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Empfohlene Beiträge

Nachdem ich vor einigen Tagen mit dem Paysexguide Japan angefangen habe, nun auch das zweite Land, worüber ich viel schreiben kann. Das United Kingdom bzw. Großbritannien als meine zweite Heimat kenne ich sehr gut; die Escortszene ist mir sowohl durch diverse eigene Erfahrungen wie auch durch einige Bekannte ziemlich gut bekannt. Es gibt hier weitere User, die auch ihre Erfahrungen in Britannia gemacht haben; ich würde mich freuen, wenn vielleicht der ein oder andere diesen Beitrag noch ein wenig ergänzen könnte. Ich bemühe mich, diesen Artikel vor allem auch für Neulinge zu schreiben, also bitte ich um Nachsicht, wenn folglich vieles den langjährigen Experten hier schon bekannt ist:

 

 

Anders als in Japan ist die Situation im United Kingdom der deutschen doch etwas ähnlicher, wenn auch nur bedingt. Wenn man die Paysex-Angebote auf den britischen Inseln betrachtet, fällt sofort eine einfache Tatsache auf: Es gibt ein echtes Missverhältnis zwischen dem Süden und dem Norden. Das resultiert natürlich aus dem unterschiedlichen Wohlstand, der Süden Englands erwirtschaftet das Geld, während der Norden Englands noch immer unter dem Niedergang der alten Industrien leidet. Zudem ist der Süden mit London natürlich ein touristisches Hauptziel und ein Verkehrsknotenpunkt. London bietet alle Möglichkeiten und ist, auch weltweit gesehen, sicher die Escorthauptstadt schlechtin. Im Norden Englands dagegen kenne ich nur wenige namhafte Agenturen; Paysex ist dort wohl auch eher durch diverse Formen von Massagesalons, Empfangsdamen und Independents repräsentiert. Je weiter man dann nach Norden kommt, desto dünner wird das Angebot. Die Situation in Nordirland ist mir unbekannt, jedoch haben die meisten Agenturen dort nicht mal ein Standbein. In Schottland und Wales gibt es ebenfalls nur wenige Agenturen, die meisten Agenturen vermitteln eben nicht landesweit und haben in Schottland beispielsweise dann keine Damen, die sie vermitteln. Wer in diesen Landesteilen buchen will, der sollte Berichteforen durchkämmen, Anzeigenforen studieren und in einer der vielen Kontaktforen stöbern. Beispiele sind neben dem englischen MC-Portal das Captain69, adultwork und Punternet. Eine weitere sehr gute Möglichkeit um sich zu informieren bietet der McCoys Guide. Der Autor, George McCoy, gibt den McCoy's British Massage Parlour Guide (Massage ist natürlich ein Euphemismus für sexuelle Dienstleistungen) in gebundener Form bereits seit dem Jahr 1996 in ständig wachsender Zahl und Umfang (seit 2007 auch SM- und Dominatrix-Dienste) heraus. Derzeit gibt es insgesamt 10 verschiedene Editionen, weitere sind bereits geplant. Weitere Editionen sind etwa McCoy's British Escort Guide, McCoy's Guide to Adult Services in London, McCoy's Guide to Adult Services in the South of England, McCoy's Guide to Adult Services in Scotland, Ireland and the North of England und mehrere andere für die unterschiedlichen Regionen Englands. McCoy ist in Großbritannien recht bekannt und regelmäßiger Gast in diversen britischen Talkshows und TV-Dokumentationen gewesen.

Im gesamten Königreich arbeiten groben Schätzungen zufolge etwa 100.000 Menschen im Paysex.

 

 

