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Neue Regeln für die Prostitution


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Hier steht wo die Reise vermutlich hingehen wird:

 

Kölner Stadtanzeiger

 

Das Prostitutionsgesetz habe „einen rechtsfreien Raum geschaffen, der Zuhälter stärkt und Prostituierte schwächt und der von Kriminellen ausgiebig genutzt wird“, kritisiert der innenpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Hans-Peter Uhl. Damit müsse Schluss sein. Noch in dieser Legislaturperiode wolle man deshalb das Gesetz verschärfen. Entsprechende Gespräche mit der FDP liefen bereits.

 

B.

  • Thanks 4

"Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben."

(Goethe)

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Guest Rene D.

Betrifft hauptsächlich die fest installierten Betriebe und kommt dann einer Regelung wie zuvor ähnlich.

Da werden dann wieder Strohmänner und Frauen eingesetzt und alles wird intransparenter.

 

Meiner Meinung nach sollte sich da mal eine Arbeitsgruppe der Politiker und einer der etablierten Hurenorganisationen zusammen setzen und dieses Thema besprechen.

Es gibt ein paar Dinge noch zu verbessern. Nur mit dem Ansatz geht es wieder zur völligen Kontrolle über und die Mädels werden schnell wieder kriminalisiert.

 

Ein Hurenschein ähnlich einem Taxischein, wäre jedoch eher der Qualifizierung dienlich.

Nicht nur der Gewerbeschein wäre hier interessant, zudem könnte der Gewerbeschein neutral bleiben. Bei Kontrollen müsste ein Hurenschein vorgezeigt werden, der die Qualifizierung bestätigt.

 

Ein Erhalt ist nur durch Gesundheitsuntersuchungen die quartalsweise zu erfolgen haben (Stempel in den Schein), sondern auch einem kleinen Deutschtest, sowie einer Aufklärung der Rechte.

Ausgabe der Rechte in schriftlicher Form mit kurzer mündlicher Erklärung, welche ohne Begleitpersonen statt zu finden hat, erfolgt in der Landessprache der Dame (soweit verfügbar). Das Sie das gelesen und verstanden hat, ist dann ebenfalls zu zeichnen.

 

Ausserdem müssen gültige Ausweispapiere vorgelegt werden.

 

Naja usw...

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B

Meiner Meinung nach sollte sich da mal eine Arbeitsgruppe der Politiker und einer der etablierten Hurenorganisationen zusammen setzen und dieses Thema besprechen.

Es gibt ein paar Dinge noch zu verbessern. Nur mit dem Ansatz geht es wieder zur völligen Kontrolle über und die Mädels werden schnell wieder kriminalisiert.

 

Ein Hurenschein ähnlich einem Taxischein, wäre jedoch eher der Qualifizierung dienlich.

Nicht nur der Gewerbeschein wäre hier interessant, zudem könnte der Gewerbeschein neutral bleiben. Bei Kontrollen müsste ein Hurenschein vorgezeigt werden, der die Qualifizierung bestätigt.

 

Ein Erhalt ist nur durch Gesundheitsuntersuchungen die quartalsweise zu erfolgen haben (Stempel in den Schein), sondern auch einem kleinen Deutschtest, sowie einer Aufklärung der Rechte.

Ausgabe der Rechte in schriftlicher Form mit kurzer mündlicher Erklärung, welche ohne Begleitpersonen statt zu finden hat, erfolgt in der Landessprache der Dame (soweit verfügbar). Das Sie das gelesen und verstanden hat, ist dann ebenfalls zu zeichnen.

 

Ausserdem müssen gültige Ausweispapiere vorgelegt werden.

 

Naja usw... :clown::clown::clown::clown:

 

Vorsicht Satire!

 

Im Gegenzug dann noch die Freierregistrierung und Kontrolle, dann wäre alles perfekt!

