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Thea

Prostitution und psychische Gesundheit

Empfohlene Beiträge

Haben Escorts gute Arbeitsbedingungen?

 

Wie viele Männer leben in Zürich? 360.000 Einwohner = 180.000 männliche Einwohner = 90.000 Männer -> die Hälfte sind Freier -> ein Besuch pro Woche. Richtig gerechnet?

bearbeitet von buckmcq

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Als Zürcher würde mich jetzt die Unterscheidung "Männliche Einwohner/Männer" doch interessieren. Vor allem: was sind die 90'000 männlichen Einwohner, die keine Männer sind?

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[...]„Sichere Arbeitsbedingungen sind ebenso wichtig wie soziale Hilfen für diese Frauen, die allein im Raum Zürich jährlich bis zu 2,8 Millionen Kontakte mit Freiern haben.“

[...]

 

Haben Escorts gute Arbeitsbedingungen?

 

Wie viele Männer leben in Zürich? 360.000 Einwohner = 180.000 männliche Einwohner = 90.000 Männer -> die Hälfte sind Freier -> ein Besuch pro Woche. Richtig gerechnet?

Vielleicht richtig gerechnet, aber die Annahme dürfte falsch sein...

 

Der "Raum Zürich" dürfte deutlich mehr Einwohner haben. Laut Schweizerischem Bundesamt für Statistik leben dort über eine Million Menschen. Und das berücksichtigt noch nicht die geschäftlichen und privaten Besucher dieser Stadt.


F CK

all I need is U

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Als Zürcher würde mich jetzt die Unterscheidung "Männliche Einwohner/Männer" doch interessieren. Vor allem: was sind die 90'000 männlichen Einwohner, die keine Männer sind?

 

Der Begriff "Männer" ist unglücklich gewählt: Gemeint ist eher potentielle Freier... also Männer im Zielgruppenalter. Männliche Einwohner minus Senioren und Kinder... wobei die Verteilung wohl kaum Fifty-Fifty sein dürfte...

  • Danke 1

"Eine Gesellschaft, die ihre Freiheit zugunsten der Sicherheit opfert, hat beides nicht verdient." (B. Franklin)

"Documentation is like sex: when it is good, it´s very, very good! - And when it is bad, it´s better than nothing..." (Dick Brandon)

"I reject your reality and substitute my own" (Adam Savage, Mythbuster)

"Wenn ich Recht hab, hab ich Recht! Hab ich Recht?" (...)

Unser wichtigstes Kapital ist klein, grau und wiegt ca. 1,3 kg (Karl Marx)

----------

Devote Wünsche, erlauscht in der weihnachtlichen Küche des Schrecksenmeisters:

"Schlag mich", rief die Sahne.

"Reduziere mich", keuchte die Soße.

"Gib mir Saures", stöhnte der Salat.

(aus: W. Moers: Der Schrecksenmeister)

--------------

This signature is best viewed with open eyes and a human brain ver. 1.0 or above.

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senioren gehen auch zu prostituierten...

 

lg lucy

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Also ich konnte meinen Dachschaden durch Mind & Bodywork therapieren. Empfehle ich jeden.:clown:

 

ps: man kann ungewünschte Grenzüberschreitungen quasi als regeneratives System verwenden. Indem man die Festplatte mit guten Erfahrungen überschreibt. Gewisse Sturmschäden sind ja meist schon in Kindheit und Jugend aufgetreten und nicht automatisch mit unangenehmen Erfahrungen im Kundenkontakt verbunden, bei Mind & Bodyworkern. Wen das interessiert, lade ich herzlich in meine Praxis ein. Ernsthaft.

bearbeitet von Ariane
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Ich halte von diesen Studien sehr wenig. Auch ich habe mal einen Fragebogen erhalten, welchen ich hier gespostet habe:

 

Mir wurde vor einigen Wochen ein Fragebogen zugeschickt von einer Universität in Italien, die sich mit Escort auseinandersetzen. Kurzer Auszug aus dem Email: "We are doing a research about high level prostitution, in collaboration with the social psychology department of the Parma University coordinated by prof. Tiziana Mancini. We are looking for escorts and girls who can recognize themselves in a high socio-economic status...."

 

Ich habe mir diesen Fragebogen angesehen und habe gemerkt, dass auch diese eher in eine Richtung gehen soll, nämlich in die negative.