Die rechtliche Situation ist nicht genau geregelt. Das heißt, Paysex ist nicht illegal und kein Verbrechen, aber es gibt auch nicht eine solche gesetzliche Regelung wie hier in Deutschland. 2003 wurde das Sexual Offences Act im Parlament beschlossen, eine Definition, was eine Straftat in diesem Zusammenhang ist. Es ist nicht illegal, als Prostituierte im privaten Bereich oder als Outcall-Escort zu arbeiten. Ich kenne auch keine Sperrbezirksverordnungen. Jedoch ist offene Straßenprostitution nicht erwünscht, überhaupt ist öffentliche Werbung und Anbahnung für Prostitution illegal. Dazu sind in allen vier Landesteilen Zuhälterei, das Besitzen/Managen eines Bordells und das sogenannte "Kerb Crawling" (damit meint man Freier, die mit dem Auto umher fahren, um nach Straßenprostituierten zu suchen) auf der Straße strafbar, obwohl alles natürlich dennoch vorkommt. Die Durchsetzung der Anti-Prostitutionsgesetze ist sehr lax. In etwa existieren die gleichen rechtlichen Rahmenbedingungen in der Republik Irland. Infolge des Policing and Crime Act 2009 ist es in England, Wales und Nordirland illegal, die Dienstleistung von Zwangsprostituierten in Anspruch zu nehmen. In Schottland gibt es ein ähnliches Gesetz. In diesem Fall schützt auch Unwissenheit vor Strafe nicht und ein Kunde kann auch dann strafrechtlich belangt werden, wenn ihm selbst diese Tatsache unbekannt war, ganz wichtig.

 

Es gibt übrigens eine lebhafte, anhaltende Diskussion, ob die Gesetze nach deutschem und niederländischem Vorbild modifiziert werden sollen oder nach dem skandinavischem Modell doch eher verschärft. Ein erster Versuch in Schottland, die Kunden zu kriminalisieren, ist 2010 im dortigen Parlament gescheitert. Zuvor scheiterte im Jahr 2007 ebenso ein liberalerer Reformversuch.

 

Die gesetzliche Altersgrenze liegt wie in Deutschland bei 18 Jahren.

 

 

Escort: Es gibt ein ganz reiches Angebot an Escort, was sich vor allem auf den Süden der Insel, (die schnell erreichbare) Umgebung und Birmingham konzentriert. London weist eine unübersehbare Zahl an Agenturen (sicher um die 500) auf, auch um den Flughafen Heathrow herum wird man ebenso schnell fündig. Das Angebot in London ist so reichhaltig, dass es auch viele Agenturen gibt, die sich spezialisiert haben und ausschließlich auf ganz bestimmte Segmente konzentrieren. Beispielsweise vermitteln mehr als ein halbes dutzend Agenturen speziell Asiatinnen, einige Agenturen nur orientalische oder farbige Damen, einige andere wie The Secret Boudoir vermitteln nur Matures ("Reifere" Damen). Andere (wenige und sehr teure) Agenturen haben sich auf das exklusive vermitteln von Fotomodellen spezialisiert, wie man hören kann führt UK Sugarbabes dagegen regelmäßig bekannte Pornostarlets. Wie sicher schon bekannt, vermitteln einige deutsche Agenturen auch ein oder zwei Damen in London und oft tourt die ein oder andere Dame ja auch. Verteilt über die Insel gibt es auch einige sehr gute und renommierte Independent-Damen, wobei im zentralisierten England die Hauptstadt London natürlich wieder führend ist.

 

Für unerfahrene Kunden sollte man vielleicht Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Escort in Deutschland und im United Kingdom vergleichen.

Das Preisniveau variiert wie in Deutschland sehr stark. Es ist inzwischen meist etwas günstiger auf der Insel zu buchen, nachdem das britische Pfund in den letzten Jahren eine kleine Talfahrt gemacht hat und der Wechselkurs nicht mehr so unvorteilhaft ist. Derzeit beobachte ich auf der Insel keinen Preisanstieg. Einige Agenturen bieten nicht alle erotischen Serviceleistungen "all inclusive" an, manche Leistungen kosten etwas extra. Die weitaus meisten Agenturen haben intern unterschiedliche Tarife und keinen einheitlichen Standard für alle ihre Damen. Diese definieren sich meiner Beobachtung nach vor allem durch den erotischen Service und die Beliebtheit. Ein interessierter Kunde sollte deshalb die Honorare immer individuell nachsehen, um keine böse Überraschung zu erleben. Zudem sind die Preise innerhalb gewisser Grenzen dynamischer. Ich habe das selbst erfahren, als ich eine Dame buchte, die kurz zuvor von einem Kunden ein absolut vernichtendes Feedback bekam. Daraufhin wurden die Preise kurzfristig gesenkt, wovon ich profitierte; später glich sich der Preis schnell wieder an.