 

Beim Betreten eines Bordells:

Freierpass vorlegen

Gesundheitszeugnis vorlegen, auch der Ehefrau

Freierquali©fikation vorlegen

Nachweis, dass das Honorar aus versteuertem Geld bezahlt wird

Steuernummer

Lebenslauf

Einverständniserklärung der Ehefrau

Beim Verlassen Spermaprobe, frisch eingetütet mit Registrierungsnummer am Ausgang abgeben. B-Probe direkt ans Gesundheitsamt

 

Hab mal oben die :clown: für Dich eingefügt. Das war sicher nicht dein Ernst?

Edited by Wellness Escort
  • Thanks 1
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Ein Hurenschein ähnlich einem Taxischein, wäre jedoch eher der Qualifizierung dienlich.

 

Ja, ja, in Deutschland muss man alles regeln weil der Michel sonst nicht klarkommt.

 

Meine Güte wo leben wir nur?

 

B.

  • Thanks 6

"Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben."

(Goethe)

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Meiner Meinung nach sollte sich da mal eine Arbeitsgruppe der Politiker und einer der etablierten Hurenorganisationen zusammen setzen und dieses Thema besprechen.

Es gibt ein paar Dinge noch zu verbessern. Nur mit dem Ansatz geht es wieder zur völligen Kontrolle über und die Mädels werden schnell wieder kriminalisiert.

 

 

Hier ist kurz und präzise zusammengefasst, wo was zu regeln ist, bzw. wo was nicht geregelt ist und damit die Kommunen ihre menschenrechtsfeindlichen Ansichten durchführen können.

 

http://www.donacarmen.de/?p=319

 

Gruß Jupiter

  • Thanks 3

"Wenn du fühlst, dass in deinem Herzen etwas fehlt, dann kannst du, auch wenn du im Luxus lebst, nicht glücklich sein."

 

(Tenzin Gyatso, 14. Dalai Lama)

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Hier ist kurz und präzise zusammengefasst, wo was zu regeln ist, bzw. wo was nicht geregelt ist und damit die Kommunen ihre menschenrechtsfeindlichen Ansichten durchführen können.

 

http://www.donacarmen.de/?p=319

 

Gruß Jupiter

 

Bei allem Respekt für die sonstige Arbeit von Doña Carmen und bei aller Anerkennung auch für den verlinkten Text im übrigen, aber in einem Punkt geht mir der Rigorismus ein bißchen zu weit. So richtig es ist, daß ein vollwertiges Rechtssubjekt auch vertragliche Verpflichtungen eingehen können muß, so wenig geht es an, daß sexuelle Dienstleistungen vorab und generell verpflichtend vereinbart werden. Das ist einfach eine gesellschaftliche Tatsache, die man akzeptieren muß, wenn man ansonsten Gehör finden und ernst genommen werden will.

 

Freiwilligkeit von Prostitution ist nicht durch eine einmalige Willenserklärung zu gewährleisten; Arbeitsverträge sind deshalb kein geeignetes Instrument, ein Beschäftigungsverhältnis herzustellen. Ebenfalls ein Unding wäre die Verpflichtung, ein vereinbartes Date "durchzuziehen". Die Praxis hat schon längst eine Lösung gefunden, nämlich die Abbruchsoption, die auch (und vor allem auch) ganz zu Anfang offen ist. Da der Bucher diese Option ebenfalls hat, kann von einer Ungleichstellung der Prostituierten (zu ihrem einseitigen, in fürsorglicher Bevormundung herbeigeführten Vorteil) nicht die Rede sein.

 

Weiter mißfällt mir, wie Doña Carmen das Prostgesetz in Bausch und Bogen in die Tonne tritt. Es mag ja sein, daß es von Anfang an untauglich war, und vermutlich ist seine Zeit vorbei, so oder so. Aber selbst falls die Abschaffung der Sittenwidrigkeit nur eine Fiktion gewesen sein sollte: Diese Fiktion hat immerhin bewirkt, daß sich die Prostitution in Teilen aus dem Milieu herauslösen konnte und insoweit von der sogenannten Begleitkriminalität unterscheidbar wurde. Auch ein Forum wie dieses kann ich mir ohne die Gesetzesänderung nicht gut vorstellen.

