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Richtig oder Falsch


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klingt ist auf den ersten Blick nach schwarz/weiß. Natürlich sind wir uns alle darüber einige das es "Grautöne" gibt. Da wir uns alle darüber im klaren sind brauchen wir uns diesbezüglich nicht mehr zu äußern und können direkt in Medias Res gehen.

 

Angeregt durch den Link auf das Interview mit Elène Vis habe ich - soweit es meine holländisch Kenntnisse noch zulassen einige Passagen übersetzt - einige sind sinngemäß.

 

Mich würde mal interessieren wie es die hier Anwesenden Ladies and Gents sehen - bzw. ob diese Aussagen zutreffen.

 

Intro:

Elene Vis ist in ihrer Jugend mißbraucht worden, sie hatte auf Grund von Mißhandlungen (Gewalt) eine Abtreibung mit 16. Ihre Sozialisation - Kindheit fand in einer disfunktionalen Familie - Umgebung statt.

 

Wahr oder nicht wahr

 

1. Die meisten Menschen männliche wie weibliche Escorts gingen diesem Job weniger aus finanzieller Armut den aus emotionaler Armut nach.

 

2. Mit Geld kann man alles kaufen - Selbst Liebe. Alle Männer sollen nach einem einem Besuch eines Escorts sagen: "Mit mir war es aber etwas anderes - besonderes". Ein professionelles Escort soll in der Lage sein ihnen dies zu glauben - sie in diesem Gefühl bestärken bzw. Ihnen genau dieses Gefühl zu vermitteln.

 

3. Macht das Handwerk des Escorts ihnen (den Escorts) Spaß?

Für die meisten professionellen Escort ist es nichts weiter als eine Tätigkeit, schöne Tätigkeit. (Im Sinne von Handwerk so wie ein Tischler Spaß daran hat wenn er ein Möbelstück anfertigt.) Sie bieten eine professionelle Handlung, sexuelle Handlung an. Aber diese haben für sie (die Escorts) nichts mit Sex zu tun. Wohgemerkt nicht für alle!

 

4. Menschen die den Job eines Escorts ausüben sind in der Regel (emotional)verletzte Menschen. Wenn das Leben in Balance ist dann geht doch kein Mensch der über Selbstwert und Selbstbewußtsein verfügt solch einem Job nach? Wegen des Geldes macht man den Job nicht zumal es Jobs gibt wo man wesentlich mehr verdienen kann.

 

Abschließend sagt Elene Vis:

 

Ich finde es Schade das sich Männer und Frauen immer noch nicht verstehen. Emanzipation hat uns nichts anderes als Kopfzerbrechen und eine gewisse Müdigkeit gebracht. Frauen wissen was es bedeuted in den Schuhen eines Mannes zu stehen (ihren Mann zu stehen) den viele von Ihnen haben Karriere gemacht und können das Leben managen wie Männer. Aber haben Männer je in den Schuhen von Frauen gestanden? Solnage sie dies nicht getan haben weird sich nichts ändern.

 

Sie bezieht auf ein indianisches Spirchwort das sinngemäß besagt, das man sich erst dann ein Urteil bilden kann wenn man in den Schuhen dessen gelaufen ist über den man ein Urteil abgibt den man be bzw. verurteilt.

 

 

Und nu peitscht mich - quält mich - zerfleischt mich . . aber bitte mit viel Gefühl wenn ich bitten darf. :grins:

Jenseits von Gut und Böse . . .

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klingt ist auf den ersten Blick nach schwarz/weiß.

 

Richtig. und auch auf den zweiten und dritten Blick habe ich wenig grau entdeckt - mag auch an mir liegen.

 

Wahr oder nicht wahr

 

1. Die meisten Menschen männliche wie weibliche Escorts gingen diesem Job weniger aus finanzieller Armut den aus emotionaler Armut nach.

 

Das ist mir entschieden zu platt. "emotionale Armut, "geistige Armut" sind m.E. Modebegriffe, die eine gewisse Überheblichkeit ausdrücken, aber wenig aussagen (aber auch mit schönene Worten wenig auszusagen, entspricht ja durchaus dem Zeitgeist - ja ich weiß, das war jetzt meinerseits überheblich... aber ich merk's wenigstens.... meistens)

 

2. Mit Geld kann man alles kaufen - Selbst Liebe. Alle Männer sollen nach einem einem Besuch eines Escorts sagen: "Mit mir war es aber etwas anderes - besonderes". Ein professionelles Escort soll in der Lage sein ihnen dies zu glauben - sie in diesem Gefühl bestärken bzw. Ihnen genau dieses Gefühl zu vermitteln.

 

Sorry, vor allem Teil 1 dieser Aussage ist in meinen Augen absoluter Blödsinn. Weder "Liebe", noch "Freundschaft" ist käuflich - allenfalls "Sex" und "Gesellschaft".