 

Die Besetzung der meisten Agenturen ist, wie oben schon angedeutet, international und bunt gemischt. Ich kenne nur sehr wenige Agenturen, wo Britinnen die Mehrheit bilden. Vor allem (teils auch sehr junge) Frauen aus dem osteuropäischem Raum sind ganz stark in allen Segmenten des Paysex präsent, auch im Escort. Für London ergab eine TAMPEP-Studie, dass dort 80% aller Sexworkerinnen aus dem Ausland stammen. Benno hat mal vor gewisser Zeit geschrieben, wie oft er beim stöbern durch die Seiten Escorts entdeckt, die er später in Wien und Umgebung wiederfindet.

 

Ohne irgend eine Wertung vorzunehmen, möchte ich doch darauf hinweisen, wie viel höher die Buchungsfrequenz der meisten Anbieterinnen ist. Die wenigsten Agenturen haben einen Alleinvertretungsanspruch, wie er hier in Deutschland nun mal häufig ist. Oft arbeiten die Frauen für zwei, drei oder, im Einzelfall, auch mal vier (allerdings gleichpreisigen) Agenturen parallel. Bucher, die für sich einen Anspruch auf eine gewisse Exklusivität haben oder für sich Damen suchen, die Escort wirklich nur als Hobby ausüben, müssen deshalb auch etwas länger suchen. Eine mir bekannte Ausnahme ist beispielsweise Elite Courtesans, die exklusiv vermitteln, sowie Agency Femme Fatale.

Sehr viele Agenturen vermitteln zudem sowohl Incall und Outcall. Incall ist (mit meist 50£) geringfügig preiswerter und hat zumindest den Vorteil, dass die Damen dort teilweise einen etwas umfangreicheren Service (ich meine z.B. devote Dienste im BDSM-Bereich) anbieten.

 

Was mir auffällt ist zudem die Möglichkeit, für sehr kurze Zeiträume zu buchen. Einige Callgirls bieten viertelstündige Quickies an und halbstündige Treffen sind bei den weitaus meisten Damen/Agenturen möglich.

Überraschend wird die mangelnde Reisebereitschaft sein. Einige Agenturen bieten Treffen nur am Heimatstandort + Umgebung an, Reisen ins Ausland sind bei manchen Agenturen nicht vorgesehen. Ausnahmen werden für Stammkunden gemacht.

 

Im Unterschied zu Deutschland wird die Buchung lieber (komplett) telefonisch abgewickelt.

Einige wenige Agenturen schränken den erotischen Service für Ausländer ein. FT etwa wird für Kunden aus Risikoländern nicht bei allen Agenturen angeboten.

Zum Schluss fällt mir sehr positiv auf, was hier schon öfter einmal vermisst wurde: Der Umgang mit Kritik und kritischen Berichten ist meist ein anderer. Viele Agenturen bieten die Möglichkeit, Feedbacks auf ihrer Webseite zu veröffentlichen. Diese sind dann unzensiert, auch negative Berichte werden veröffentlicht und nicht schnell wieder entfernt. Die höhere Professionalisierung des Paysex mag sicher auch einige Nachteile haben, diesbezüglich ist es meines Erachtens ein Vorteil.

 

 

Tart cards findet man in vielen Telefonständen. Sie sind Werbung für Callgirls, private Empfangsdamen oder auch Telefonsexangebote. Das ist zwar eigentlich illegal, doch man kann diese Werbung weiterhin problemlos finden.

 

 

Bordelle: Siehe oben, diese sind zwar nominell nicht erlaubt. Jedoch gibt es sie natürlich trotzdem überall. In London gibt es in allen Stadtteilen Bordelle, die meisten gibt es im Stadtteil Westminster. Die große Mehrheit aller Sexworkerinnen arbeitet in Bordellen, die meist in Privatwohnungen in Wohngegenden beheimatet sind. Dazu kommen noch verschiedene Etablissements und einzelne Empfangsdamen, die im Appartement ihre Dienste anbieten. Außerdem bieten sehr viele Escort-Agenturen Incall an, siehe oben. Meist inserieren die Etablissements auch in Lokalblättern und/oder in speziellen Heftchen. Es gibt im Parlament auch die Überlegung, "Mini-Bordelle" zuzulassen. (Was immer man sich darunter vorstellen soll)

 

 

Als Massagesalons, Saunen und Spas bezeichnete Etablissements gibt es ebenfalls überall auf der Insel, auch in den ländlichen Regionen. Manche sind auch ganz legal als solche lizensiert. Bekanntermaßen sind viele auch mit Damen besetzt, die unter Zwang herbeigeschafft wurden, vor allem aus Osteuropa.