 

Da gab es zB Fragen wie:

 

Thinking about your job, recently did you feel:

Exhausted

Empty

Burned Out

Frustrated

 

Die "beste" Antwort die man ankreuzen konnte, war "rarely", aber nicht "never". Man bedenke auch, dass hier nach "recently", also "kürzlich", gefragt wurde! Fast jeder Mensch fühlt sich wohl irgendwann mal in seinem Leben erschöpft, leer, ausgebrannt oder frustriert. Bei Escorts nimmt man allerdings an, dass JEDES dieser Gefühle KÜRZLICH dagewesen sein muss, also gibt man als Antwortmöglichkeit kein "nie".

 

Do you feel to treat your clients impersonally?

 

Auch hier war die "beste" Antwortmöglichkeit "rarely", aber nicht "never". Man geht also davon aus, dass ein Escort ihre Kunden zumindest "selten" unpersönlich behandelt.

 

Do you feel to have become more indifferent towards people since you do this work?

 

Auch hier konnte man kein "never" ankreuzen, man geht davon aus, dass Escorts zumindest "selten" gleichgültiger gegenüber anderen Menschen seit ihrem Job geworden sind.

 

Do you feel you don't really care about what happens to your clients?

 

Auch hier war fing es bei "rarely" an.

 

What health problems do you have or have you had in the last 12 months?

Fatigue/Exhaustion

Genital pain

Bacterical infections

Sleeplessness

Headaches

Vaginal infections

Stomach aches

Urinary infections

Eating disorders

 

Und auch hier war es nicht möglich ein "never" anzukreuzen, sondern es ging wieder erst los ab "rarely". Escorts haben also zumindest "selten" ALL diese Krankheiten in den letzten 12 Monaten gehabt!

 

So viel zum Thema "objektive Fragebögen"......

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Jana, ich meine mich zu erinnern, daß du das mal an anderer Stelle gepostet hast. Interessant an diesen Fragen ist die interessierte Sichtweise, die dermassen deterministisch ist, durch die eingrenzenden Antwortmöglichkeiten, und das "Opfer" quasi "machen".

Im übrigen ist es so, dass jede zweite Frau im Laufe ihres Lebens Gewalterfahrung macht, soweit mir statistisch bekannt ist. Die Dunkelziffer ist wahrscheinlich höher. Insofern hält sich die Wahrscheinlichkeit als Callgirl (=Frau) Opfer von gewalttätigen Übergriffen zu werden, wahrscheinlich proportional zum gesamtgesellschaftlichen Durchschnitt. Im übrigen sollte man die Herren da nicht ausnehmen, ob als Kunde in einem Dominastudio oder im Kreis der Familie. Gewalttätige Partnerinnen sind sehr weit verbreitet und die Dunkelziffer offenbar recht hoch. Darüber spricht keiner.

bearbeitet von Ariane
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Interessant an diesen Fragen ist die interessierte Sichtweise, die dermassen deterministisch sind und das "Opfer" quasi "machen".

 

Das ist mir an diesem Fragebogen auch sofort aufgefallen. Man hatte ein Vorurteil, welches man bestätigen wollte.

 

---------- Beiträge zusammengefügt um 18:24 Uhr ---------- Vorheriger Beitrag war um 18:12 Uhr ----------

 

Die kürzlich in der Wissenschaftszeitschrift Acta Psychiatrica Scandinavica veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass zirka die Hälfte der Befragten während des vorangegangenen Jahres psychische Störungen aufwies. „30 Prozent erfüllten die Kriterien für eine Depression, 34 Prozent die Kriterien für eine Angststörung“, so Rössler. In der Gesamtbevölkerung hingegen zeigen innerhalb eines Jahres nur zwölf Prozent der Frauen seelische Leiden, davon rund sechs Prozent Depressionen und neun Prozent Angststörungen. Psychische Störungen treten demnach bei Prostituierten drei- bis fünfmal so häufig auf.

 

Mich würde ja auch interessieren, wie Depressionen und Angststörungen diagnostiziert wurden. Um bei jemandem diese Krankheiten diagnostizieren zu können, bedarf es schon mehr als nur einer "Befragung".

 

Oder fand das etwa auch so nach dem Motto statt: "Fühlen Sie sich manchmal depressiv? Haben Sie manchmal Angst"?

