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Nachteile der Registrierung als Prostituierte?


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Hallo liebes Forum,

Ich habe (mal wieder) eine Frage und hoffe, dass ihr mir da helfen könnt.

Ich habe des Öfteren gelesen, dass die Registrierung als Prostituierte viele Nachteile hat. Daten können geleakt werden, Ämter dürfen Kontrollbesuche machen und du kannst beispielsweise bei gerichtlichen Streitereien durch die Registrierung einen Nachteil haben. Auch im Job aufzufliegen ist wahrscheinlicher.

Meine Frage ist: Habt ihr Nachteile erlebt durch die Registrierung? Oder sind die aufgeführten Sache mehr „Urban Legends“?

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Hi Annemarie, 

 

ich würde mich deiner Frage einfach mal anschließen. Die von dir genannten möglichen Nachteile sind mir bislang noch nicht im "realen" Leben untergekommen. Ich denke dass der Leak der Daten durch die öffentlichen Stellen eher unwahrscheinlich ist. 

 

Ein Punkt der mich im Nachgang etwas geärgert hat, war das Thema Versicherungen. Die Meldung gem. des Schutzgesetzes hat bzw. kann Erschwernisse mit sich bringen was das Thema private Krankenversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung mit sich bringt. Solltest du also mit dem Gedanken spielen dich anzumelden, solltest du die Themen im Vorfeld klären 🙂

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Die  Frage kann logischerweise nur von jemand beantwortet werden, der noch aktiv ist. 

Wer Nachteile o.ä. erfahren und sich deswegen zurückgezogen hat, wird sich schwerlich darüber hier auslassen. Also würde ich die Antworten  nicht unbedingt als Grundlage zur persönlichen Risikoabschätzung nehmen.

 

 

 

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vor 16 Stunden schrieb Annemarie00:

Ich habe des Öfteren gelesen, dass die Registrierung als Prostituierte viele Nachteile hat. ... du kannst beispielsweise bei gerichtlichen Streitereien durch die Registrierung einen Nachteil haben.

Wer hat das geschrieben und welche Nachteile sollen sich (angeblich) ergeben haben?

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vor 7 Minuten schrieb kono22:

Jasmin, eine Vorreiterin in Sachen Rechte der 6workery auf Twitter, hat dazu etwas geschrieben: 

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Es ging um die behaupteten Nachteile bei gerichtlichen Verfahren (DARAUF hatte ich ziterend Bezug genommen :cool: )....

Edited by Jakob
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vor 1 Minute schrieb Jakob:

Es ging um die behaupteten Nachteile bei gerichtlichen Verfahren (DARAUF hatte ich ziterend Bezug genommen :cool: )....

Du hast aber auch „Ich habe des Öfteren gelesen, dass die Registrierung als Prostituierte viele Nachteile hat.“ zitiert … :brille:

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Abgesehen davon, wenn es alle diese Nachteile tatsächlich gibt und frau sich davor fürchten muss, dann läßt frau es vielleicht einfach sein (die P6 Tätigkeit) und geht einer anderen Arbeit nach? Wo ist da das Problem? Es werden ja wohl nicht alle psychisch oder physisch außerstande sein anderer Arbeit nachzugehen (aber P6 Tätigkeit, zudem unregistriert, leisten können).

vor 4 Minuten schrieb kono22:

Du hast aber auch „Ich habe des Öfteren gelesen, dass die Registrierung als Prostituierte viele Nachteile hat.“ zitiert … :brille:

Au weia .... :schiel::classic_biggrin:

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vor 30 Minuten schrieb kono22:

Immer dran denken, wenn Du mit mir diskutierst, ist es so, als würdest Du mit Deinem eigenem (lediglich viel hübscheren) Spiegelbild diskutieren :kugeln:

Quatsch, dann würdest Du mir huldigen :kugeln:

 

P.S.: @Maxine Dein thumbs up zu dem Post des ollen @kono22 kann ja wohl kaum dem "viel hübscheren" gegolten haben, denn sonst :nudelholz:

Edited by Jakob
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vor 3 Stunden schrieb AndreasSchmidt2000:

Nicht die Meldung bringt ggf. die Erschwernisse sondern der Beruf. Die Meldung verhindert nur den Betrugsversuch.

Inwiefern würde es sich hier um einen Betrug handeln ? Das verstehe ich leider nicht ganz. In der BU besteht keine Pflicht zur Nachmeldung bei einem Berufswechsel.  Aufgrund der Stigmatisierung des Berufes würde man wohl gleich einen Betrugsversuch unterstellen.. beim Maurer hingegen ist es vollkommen legitim (findet in der Praxis auch rege Anwendung) .. traurige Welt 😄 

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vor 12 Stunden schrieb Asfaloth:

Immer spannend, wenn nicht unmittelbar Betroffene versuchen, eine verbindliche Bewertung für die Betroffenen vorzugeben.  Aber eigentlich ist hierzu schon alles geschrieben.... nur halt nicht von jedem. 