Der letzte Teil der Aussage ist für mich selbstverständlich. Ein "professioneller Escort" sollte im Zweifel auch "Nein" sagen, nicht über Los gehen und zurück zur Badstraße gehen.

 

Zu Statement Nummer 3 kann ich nicht wirklich etwa beitragen - wenn zu diesem Thema etwas von uns Männern gesagt wird, dann erzeugt das beim anderen Geschlecht meist nur Blicke gen Himmel, Kopfschütteln und/oder Widerspruch. Ich kann nicht sagen, ob dieser Job Spaß macht - ich weiß auch nicht, ob einem Huhn das Eierlegen Spaß macht... auch wenn mir das Huhn immer wieder sagen kann, dass es genauso ist... "Believe it or not" heisst es da für mich... und vielleicht macht es ja auch nicht jedem Huhn Spaß oder nur manchmal... Dass der Faktor "Spaß" auch von mir abhängig ist, erscheint mir einleuchtend (die Frage ist dann nur: trage ich dazu bei, dass es mehr Spaß macht, oder trage ich dazu bei, dass es weniger verletztend, eklig oder was auch immer ist). Klar wünsche und hoffe ich, dass "es" der Lady Spaß macht...

 

4. Menschen die den Job eines Escorts ausüben sind in der Regel (emotional)verletzte Menschen. Wenn das Leben in Balance ist dann geht doch kein Mensch der über Selbstwert und Selbstbewußtsein verfügt solch einem Job nach? Wegen des Geldes macht man den Job nicht zumal es Jobs gibt wo man wesentlich mehr verdienen kann.

 

Nummer 4 steigert sich in der Aussage von seicht bis hin zu völlig platt und gipfelt in "... zumal es Jobs gibt, wo man wesentlich mehr verdienen kann". Mhm, Fußballtrainer z.B. - da hält sich auch jeder (incl. mir natürlich) für geeignet... Ich zweifle nicht an, dass es solche Jobs gibt, behaupte aber (und das ist natürlich ziemlich anmaßend), dass sich diese Alternative für 90 Prozent der Betroffenen nicht auftut.

 

Noch nicht einmal dem Abschluss stimme ich zu. Missverständnisse zwischen Männern und Frauen sind sicherlich uralt - dafür war keine Emanzipation nötig. Im Laufe der Zeit haben sich Missverständnisse geändert genauso wie sich das Rollenverständnis verändert hat.

Alleine in die Schuhe eines anderen zu steigen, bedeutet nicht automatisch ihn zu begreifen. Beispielsweise leuchtet mir ein, dass "Ordnung" ein Bedürfnis ist (das mir eher fremd ist) und ich versuche auch wirklich den Staub zu sehen... Wie es sich anfühlt, wenn ein ordnungsliebender Mensch das Chaos betritt, werde ich aber in 100 Jahren nicht begreifen - da hilft es mir auch nicht, wenn ich ein Staubtuch in die Hand nehme... (manche Dinge im Leben muss mal einfach glauben und glauben kann man nur denen, denen man vertraut).

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1. Die meisten Menschen männliche wie weibliche Escorts gingen diesem Job weniger aus finanzieller Armut den aus emotionaler Armut nach.

 

"emotionaler Armut" - schwieriger Ausdruck, jedoch könnte man meinen, dass es sich um Menschen handelt die emotional völlig abgestumpft sind. Oder meint man damit, dass die Menschen in Ihrem Alltag keinen neuen Reizen ausgesetzt werden, die sie das Leben intensiver spüren lässt? Es ist ein Kick meiner Meinung nach, den ich aufs neue Erlebe - aber heisst es, dass der Ursprung dessen "emotionaler Armut" gewesen sein muss? Wäre schon etwas verwirrt, wenn ich es auf mich beziehen müsste.

 

 

2. Mit Geld kann man alles kaufen - Selbst Liebe. Alle Männer sollen nach einem einem Besuch eines Escorts sagen: "Mit mir war es aber etwas anderes - besonderes". Ein professionelles Escort soll in der Lage sein ihnen dies zu glauben - sie in diesem Gefühl bestärken bzw. Ihnen genau dieses Gefühl zu vermitteln.

 

Ob man es jemand glauben lässt oder nicht, es ist und bleibt jedes Mal anders. Dafür sind wir Menschen zu einzigartig, meiner Meinung nach.

Mag vielleicht ein oder anderen Mal nicht deutlich rüber kommen; wenn ein gewisses Gespür dafür vorhanden ist, braucht es nicht einmal an Worten - selbst wenn diese "Liebe gekauft worden ist"

 

3. Macht das Handwerk des Escorts ihnen (den Escorts) Spaß?

Für die meisten professionellen Escort ist es nichts weiter als eine Tätigkeit, schöne Tätigkeit. (Im Sinne von Handwerk so wie ein Tischler Spaß daran hat wenn er ein Möbelstück anfertigt.) Sie bieten eine professionelle Handlung, sexuelle Handlung an. Aber diese haben für sie (die Escorts) nichts mit Sex zu tun. Wohgemerkt nicht für alle!

