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Ariane

Escort Model
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About Ariane

  • Rank
    diskrete kunst

Personal Information

  • Wohnort
    Berlin
  • Interessen
    Reisen
  • Beruf
    Meine Kunst ist sehr intim: ich stelle nur in einem kleinen Kreis aus.
  • Geschlecht
    weiblich
  • Berichte
    Berichte hier und da; check meinen Blog mit weiterführenden Informationen!
  • Blog

Additional Informations

  • Agencies and Models can send you offers?
    Nein

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  1. Ja, ich bin nun Vorstand und Pressesprecherin des Berufsverbandes Sexarbeit BesD. https://berufsverband-sexarbeit.de/ Wir kämpfen in den kommenden Monaten gegen das Sexkaufverbot. Am 15.10 tagt erstmalig ein parlamentarischer Arbeitskreis in Berlin, mit Abgeordneten aus SPD und CDU. Parallel findet eine Kundgebung vor dem Paul Löbe Haus um 18 Uhr statt und auch Kunden/Freier sind aufgerufen, sich dem Protest anzuschließen und Gesicht zu zeigen. Wir benötigen ähnlich wie zuletzt in Frankreich eine Freier Initiative, die sich hinter unserer Kritik am Sexkaufverbot stellt. Bei Interesse bitte bei mir melden. Viele Grüße Ariane (Ich trete in meinen Funktionen erstmalig mit Klarname und Gesicht vor die Kamera)
  2. Nun, es gibt eine Nachfrage für illegale Märkte. Deshalb gibt es Kriminalität. Es wird auch immer illegale Prostitution geben, auch in regulierten, legalisierten, entkriminalisierten Sexarbeitsregimen ist pumpe. Überall. Und warum? Weil es hauptsächlich die Armut ist, die die Menschen dazu treibt. Und das ist nun mal eine starke Motivation. Und die ist völlig unreguliert. Frage eine Sexarbeiterin an der Straße, warum sie den Job macht, ihr Leben und Gesundheit riskiert. Schließlich ist die Straßenprostitution der Pflegefall unter den "Schutzbefohlenen". Ich kenne keinen Ort, wo mehr Tee, unlesbare Flyer und Kondome verteilt werden sowie Rettungsprogramme der Kirche laufen als dort. Man übt sich seit einiger Zeit auch mit Piktogrammen, um die Regeln zu erklären.
  3. @Jakob ich war auch immer nonkonform unterwegs. Weit kommt man allerdings nicht, ausser das man stolz sein kann, seinen Überzeugungen treu geblieben zu sein; und im Alter kriegt man die Quittung.
  4. Also ehrlich, ich finde den Vorschlag kurios. Als nächstes wollen sich Kunden die Anmeldebescheinigungen der Escorts nach dem ProstSchG vorlegen lassen. Ich höre jetzt schon von üblen Praktiken hinter den Kulissen, wo Kunden Escorts erpressen und sie bei den Behörden und Ämtern anschwärzen. Tatsache ist, daß eine Legalisierung von Prostitution zu zwei Märkten führt. Auf der einen Seite legale Anbieter, auf der anderen Seite illegale Anbieter. Illegale Anbieter haben allerdings auch Rechte. Wenn eine Anbieterin ohne Anmeldung Hilfe sucht, erhält sie diese auch. z.B. bei Erpressung durch eine Fachberatungsstelle anonym. Das ist schon seit dem ProstG so. Die Frage ist, wie sich durch Kontrolldruck der Behörden die Lage weiter entwickelt. Schließlich haben Behörden sämtliche Online Werbung auf dem Schirm.