 

 

Straßenprostitution: Diese ist offiziell verboten, es gibt sie jedoch natürlich. Es gab 2006 in Ipswich eine Mordserie an Straßenprostituierten, die in den Medien auch ein enormes Echo verursacht hat. Sie wurde vor allem in der Boulevardpresse gleich mit den Jack the Ripper-Morden verglichen und hat die öffentliche Diskussion um Prostitution und mögliche Gesetze hierzu erst so richtig angefacht. Straßenprostitution findet man in allen Städten. Wobei ich subjektiv meine, sie ist dort sehr viel präsenter, wo es kein Überangebot an den reicheren Verwandten Escort&Callgirls gibt, also in Mittel- und Nordengland.

 

 

Sex Workers' rights groups: Es gibt in Großbritannien mehrere Organisationen wie English Collective of Prostitutes und die International Union of Sex Workers, die sich unter anderem für die Legalisierung der Prostitution einsetzen. Natürlich bin ich in diesem Punkt kein Experte, sicher könnte diesbezüglich Ariane mehr schreiben.

 

 

Zwangsprostitution ist ein Thema, was in einem Sexguide auch angesprochen werden sollte. Die britischen Inseln sind ein bevorzugtes Ziel des Menschenhandels, wenn auch nicht in demselben Ausmaß wie Japan oder die USA. Leider werden diese Themen (meiner Beobachtung nach) von den dogmatischen Gegnern des Paysex auch immer wieder missbraucht, um Gesetzesänderungen in ihrem Sinne zu forcieren. Zudem wird dann auch gern etwas mit der Zwangsprostitution vermischt, nämlich Beispiele moderner Sklaverei, wo (oft minderjährige) Frauen als Haussklaven gehalten werden; dies nicht einmal primär zur sexuellen Ausbeutung, sondern eher als kostenlose Arbeitskraft. Wie ich es bereits oben schrieb, wer Zwangsprostituion in Anspruch nimmt macht sich in jedem Fall strafbar, ahnungslos oder nicht.

 

 

Als Fazit sieht man, der Markt ist relativ dynamisch und es macht eigentlich kaum einen Sinn, ganz streng eine Grenze zwischen Escort, Callgirl und besuchbarer Wohnungsdame zu ziehen, denn die Grenzen sind eher nicht so klar unterteilt und oft genug fließend. Dogmatische Diskussionen wie sie hier im Forum gelegentlich geführt werden, würden deshalb meiner Meinung nach für Großbritannien eher wenig Sinn machen. Meine persönlichen Erfahrungen in Großbritannien sind meistens ausgesprochen positiv, wobei ich auch schon kleinere Enttäuschungen erlebt habe. Wie immer kann ich nur jedem Kunden zur gewissenhaften Recherche raten.

bearbeitet von Sonnenkönig
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Viel mehr Menschen müssen mit dem geistigen Existenzminimum auskommen als mit dem materiellen.

- Harold Pinter

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Zu Nordirland: ich habe da bisher nur Einzeldamen entdeckt, nie Agenturen! Kann natürlich sein, daß da einfach online wenig geworben wird und man den Rezeptionisten seines Vertrauens anhauen muss. Das aber nicht mein weg.

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:blumenkuss::blumenkuss::blumenkuss:

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THX SK,ich hatte bisher noch keine Lust in GB Escorts zu Buchen werde mich aber in Zukunft Vertrauensvoll an dich wenden wenn ich DARF :zeig:

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Im netten Gespräch mit einer sehr lieben Dame von hier habe ich vor kurzem erfahren, wie oft Kunden aus dem angelsächsischen Raum bei ihren Anfragen Abkürzungen verwenden, die ihr oft genug unbekannt sind. Falls es auch anderen Damen so geht: Hier ist ein hilfreicher Link, es sind fast alle gängigen Kürzel aufgelistet und erklärt, von DATY bis R.

bearbeitet von Sonnenkönig
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Viel mehr Menschen müssen mit dem geistigen Existenzminimum auskommen als mit dem materiellen.

- Harold Pinter

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Well done Sunking! :klatsch:

 

IHier ist ein hilfreicher Link, es sind fast alle gängigen Kürzel aufgelistet und erklärt, von DATY bis R.

