Jump to content

 

Thea

Prostitution und psychische Gesundheit

Empfohlene Beiträge

Haben Escorts gute Arbeitsbedingungen?

 

Wie viele Männer leben in Zürich? 360.000 Einwohner = 180.000 männliche Einwohner = 90.000 Männer -> die Hälfte sind Freier -> ein Besuch pro Woche. Richtig gerechnet?

bearbeitet von buckmcq

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Als Zürcher würde mich jetzt die Unterscheidung "Männliche Einwohner/Männer" doch interessieren. Vor allem: was sind die 90'000 männlichen Einwohner, die keine Männer sind?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
[...]„Sichere Arbeitsbedingungen sind ebenso wichtig wie soziale Hilfen für diese Frauen, die allein im Raum Zürich jährlich bis zu 2,8 Millionen Kontakte mit Freiern haben.“

[...]

 

Haben Escorts gute Arbeitsbedingungen?

 

Wie viele Männer leben in Zürich? 360.000 Einwohner = 180.000 männliche Einwohner = 90.000 Männer -> die Hälfte sind Freier -> ein Besuch pro Woche. Richtig gerechnet?

Vielleicht richtig gerechnet, aber die Annahme dürfte falsch sein...

 

Der "Raum Zürich" dürfte deutlich mehr Einwohner haben. Laut Schweizerischem Bundesamt für Statistik leben dort über eine Million Menschen. Und das berücksichtigt noch nicht die geschäftlichen und privaten Besucher dieser Stadt.


F CK

all I need is U

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Als Zürcher würde mich jetzt die Unterscheidung "Männliche Einwohner/Männer" doch interessieren. Vor allem: was sind die 90'000 männlichen Einwohner, die keine Männer sind?

 

Der Begriff "Männer" ist unglücklich gewählt: Gemeint ist eher potentielle Freier... also Männer im Zielgruppenalter. Männliche Einwohner minus Senioren und Kinder... wobei die Verteilung wohl kaum Fifty-Fifty sein dürfte...

  • Danke 1

"Eine Gesellschaft, die ihre Freiheit zugunsten der Sicherheit opfert, hat beides nicht verdient." (B. Franklin)

"Documentation is like sex: when it is good, it´s very, very good! - And when it is bad, it´s better than nothing..." (Dick Brandon)

"I reject your reality and substitute my own" (Adam Savage, Mythbuster)

"Wenn ich Recht hab, hab ich Recht! Hab ich Recht?" (...)

Unser wichtigstes Kapital ist klein, grau und wiegt ca. 1,3 kg (Karl Marx)

----------

Devote Wünsche, erlauscht in der weihnachtlichen Küche des Schrecksenmeisters:

"Schlag mich", rief die Sahne.

"Reduziere mich", keuchte die Soße.

"Gib mir Saures", stöhnte der Salat.

(aus: W. Moers: Der Schrecksenmeister)

--------------

This signature is best viewed with open eyes and a human brain ver. 1.0 or above.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

senioren gehen auch zu prostituierten...

 

lg lucy

  • Danke 6

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Also ich konnte meinen Dachschaden durch Mind & Bodywork therapieren. Empfehle ich jeden.:clown:

 

ps: man kann ungewünschte Grenzüberschreitungen quasi als regeneratives System verwenden. Indem man die Festplatte mit guten Erfahrungen überschreibt. Gewisse Sturmschäden sind ja meist schon in Kindheit und Jugend aufgetreten und nicht automatisch mit unangenehmen Erfahrungen im Kundenkontakt verbunden, bei Mind & Bodyworkern. Wen das interessiert, lade ich herzlich in meine Praxis ein. Ernsthaft.

bearbeitet von Ariane
  • Danke 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich halte von diesen Studien sehr wenig. Auch ich habe mal einen Fragebogen erhalten, welchen ich hier gespostet habe:

 

Mir wurde vor einigen Wochen ein Fragebogen zugeschickt von einer Universität in Italien, die sich mit Escort auseinandersetzen. Kurzer Auszug aus dem Email: "We are doing a research about high level prostitution, in collaboration with the social psychology department of the Parma University coordinated by prof. Tiziana Mancini. We are looking for escorts and girls who can recognize themselves in a high socio-economic status...."

 

Ich habe mir diesen Fragebogen angesehen und habe gemerkt, dass auch diese eher in eine Richtung gehen soll, nämlich in die negative.