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Selbst wenn Kriterien abgefragt werden, die eine Diagnose zulassen: der Gesamtanteil an der deutschen Bevölkerung, die psychisch krank ist, soll bei einem Drittel liegen. Hat der Chef Redakteur Hans-Ulrich Jörges kürzlich im Presseclub, ARD auch erwähnt. Ein weiteres Drittel kauft die in den Bestsellerlisten hochgelobten Glücksversprechen.

Ernsthaft, wenn dem so ist, und der prozentuale Anteil an Sexworkerinnen aller Couleur wird vom Familienministerium auf 400.000 geschätzt, eine grobe Schätzung, die bislang unbewiesen ist, müßte doch die statistische Grösse bei den Mitarbeiterinnen des Adult Entertainments sogar niedriger angesetzt werden im Vergleich zur Gesamtbevölkerung. Aber man kann die Herren und Damen im übrigen schlecht aus dem Statistikkuchen herausschneiden, da sie ja eh in der Statistik der Gesamtbevölkerung als Bürger schon mitgezählt sind. Wie will man Bürger und Bürgerinnen, die Paysex anbieten oder nicht, alternativ sog. Hobby- und Hausfrauensex, Geliebte/Ehefrauen, die ihre sexuellen Dienste gegen Geschenke verrichten, sauber aus der Gesamtstatistik heraustrennen können?

bearbeitet von Ariane

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Depressionen und Angststörungen werden nach dem Aussschlussverfahren diagnostiziert. Zunächst werden also physische Ursachen für Symptome anhand von apparativen Untersuchungsmethoden ausgeschlossen.Danach gibt es verschiedene "Fragebögen" die durchgearbeitet werden. Die Antwortscala reicht von "gar nicht" bis "dauerhaft" und verschiedene Abstufungen dazwischen.

Ein guter Diagnostiker vergibt sein Urteil nicht sofort(nur in eindeutigen Fällen), sondern lässt den "Patienten" sein Befinden wochenweise dokumentieren.

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Ich habe leider vergessen, wie hoch in Deutschland der Prozentsatz der Frauen ist, die regelmäßig Gewalt in der Ehe erfahren. Ich habe ihn als recht hoch in Erinnerung. Ich wage die These, dass eine Frau im Escort oder gehobenen Pay6 statistisch weniger gefährdet ist, Gewalt zu erfahren als in der Ehe. Dieser Vergleich mag vielleicht problematisch sein, aber im Ergebnis vermutlich nicht falsch.

 

Es gibt unzählige nutzlose Pay6-Studien dieser Art, die in erster Linie Vorurteile bestätigen oder die ganz einfach unsauber erstellt wurden, falsche oder verzerrte Ergebnisse liefern. Trotzdem wage ich die Behauptung, dass Pay6 mit besonderen psychischen Belastungen verbunden ist und häufig Menschen mit ganz bestimmten psychischen Problemen im Pay6 anzutreffen sind. So falsch die Studien um so wichtiger ist es, die Problematik nicht zu verharmlosen oder unter den Tisch zu kehren.

 

Die Pay6-Problematik berührt automatisch viele bereits vorhandene psychische Probleme, das liegt in der Natur der Sache. Es gibt Berufsbilder, die nicht so nah an dieser Schnittstelle liegen.

bearbeitet von Julian Kaye
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[...]Im übrigen sollte man die Herren da nicht ausnehmen, ob als Kunde in einem Dominastudio oder im Kreis der Familie.[...]

 

Ich finde, es macht einen riesengroßen Unterschied, ob jemand freiwillig in ein Etablissement geht, um sich den Hintern versohlen zu lassen, oder ob jemand zwangsweise in einem gewalttätigen Familiensystem steckt!

  • Danke 2

Act as if what you do makes a difference. It does.

–William James

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Jeder hat in seinem Leben schon Symptome einer psychischen Krankheit gezeigt. Das heißt aber nicht, daß er an einer behandlungspflichtigen Erkrankung leidet. Und wer keine hat, leidet an parteiller Amnesie.

Und nach WHO-Definition kann es eh keine gesunden Menschen geben. (vollständige physische, psychische und soziale Gesundheit)

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Ich habe leider vergessen, wie hoch in Deutschland der Prozentsatz der Frauen ist, die regelmäßig Gewalt in der Ehe erfahren. Ich habe ihn als recht hoch in Erinnerung.

 

Ich wage die These, dass eine Frau im Escort oder gehobenen Pay6 statistisch weniger gefährdet ist, Gewalt zu erfahren als in der Ehe. Dieser Vergleich mag vielleicht problematisch sein, aber im Ergebnis vermutlich nicht falsch.