 

DATY :schleim: :schleim: :lach: :lach:

 

Selbst so einfache "Vokabel" wie "DFK" sind bei den Damen fast nicht gelaeufig. Schade eigentlich, weil ich lauefige Frauen liebe.. und fast nicht mehr zum aushalten, wenn's zwangslaeufig sind. :lach: :lach:

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"Sex ist sehr unkompliziert, wenn man von keinem Komplex, sondern von einem Bedürfnis geleitet wird."

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Sehr schöne und mühevolle Arbeit Thank you very much.

 

Ich möchte, wenn es meine Zeit erlaubt in der Rückrunde verstärkt zu West Ham gehen und machte mir schon Sorgen, was ich mir den Abenden anfangen kann, an denen keine Pubk-Band irgendwo spielt

 

Sollte ich im Sommer nach Blackpool aufs Festival gehen (entscheidet sich zum Jahreswechsel) werde ich natürlich von dort berichten

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Meine Stadt und mein Verein

I'm Hamburg til I die

 

Instagram hsv_nightrider

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In Großbritannien gibt es nun ein vom Home Office und der Polizei unterstütztes Projekt, um landesweit unangenehm aufgefallene Kunden, ob nun gewalttätig oder andersartig bedrohlich, erstmals vereinheitlicht in einem nationalen Online Network (mit Bildern und Daten) zu sammeln und den Anbieterinnen zugänglich zu machen.

Das Projekt ist zunächst auf 12 Monate begrenzt.

 

 

http://www.thisislondon.co.uk/standard/article-24022515-pilot-scheme-to-protect-sex-workers.do

 

http://www.huffingtonpost.co.uk/2011/12/17/sex-workers-protection-laws-lynne-featherstone_n_1155159.html

 

http://www.mirror.co.uk/news/latest/2011/12/17/pilot-scheme-to-protect-sex-workers-115875-23641197/

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Viel mehr Menschen müssen mit dem geistigen Existenzminimum auskommen als mit dem materiellen.

- Harold Pinter

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Ich möchte den Beitrag in zwei Punkten aktualisieren und ergänzen.

 

Bezüglich Paysex im britischen Nordirland und der Republic of Ireland möchte ich dieses Forum als eine erste Informationsquelle für die interessierten User nennen: http://www.escort-ireland.com/home.html Selbst kenne ich es nicht wirklich, doch es scheint mir einigermaßen umfangreich zu sein und viele Listungen und Werbeeinträge dortiger Anbieterinnen zu haben. Wie ich beim stöbern sah, hat auch die ein oder andere deutsche Agentur dort schon ihre Links platziert und Banner getauscht. Ich hoffe, es hilft den interessierten in der ein oder anderen Form.

 

 

Dann habe ich damals Adultwork als eine Möglichkeit empfohlen, sich zu informieren. Zwischenzeitlich habe ich im Punternet einen Beitrag der dortigen Administratoren gelesen. Kurz gesagt, werden die Adultwork-Betreiber dort mit teils unlauteren Methoden in Verbindung gebracht.

So sollen manche Profile fabriziert sein um Klicks zu generieren, manche Damen wurden ohne ihre Zustimung gelistet (dies auch mit falschen Angaben bzgl. Service) und trotz ausdrücklichem Wunsch nicht wieder entfernt und einiges mehr.

 

Wer möchte, kann es detailliert hier selbst lesen.

 

Ich weiß nicht, inwieweit diese Vorwürfe im einzelnen zutreffend sind oder nicht. Manche der angemerkten Punkte (wie etwa Fakeberichte) dürften in der ein oder anderen Form in fast allen Foren vorkommen, eventuell mag es andere Gründe geben oder es sich um einen Sturm im Wasserglas handeln. Meines Wissens nach sind im Adultwork viele gelistete Anbieterinnen, die dort laut ihrer Aussage nie Probleme haben/hatten mit ihren Werbeprofilen, ich kann auch nichts negatives sagen. Auch von hier sind ja einige Damen dort gelistet und dies offenbar ohne Probleme.

 

Es scheint mir aber zumindest geraten, den Beitrag offen einzustellen. Jeder mag sich selbst ein Bild machen.

bearbeitet von Sonnenkönig
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Viel mehr Menschen müssen mit dem geistigen Existenzminimum auskommen als mit dem materiellen.