 

Da gab es zB Fragen wie:

 

Thinking about your job, recently did you feel:

Exhausted

Empty

Burned Out

Frustrated

 

Die "beste" Antwort die man ankreuzen konnte, war "rarely", aber nicht "never". Man bedenke auch, dass hier nach "recently", also "kürzlich", gefragt wurde! Fast jeder Mensch fühlt sich wohl irgendwann mal in seinem Leben erschöpft, leer, ausgebrannt oder frustriert. Bei Escorts nimmt man allerdings an, dass JEDES dieser Gefühle KÜRZLICH dagewesen sein muss, also gibt man als Antwortmöglichkeit kein "nie".

 

Do you feel to treat your clients impersonally?

 

Auch hier war die "beste" Antwortmöglichkeit "rarely", aber nicht "never". Man geht also davon aus, dass ein Escort ihre Kunden zumindest "selten" unpersönlich behandelt.

 

Do you feel to have become more indifferent towards people since you do this work?

 

Auch hier konnte man kein "never" ankreuzen, man geht davon aus, dass Escorts zumindest "selten" gleichgültiger gegenüber anderen Menschen seit ihrem Job geworden sind.

 

Do you feel you don't really care about what happens to your clients?

 

Auch hier war fing es bei "rarely" an.

 

What health problems do you have or have you had in the last 12 months?

Fatigue/Exhaustion

Genital pain

Bacterical infections

Sleeplessness

Headaches

Vaginal infections

Stomach aches

Urinary infections

Eating disorders

 

Und auch hier war es nicht möglich ein "never" anzukreuzen, sondern es ging wieder erst los ab "rarely". Escorts haben also zumindest "selten" ALL diese Krankheiten in den letzten 12 Monaten gehabt!

 

So viel zum Thema "objektive Fragebögen"......

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Jana, ich meine mich zu erinnern, daß du das mal an anderer Stelle gepostet hast. Interessant an diesen Fragen ist die interessierte Sichtweise, die dermassen deterministisch ist, durch die eingrenzenden Antwortmöglichkeiten, und das "Opfer" quasi "machen".

Im übrigen ist es so, dass jede zweite Frau im Laufe ihres Lebens Gewalterfahrung macht, soweit mir statistisch bekannt ist. Die Dunkelziffer ist wahrscheinlich höher. Insofern hält sich die Wahrscheinlichkeit als Callgirl (=Frau) Opfer von gewalttätigen Übergriffen zu werden, wahrscheinlich proportional zum gesamtgesellschaftlichen Durchschnitt. Im übrigen sollte man die Herren da nicht ausnehmen, ob als Kunde in einem Dominastudio oder im Kreis der Familie. Gewalttätige Partnerinnen sind sehr weit verbreitet und die Dunkelziffer offenbar recht hoch. Darüber spricht keiner.

bearbeitet von Ariane
  • Danke 7

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Interessant an diesen Fragen ist die interessierte Sichtweise, die dermassen deterministisch sind und das "Opfer" quasi "machen".

 

Das ist mir an diesem Fragebogen auch sofort aufgefallen. Man hatte ein Vorurteil, welches man bestätigen wollte.

 

---------- Beiträge zusammengefügt um 18:24 Uhr ---------- Vorheriger Beitrag war um 18:12 Uhr ----------

 

Die kürzlich in der Wissenschaftszeitschrift Acta Psychiatrica Scandinavica veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass zirka die Hälfte der Befragten während des vorangegangenen Jahres psychische Störungen aufwies. „30 Prozent erfüllten die Kriterien für eine Depression, 34 Prozent die Kriterien für eine Angststörung“, so Rössler. In der Gesamtbevölkerung hingegen zeigen innerhalb eines Jahres nur zwölf Prozent der Frauen seelische Leiden, davon rund sechs Prozent Depressionen und neun Prozent Angststörungen. Psychische Störungen treten demnach bei Prostituierten drei- bis fünfmal so häufig auf.

 

Mich würde ja auch interessieren, wie Depressionen und Angststörungen diagnostiziert wurden. Um bei jemandem diese Krankheiten diagnostizieren zu können, bedarf es schon mehr als nur einer "Befragung".

 

Oder fand das etwa auch so nach dem Motto statt: "Fühlen Sie sich manchmal depressiv? Haben Sie manchmal Angst"?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Selbst wenn Kriterien abgefragt werden, die eine Diagnose zulassen: der Gesamtanteil an der deutschen Bevölkerung, die psychisch krank ist, soll bei einem Drittel liegen. Hat der Chef Redakteur Hans-Ulrich Jörges kürzlich im Presseclub, ARD auch erwähnt. Ein weiteres Drittel kauft die in den Bestsellerlisten hochgelobten Glücksversprechen.