  5. https://www.opensocietyfoundations.org/explainers/understanding-sex-work-open-society?utm_medium=referral&utm_source=facebook.com&utm_campaign=osffbpg&fbclid=IwAR3k--_oLeTo-LmGrKxfsZgZrN71UXnr1yv54d-D_vEoJi-Zio5jpOWwn40 Lesenswerter Artikel, der auch das Thema Sex Trafficking und Zwangsprostitution anspricht. Heute früh im Morgenmagazin kam ein Beitrag, in dem behauptet wurde, daß es für das Sexkaufverbot aka Schwedisches Modell eine parlamentarische Mehrheit gäbe. Das wird sich herausstellen. haha das steht auch in meinem "Manifesto of Love" https://nuttenrepublik.com/2013/08/15/manifesto-of-love/
  6. Ich frage mich, ob dieser Thread besser in die Kategorie „Escort für Anfänger“ passt, da Big Sister im speziellen Orientierungshilfe für Einsteigerinnen bereithält. Was meinst du @MC ?
  7. Immerhin gab es ja die Frankfurter Erklärung, die auch in der TAZ abgedruckt wurde. Darunter auch Buchautoren. Wie prominent muß denn jemand sein? In den USA gibt es auch prominente Schauspielerinnen, die sich für die Entkriminalisierung von Sexarbeit eingesetzt haben. Frankfurter Erklärung https://www.donacarmen.de/wp-content/uploads/DonaCarmen_FrankfurterErklärung_285x2151.pdf
  8. @Wulf Also allein das Thema Straßenstrich ist abendfüllend. Du willst humanere Bedingungen schaffen, in dem Du den Straßenstrich schließt? Das ist in der Realität kaum zu realisieren. Schließt Du einen Straßenstrich, kannst Du sicher sein, daß die Frauen in den Nebenstraßen weiter arbeiten oder in versteckte Wohnungen/Räumlichkeiten abwandern, wo sie kontrolliert und ausgebeutet werden. In Köln gibt es z.B. verschiedene Straßenstriche. Einmal den von der Stadt Köln mit Sozialarbeiterinnen ausgestatteten Strichplatz inkl. "Verrichtungsboxen", wo Frauen arbeiten, die im Regelfall angemeldet sind, und dann den Straßenstrich im Sperrbezirk, wo Frauen illegal arbeiten. Frauen, die illegal arbeiten, finden immer einen Weg und Ort, den Job weiter auszuüben. Und Arbeitsschutzgesetze wie bei anderen abhängigen Beschäftigungsverhältnissen ist doch in der Realität auch kaum durchführbar, da Sexworker im Regelfall selbständig arbeiten und Betreiber garnicht weisungsbefugt sind. Die Einführung einer max. Arbeitszeit macht auch kaum Sinn, da viele Sexworker Leer-Tage haben, keinen einzigen Kunden sehen und sich den Hintern platt sitzen. Sie arbeiten dann lieber etwas länger und hoffen, noch den ein oder anderen Kunden zu schnappen. In vielen Bordellen herrscht doch überhaupt keine "Vollbeschäftigung", d.h. es wird doch im Regelfall über 6-8 Stunden kaum hintereinander abgearbeitet. Das würden sich viele Anbieter*innen sogar wünschen, wenn sie viele Kunden hätten. Die Realität ist doch meist eine andere. Mindestlohn halte ich zwar für wünschenswert, aber ist kaum durchsetzungsfähig, da der Preis durch den Markt geregelt wird. Durch Konkurrenzbeobachtung und Nachfrage der Kunden pendeln sich die Tarife ein, zumindest in gewissen Sparten und Regionen. Man könnte fast schon von Preisabsprachen sprechen. Wer will die Einhaltung eines Mindestlohns kontrollieren?! Übrigens: sicher hat Dona Carmen Kontakt zur Betreiberszene, da ihre Beratungsstelle mitten im Frankfurter Bahnhofsviertel liegt, wo bekanntlich viele Bordelle und Laufhäuser ansässig sind; aber ihre Klientel sind doch die Sexarbeiterinnen, die dort arbeiten. Hauptsächlich Migrantinnen. Und auf deren Sorgen, Nöte und Erfahrungen beruht entscheidend ihre politische Arbeit.
