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Ich bezahle für Sex


Guest Marlene11

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Guest Marlene11

Wenn man davon ausgeht, das heutzutage alles seinen Preis hat, dann hat der Comiczeichner Chester Brown mit seinem witzigen Buch "Ich bezahle für Sex" den Nagel auf den Kopf getroffen. Denn er hat sich "gewagt", eine Geschichte darüber zu schreiben, worüber die meisten lieber schweigen – bezahlten Sex nämlich. In seinem einleitendem Vorwort schreibt der berühmte Comiczeichner Robert Crumb, das "der Künstler es zum wahren Connaisseur in der Welt der professionellen Sexarbeiterinnen" gebracht hat. Chester Brown lässt seinen Protagonisten (sinnigerweise ein bebrillter, vereinsamter Comiczeichner) diverse Dates mit attraktiven Gespielinnen erleben. Insider der Escortbranche (Gentlemen und Escort-Ladies gleichermaßen) werden wahrscheinlich mehr als nur schmunzeln bei dieser amourösen Lektüre.

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Aber was das Buch auszeichnet, ist nicht eine amouröse Geschichte von gezeichneten „Protagonisten“, sondern die autobiographische Reflekton und Ehrlichkeit. Chester schreibt tatsächlich real von sich.

 

Ein Interview: [ame=http://www.youtube.com/watch?v=M08lWHGX5oo]Graphic Novel zwischen Aufregung und Erregung - Chester Brown - YouTube[/ame]

 

Sein Buch bewegt sich auf vier Ebenen:

 

Medienwirksam sind zunächst die Beschreibungen der Welt des Paysex – „ein wahrer Connaisseur in der Welt der professionellen Sexarbeiterinnen“.

 

Das existenzielle Hauptthema ist jedoch die Beschreibung einer „Lebensform, in der Sex, Partnerschaft und Freundschaft unabängig voneinander gelebt werden können und nicht beinhaltet sind im All-inlusive-Kuschelangebot einer romantischen Liebesbeziehung.“ (Zitat aus dem Interview)

Mit „Vereinsamung“ hat das nichts zu tun. Chester ist extrem introvertiert, aber lebendig und kommunikativ in einem Netz von Freunden und „Freundinnen“.

 

Eine weitere Ebene liegt in der theoretischen und politischen Durcharbeitung der Rahmenbedingungen des Paysex.

 

Den eigentliche „Sprengstoff“ – gerade auch für unsere Kreise, die im und mit Paysex leben, sehe ich in einer Ebene, die merkwürdigerweise in den üblichen Rezensionen fast nicht auftaucht: Chester findet sich sich in einer langjährigen monogamen „Beziehung“ zu einer Prostituierten wieder und ringt damit, diese Lebensform für sich zu definieren – nun eben doch als eine „romantische“ Beziehungsform (die er überwunden zu haben glaubte), nun aber unter dem Schlüsselbegriff, ohne Besitzansprüche zu leben.

 

Beitrag von Ariane:

http://www.kaufmich.com/blog/ich-bezahle-fur-sex-aufzeichnungen-eines-freiers/

 

Rezension von mir:

http://www.mc-escort.de/forum/showpost.php?p=298354&postcount=5

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