Ernsthaft, wenn dem so ist, und der prozentuale Anteil an Sexworkerinnen aller Couleur wird vom Familienministerium auf 400.000 geschätzt, eine grobe Schätzung, die bislang unbewiesen ist, müßte doch die statistische Grösse bei den Mitarbeiterinnen des Adult Entertainments sogar niedriger angesetzt werden im Vergleich zur Gesamtbevölkerung. Aber man kann die Herren und Damen im übrigen schlecht aus dem Statistikkuchen herausschneiden, da sie ja eh in der Statistik der Gesamtbevölkerung als Bürger schon mitgezählt sind. Wie will man Bürger und Bürgerinnen, die Paysex anbieten oder nicht, alternativ sog. Hobby- und Hausfrauensex, Geliebte/Ehefrauen, die ihre sexuellen Dienste gegen Geschenke verrichten, sauber aus der Gesamtstatistik heraustrennen können?

bearbeitet von Ariane

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Depressionen und Angststörungen werden nach dem Aussschlussverfahren diagnostiziert. Zunächst werden also physische Ursachen für Symptome anhand von apparativen Untersuchungsmethoden ausgeschlossen.Danach gibt es verschiedene "Fragebögen" die durchgearbeitet werden. Die Antwortscala reicht von "gar nicht" bis "dauerhaft" und verschiedene Abstufungen dazwischen.

Ein guter Diagnostiker vergibt sein Urteil nicht sofort(nur in eindeutigen Fällen), sondern lässt den "Patienten" sein Befinden wochenweise dokumentieren.

  • Danke 2

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich habe leider vergessen, wie hoch in Deutschland der Prozentsatz der Frauen ist, die regelmäßig Gewalt in der Ehe erfahren. Ich habe ihn als recht hoch in Erinnerung. Ich wage die These, dass eine Frau im Escort oder gehobenen Pay6 statistisch weniger gefährdet ist, Gewalt zu erfahren als in der Ehe. Dieser Vergleich mag vielleicht problematisch sein, aber im Ergebnis vermutlich nicht falsch.

 

Es gibt unzählige nutzlose Pay6-Studien dieser Art, die in erster Linie Vorurteile bestätigen oder die ganz einfach unsauber erstellt wurden, falsche oder verzerrte Ergebnisse liefern. Trotzdem wage ich die Behauptung, dass Pay6 mit besonderen psychischen Belastungen verbunden ist und häufig Menschen mit ganz bestimmten psychischen Problemen im Pay6 anzutreffen sind. So falsch die Studien um so wichtiger ist es, die Problematik nicht zu verharmlosen oder unter den Tisch zu kehren.

 

Die Pay6-Problematik berührt automatisch viele bereits vorhandene psychische Probleme, das liegt in der Natur der Sache. Es gibt Berufsbilder, die nicht so nah an dieser Schnittstelle liegen.

bearbeitet von Julian Kaye
  • Danke 3

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
[...]Im übrigen sollte man die Herren da nicht ausnehmen, ob als Kunde in einem Dominastudio oder im Kreis der Familie.[...]

 

Ich finde, es macht einen riesengroßen Unterschied, ob jemand freiwillig in ein Etablissement geht, um sich den Hintern versohlen zu lassen, oder ob jemand zwangsweise in einem gewalttätigen Familiensystem steckt!

  • Danke 2

Act as if what you do makes a difference. It does.

–William James

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Jeder hat in seinem Leben schon Symptome einer psychischen Krankheit gezeigt. Das heißt aber nicht, daß er an einer behandlungspflichtigen Erkrankung leidet. Und wer keine hat, leidet an parteiller Amnesie.

Und nach WHO-Definition kann es eh keine gesunden Menschen geben. (vollständige physische, psychische und soziale Gesundheit)

  • Danke 2

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Ich habe leider vergessen, wie hoch in Deutschland der Prozentsatz der Frauen ist, die regelmäßig Gewalt in der Ehe erfahren. Ich habe ihn als recht hoch in Erinnerung.

 

Ich wage die These, dass eine Frau im Escort oder gehobenen Pay6 statistisch weniger gefährdet ist, Gewalt zu erfahren als in der Ehe. Dieser Vergleich mag vielleicht problematisch sein, aber im Ergebnis vermutlich nicht falsch.

