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Wiedereinführung von Zwangsuntersuchungen Prostituierter


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Aus der Jungen Welt v. 24.4.09:

Gegen Zwang zur Untersuchung

Frankfurt/Main. Gegen eine Wiedereinführung der Zwangsuntersuchung von Prostituierten hat sich die Prostituiertenorganisation Doña Carmen e.V. in einem Brief an den Präsidenten des Bundeskriminalamtes (BKA), Jörg Ziercke, gewandt.

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Wie ist eure Meinung dazu? Sollte eine regelmässige Zwangsuntersuchung eingeführt werden?

MC Escort | Die Premium Escort Community

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Inwieweit werden davon u.U. Escorts betroffen bzw. werden Escorts dann ebenso erfasst, sowohl bei Agenturen wie auch Independents ?

 

Wovon du im Normalfall davon ausgehen darfst! :zwinker:

"Sex ist sehr unkompliziert, wenn man von keinem Komplex, sondern von einem Bedürfnis geleitet wird."

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sicher ist eine zwangsuntersuchung für die meisten entwürdigend.

andererseits würde durch diese maßnahme die zwangsprostitution zweifellos erschwert.

so könnte ein arzt körperliche misshandlungen feststellen, der zuhälter müsste zu diesem zweck seinem opfer den pass aushändigen

und die betroffenen könnten in einem gespräch mit einer sozialarbeiterin über rechtliche und institutionelle (z.b. frauenhaus) möglichkeiten informiert werden,

dem zwang zu entgehen und die erpresser oder menschenhändler zur strecke zu bringen.

schon die abschreckende wirkung sollte man nicht unterschätzen.

Edited by est
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Guest Spring-Escort

Hallo,

 

stellt man die Frage mit Verwendung des Wortes Zwangsuntersuchung-kann man natürlich nur dagegen sein, weil die Wortwahl an sich schon wertend ist.

 

Die Durchseuchung ( ja sorry, scheiß Wort, aber es ist nun mal so, die Zahlen der Gesundheitsämter/Warnungen der niedergelassenen Gynäkologen sprechen für sich...) der Bevölkerung mit sexuell übertragbaren Krankheiten nimmt in einem sagenhaften Eiltempo zu.

Auch ich kann es nicht mehr hören, dass immer die Zwangsprostitution herhalten muß, gibt es doch aber auch ganz reale, überzeugende Gründe, sich über die Einführung von Gesundheitsuntersuchungen Gedanken zu machen,

 

- Eindämmen der Hausfrauenprostitution, heißt, der Monat war wieder einmal zu lang, das Haushaltsbudget zu knapp. Ob nun direkt auf der Straße, im internet. Diese Frauen bieten aufgrund des existentiellen Drucks oft alles, auch GV ohne, an.

 

-Der Druck tabulos alles ohne anzubieten greift sicherlich auch noch in andere Bereiche wie Beschaffungsprostitution, sicherlich, in der Zwangsprostitution ist anzunehmen, dass Safer Sex auch nicht das nummer eins Thema ist, Anbieter denen Kunden und Frauen grundsätzlich mal sch...egal sind.

 

- Ich erlebe es immer wieder, dass Kunden davon ausgehen, dass die Frauen im Paysex Bereich immer noch zur Gesundheitskontrolle müssen und sich in der Vergangenheit auch darauf verlassen haben!!:

 

-Gesundheitskontrollen können wirtschaftlich im Paysex Bereich marktregulierend wirken. Viele Damen würden als Anbieterinnen wegfallen, hört sich krass an, würde dann aber wohl so sein!!

 

-Ich glaube nicht an das zu 100%ige verantwortungsbewußte Handeln einer Paysex Anbieterin/Anbieters. Ich höre von unseren Kunden so oft, dass gerne mit Feigwarzen, Genitalherpes und lecker stinkendem Ausfluß/also Bakterien, weitergearbeitet wird, auch "High-Class" Escorts betreffend...

 

- Natürlich kommt immer wieder die Frage auf, inwieweit darf der Staaat regulierend eingreifen, etc, wie wir es auch bei anderen Diskussionen schon hatten - doch ab und an ist es angebracht, Menschen vor sich selber zu schützen. Unkenntnis, blindes, ungerechtfertigtes Vertrauen...

