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Auch Affen zahlen für Sex


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Auch Affen bezahlen für Sex, wenn sie Gelegenheit dazu bekommen. Das haben Forscher bei freilebenden Javaneraffen in Indonesien beobachtet. Die Männchen "entlohnten" die Weibchen demnach mit unterschiedlich langer Fellpflege für den Paarungsakt, wie der Verhaltensforscher Michael Grumert vom Hiram College im US-Bundesstaat Ohio im Fachjournal "Animal Behaviour" (Bd. 74, S. 1655; DOI: 10.1016/j.anbehav.2007.03.009) berichtet.

Waren weniger Weibchen als Männchen in der Gegend, stieg der Preis für Sex. Waren viele Weibchen zugegen, sank er, wie der Zeitschrift erläuterte. Grumert hatte Beobachtungen bei einer etwa 50-köpfigen Gruppe wildlebender Javaneraffen (Macaca fascicularis) ausgewertet. Im Schnitt paarten sich die Weibchen demnach 1,5 Mal pro Stunde. Nach Perioden ausgiebiger Fellpflege durch die Männchen stieg die Sexrate auf 3,5 Mal pro Stunde. Dabei boten die Weibchen vor allem denjenigen Männchen Sex an, von denen sie die Fellpflege erhalten hatten.Waren gerade viele Weibchen in der Nähe, konnten die Affenmännchen Sex schon für acht Minuten Fellpflege "kaufen". Gab es weniger Weibchen als Männchen, musste das Männchen seine Partnerin bis zu 16 Minuten flöhen, bevor es Sex angeboten bekam. Die Studie ist eine der ersten, die den Einfluss des Marktes auf das Paarungsverhalten in der Natur zeigt. Möglicherweise seien diese Effekte in vielen früheren Untersuchungen nicht zutage getreten, weil sie meist mit Tieren in Gefangenschaft durchgeführt wurden, spekuliert Grumert

Wer hat denn nun wohl von wem gelernt?:lach::lach:

Wer die Weisheit sucht, ist ein weiser Mann;wer glaubt, sie gefunden zu haben, ist ein Narr.:zwinker:

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die leider auch vom aussterben bedrohten Bonobos haben da die vielleicht sympathischste vorgehensweise

 

Quelle Wikipedia

http://de.wikipedia.org/wiki/Bonobo

 

 

Auszug:

 

 

Sexuelle Interaktion [bearbeiten]

 

Die Interaktionen zwischen den einzelnen Gruppenmitgliedern sind meist friedlicher als bei anderen Primaten und beinhalten häufig Sexualverhalten. Dies dürfte der Reduktion von Spannungen dienen und wird unabhängig von Alter, Geschlecht oder Rangstufe ausgeübt. Auch das Gewähren sexueller Kontakte zum Nahrungsaustausch ist verbreitet. Bonobos praktizieren eine Vielfalt von Sexualkontakten, die auch Kopulationen mit einschließen. Der Geschlechtsverkehr kann auch mit zugewandten Gesichtern („Missionarsstellung“) erfolgen, was bei Gemeinen Schimpansen unbekannt ist. Entgegen einer weitverbreiteten Annahme geschieht dies aber nicht ausschließlich, sondern nur rund in einem Drittel der Fälle.[1] Andere Formen beinhalten gelegentlichen Oralsex, das Streicheln der Genitalien und Zungenküsse. Weibchen praktizieren häufig das gegenseitige Aneinanderreiben der Genitalregionen. Dieses Verhalten dürfte der Versöhnung und der Regulierung von Spannungen dienen und auch die hierarchische Rangstufe anzeigen, da es häufiger von rangniederen Weibchen begonnen wird. Auch die Männchen praktizieren manchmal Pseudokopulationen, sie führen – gegenüber an Bäumen hängend – „Fechtkämpfe“ mit ihren Penes durch oder reiben ihr Skrotum am Gesäß eines anderen Tieres.