Auch ein Mann könnte sich sein äh Studium beispielsweise als Stricher finanzieren und sich genau dieselben Fragen stellen. Auch dem würde ich sagen, dass er - wenn er sich Sorgen wegen der Registrierung macht - ja stattdessen beispielsweise Kellnern könnte.

Wo ist da der "Betroffenheitsunterschied"? In allen Fällen geht es um eine proaktive eigene Entscheidung pro/contra P6 Arbeit, mit - wie Du richtig sagst - sattsam bekannten Risiken und Nebenwirkungen der P6 Arbeit. Wir reden ja nicht von Zwang zu P6, sondern von freien Entscheidungen eventuell interessierter ProtagonistInnen. "Zwänge" gibt es ansonsten in jedem Beruf und Jede/r muss für sich entscheiden, ob diese Zwänge in der jeweiligen individuellen Befindlichkeit hingenommen werden können oder ein Ausschlusskriterium bilden.

Richtig ist, dass es Mist ist, wenn P6 immer noch von bestimmten Gesellschaftsgruppen stigmatisiert wird. Aber auch das ist bekannt und darüber ex post zu lamentieren dürfte daran so schnell nichts ändern. Wobei nach meiner Erfahrung in den Behörden meist positiv wahrgenommen wird, wenn man/frau offen ist, auch und gerade bei eigenen Fehlern der Vergangenheit.

Edited by Jakob
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vor 17 Stunden schrieb Jakob:

Abgesehen davon, wenn es alle diese Nachteile tatsächlich gibt und frau sich davor fürchten muss, dann läßt frau es vielleicht einfach sein (die P6 Tätigkeit) und geht einer anderen Arbeit nach? Wo ist da das Problem?

Puuh, mit der Aussage hab ich so mein Problem. Grundsätzlich ist es ja nicht falsch, was du sagst, aber mit der Denke könnte man ja anderen Arbeitnehmern ja, zum Beispiel, auch sagen: Tja, wir verzichten auf sämtliche Arbeitsschutzmaßnahmen, wenn du ein Problem damit hast, eventuell nach fünf Jahren schon berufsunfähig zu sein, dann such dir nen anderen Job. Bei irgendeinem wird die Not schon groß genug sein.

Nein, machen wir nicht und das aus gutem Grund. Warum nehmen wir denn sowas bei Prostituierten in Kauf? Fördern es von Staatswegen sogar?

(Aber wir schweifen mal wieder ab)

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Die "Not", welche zu P6 zwingt, sehe ich jedenfalls bei den mir bekannten Frauen eher nicht. "Not" setzt erst dann ein, wenn die (früher üppigen) Einnahmen verjuxt wurden und das Alter zuschlägt. Bzw. bedient diese Begrifflichkeit nicht gerade das Narrativ der Unfreiwilligkeit?

Bzw. in "Not" kommt frau dann, wenn beispielsweise Jahrelang üppig nach BAT (Bar auf Tatze) kassiert wurde. Und dann das FA um die Ecke kommt mit Schätzung und Nachforderungen. Daher mein Rat: nicht Registrieren kann frau in Erwägung ziehen (und die Ordnungsstrafe auf einem Konto vorhalten). Versteuern aber unbedingt, wobei der versteuerte Betrag plausibel zum in sozialen Medien offenbarten Lebenswandel passen sollte. Ggf. unter einen "verwandten" Gewerbe versteuern, beispielsweise "Veranstalterin von Kindergeburtstagen" (ist ja irgendwie ähnlich, wir Männer freuen uns ja über tollen Sex, wie die kleinen Kinder an Weihnachten :zwinker:).

Mit der "Not", generell im Zusammenhang mit Escort, habe ich wiederum mein Problem. Diese "Karte" wird ja mitunter "situationsbedingt" gerne gezogen, um "paternalistische" Beschützerinstinkte zu triggern ... :cool:. Wobei Paternalismus ja gerne wiederum andernortes angeprangert wird.

Was nehmen "wir" denn bei Escorts "in Kauf"? Hohe Einkünfte, oft ohne abgeschlossene Ausbildung, wovon jeder frisch gebackene Ingenieur nur träumt? Bei flexibler und kurzer Arbeitszeit? Und geringerem Risiko, als in manchen anderen Berufen? Zur Vermeidung von Mißverständnissen, ich freue mich für jede Frau, die mit Escort erfolgreich ist und haufenweise Kohle macht!

OK, zum Thema, genau, wir beobachten in diesem Thread ausschließlich "Mansplaining" (schließe mich ausdrücklich ein). Streicht man allerdings Beiträge männlicher User, dann bleibt vom Thread nicht viel übrig. Sollte man(n) vielleicht mal nur zuschauen und abwarten, ob der Thread ohne "Mansplaining" nicht womöglich zu "Nosplaining" mutiert?