 

- und sicherlich gibt es noch viel mehr Gründe wieder Gesundheitskontrollen einzuführen. 100%ige Sicherheit wird es zwar auch dann nicht geben, doch die Durchseuchungssituation ist wieder überschaubarer, Anbieterinnen und Kunden würden auf einen bewußteren Umgang mit ihrer Gesundheit gestoßen werden und die Frauen könnten es auch als "Prüfsiegel" positiv in der Vermarktung verwenden...

 

 

Aber wie in vielen Fällen würde bei der Umsetzung auch der Ton die musik machen, also das wie.Warum immer nur schwarz-weiss Lösungen. Warum nicht zuerst einmal eine freiwillige Kontrolle einführen? Warum nicht einen subtilen Druck in die Branche bringen? Wer sich freiwillig regelmäßigen Kontrollen unterzieht, kann damit werben. Es werden ja keine anderen Preise bei einer Dame fällig, die sich regelmäßig untersuchen läßt, es gibt also keinen Marktnachteil. Wäre ich Mann, würde ich eher auf eine Frau zugehen, wo mein Unterbewußtsein etwas beruhigter ist. Ein andere Threat hat ja gezeigt, dass es doch so einige Männer gibt, die sich bei einer Paysex Buchung durchaus Sorgen um ihre Gesundheit machen.

 

 

Zurück zu dem Artikel: Dieser Interessensverband argumentiert mit einer Situation vor der Legalisierung der Prostitution. Inwieweit eine Tätigkeit im Paysex Bereich auf langer Sicht immer noch ausgrenzend sein muß, liegt auch an uns Anbieterinnen. Sich endlich auch mal zusammenzuschließen aus den verschiedensten Bereichen, ob Escort, Strassenstrich, Laufhaus oder Club...Selber Vorschläge einzubringen, politisch geschlossen aktiv zu werden und nicht immer nur den Kopf darüber zu schütteln, was die Politik sich denn nun schon wieder ausgedacht hat...

 

Wer anfängt im Paysex Bereich zu arbeiten, weiß, dass das nicht die tollste Aussenwirkung hat - diese Entscheidung trifft die Frau selber, was eine Gesundheitskontrolle da als negativer Zusatzfaktor beitragen kann-? Frage-?

 

Ich kenne Damen, die in Zeitungen announcieren, die es durchaus begrüßen würden, wenn es wieder Gesundheitskontrollen gibt, denn sie haben die ganzen nicht Steuer zahlenden Hobbydamen als Konkurrenz, die völlig tabulos mit Dumpingpreisen auf dem Markt sind,satt.

 

Im Escortbereich fände ich eine freiwillige Gesundheitskontrolle auch toll. Der Kunde geht aufgrund des Preisgefüges irgendwie auch immer von Sicherheit und und größerer Selbstkontrolle, also Verantwortlichem Handeln, aus. Ist dies aber wirklich immer so ? Frage ?! Das ganze könnte doch ein toller Benifit für die Kunden sein-

 

Wo soll die Diskriminierung liegen? Arbeitsschutzbestimmungen und Gesundheitskontrollen gibt es in vielerlei Berufen. Habe ich mir als Stewardess irgendwo auf der Welt eine TBC geholt, werde ich vom Fliegerarzt gegroundet, bis ich wieder gesund bin, damit ich nicht die zu betreuenden Passagiere im Flugzeug anstecke...

 

 

Und Anbieterin im Paysex Bereich ist halt ein normaler Beruf mit Rechten und Pflichten ( z.B. Steuer zahlen) geworden...

 

ein sonniges Wochenende,

 

Karen

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Meine Meinung hierzu:

 

Verbote und Überregulierung führen oft nicht zu dem gewünschten Ergebnis. Es führt häufig zur Schattenwirtschaft und Kriminalisierung. Kann eine Frau, die sich aus einer Notlage heraus prostituiert, einfach damit aufhören, weil sie nicht zum Gesundheitsamt kann? Ich glaube nicht. sie wird es weiter tun, dann eben noch heimlicher und mit noch weniger "Kontrolle".