- Harold Pinter

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@Sonnenkönig

Da Punternet und Adultwork Konkurrenzportale sind, bin ich immer vorsichtig bei solchen Diskussionen und deren Einschätzung. Adultwork wurde in den letzten Jahren mit seinem einzigartigen Konzept ziemlich erfolgreich (Schwerpunkt UK, aber expandierte international) - das Magazin Wired berichtete vor einigen Jahren darüber - und viele Escorts in-outcall verdienen mit Adultwork gutes Geld. Bei Punternet sind die Werbe-Kapazitäten deutlich geringer. Viele Anbieterinnen sind ganz zu AW umgezogen und schalten gar keine Anzeigen mehr in anderen Portalen wie Punternet. Zudem kann man über die AW-Seite Extraleistungen anbieten z.B. Cam, Phone-Chats uvm. und sich auch den Zugang zu einer Private Gallery (man könnte es auch als VIP-Area bezeichnen) extra bezahlen lassen. Adultwork bietet für jeden Provider eine multiaktive Website, ein Buchungssystem und ein gegenseitiges Bewertungstool und Berichtewesen. Nur wer über das Buchungssystem bucht, kann überhaupt Berichte erstellen.

Bei Adultwork wird es ähnlich wie in anderen Portalen nicht anders gehen, um Mehrfachprofile zu orten. IP und andere Ähnlichkeiten werden im Backend abgeglichen und Profile ggf. gesperrt. Nach meiner Kenntnis funktioniert das Backend hervorragend, um Doppelprofile zu erkennen. Selbst in den Private Messages darf man üblicherweise keinen Link zur eigenen Telefonnummer verschicken, das merken die sofort und das Profil wird kurzfristig gesperrt; damit die Telefonnummer im Profil erscheinen und damit zeitnah gebucht werden kann, ist eine Gebühr (Credit Points) zu entrichten. Man kann im übrigen die eigene Website im Profil kostenfrei verlinken, so haben registrierte User Zugriff darauf und kostenlos die Möglichkeit, auf anderen Wegen Kontakt aufzunehmen.

 

Kunden können dort auch Buchungsanfragen mit Ort, Konditionen, Dauer des Dates einstellen, die wie ein Newsticker auf der Hauptseite auftauchen, sodass sich umgekehrt Escorts darauf melden können. Es funktioniert teils wie ein Social Network, wie ich es auch von Kaufmich kenne. Die Frauen, die damit Geld verdienen, sind üblicherweise dauernd online.

 

so long

Ariane

bearbeitet von Ariane
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Ariane, du hast das Wort ausgesprochen, ich hatte es als "andere Gründe" umschrieben. Die Konkurrenz unter den Portalen mag ein Grund oder der Grund sein, diese bestand ja wohl von Anfang an.

Wie gesagt kann ich nichts negatives über Adultwork sagen, ich hatte bisher auch niemals negative Dinge gehört. Du oder zB. die ebenfalls dort werbende Alina haben wohl keine schlechten Erfahrungen gemacht, es muss nichts davon wirklich zutreffen.

Für mich ist eben nicht nachprüfbar, ich weiß nicht alles über diese Geschichte und kann nicht hinter die Forenkulissen schauen.

 

Da ich aber im Beitrag damals die Empfehlung abgab, fühlte ich mich nun verpflichtet, diese Angelegenheit offen zu posten. Jede® kann für sich selbst abwägen, ob sie/er Adultwork nutzen möchte als Werbeportal oder Kontaktbörse.


Viel mehr Menschen müssen mit dem geistigen Existenzminimum auskommen als mit dem materiellen.

- Harold Pinter

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Bezüglich Paysex im britischen Nordirland und der Republic of Ireland möchte ich dieses Forum als eine erste Informationsquelle für die interessierten User nennen: http://www.escort-ireland.com/home.html Selbst kenne ich es nicht wirklich, doch es scheint mir einigermaßen umfangreich zu sein und viele Listungen und Werbeeinträge dortiger Anbieterinnen zu haben. Wie ich beim stöbern sah, hat auch die ein oder andere deutsche Agentur dort schon ihre Links platziert und Banner getauscht. Ich hoffe, es hilft den interessierten in der ein oder anderen Form.