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Viele wissen /bedenken nicht, das was damals wirklich von der Hurenbewegung gefordert wurde.

 

Nämlich die Abschaffung sämtliche polizeiliche Sondergesetze, Sperrgebietsverordnungen.etc.

 

Nur ein Teil würde gesetzlich umgesetzt , was sich als "faulen Kompromiss" rausgestellt hat,plus die Verweigerung es in manchen Bundesländer umsetzen, die dringend notwendige Angleichung an andere Rechtsgebiete (die wir mit dem kleinen Erfolg des ProSTG erhofft hatten) würde niemals verzogen.

 

Es hat nie eine Entkriminalisierung stattgefunden. Jetzt geht die Tendenz wieder stark in der Richtung Prostitution zu kriminalisieren.

 

So mit öffnet mann gerade Tür und Tor (wenn es nicht Transparenz sein darf) für ausbeuterische und gefährliche Verhältnisse für Sexworkerinnen..

 

Das ist jetzt auch jüngst in Canada deutlich geworden.

 

Glaubt man wirklich, das man durch strenge Gesetze die Prostitution eindämmern, gar verbieten zu können.

 

Die Geschichte zeigt hier was anderes. Es wird es weiter geben, nur unter "menschenunwürdige, geächtete Bedingungen.

Soll das so werden im 21. Jahrhundert?

 

---------- Beiträge zusammengefügt um 13:19 Uhr ---------- Vorheriger Beitrag war um 13:03 Uhr ----------

 

Ein gute Artikel von Bufas:

 

Deutsche Fachorganisationen ziehen Bilanz nach zehn Jahren Prostitutionsgesetz – und blicken besorgt zu den Nachbarländern. In Europa nehmen Verbote und Ausgrenzung zu. Vorbild hierfür ist das schwedische Modell zur Bestrafung der Freier.

 

http://www.nzz.ch/aktuell/international/prostitution-1.17869594

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Ich weiss ja nicht wie es Euch geht, aber ich empfinde die gerade herrschende Diskussion wenig zielführend.

 

Die Fakten sind doch alle hinreichend bekannt und es ist doch nicht von der Hand zu weisen, dass die ganze Thematik nicht sehr viel mit dem Ansatz zu tun hat, ein Problem zu lösen. Wäre es so, wären die Beteiligten daran interessiert, mit realen Zahlen zu arbeiten und mit den betroffenen ins Gespräch zu kommen.

 

Die Tatsache, dass dem nicht so ist, dass der Eindruck entsteht, es läuft gerade eine sehr fein abgestimmte Kampagne, die gewisse Vorbehalte der Öffentlichkeit sehr geschickt nutzt und geradezu agitatorisch ausschlachtet, während andere Tatsachen, und Meinungen, die das Bild konterkarieren oder ändern könnten, schlichtweg oder ignoriert werden, dass Gesprächsangebote ausgeschlagen oder lapidar übergangen, zeigt doch auf, dass seitens der Betreiber der Kampagne überhaupt kein Interesse besteht, ein sachgerechtes Ergebnis zu erzielen.

 

Was erzielt werden soll, darüber mag man spekulieren – sei es Ablenkung von anderen, weit existentialistischeren Entscheidungen und Entwicklungen, seien es persönliche Ambitionen oder das Kompensieren von Profilneurosen oder eine Mischung aus diesen beiden und noch mehr – Tatsache ist, die direkt davon betroffenen werden dafür die Zeche bezahlen. Wenn….ja wenn die vielen kleinen Einzelaktionen oder Verlautbarungen nicht sehr schnell, straff organisiert und sehr laut in eine abgestimmte Gegenkampagne münden.

 

Das ist nichts Neues, es wurde hier schon mehrmals angesprochen.