 

Das mit Gesundheitskontrollen in anderen Berufen trifft auch so nicht mehr zu. Im Lebensmittelbereich wurden die Gesundheitskontrollen beispielsweise vor einiger Zeit durch Informationsgespräche ersetzt.

 

Warum schafft sich die Branche nicht einfach freiwillige Mindesstandards, mit deren Einhaltung entsprechend geworben werden kann. Warum wird immer nach dem Gestzgeber gerufen. Wenn sich viele Damen solche Untersuchungen wünschen, schließt Euch zusammen und schafft entsprechende Zertifikate. Dann kann der Kunde bei entsprechender Transparenz selbst entscheiden, ob er zum Discounter geht oder nicht. Ich lese hier auch immer von regelmäßigen freiwilligen Untersuchungen. Aber woher soll ich wissen, ob das die Damen nicht nur aus Marketinggründen erzählen. Mit hat noch keine ihr letztes Gesundheitszeugnis vorgelegt.

Edited by texasrancher
  • Thanks 1
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-Ich glaube nicht an das zu 100%ige verantwortungsbewußte Handeln einer Paysex Anbieterin/Anbieters. Ich höre von unseren Kunden so oft, dass gerne mit Feigwarzen, Genitalherpes und lecker stinkendem Ausfluß/also Bakterien, weitergearbeitet wird, auch "High-Class" Escorts betreffend...

 

Das stimmt leider.

Viel mehr Menschen müssen mit dem geistigen Existenzminimum auskommen als mit dem materiellen.

- Harold Pinter

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ich denke, daß gesundheitskontrollen, um zwangsprostituierte zu entdecken, das falsche mittel ist.

 

400 000 prostituierte gibt es wohl in deutschland. wenn die z.b. alle 4 wochen untersucht werden müßten, was für ein riesiger aufwand das wohl wäre.. und das nur weil evtl. die eine oder andere prostituierte sich outen würde, daß sie gezwungenermaßen dem job nachgeht. ich bitte das jetzt nicht falsch zu verstehen, aber das wäre mit kanonen auf spatzen zu schießen.

 

ansonsten (auch wenn mich jetzt die eine oder andere dame meucheln möchte) bin ich durchaus für gesundheitskontrollen. ich gehe eh schon, aber ich treffe beim gesundheitsamt selten mehr als 1 oder 2 damen an, was bedeutet, daß das angebot der ämter nicht sonderlich gut angenommen wird. ich könnte mir vorstellen, daß viele damen es gar nicht wissen, daß es ein kostenloses und anonymes angebot gibt, sich auf sexuell übertragbare krankheiten untersuchen zu lassen. es gilt, das zu ändern.

 

lg lucy

  • Thanks 2
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ich denke, daß gesundheitskontrollen, um zwangsprostituierte zu entdecken, das falsche mittel ist.

 

400 000 prostituierte gibt es wohl in deutschland. wenn die z.b. alle 4 wochen untersucht werden müßten, was für ein riesiger aufwand das wohl wäre.. und das nur weil evtl. die eine oder andere prostituierte sich outen würde, daß sie gezwungenermaßen dem job nachgeht. ich bitte das jetzt nicht falsch zu verstehen, aber das wäre mit kanonen auf spatzen zu schießen.

 

ansonsten (auch wenn mich jetzt die eine oder andere dame meucheln möchte) bin ich durchaus für gesundheitskontrollen. ich gehe eh schon, aber ich treffe beim gesundheitsamt selten mehr als 1 oder 2 damen an, was bedeutet, daß das angebot der ämter nicht sonderlich gut angenommen wird. ich könnte mir vorstellen, daß viele damen es gar nicht wissen, daß es ein kostenloses und anonymes angebot gibt, sich auf sexuell übertragbare krankheiten untersuchen zu lassen. es gilt, das zu ändern.

 

lg lucy

 

wenn es effektiv wäre und die kosten von den prostituierten getragen würden,

könnte man schwer dagegen argumentieren.

 

außerdem eine arbeitsbeschaffungsmaßnahme.....

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tolle idee! das ganze gibt es schon in österreich, ist eine ziemlich üble geschichte. die frauen warten 4-5 stunden, bis sie dran sind und dürfen dafür dann noch jede woche viel geld bezahlen.

 

das leben ist auch ohne zwangskontrollen und zwangsgelder schon schwer genug, lieber est.