 

Es gibt unzählige nutzlose Pay6-Studien dieser Art, die in erster Linie Vorurteile bestätigen oder die ganz einfach unsauber erstellt wurden, falsche oder verzerrte Ergebnisse liefern. Trotzdem wage ich die Behauptung, dass Pay6 mit besonderen psychischen Belastungen verbunden ist und ganz häufig Menschen mit ganz bestimmten psychischen Problemen im Pay6 anzutreffen sind. So falsch die Studien um so wichtiger ist es, die Problematik nicht zu verharmlosen oder unter den Tisch zu kehren. Was heißt bei einer bestimmten gewaltsamen Prägung überhaupt noch Freiwilligkeit? Ok, wenn man in Grenzüberschreitungen geübt ist, macht man es eben "freiwillig".

 

Die Pay6-Problematik berüht automatisch viele bereits vorhandene psychische Probleme, das liegt in der Natur der Sache. Es gibt Berufsbilder, die nicht so nah an dieser Schnittstelle liegen.

 

 

Ich hatte gestern einen Termin mit einer Bekannten als Duo. Sie ist sonst nicht im P6 verortet und macht es nur mit mir zusammen, selten, da ich es nicht bewerbe, mit wenigen Herren, die ich bereits kenne. Der Gast, den wir zuletzt vor 1,5 Jahren trafen, meinte, daß sich meine Freundin sehr verändert hätte (ich auch, ich sei gelassener geworden, reifer:clown:). Aus meiner Sicht zum Vorteil, selbstbewußter, stärker ... aus seiner Sicht bedauerte er den Entwicklungsfortschritt. Nun, später nach dem mehrstündigen Termin, sagte sie mir: du, ich habs dem heimgezahlt; er hat mich damals "gebrochen", indem er nämlich permanent nur gefordert und Kommandos gegeben hat und ich habs mir gefallen lassen, es war furchtbar, ich konnte nicht nein sagen. Hatte sie mir damals nicht gesagt und ich hatte die Schallmauer längst durchschritten. Ich fühlte mich furchtbar, daß ich es nicht mitbekommen habe. Jedenfalls wollte er zwei devote Opfer und traf auf zwei erwachsene toughe Frauen. Wir werden ihn sicher nicht wiedersehen, weil wir nicht mehr attraktiv für ihn sind und nein zu sagen gelernt haben.:huepfen:

 

PS: Gewalt, Ehe oder nicht; die angezeigten Fälle liegen weitaus niedriger im Falle häuslicher Gewalt. Erwähnte ja schon jede 2te Frau. Zum anderen ist eine vorausgegangene Brechung, sei es im Kindes- oder Jugendalter, später in Paarbeziehungen, durch Gewalt oder Missbrauch doch in der Tat sehr weitverbreitet. Und mit diesem Gepäck sicherlich auch bei manchen P6-Kollegen und Kolleginnen anzutreffen. Die Frage ist doch, welche Interessen sich hinter welcher Auftragsstatistik verbergen.

 

@Iris; der Unterschied ist mir schon klar, es ist aber trotzdem Gewalt. Und sei es nur, durch die Gewohnheit den Kick zu bekommen. Hat ja eine Ursache, wenn man nur durch Strafe und Schläge geil wird. Ich persönlich halte es nicht für gesund, daher habe ich es zusammen geschrieben. Als Domina wird man Komplizin in einem lebenslangen Matyrium, in dem sich die Kunden bewegen; das ist mein Fazit, was ich leider aus eigener Erfahrung stellen muss. Ich habe weder sadistische oder masochistische Impulse, noch nicht einmal für Geld.

bearbeitet von Ariane
  • Danke 2

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Zu wachsen, auch im Pay6, gehört zum Leben und ist nicht pathologisch sondern gesund. Nicht fertig zu sein in seiner Entwicklung ist auch keine Pathologie. Aber Missbrauch zuzulassen, obwohl man es nicht muss, man es auch nicht will und keiner einen dazu zwingt, das ist der casus cnactus und gehört nach meinen Beobachtungen zur Grundstruktur vieler (auch bei mir) beim Einstieg in den Pay6, der immer wieder auf's Neue die Wiederholung bietet, gleichzeit aber auch die Möglichkeit der Heilung und Weiterentwicklung. Ein gefährlicher, aber auch wichtiger Prozess, der mit einer Depression einhergehen kann. Dabei bräuchte man dann Hilfe. Aber es ist nicht einfach, einen Theratpeuten zu finden, der nicht die Pay6-Tätigkeit in Frage stellt und der damit umgehen kann.

bearbeitet von Julian Kaye
  • Danke 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

...kommt darauf an wie man Gesundheit definiert. Der Mensch neigt ja dazu, alles was nicht seiner eigenen persönlichen Vorstellung und vorgefertigten Meinung entspricht, die er ja auch nur aufgrund individueller Erfahrungen bilden konnte, zu verurteilen und als "unnormal" abzustempeln. Ich empfinde eher die genormte Gesellschaft als krank, die sich Individualität zum Opfer nimmt um sie gnadenlos zu vernichten versucht.