 

Es gibt unzählige nutzlose Pay6-Studien dieser Art, die in erster Linie Vorurteile bestätigen oder die ganz einfach unsauber erstellt wurden, falsche oder verzerrte Ergebnisse liefern. Trotzdem wage ich die Behauptung, dass Pay6 mit besonderen psychischen Belastungen verbunden ist und ganz häufig Menschen mit ganz bestimmten psychischen Problemen im Pay6 anzutreffen sind. So falsch die Studien um so wichtiger ist es, die Problematik nicht zu verharmlosen oder unter den Tisch zu kehren. Was heißt bei einer bestimmten gewaltsamen Prägung überhaupt noch Freiwilligkeit? Ok, wenn man in Grenzüberschreitungen geübt ist, macht man es eben "freiwillig".

 

Die Pay6-Problematik berüht automatisch viele bereits vorhandene psychische Probleme, das liegt in der Natur der Sache. Es gibt Berufsbilder, die nicht so nah an dieser Schnittstelle liegen.

 

 

Ich hatte gestern einen Termin mit einer Bekannten als Duo. Sie ist sonst nicht im P6 verortet und macht es nur mit mir zusammen, selten, da ich es nicht bewerbe, mit wenigen Herren, die ich bereits kenne. Der Gast, den wir zuletzt vor 1,5 Jahren trafen, meinte, daß sich meine Freundin sehr verändert hätte (ich auch, ich sei gelassener geworden, reifer:clown:). Aus meiner Sicht zum Vorteil, selbstbewußter, stärker ... aus seiner Sicht bedauerte er den Entwicklungsfortschritt. Nun, später nach dem mehrstündigen Termin, sagte sie mir: du, ich habs dem heimgezahlt; er hat mich damals "gebrochen", indem er nämlich permanent nur gefordert und Kommandos gegeben hat und ich habs mir gefallen lassen, es war furchtbar, ich konnte nicht nein sagen. Hatte sie mir damals nicht gesagt und ich hatte die Schallmauer längst durchschritten. Ich fühlte mich furchtbar, daß ich es nicht mitbekommen habe. Jedenfalls wollte er zwei devote Opfer und traf auf zwei erwachsene toughe Frauen. Wir werden ihn sicher nicht wiedersehen, weil wir nicht mehr attraktiv für ihn sind und nein zu sagen gelernt haben.:huepfen:

 

PS: Gewalt, Ehe oder nicht; die angezeigten Fälle liegen weitaus niedriger im Falle häuslicher Gewalt. Erwähnte ja schon jede 2te Frau. Zum anderen ist eine vorausgegangene Brechung, sei es im Kindes- oder Jugendalter, später in Paarbeziehungen, durch Gewalt oder Missbrauch doch in der Tat sehr weitverbreitet. Und mit diesem Gepäck sicherlich auch bei manchen P6-Kollegen und Kolleginnen anzutreffen. Die Frage ist doch, welche Interessen sich hinter welcher Auftragsstatistik verbergen.

 

@Iris; der Unterschied ist mir schon klar, es ist aber trotzdem Gewalt. Und sei es nur, durch die Gewohnheit den Kick zu bekommen. Hat ja eine Ursache, wenn man nur durch Strafe und Schläge geil wird. Ich persönlich halte es nicht für gesund, daher habe ich es zusammen geschrieben. Als Domina wird man Komplizin in einem lebenslangen Matyrium, in dem sich die Kunden bewegen; das ist mein Fazit, was ich leider aus eigener Erfahrung stellen muss. Ich habe weder sadistische oder masochistische Impulse, noch nicht einmal für Geld.

bearbeitet von Ariane
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Zu wachsen, auch im Pay6, gehört zum Leben und ist nicht pathologisch sondern gesund. Nicht fertig zu sein in seiner Entwicklung ist auch keine Pathologie. Aber Missbrauch zuzulassen, obwohl man es nicht muss, man es auch nicht will und keiner einen dazu zwingt, das ist der casus cnactus und gehört nach meinen Beobachtungen zur Grundstruktur vieler (auch bei mir) beim Einstieg in den Pay6, der immer wieder auf's Neue die Wiederholung bietet, gleichzeit aber auch die Möglichkeit der Heilung und Weiterentwicklung. Ein gefährlicher, aber auch wichtiger Prozess, der mit einer Depression einhergehen kann. Dabei bräuchte man dann Hilfe. Aber es ist nicht einfach, einen Theratpeuten zu finden, der nicht die Pay6-Tätigkeit in Frage stellt und der damit umgehen kann.