 

lg lucy

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tolle idee! das ganze gibt es schon in österreich, ist eine ziemlich üble geschichte. die frauen warten 4-5 stunden, bis sie dran sind und dürfen dafür dann noch jede woche viel geld bezahlen.

 

das leben ist auch ohne zwangskontrollen und zwangsgelder schon schwer genug, lieber est.

 

lg lucy

 

so müsste es ja nicht laufen. das könnte ja auch privatisiert werden, evtl. sogar in zusammenarbeit mit den standesverbänden.

wenn das problem der zwangsprostitution so schwerwiegend ist, sollte man über alles nachdenken.

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meinst du, hydra und co haben genug geld, so einen riesenaufwand zu finanzieren? rechne mal nach, 400000 x ca. 50 € x 12 monate. so viel geld haben alle interessenverbände zusammengenommen mit sicherheit nicht. und wie gesagt, das eigentliche thema sind ein geringer prozentsatz zwangsprostitutierte die EVTUELL was sagen, oder auch nicht. ich halte das ganze für viel wind um nichts ;-).

 

lg lucy

  • Thanks 1
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meinst du, hydra und co haben genug geld, so einen riesenaufwand zu finanzieren? rechne mal nach, 400000 x ca. 50 € x 12 monate. so viel geld haben alle interessenverbände zusammengenommen mit sicherheit nicht. und wie gesagt, das eigentliche thema sind ein geringer prozentsatz zwangsprostitutierte die EVTUELL was sagen, oder auch nicht. ich halte das ganze für viel wind um nichts ;-).

 

lg lucy

 

nein, es müsste natürlich eine kostendeckende gebühr erhoben werden...

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Achtung: Ironie:

 

Warum gründen wir nicht analog zum TÜV einen PÜV (Prostituierten Überwachungs Verein). Schicken alle Damen regelmäßig dahin und machen ihnen ein Plakette auf den Arsch. Dann kann jeder beim ficken prüfen, ob die Plakette noch nicht abgelaufen ist. Dazu noch einen Mindestlohn, damit die Hobbyhuren und einsamen Hausfrauen den Preis nicht kaputtmachen. Und wer zahlt das Ganze: natürlich die Männer, schließlich leisten sich ja nur Reiche bezahlten Sex. Dazu verschärfen wir noch die Alles-Mit-Vorschriften von Bayern. Sicherer gehts nicht, Und alles ist gut.

 

Es lebe die Regulierungswut der Bürokraten

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Achtung: Ironie:

 

Warum gründen wir nicht analog zum TÜV einen PÜV (Prostituierten Überwachungs Verein). Schicken alle Damen regelmäßig dahin und machen ihnen ein Plakette auf den Arsch. Dann kann jeder beim ficken prüfen, ob die Plakette noch nicht abgelaufen ist. Dazu noch einen Mindestlohn, damit die Hobbyhuren und einsamen Hausfrauen den Preis nicht kaputtmachen. Und wer zahlt das Ganze: natürlich die Männer, schließlich leisten sich ja nur Reiche bezahlten Sex. Dazu verschärfen wir noch die Alles-Mit-Vorschriften von Bayern. Sicherer gehts nicht, Und alles ist gut.

 

Es lebe die Regulierungswut der Bürokraten

 

Ja, und dazu wird dann noch gefilmt und alles per Videostream in eine Unterabteilung des PÜVs übertragen und dort wird (live) geprüft, ob die Gummis richtig eingesetzt werden.

 

Wenn ich lese, wie manche Leute diesen Kontrolwahn befürworten, dann verstehe ich schon, warum es Institutionen wie GEZ und Einwohnermeldeämter gibt.

 

Manche gehen wirklich gerne mit dem Staat ins Bett.

 

_LuvUndLee

  • Thanks 1
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na gut, vielleicht ist die zwangsprostitution ja doch nicht so schwerwiegend....

 

Doch, natürlich ist Zwangsprostitution schwerwiegend, aber das rechtfertigt nicht derart massive Einschränkungen der persönlichen Freiheit. Und ich bezweifele auch das Zwangsprostituierte durch ausgerechnet Gesundheitsuntersuchungen aus ihrem Los befreit werden.

 

_LuvUndLee

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