Leider ist die WHO nicht meiner Meinung, weshalb immer mehr "Schattensymptome" eine Schlüsselnummer erhalten und jeder Bürger nunmehr seine Persönlichkeit in Zahlen ausdrücken kann...Thats Life

 

---------- Beiträge zusammengefügt um 19:40 Uhr ---------- Vorheriger Beitrag war um 19:36 Uhr ----------

 

hm...und zu langsam war ich jetzt auch...das sollte eigentlich eine Antwort zu buckmcq Bei:schaem:trag sein

  • Danke 2

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
.... proportional ....

 

Hey, das war mein Fremdwort .... :fingers:

 

Jetzt fällt mir schon mal ein neues Fremdwort ein, und schon wird es zweckentfremdet, wie seinerzeit die "Vehemenz" :lach:

  • Danke 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Ich empfinde eher die genormte Gesellschaft als krank, die sich Individualität zum Opfer nimmt um sie gnadenlos zu vernichten versucht.

 

Ja, so sehe ich das auch. Mit einer "individuellen" Meinung wird man/wurde man historisch betrachtet immer schon in die Ecke der "Verrückten", einer "Linksfront" oder sonstwas gerückt.

Eine sog. "Abweichung" entstammt immer einer Definition der Mehrheitsmeinung, professionalisiert durch Psychiater. Ein Symptom im Sinne einer Störung im Sinne von Krankheit, unter der man unendlich leidet, ist m.E. behandlungsbedürftig, wird aber oft zu spät erkannt oder falsch behandelt. Letzteres weil die Behandelnden selbst in einem "normierten" Denkkorsett stecken und P6ler nolens volens pathologisieren.

  • Danke 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Nachdem Homosexualität keine Straftat mehr war, wurde sie zu einer Krankheit.

Heute wird oft Prostitution als behandlungsbedürftige Krankheit angesehen.

Und wer wie ich nicht nach Frau und Kindern strebt, ist zumindest sozial krank.

 

---------- Beiträge zusammengefügt um 20:00 Uhr ---------- Vorheriger Beitrag war um 19:55 Uhr ----------

 

Bei allen Normalitätsdiskussionen wird immer das Zustandekommen der Norm vergessen. Auch die Argumente, die sich nicht in der Mitte der Verteilerkurve befinden, sind normal, nur nicht Durchschnitt. Das wird auch bei vielen Diagnosen übersehen. Ich kenne eine Dame, der es schlecht geht, wenn sie weniger als 230 mg% Blutzucker hat. In der Klinik wurde sie fast umgebracht. Als ihre persönlichen Normalwerte einfach um 100 mg% verschoben wurden, war sie gesund eingestellt.

  • Danke 2

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Das war aber vor ca. 10 Jahren noch so. Homosexualität wurde als sexuelle Perversion geführt.

  • Danke 2

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Das war aber vor ca. 10 Jahren noch so. Homosexualität wurde als sexuelle Perversion geführt.

 

Homosexualität hatte bis in die 70erJahre eine eigene Diagnosenummer in der ICD 8

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Stimmt, Linda. Die Definition von Krankheit ist eine gesellschaftliche, erfolgt im gesellschaftlichen Kontext und verändert sich. Das betrifft sämtliche Krankheiten. Insbesondere psychische Krankheiten, z.B. Hysterie. Hat jemand "Die zitternde Frau" von Siri Hustvedt gelesen? Sie thematisiert in ihrem autobiografischen Buch die Problematik der Definition von Krankheit und den eigenen Umgang damit.

 

Auch Freud hat Homosexualität als sexuelle Perversion angesehen, diese Sicht wurde inzwischen dem heutigen Verständnis angepasst.

bearbeitet von Julian Kaye

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

  • Ähnliche Themen

    • Ist eine Sugardaddy/Sugarbabe Beziehung Prostitution oder nicht?