 

„Aus Furcht, dass dies den Eindruck einer krankhaft sexbesessenen Spezies erweckt, muss ich hinzufügen, basierend auf hunderten Stunden der Beobachtung von Bonobos, dass ihre sexuelle Tätigkeit eher beiläufig und entspannt ist. Sie scheint ein vollständig natürlicher Teil ihres Gruppenlebens zu sein. Wie Menschen üben Bonobos die Sexualität nur gelegentlich, nicht ununterbrochen aus. Außerdem ist der sexuelle Kontakt bei einer durchschnittlichen Kopulationsdauer von 13 Sekunden eine nach menschlichen Standards ziemlich schnelle Angelegenheit.“

 

– Frans de Waal[2]

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Die Primaten (Primates) oder Herrentiere sind eine zu der Überordnung der Euarchontoglires gehörige Ordnung innerhalb der Unterklasse der höheren Säugetiere. Ihre Erforschung ist Gegenstand der Primatologie. Der Ausdruck Affen, der bisweilen für diese Ordnung verwendet wird, ist insofern missverständlich, als die Affen oder Eigentlichen Affen eine traditionelle Unterordnung darstellten, die im Gegensatz zu den Halbaffen stand. Heute werden Primaten in die beiden Unterordnungen der Feuchtnasenaffen (Strepsirrhini) und Trockennasenaffen (Haplorhini) eingeteilt, wobei letztere auch die Menschenaffen (Hominidae) inklusive des Menschen (Homo sapiens) mit einschließen.

Quelle Wikipedia

 

 

meinen recherchen zufolge, soll der homo sapiens auch hier vorkommen...:clown:

 

er ist aber scheu und outet sich nicht gerne :zwinker:

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wenn ich es recht verstanden habe, geht es um den austausch von dienstleistungen, die natürlich auch dem gesetz von angebot und nachfrage unterworfen sind.

auch meiner eigenen erfahrung kann ich berichten, dass ich vor zehn jahren 1 X gv für 1 X rw (reifenwechsel) erhalten habe.

inzwischen muss ich dafür schon einen ganzen satz winterreifen aufziehen.....

:grins:

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wenn ich es recht verstanden habe, geht es um den austausch von dienstleistungen, die natürlich auch dem gesetz von angebot und nachfrage unterworfen sind.

auch meiner eigenen erfahrung kann ich berichten, dass ich vor zehn jahren 1 X gv für 1 X rw (reifenwechsel) erhalten habe.

inzwischen muss ich dafür schon einen ganzen satz winterreifen aufziehen.....

:grins:

Est das ist doch die Teuerungsrate! Alles wird doch teuerer:lach:

Wer die Weisheit sucht, ist ein weiser Mann;wer glaubt, sie gefunden zu haben, ist ein Narr.:zwinker:

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Auch Affen bezahlen für Sex, wenn sie Gelegenheit dazu bekommen. Das haben Forscher bei freilebenden Javaneraffen in Indonesien beobachtet. Die Männchen "entlohnten" die Weibchen demnach mit unterschiedlich langer Fellpflege für den Paarungsakt, wie der Verhaltensforscher Michael Grumert vom Hiram College im US-Bundesstaat Ohio im Fachjournal "Animal Behaviour" (Bd. 74, S. 1655; DOI: 10.1016/j.anbehav.2007.03.009) berichtet.

Waren weniger Weibchen als Männchen in der Gegend, stieg der Preis für Sex. Waren viele Weibchen zugegen, sank er, wie der Zeitschrift erläuterte. Grumert hatte Beobachtungen bei einer etwa 50-köpfigen Gruppe wildlebender Javaneraffen (Macaca fascicularis) ausgewertet. Im Schnitt paarten sich die Weibchen demnach 1,5 Mal pro Stunde. Nach Perioden ausgiebiger Fellpflege durch die Männchen stieg die Sexrate auf 3,5 Mal pro Stunde. Dabei boten die Weibchen vor allem denjenigen Männchen Sex an, von denen sie die Fellpflege erhalten hatten.Waren gerade viele Weibchen in der Nähe, konnten die Affenmännchen Sex schon für acht Minuten Fellpflege "kaufen". Gab es weniger Weibchen als Männchen, musste das Männchen seine Partnerin bis zu 16 Minuten flöhen, bevor es Sex angeboten bekam. Die Studie ist eine der ersten, die den Einfluss des Marktes auf das Paarungsverhalten in der Natur zeigt. Möglicherweise seien diese Effekte in vielen früheren Untersuchungen nicht zutage getreten, weil sie meist mit Tieren in Gefangenschaft durchgeführt wurden, spekuliert Grumert

Wer hat denn nun wohl von wem gelernt?:lach::lach:

 

eigentlich könnte die überschrift auch lauten

"äffinnen zahlen mit sex für körperpflege"

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