  9. Natürlich hat die Stigmatisierung eine Historie, die weit zurück reicht. Bis zu den Anfängen der Prostitution, wo im Regelfall Sklavinnen als Prostituierte arbeiten mußten. Wenn man den Abschlussbericht des Runden Tisches liest, finde ich keine Empfehlungen für eine Anmelde- oder Kondompflicht. Das meine ich mit "dem Prostituiertenschutzgesetz zuarbeiten". Mehr habe ich nicht gemeint. Da ich persönlich nicht daran teilgenommen habe, kann ich auch nichts weiter drüber sagen. Ich kenne nur die veröffentlichten Ergebnisse. Ich sehe nicht, daß ich Prostitutionsgegnern Argumentationshilfe biete. Aber Du kannst mich gerne aufklären. Das Schwedische Modell führt zu einer Zunahme von Gewalt. Dies kann man in allen Ländern beobachten, wo dieses Modell bereits praktiziert wird. Quellen sind Sexwork Organisationen aus Frankreich, Schweden, Irland, Kanada. Menschenhandel und Zwangsprostitution gibt es auch in Ländern mit Prostitutionsverboten einschl. der Kriminalisierung von Kunden wie den USA. Opferschutz funktioniert anders. Das zeigen auch Aussagen von Mitarbeiterinnen von Hilfsorganisationen, die darauf spezialisiert sind, diesen Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution zu helfen, z.B. Hydra oder Ban Ying in Berlin.
  10. Zu diesem Thema empfehle ich meinen aktuellen Beitrag https://www.kaufmich.com/magazin/fragen-aus-der-beratung-was-tun-bei-drohungen-stalking-erpressung-und-zwangsouting/, der in einer Reihe im KM Magazin erscheint und von mir in Kooperation mit der Beratungsstelle Hydra in Berlin erstellt wird und regelmäßig Fragen aus der Beratungspraxis behandelt.
  11. Nach meinen Kenntnissen haben die Runden Tische nicht dem Prostituiertenschutzgesetz zugearbeitet. Ich denke da z.B. an den Runden Tisch NRW. Den Abschlussbericht findet man hier. Ich kann nicht beurteilen, wie die aktuelle Mitgliederzahl des Bundesverbandes sich entwickelt. Fakt ist, jede soziale Bewegung fängt im kleinen an. Es sind zunächst einmal immer die Stärksten, die sich organisieren, d.h. privilegierte Menschen, die sich artikulieren und outen können. Das sind zwangsläufig wenige Personen, die öffentlich werden können. Sie können zwar nicht im Namen der geschätzten 200.000 Sexarbeiter*innen in Deutschland sprechen, aber aus meiner Sicht ist es entscheidend, die schwächsten Positionen zu vertreten und nicht allein die "Happy Hooker", die weiß, deutsch, privilegiert und mit akademischen Abschluss geadelt sind, und auch nur im hochpreisigen Segment arbeiten bzw in weniger stigmatisierten sex-freien (kein FO, GV, AV) Sparten wie als (unberührbare) Domina, Tantra Masseuse oder Sexualbegleiterin. Die Bedürfnisse der ganz normalen Durchschnittshure müssen deshalb im Vordergrund stehen und vertreten werden. Politischer Aktivismus speist sich ja aus einem Kampf um Rechte, den Erfahrungen von Stigma, Diskriminierung und Gewalt. Und in diese Ecke gehört m.E. auch das Prostituiertenschutzgesetz, das auf Kontrolle und Überwachung abzielt, Sexarbeiter*innen illegalisiert und eben nicht schützt. Daher empfehle ich Dir, meine aktuelle Buchbesprechung zu lesen, die genau diesen Zusammenhang vor Augen führt. Für manche Zeitgenossen*innen ist der Frankfurter Verein Dona Carmen ein rotes Tuch. Für mich allerdings nicht. So radikal ihre Thesen auch sein mögen, aus meiner Hinsicht sind auch die historischen Zusammenhänge nicht von der Hand zu weisen. Es gibt (nicht nur in Deutschland) eine Traditionslinie aus Repression, Kontrolle und Diskriminierung, die erst zur Stigmatisierung dieser Berufsgruppe geführt hat, und die aus meiner Sicht weltweit die am stärksten marginalisierte und deshalb schutzbedürftige Gruppe ist. Eben weil ein Outing meist die Vernichtung von Existenzgrundlagen und sozialen Bezügen der Sexarbeiter*innen bedeutet.