      Aus gegebenem Anlass möchte ich diese Frage in einem neuen Thread mit Umfrage einmal versuchen zu klären. Da wird die Meinung vertreten, dass SD/SB auch Prostitution sei und es gibt die gegenteilige Meinung. Also was denn nun? In den USA, wo ja Prostitution weitgehend verboten ist, laufen diese SD/SB Beziehungen problemlos, werden dort also nicht als Prostitution eingeordnet. Und dann soll im liberalen Deutschland, wo Prostitution nicht nur legalisiert ist, sondern sogar geschützt wird, eine SD/SB Beziehung unter Prostitution fallen? Leuchtet mir so gar nicht ein. Da sollte es doch Kriterien geben, die für oder gegen Prostitution sprechen.   Wenn ich als 60 jähriger mit einer jungen attraktiven Studentin eine persönliche Beziehung eingehe und sie unterstütze, dann hat das doch mit Prostitution nichts zu tun. Auch wenn ich eine Zweitwohnung für uns halte, ihr das Auto bezahle, sie mich teilweise bekocht, wir Sex haben, ich ihren richtigen Namen und Geburtstag kenne, sie zum Geburtstag, Namenstag, Valentinstag, Ostern und Weihnachten mit (Geld)Geschenken überhäufe, wir gemeinsam in Urlaub fahren, dann ist das meiner Meinung nach eine persönliche Beziehung und keine Prostitution.   Wie denkt ihr darüber?

      in Allgemein

    • Buchprojekt "Zukunft Rotlicht" - Prostitution 2018 - Protagonistinnen und Protagonisten gesucht!

      Neues Buchprojekt Prostitution 2018 by Howard Chance

      Situationsbericht und Sittengemälde – Protagonistinnen und Protagonisten gesucht

      Wenn es mir meine Zeit erlaubt, arbeite ich gerne auch mal wieder als Publizist und das natürlich zum Thema „Prostitution in Deutschland! Momentan ist mein Tisch noch recht voll mit „Betriebskonzepten“, die überarbeitet, ergänzt oder neu erstellt werden müssen, ich habe jede Woche im Kundenauftrag Behördentermine, erfreuliche und leider auch unerfreuliche Dispute und muss mir durch meine deutschlandweite Tätigkeit als Berater auch immer wieder neue Erlasse, Veröffentlichungen und Entscheidungen „reinziehen“, um am Puls der Zeit zu bleiben! Das gut organisierte „Back-Office“ ist unerlässlich und bedarf der intensiven Pflege! Für August 2018 plane ich jetzt eine publizistische Deutschlandreise, bei der ich die aktuelle „Stimmung“ im deutschen „Rotlicht-Gewerbe“ und in der „Sexarbeit“ aufnehmen möchte. „Aufnehmen“ heißt: mit Protagonistinnen und Protagonisten ins Gespräch kommen und daraus eine neue Publikation erstellen, die im Oktober 2018 „ungeschminkt“ auf den Markt kommen soll. Bei dem Projekt geht es primär nicht um die ungehemmte Verbreitung meiner eigenen „Schlauheiten“, sondern um die Erstellung eines „Sittengemäldes 2018“, bei der die Branche selbst in ihrer Vielfältigkeit zu Wort kommen soll! Welche Formen von Sexarbeit gibt es anno domini 2018 in Deutschland, wie hat sich der „Markt“ entwickelt und welchen Einfluss hat das neue Prostituiertenschutzgesetz konkret? Soll Deutschland „sauber“ werden? Haben wir es mit einem Gesetz zur „Prostitutionsverhinderung“ zu tun? Gibt es neben den „Gesetzesgegnern“ auch „Befürworter“ in der Branche, die mit dieser Meinung nicht hinter dem Berg halten? Ist Prostitution noch zeitgemäß oder ist „käufliche Lust“ in der jetzigen Form ein „Auslaufmodell“? Wie wird Sexarbeit verkauft? Gebärdet sich der Staat als „Tugend- und Moralwächter“ oder geht es bei dem „Schutzgesetz“ eigentlich um „Monetarisierung“: um die Generierung von Steuergeldern und um die „Erziehung von Steuerpflichtigen“? Es geht  ganz klar auch um Politik, um Feminismus, der in befürwortender und ablehnender Form „gelebt“ wird und um die Frage, ob Frauen oder Männer im Gewerbe „das Sagen“ haben, ob das Angebot die Nachfrage schafft oder ob eher die reziproke Betrachtung richtig ist! Es geht um die Präsentation eines breiten „Meinungsbilds“, aber absolut nicht um eine strenge wissenschaftliche Arbeit! Es ist auch nicht an eine „Wertung“ gedacht! Eine solche kann jede Leserin und jeder Leser selbst vornehmen! Gibt es womöglich Gemeinsamkeiten bei „Prostitutionsbefürwortern“ und „Prostitutionsgegnern“ und wie gestaltet sich der (öffentliche) Dialog? Während ich meine eigenen Publikationen in der Regel innerhalb weniger Tage per Diktat erstelle, wird es beim Buchprojekt „Prostitution 2018“ anders sein: hier werde ich intensive Interviews führen und „Fremde“ wie „Freunde“ zu Wort kommen lassen! Auch „kühne Thesen“ sind dabei zulässig und es ist natürlich auch möglich in anonymer Form teilzunehmen, da „Outings“ in der heutigen Zeit schwerwiegende Folgen haben können! Heute beginne ich, neben meiner eigentlichen Arbeit, mit der Projektplanung und rufe schon wieder zur Mitwirkung auf! Wer möchte sich zum Thema äußern, wer hat Themen „auf Lager“, die schon immer einmal „präsentiert“ werden sollten? Wer von Ihnen / Euch ist bereit bei einem von Howard´s Interviews mitzuwirken? Natürlich sind auch „Unterstützer“ und „Werbepartner“ willkommen, wobei es in erster Linie nicht um „Rubel“ geht, sondern eben um „Support“ und um den Zugang zu „medialen Kanälen“, die unerlässlich erscheinen! Powered by „Deutsche Bordellindustrie“ würde ein „Geschmäckle“ haben und den Inhalt als angewandten oder unterstellten „Lobbyismus“ sofort diskreditieren. Also müssen andere „Wege“ her! Ich werfe diese Anfrage heute einmal „lose“ in die Runde und freue mich über Ihre / Eure Rückmeldungen!

