa und vor allem Deutschland nicht. Am "Si vis pacem para bellum" hat sich seit dem alten Rom nichts geändert. Da geht es nicht nur um Wohlstandsverzicht. Bei Floskeln wie "Wir müssen..." reagiere ich grundsätzlich skeptisch.
 

und ganz ehrlich: ich möchte in ner gesellschaft leben, in der junge menschen lieber feiern, sich selbst entdecken, sexuell frei leben, forschen, kunst machen, sich ausprobieren – statt in kasernen auf irgendwelche auslandseinsätze vorbereitet zu werden. bevor 19-jährige lernen zu töten, sollen sie lieber lernen zu lieben.

Das Leben richtet sich aber nicht danach, was wir möchten. Junge Ukrainer und Ukrainerinnen, auch junge Russen möchten eine andere Jugend als für ein paar Meter Landgewinn durch den Fleischwolf gedreht zu werden. 

 

 

Edited by Preiselbär
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Ein souveräner Staat braucht eine schlagkräftige Armee . Primär zur Abschreckung, um Verteidigungsfähigkeit und Verteidigungswillen zu demonstrieren. Die weltweiten Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit sollten diese Notwendigkeit deutlich gezeigt haben.

Wer den Frieden will muss für den Krieg gerüstet sein. Eben "Si vis pacem para bellum"

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