 

Ich kann nur fuer Irland sprechen und moechte aufgrund von eigenen Erfahrungen bestaetigen, dass diese Plattform ganz OK ist. Umfangreiche Informationen, die groesstenteils auch stimmen, bis auf die Herkunftslaender der Damen, die sind 98% falsch :lach: Aber das ist eh fast logisch... und nicht nur dort so. Gute Suchfunktion, nur die Geschaeftszeiten sind sehr situationselastisch.... :cool:

 

Wie gesagt, mit etwas Ausdauer findet man(n) dort was fuers :bettchen:

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"Sex ist sehr unkompliziert, wenn man von keinem Komplex, sondern von einem Bedürfnis geleitet wird."

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Aktuelles zur Debatte Adultwork vs. UKPunting aus Sicht eines britischen Escort namens Sarah Slut auf ihrem Blog. Deftig und prägnant analysiert sie die akribische Suche nach Mehrfachprofilen und kreist jene Gruppe der Kritteler gnadenlos ein. Ihr Fazit: "Los geht raus f***, anstatt immer nach dem Haar in der Suppe zu suchen, sinngemass übersetzt. Zwei Texte, der erste und der letzte auf der angezeigten Seite, von ihr enthüllen gnadenlos, dass sie eine High Class Slut ist. :smile:

bearbeitet von MC
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Bareback Sex... yes don't you just love it, however, it does not matter if I meet with you as a prostitute / escort or as a swinger, I only do bareback sex as I love the feeling of a guy's cock throbbing inside me and filling me with fresh warm spunk. If you would like safe sex, please feel free to wank yourself over photos of me being fucked by others.

 

Sarah Slut ist eher eine dumme Slut!


Titties and Beer

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Das Thema Irland & Nordirland kam kürzlich in der Shoutbox auf, deshalb dazu noch ein paar hoffentlich informative Zeilen:

Es muss klar gesagt werden, dass die Republic of Ireland der Prostitution sehr ambivalent gegenübersteht; das Land ist einfach, insgesamt gesehen, immer noch sehr katholisch geprägt und recht prüde.

Kürzlich hat es mehrere größere Razzien gegeben, um mehr als hundert Bordelle und Wohnungen temporär zu schließen und gegen Zwangsprostitution vorzugehen. Es sind auch in Irland die meisten Damen osteuropäischer Herkunft.

 

Eine Doku-Sendung, die kurz auch auf die Webseite http://www.escort-ireland.com eingeht, kann man hier sehen.

 

http://www.rte.ie/news/av/2012/0207/primetime.html#page=2

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Viel mehr Menschen müssen mit dem geistigen Existenzminimum auskommen als mit dem materiellen.

- Harold Pinter

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Danke für die ergänzenden Informationen zu Irland und den Link auf die Reportage. Abgesehen von einigen Besonderheiten, die mit der Rechtslage in Irland zu tun haben (Verbot von Werbung für und Vermittlung von Prostitution), gibt es ähnliche Fälle von Menschenhandel und Zwangsprostitution aber zweifellos auch in Deutschland. Für einen Kunden, der Wert darauf legt, gerade dies zu vermeiden und nur selbstbestimmt tätige Damen zu treffen, macht die Rechtslage in Irland die Sache nach meiner Einschätzung nur schwerer, weil die Szene umso intransparenter wird, je restriktiver Prostitution gehandhabt wird.

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Oversexed and underfucked.

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Ich lese immer mal wieder in diesem Thema und finde es echt klasse. Auch der Japan Guide ist super. Schade dass sich nicht noch mehr Herren beteiligt haben zB. auch andere Länder Guides als Thema aufmachen - sicher reisen doch einige auch mal ins Ausland und buchen dort. Ich lese es sehr gerne, auch wenn ich seit der eigenen Agentur weniger reise - aber spannend finde ich es weiterhin (sicher nicht nur ich).

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Alle sinnlichen Genüsse regen bei edlen Naturen den Geist an. Bei unedlen Naturen jagen sie ihn davon.

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Ich finde die Guides auch klasse. Aber um einen solchen zu verfassen, muss man sich schon sehr gut auskennen. Ich reise auch viel und habe schon Escorts in aller Herren Länder gebucht, aber auf der Grundlage von 1-2 Buchungen in einem Land würde ich mir nicht zutrauen, einen Paysexguide dafür zu schreiben.


Oversexed and underfucked.

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Gibt es hierzu eigentlich Updates oder gar konkrete Empfehlungen? Ich bin leider nicht mehr so regelmäßig in London, würde mich aber über Hinweise freuen.

haveaniceday

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