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3 Artikel in der Süddeutschen Zeitung


Rolliman

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Ich finde es klasse, das immer mehr Leute dieses Thema auf ihrem "Radar" haben, von daher freue ich mich sehr, dass Mel den Bericht gepostet hat. Habe das Thema ja nicht für mich gepachtet. Und doppelt gepostet ist besser wie gar nicht... ;-)

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Ich bin nicht behindert - ich werde behindert! :zwinker::zwinker:

 

Mein Sturschädel ist mir heilig!!!:heilig::heilig::heilig:

 

Mein Blog: http://www.rollimans-erfahrungen.de/

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Ist doch wurscht, ob Doppel. War auch keine Kritik, fands nur lustig, weil fast zeitgleich der Link zum Bericht von euch auftauchte. Zum Thema hätte ich noch was in einem anderen Forum anzubieten. Ist öffentlich allerdings nicht einsehbar. Den Artikel kennste ja schon Rolliman, hat sich drum eine interessante Diskussion in VB entwickelt.

 

Kann ich leder nicht verfolgen. Bin nicht in VB...

Ich bin nicht behindert - ich werde behindert! :zwinker::zwinker:

 

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Hatte ich nach Einstellen des Artikels von dir selbst in die Facebook-Gruppe dort kommentiert und in VB noch etwas angereichert. Ist wahrscheinlich dort untergegangen.

 

In Facebook war nur "Thumbs Up" und kein Kommentar! :-(((

Und in VB bin ich nicht, weil ich nicht einsehe ü18, und wen sonst noch die Kohle in den Hut zu werfen.

Ich bin nicht behindert - ich werde behindert! :zwinker::zwinker:

 

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Scrolle mal in der Gruppe zum 10. Dezember runter. Gemeint hatte ich doch diesen Beitrag im FAZ-Blog.

 

Ich kopiere den VB-Beitrag vom 11. Dezember von mir mal hier rein:

 

Ich bin auf einen beeindruckenden und lesenswerten Beitrag im FAZ Blog gestossen, und dies gleich mehrfach. Als Link wurde er mir heute zugeschickt und gestern schon in einer geschlossenen Facebook-Gruppe "SW for people with disability" verlinkt (SW=Sexwork), eine deutsch-englischsprachige Gruppe, die von einem mir aus einem anderen Forum bekannten und engagierten Herrn mit Rolli unterm Hintern gegründet wurde, der andernorts auch einen tollen Blog aus seinem Alltag als Körperbehinderter schreibt und natürlich über seine Sexualität und P6.

 

Ich halte den FAZ Blog Beitrag von Klaus Birnstiel für sehr wichtig (insbesondere der letzte Absatz und Schlusssatz zum Fehlen einer Sprache), nicht nur was den Umgang mit Behinderung und Sex, die sog. Sexualbegleitung (fürchterliches Wort) insgesamt betrifft, sondern die Wahrnehmung des "Anderen", auch aus der Perspektive von Sexworkern, Callgirls. Ausserdem ist er ein intellektueller und sensibler Mensch und ich teile seine kritische Haltung zur diskursiven Konstruktion von Sexualität/Gender.

 

Der Text ist übrigens kein akademisches Geschwurbel, sondern für die allgemeine Leserschaft zugänglich. Interessant für mich, aus Sicht des Callgirls, Hure, sind seine grundsätzlichen Überlegungen zu Schuldgefühlen der Sexarbeiterin gegenüber, das er wohl einer Mischung aus Dankbarkeit für die körperliche Präsenz und Zärtlichkeit und der Scham, dafür zu zahlen, verdankt, eine Erfahrung, die ich oft bei Kunden wahrgenommen habe. Sei es in Echtzeit vor Ort, als auch in virtuellen Diskussionen. Zum anderen finde ich den Zusammenhang von sexuellem Begehren und Sexarbeit wichtig, und zwar auch in der Sicht der Hure, Escort, Callgirls. Im Regelfall wird das eigene sexuelle Begehren einer Hure von aussen meist negativ abgehandelt, Stichworte: Schalter umlegen, "abgespaltene" Sexualität, Konnex Missbrauchserfahrung, fast immer pathologisiert, oft auch von manchen Kunden selbst. Wobei sich mir immer der Verdacht aufdrängte, dass dies einem Abwehrverhalten und Projektionen des Gegenübers zu verdanken ist, die aus eigenen Lebenserfahrungen resultieren. Sexworker werden auch zu Grenzfiguren "gemacht" - wenngleich Klaus Birnstiel mit Grenzfigur die Körperbehinderten meint -, dieses Schicksal teilen sie m.E. mit allen gesellschaftlich markierten Gruppen.