 

Mein inzwischen etwas pessimistischer Eindruck ist nur der, dass man seitens der Sexworker vielleicht gar nicht in der Lage ist, gegenzuhalten. Man/frau scheint viel zu sehr damit beschäftigt, sich entweder gegenseitig zu blockieren (ich denke z.B. an die wütenden Worte Arianes gegenüber SW.at) oder in eine Art Schockstarre oder „Vogel-Strauss-politik“ zu verfallen. Ja nicht auffallen...man muss diskret bleiben, sonst bleiben die Kunden weg...

 

Wo ist der Wille, über alle Rivalitäten der Interessenvertretungen, über die Furcht, aufzufallen hinweg, gemeinsam … Empfangsdamen und Nobelagenturen…Webplattformen und Anzeigenportale gemeinsam – auf die gewaltigen Argumentationslücken hinzuweisen,. Anzeigenkampagnen, offene Briefe, das Einbinden geneigter Journalisten und Medien ?

 

Ja, die Bucher, wo bleiben die Bucher, die tun doch auch nicht so sehr viel…

 

Aber wäre ein massives Auftreten der Bucher nicht kontraproduktiv ? Könnte die Gegenseite jedes positive Argument aus der männlich geprägten Bucherecke in die ecke stellen ?

 

„….logisch, die Männer wollen natürlich, dass sich nichts ändert… die armen, unterdrückten Frauen, denen regelmässig gmännliche gewalt angetan wird, sollen aus Sicht der Kunden dort bleieben wo sie sind, wollen das verfügbare Fleisch und die zarte haut… was soll da anderes kommen ?? „

 

Wie argumentiert man da als Kunde dagegen ?

 

Nein, sehr viel schwieriger zu kontern wird es, wenn sich die vereinzelten Stimmen der angeblich Unterdrückten zum Chor vereinen , wenn plötzlich klarer wird, wie fadenscheinig die Zahlenspekulationen und -gerüste, wie dünn und wenig fundiert die Argumente sind, die aufgetischt werden. Und zwar seitens derjenigen, die es wissen, weil sie tagtäglich damit zu tun haben und nicht ab und zu…

 

 

Aufgefallen ist mir das bei Alfs Gästebucheintrag. Seitens EMMA wurde darauf hingewisen, man habe ja mit zwei Sexworkerinnen gesprochen…

 

Mit zwei ???

Hallo??? Von wie vielen ?

 

Eien EMMA Redakteurin hat ein Bordell besucht und einen Eindruck gewonnen!

 

Ein Bordell `??? Hallo again `??? von wieviel ???

 

Grossbordelle unter öffentlicher Kontrolle wären sicherer ?

 

Öffentliche Kontrolle ?? Hallo??? Will man da seitens der Ämter manchmal nicht eher nur Steuern absahnen und die „Vor-Ort-Fürsorge“ an einen Freizeitclub mit amerikanischen Zweirädern outsourcen ??

 

 

Alle diese Themen sind doch auch sehr medienwirksam. Macht was draus… denn um die Frage zu beantworten, die mich veranlasste, dass hier zu schreiben ?

 

JA…man will das Rad zurückdrehen. Die Sache ist brutal einfach…Wenn diejenigen, die dann darunter kommen, nicht sehr schnell Knüppel in die Speichen stecken, wird das auch passieren. Und es wird alle treffen, unabhängig vom Honorarsatz !!

  • Thanks 6
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Auch Kunden können argumentieren, indem sie sich klar dazu bekennen Prostitution in Anspruch zu nehmen. Aber Zwang und Ausbeutung verurteilen.

 

Die gesellschaftliche Akzeptanz scheint mit in der Tat ein großes Problem zu sein. Hier muss man ansetzen.

 

Dieser Satz in einem Beitrag im Emma Gästebuch sagt viel über die Strategie der Gegner. Hier müssen auch die Befürworter ansetzen. Gerade jetzt ist die Akzeptanz in der Öffentlichkeit zu stärken... Positive Darstellung ohne die sicher vorhandenen Probleme zu verschweigen.

  • Thanks 2
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