 

Mit einem "kleinen" Unterschied, dass man bei einem Handwerk sich Sachen maßschneidern kann - ob dass auf Menschen so zutreffend ist, muss ich passen... Ich würde es ehe mit Kunst vergleichen, wo Sex das hauptdarstellende Element ist.

 

4. Menschen die den Job eines Escorts ausüben sind in der Regel (emotional)verletzte Menschen. Wenn das Leben in Balance ist dann geht doch kein Mensch der über Selbstwert und Selbstbewußtsein verfügt solch einem Job nach? Wegen des Geldes macht man den Job nicht zumal es Jobs gibt wo man wesentlich mehr verdienen kann.

 

 

"in der Regel (emotional)verletzte Menschen" - jeder auf dieser Welt ist auf eine oder andere Art emotional verletzt worden, muss nicht unbedingt was mit äußeren Umständen zutun gehabt haben - eigene unerfüllte Erwartungen reichen schon aus.

Es klingt fast nach einer Vorraussetzung, die Erfüllt werden muss um ein Escort werden zu können... Man könnte es schon fast persönlich nehmen, wenn nicht ein Fragezeichen dahinter wäre und zum Glück ist reichlich an Selbstbewußtsein da. "Balance" - klingt wie eine versteckte Botschaft - keine Zeit für eigene Wünsche, Fantasien, sich auch etwas zuzutrauen... Kann mir einer erklären was "Balance" überhaupt bedeutet, man kann sicherlich viel darüber schreiben, aber weis man es denn wirklich oder noch kann es gar spüren?

 

"Wegen des Geldes macht man den Job nicht zumal es Jobs gibt wo man wesentlich mehr verdienen kann" - Ohne Spaß kann auch dieses Geld zum Verhängnis werden.

 

 

Ich finde es Schade das sich Männer und Frauen immer noch nicht verstehen. Emanzipation hat uns nichts anderes als Kopfzerbrechen und eine gewisse Müdigkeit gebracht. Frauen wissen was es bedeuted in den Schuhen eines Mannes zu stehen (ihren Mann zu stehen) den viele von Ihnen haben Karriere gemacht und können das Leben managen wie Männer. Aber haben Männer je in den Schuhen von Frauen gestanden? Solange sie dies nicht getan haben weird sich nichts ändern.

 

Ich werde mir damit wahrscheinlich viele Feinde machen... Aber es wird sich nichts ändern, eine Frau ist nun mal eine Frau und ein Mann ist nun mal ein Mann - und? Jeder lebt das, was er/sie sich vom Leben denkt - ob Man/Frau ist wurst..

 

"Solange sie dies nicht getan haben wird sich nichts ändern." - stimmt solange sie es noch nicht geschafft haben Kinder zu gebären, haben Sie keine Chance.

 

Sie bezieht auf ein indianisches Spirchwort das sinngemäß besagt, das man sich erst dann ein Urteil bilden kann wenn man in den Schuhen dessen gelaufen ist über den man ein Urteil abgibt den man be bzw. verurteilt.

 

Ob damit Frau/Mann Rolle gemeint ist, ist meiner Meinung nach fraglich

 

 

Und nu peitscht mich - quält mich - zerfleischt mich . . aber bitte mit viel Gefühl wenn ich bitten darf. - Fand ich cool, jetzt bin ich an der Reihe:grins:

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Wie gesagt - ich habe Auschnitte des Interviews übersetzt.

 

Mit emotionaler Armut meine ich das es sich um Menschen handelt die in Ihrem Leben sehr oft und tief - oftmals in ihrer Kindheit - emotional verletzt worden sind. Es ist ja nun kein Geheimnis das viele Kinder von ihren Eltern mißhandelt werden. Unter Mißhandlung versteht man nicht nur physische sondern auch psychische Gewalt. Das immer mehr Familien disfunctional sind - die Ursachen sind mannigfaltig - ist hinreichend bekannt - eine Tatsache.

 

Und klar sowas paßt natürlich nicht in das Bild das der "gemeine Freier" von einem Escort hat. Er will es auch gar nicht wissen.

 

Ihre Aussage deckt sich auch teilweise mit meinen Erfahrungen. Man kann es von der (Hand) abweisen oder nicht - aber ich denke mal JedeR der eine Erfahrung über einen solangen Zeitraum wie Elene - 20 JAhre - gemacht hat, hat wenn er/sie reflektiert sich bestimmte wiederholende Muster wahrgenommen.

 

Nur weil man etwas selbst für nicht möglich hält bedeuted es ja nicht das so etwas nicht möglich ist. Und es dürfte wohl auf der Hand liegen das viele Kunden weder Interesse daran haben über die Kindheit oder das Warum wirklich etwas wissen zu wollen genauso wenig wie die meisten Escorts über ihre persönliche Geschichte mit Kunden nicht reden wollen.

 

Just my 2 cents

Jenseits von Gut und Böse . . .

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