  12. Vielen Dank Jakob für die Erwähnung. Das ist wirklich sehr lieb. Es handelt sich um eine Wissensressource, die ich regelmäßig aktualisiere, wenn ich neue Erkenntnisse habe. Selbstverständlich hilft mir hier das Feedback von anderen Anbieter*innen weiter. Ich könnt mich dazu gerne persönlich anschreiben oder dazu hier Feedback hinterlassen.
  13. Ich hab damals politische Handlungsempfehlungen in meinem Blog veröffentlicht, ausgedruckt und Politikern übermittelt. Ausserdem hab ich Gesetzesentwürfe öffentlich diskutiert. Hat niemanden interessiert.
  14. Das ist ja großartig. Alternativ wollte ich Übersetzungsbüros beauftragen, da die computer generierten Übersetzungen ja meist eine Überprüfung und Bearbeitung benötigen. Das sehe ich, wenn ich zum Bleistift über Google Translate ins englische übersetze. Perfekt ist das nicht. Ich sehe gerade, dass dein Tool keine Übersetzungen ins bulgarische, rumänische oder ungarische unterstützt.
  15. Fakt ist, dass in den Städten 70-90% Migrantinnen sind (Quelle Zeitungsberichte und Beratungsstellen für Prostituierte sowie https://de.statista.com/statistik/daten/studie/76836/umfrage/migrantinnen-die-in-deutschland-als-prostituierte-arbeiten/). Die Mehrheit arbeitet bislang ohne Hurenpass, was sich durch kontinuierliche Kontrollen ändern dürfte. Aufgrund der Sprachbarrieren kommt man an jene nicht so gut ran, was den Zugang von Informationen und Hilfsangebote betrifft. Auf diese Mehrzahl der Migrantinnen richtet sich vor allem das ProstSchG, weil darunter viele unter prekären Bedingungen arbeiten. Hier kommt die Kritik der Prostitutionsgegner ins Spiel, die ja behaupten, dass die Mehrheit nicht selbstbestimmt arbeitet. Dazu gibt es jedoch keine zuverlässigen Zahlen, nur Vermutungen bzw Erkenntnisse aus Beratungsstellen. Allerdings sind das Beratungsstellen, die ohnehin nicht pro-Prostitution sind, das ist die Mehrheit der Beratungsstellen in Deutschland. Die Fachberatungsstellen, die im Bufas organisiert sind und sich klar für die Rechte von SexarbeiterInnen aussprechen, sind gewissermaßen in der Minderzahl. Es gibt kein Land in der Welt mit solch einem flächendeckenden Beratungsangebot und Hilfesystem. Dies zeigt allein, wie gross der Bedarf nach Beratung und Hilfe von Prostituierten ist. Nur das erreicht kaum die illegal Tätigen, weshalb ich auch ein eigenes Projekt namens Big Sister entwickelt habe, dass eine Wissensressource für alle Sexarbeitenden inkl Escorts bereithält. Anonym und kostenlos. bigsister.de Wenn es Escorts gibt, die es nutzen möchten, freue ich mich über Feedback. Übrigens der Agentur-Mustervertrag gehört dort auch noch rein. Die Wissensressource soll auch mehrsprachig werden. @wulff was München betrifft, dort wurden auch schon alle Sexarbeitenden von der Sitte registriert, bevor das ProstSchG eingeführt wurde. Zumindest jene, die stationär arbeiten, dh in Gewerbebetrieben.

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