      Weitere Infos und Kontaktmöglichkeiten unter:
      http://prostitution2017.de/schutzgesetz/2018/06/09/neues-buchprojekt-prostitution-2018-by-howard-chance/

      in Escort / Erotik Bücher

    • Gesundheit

      aus Focus online   Wie gefährlich sind Sex-Toys wie Liebeskugeln und Dildos?     Die Sexspielsachen können der Gesundheit schaden, wenn ihr Material Phtalate, also krebserregende Weichmacher, enthält, wenn sie nicht nach jedem Gebrauch sorgfältig gereinigt und/oder zu heftig eingesetzt werden. Enthalten sie spezielle Weichmacher, können diese krebserregenden Stoffe über die Schleimhaut in den Körper gelangen. Zu heftiger Gebrauch der Sex-Toys kann das Gewebe schädigen. Infektionen können sich bilden, wenn die Gegenstände nicht nach jedem Gebrauch gereinigt werden.     MlG AH

      in Recht - Gesundheit - Soziales

    • Prostitution: Beratungsstellen als „verlängerte Arme der Organisierten Kriminalität“?

      Manfred Paulus – Menschenhandel und Sklaverei an der Donau – Klartext?

      Donau so blau? Eher: Donau so böse! Was soll man sonst denken, wenn man den Titel einer neuen Publikation von Kriminalhauptkommisar a.D. Manfred Paulus (Ulm) liest? „Sex and Crime“ zieht ja thematisch immer und ein wenig „Onkel Tom´s Hütte“ schwingt dabei dann auch mit: „Menschenhandel und Sklaverei an der Donau“