bearbeitet von Julian Kaye
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...kommt darauf an wie man Gesundheit definiert. Der Mensch neigt ja dazu, alles was nicht seiner eigenen persönlichen Vorstellung und vorgefertigten Meinung entspricht, die er ja auch nur aufgrund individueller Erfahrungen bilden konnte, zu verurteilen und als "unnormal" abzustempeln. Ich empfinde eher die genormte Gesellschaft als krank, die sich Individualität zum Opfer nimmt um sie gnadenlos zu vernichten versucht.

Leider ist die WHO nicht meiner Meinung, weshalb immer mehr "Schattensymptome" eine Schlüsselnummer erhalten und jeder Bürger nunmehr seine Persönlichkeit in Zahlen ausdrücken kann...Thats Life

 

---------- Beiträge zusammengefügt um 19:40 Uhr ---------- Vorheriger Beitrag war um 19:36 Uhr ----------

 

hm...und zu langsam war ich jetzt auch...das sollte eigentlich eine Antwort zu buckmcq Bei:schaem:trag sein

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.... proportional ....

 

Hey, das war mein Fremdwort .... :fingers:

 

Jetzt fällt mir schon mal ein neues Fremdwort ein, und schon wird es zweckentfremdet, wie seinerzeit die "Vehemenz" :lach:

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Ich empfinde eher die genormte Gesellschaft als krank, die sich Individualität zum Opfer nimmt um sie gnadenlos zu vernichten versucht.

 

Ja, so sehe ich das auch. Mit einer "individuellen" Meinung wird man/wurde man historisch betrachtet immer schon in die Ecke der "Verrückten", einer "Linksfront" oder sonstwas gerückt.

Eine sog. "Abweichung" entstammt immer einer Definition der Mehrheitsmeinung, professionalisiert durch Psychiater. Ein Symptom im Sinne einer Störung im Sinne von Krankheit, unter der man unendlich leidet, ist m.E. behandlungsbedürftig, wird aber oft zu spät erkannt oder falsch behandelt. Letzteres weil die Behandelnden selbst in einem "normierten" Denkkorsett stecken und P6ler nolens volens pathologisieren.

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Nachdem Homosexualität keine Straftat mehr war, wurde sie zu einer Krankheit.

Heute wird oft Prostitution als behandlungsbedürftige Krankheit angesehen.

Und wer wie ich nicht nach Frau und Kindern strebt, ist zumindest sozial krank.

 

---------- Beiträge zusammengefügt um 20:00 Uhr ---------- Vorheriger Beitrag war um 19:55 Uhr ----------

 

Bei allen Normalitätsdiskussionen wird immer das Zustandekommen der Norm vergessen. Auch die Argumente, die sich nicht in der Mitte der Verteilerkurve befinden, sind normal, nur nicht Durchschnitt. Das wird auch bei vielen Diagnosen übersehen. Ich kenne eine Dame, der es schlecht geht, wenn sie weniger als 230 mg% Blutzucker hat. In der Klinik wurde sie fast umgebracht. Als ihre persönlichen Normalwerte einfach um 100 mg% verschoben wurden, war sie gesund eingestellt.

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Das war aber vor ca. 10 Jahren noch so. Homosexualität wurde als sexuelle Perversion geführt.

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Das war aber vor ca. 10 Jahren noch so. Homosexualität wurde als sexuelle Perversion geführt.

 

Homosexualität hatte bis in die 70erJahre eine eigene Diagnosenummer in der ICD 8

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Stimmt, Linda. Die Definition von Krankheit ist eine gesellschaftliche, erfolgt im gesellschaftlichen Kontext und verändert sich. Das betrifft sämtliche Krankheiten. Insbesondere psychische Krankheiten, z.B. Hysterie. Hat jemand "Die zitternde Frau" von Siri Hustvedt gelesen? Sie thematisiert in ihrem autobiografischen Buch die Problematik der Definition von Krankheit und den eigenen Umgang damit.

 

Auch Freud hat Homosexualität als sexuelle Perversion angesehen, diese Sicht wurde inzwischen dem heutigen Verständnis angepasst.

bearbeitet von Julian Kaye

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