Dies hab ich zigfach in Forendiskussionen und Blogkommentaren zur Kenntnis genommen, zuletzt im Blog einer Kollegin in den Kommentaren zu folgendem Beitrag.

 

 

Weshalb ich Klaus Birnstiels Beitrag in der FB-Gruppe wie folgt kommentiert habe. Da er öffentlich nicht zugänglich ist, stelle ich ihn hier mal rein:

"Über das diskursive Gelalle der Gender-Apologetinnen rege ich mich auch schon seit Jahren auf; Michel Foucault ist einer meiner Lieblinge, habe mich lange mit seinen Schriften befasst, da er auf Sexualität, Wahnsinn, Körper machttheoretisch fokussierte.

Was das interessante Thema Sexwork und Begehren betrifft, also mein eigenes Begehren findet in Begegnungen mit fremden und bekannten Menschen Raum, sofern der Mensch in seiner Haltung mir gegenüber gut für mich ist.

Wenn ich eine intensive Zeit mit jemandem verbringe, sei es eine oder zwei Stunden oder länger, ereilt mich nach der Verabschiedung meist auch ein "kalter Entzug" (der Begriff taucht bei Klaus Birnstiel an entscheidender Stelle auf), wenn die geteilte Nähe und Intimität beim Abschied plötzlich unnatürlich abgeschnitten wird. Das für mich persönlich unmenschliche am P6 ist oft der Abschied, aber auch die respektlose Stimme, Bedingungen, die verschrieben werden, manchmal Ansprache am Telefon oder Email, der die mögliche Begegnung von vorneherein beschmutzt, weshalb es von meiner Seite garnicht zu einem Treffen kommen kann.

 

Ähnliches bewirkt auch das Mitlesen in manch Freierforen, wo jeder Furz hinterfragt wird. Die Beiträge spiegeln Haltungen wider, die mich oft zutiefst anekeln und verletzen; dabei ist der Austausch untereinander ein so kostbares Gut und kann echte Hilfe bedeuten. Aber um Spass gehts in den meisten Diskussionen nicht, sondern um Bewertungen, Beurteilungen und sich hinter seinem anonymen Nick aufzublasen. Ich mache bei diesem Irrsinnsspiel nicht mehr mit und kommuniziere im Netz auch nur noch mit Leuten, die mir guttun und umgekehrt.

 

Dies ist auch ein Grund, warum ich in den letzten Jahren meine Treffen quantitativ übersichtlich gehalten habe *gg* und nur wenige Begegnungen mit "echten" Menschen zulassen möchte. Das lässt sich im Vorfeld meist herausfinden, aufgrund Erfahrung und Intelligenz, auch zwischen den Zeilen lesen zu können. Bin halt immer auch mit Herz und Seele dabei, nicht nur mit Mund und mehr. Was meine persönliche Erfahrung mit Behinderung, Ekel, Hässlichkeit und Differenz betrifft, also alles das, was die meisten Menschen abstösst: da ich mich zeitlebens als sehr begrenzten Menschen erfahren habe, mit einer für die Augen unsichtbaren Differenz (ich meine nicht die paar Jahre als SW und das Stigma), habe ich vor jedem Menschen wie vor dem Lebendigen selbst den allergrössten Respekt und teile meine Liebe und mein eigenes Begehren mit Menschen, die mir guttun. Und da gilt nur eine einzige Regel: Arschlöcher werden nicht bedient und gedatet. Und dies lässt sich mit Empathie und Grips im Vorfeld genauestens eroieren. He he ...

Vielleicht sollte ich dazu einen ordentlichen Text verfassen und Klaus Birnstiel schicken.

 

mfg Ariane

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