      Und damit nicht genug! In einem Pressebericht der „Schwäbischen“ vom 24. Juni 2018 wird Manfred Paulus folgendermaßen zitiert: „Manfred Paulus spricht Klartext: Es gibt eine neue Entwicklung von Beratungsstellen für Prostituierte, die verlängerte Arme der Organisierten Kriminalität sind.“ Manfred Paulus ist ein aufrechter Kämpfer gegen „Gewalt und Ausbeutung“ im Rotlicht! Keine Frage! Seit vielen Jahren ist der inzwischen pensionierte Ulmer Kriminalhauptkommisar ein gern gesehener Gast in Talkshows, er schreibt Fachartikel in Polizei-Fachzeitschriften, war in TV-Dokumentationen zu sehen und trat auch als Buch-Autor in Erscheinung! 30 Jahre in der Kriminalinspektion prägen und haben aus Paulus „den Experten“ für Frauenhandel gemacht, der nach seiner Pensionierung im Auftrag der „EU“ in EU-Ländern recherchiert, die ein massives „Frauenhandels-Problem“ haben! Für Manfred Paulus ist Prostitution immer unbedingt mit Menschenhandel in Verbindung zu bringen und für ihn ist in diesem Bereich alles „verbrecherisch organisiert“! 98% der Sexworkerinnen in Deutschland hält er für „fremdbestimmt“ und „freiwillige Prostituierte“ gibt es nur in Talkshows! (vergleiche Artikel bei „Emma“) Sexworker(innen)-Verbände, deren „Freiwillige“ oft im TV zu sehen sind und die regelmäßig Artikel veröffentlichen, in denen die „Freiwilligkeit im deutschen Rotlicht“ als der Normalfall dargestellt wird, und Manfred Paulus, der das absolute Gegenteil behauptet, werden sicher in diesem Leben keinen gemeinsamen Nenner mehr finden. Der Ulmer Kriminalist hat eine sicher ehrenwerte Mission, wenn er Frauen schützen und retten will, aber seine Thesen sind für mich völlig überzogen und ein Stück weit „Marktschreierei“! Die Statistiken des BKA beruhen angeblich auf falschen Ansatzpunkten, alle „Experten“ übersehen die vermeintliche „Realität“ und die Politik begünstigt indirekt die kriminellen Machenschaften der internationalen „Rotlicht-Mafia“! Kurze Zusammenfassung! Das klingt für mich schon nach „Manie“ und „Besessenheit“! Sorry! Wenn man nun „Beratungsstellen“ mit „Organisierter Kriminalität“ in Verbindung bringt, in dem man „einige“ von ihnen als „verlängerten Arm“ bezeichnet, schießt man sicher über das Ziel hinaus! Werden wirklich in Deutschland Beratungsstellen von Rockern, Albaner-Banden und ähnlichen Gruppen „gefördert“ oder bedroht? Wenn ein „erfahrener Ermittler“ solche Zusammenhänge „orakelt“, hört das Volk sicher hin und die Medien sind begeistert … wenn man es eben nicht zu bunt treibt! Ich persönlich finde das Herr Paulus, bei allem Respekt, Maß und Ziel völlig verloren hat und durch seine extremen Übertreibungen massiv an Glaubwürdigkeit verliert! Für ihn ist alles „schwärzer als schwarz“, grau oder gar weiß hat da keine Chance mehr!

      http://prostitution2017.de/schutzgesetz/2018/06/25/prostitution-beratungsstellen-als-verlaengerte-arme-der-organisierten-kriminalitaet/

      in Escort - Prostitution in den Medien

    • Prostitution – Stichtag 1. Juli 2018 – Ein Jahr Prostituiertenschutzgesetz

      Zum ersten "Jahresfest" des Prostituiertenschutzgesetzes (1. Juli 2018) habe ich mich in einem recht umfangreichen Artikel mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beschäftigt. Ein Gesetzestitel, der "Etikettenschwindel" ist, da der "Schutz" überhaupt nicht im Vordergrund steht! Eine "Regulierung", die uneinheitlich und mitunter nach "Gutdünken" geschieht! Verbände, die trotz Gemeinsamkeiten nicht an einem Strang ziehen! Prostitutionsgegner(innen), die ihre Chance sehen, politisch etwas zu bewegen? Schöne Worte, wenig Taten! Eine "Verfassungsbeschwerde", die noch im Raum steht und noch im laufenden Jahr verhandelt werden soll! Damen-Mangel und Abwanderungen durch den Huren-Ausweis!

      Meinen diesjährigen "Leidartikel" findet Ihr / finden Sie unter:
      http://prostitution2017.de/schutzgesetz/2018/07/01/prostitution-stichtag-1-juli-2018-ein-jahr-prostituiertenschutzgesetz/

      in Recht - Gesundheit - Soziales

Unser Support Team

Neue Beiträge

Neue Galerie Einträge

Neue Escort Links

Über uns

Seit über 10 Jahren ist MC-Escort die grösste deutschsprachige Escort Community. Wir bieten Kunden und Anbietern eine Plattform um sich gegenseitig auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.

mc-banner-klein.png

Kontakt

  Raingärten 1, 79780 Stühlingen, Deutschland

  info@mc-escort.de

  +49(7744)929832

×

Wichtige Information

Wir haben Cookies auf deinem Gerät platziert um dein Nutzer Erlebnis auf dieser Webseite zu verbessern. Du kannst deine Cookie Einstellungen anpassen, ansonsten nehmen wir an dass es für dich in Ordnung ist deinen Besuch fortzusetzen.