Edited by Jakob
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vor 3 Minuten schrieb Alice_:

Sei es durch Rausfallen aus der Tasche,

OK, das ist ein Thema, wo Männer in der Tat nicht mitreden können, selbst mit einem Detlef sieht das bei Männern nicht annähernd so aus, wie bei einer Frau auf der Suche nach einem Lippenstift ...

shutterstock_139857472.jpg

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vor 14 Stunden schrieb Asfaloth:

Immer spannend, wenn nicht unmittelbar Betroffene versuchen, eine verbindliche Bewertung für die Betroffenen vorzugeben.  Aber eigentlich ist hierzu schon alles geschrieben.... nur halt nicht von jedem. 

nur halt nicht von jedem aha.

Dass jetzt ausgerechnet Du das schreibst wo Du doch mit weit über 20.000 der unangefochtene Beitragskönig bist verwundert dann schon etwas. Jeder Deiner über 20.000 Beiträge war aus Eigensicht vermutlich über jeden Zweifel erhaben;-)

Darf man bitte trotzdem noch was dazu sagen oder hast Du Dir bereits alle zukünftigen Beiträge verbeten und abqualifiziert?

Darf ich oder weißt Du bereits zuvor dass weder gehaltvoll noch hilfreich?

Falls ja bitte ich untertänigst um Vergebung und Nachsicht und verspreche zukünftige Beiträge zuvor zwecks Genehmigung bei Dir als Forumsfaktotum einzureichen.

@ Annemarie

Deine Befürchtung, dass Dir durch die Präsenz auf einer Agenturseite Nachteile entstehen könnten teile ich nicht. Immer wieder zutreffend : Kurt Cobain: There is no paranoia like self Paranoia.

Ich denke wenn nur in ganz wenigen besonders sensiblen Bereichen wie diplomatischer Dienst, Verfassungsschutz, Geheimdienst, katholische Kirche oder im Top Management oder so.

Es gibt doch die totale Zeitenwende. Es gibt mehr Arbeitsmöglichkeiten und offene Stellen als verfügbare

Mitarbeiter. Heutzutage stört sich doch nun wirklich kaum noch jemand daran und in Berlin doch schon gleich gar nicht. Da gilt man ja eher als anormal wenn man ein Normalo ist;-)

Eher nachvollziehen oder verstehen kann ich wen man gegenüber Finanzamt und  Krankenkasse nicht als

Sex Workerin auftreten möchte aber auch da sind Bedenken heutzutage wohl nicht mehr zeitgemäß bzw.

es erscheint niemandem mehr als ungewöhnlich.

Und selbst wenn nichts ist heutzutage schlimmer als jemanden zu diskriminieren oder angeblich zu diskriminieren. Da kann man sofort und jederzeit die Opferkarte ziehen.

Habe selber jahrelang in Berlin gelebt und war viel im Nachtleben unterwegs. Es gibt unzählige einschlägige

Bars welche nichts mit dem Rotlichtmilieu zu tun haben wo Frauen unterwegs und auf Kundenfang sind ohne dass man zunächst ahnen könnte dass sie dafür bezahlt werden möchten, dass sie die Nacht mit einem verbringen. Selber häufig erlebt. Auch so kann Frau sich prostituieren und dabei unter dem Radar fliegen.

Würde ich aber von abraten da eher für erfahrene Frauen zudem ist der Zeitaufwand hoch und der Ausgang ungewiß weil zu sündhaft später Stunde muß man auch erst mal jemanden finden der einem a) gefällt und b) auch entsprechend flüssig ist und c) müßtest Du dann zumeist mit Fremden in deren Wohnung gehen. und d) sind dann häufig Alkohol und Drogen im Spiel. Hab mal in der ncht von Mittwoch auf Donnerstag 2 Russsinnne mit nach Hause genommen die mir um letzten Moment eröffnet haben, dass sie bezahlt werden möchten...ich war so spitz dass mir das komplett egal war und sie sind tagelang geblieben und es war mit der beste Sex meines Lebens. Macht man halt wenn man jung ist und von Sturm und Drang beherrscht wird. Heutzutage wäre mir das alles viel zu stressig und je älter desto weniger spontan.

Kundenquise in Bars ist zwitaufwendig und der Ausgang ist ungewiß zudem kriegste dann nicht genug Schönheitsschlaf. Auf Dauer ist das kein gesunder Lebenswandel und ich würde die Aquise an Deiner Stelle durch eine Agentur machen und mich von einer vetreten lassen und zwar bedenkenlos.

Du bist doch auch neugierig und innerlich willst Du es doch auch und trägst es doch schon länger mit Dir herum.

Tu es einfach und du wirst Dich besser fühlen;-)

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