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Wann verschwindet die Grenze zwischen Privatem und Geschäftlichem?


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Hallo Leute!

Heute möchte ich mal eine Frage in den Raum werfen, die mich seit geraumer Zeit beschäftigt (und betroffen macht):

Durch die nebenberufliche Arbeit an Jugendschutz- und CMS lerne ich natürlich auch viele Damen aus der Branche lernen, die unsere Dienste als Helpdesk und Systemadmin in Anspruch nehmen. Ich lernte eine supernette Domina kennen, doch nun kommts: wenn ich Rechnungen und Briefe schreibe,verwende ich natürlicherweise nicht den Künstlernamen, sondern den Privatnamen und die Privatadresse. Aber bei privaten Gesprächen will sie auf einmal immernoch mit "Lady S..." angesprochen werden. Sie klagt einerseits über eine persönliche Vereinsamung, bekommt Angst, wenn sie sieht dass um sie herum alle Freunde heiraten und sie noch nicht mal nen festen Partner hat, auf der anderen Seite kann sie nicht mehr unterscheiden zwischen Freiern resp. Sklaven und Freunden (auch wenn sie Letztere als Geschäftspartner kennengelernt hat). Ist schon verrückt. Sie äußert, dass sie sich einen Partner wünscht, an den sie sich auch anlehnen kann (torschusspanisch?), aber dann respektiert sie keine neuen Freunde, denn die, zumal wenn sie männlich sind, sind für sie nur potentielle Sklaven und damit Freier. Meiner Meinung nach eine schizophrene Situation... Hat sie den Absprung verpasst oder ist die Grenze zwischen Studio und Privatleben verschwommen. Ist diese Grenze eigentlich wieder zu beleben? Welche Erfahrung habt ihr? Ist bei euch auch diese Grenze verschwommen, so dass ihr keine neuen Menschen des anderen Geschlecht ohne finanzielle Interessen kennenlernt? Ich frage vor allem im Hinblick auf das Forentreffen. Kann man sich nach einer gewissen Zeit in der Branche überhaupt noch ohne :dollar: Scheine "beschnuppern"? In die Kneipe gehen ohne Honorar dafür zu zahlen?

 

Hmmmm, nachdenklich gebe ich diesen Thread zur Diskussion frei...:oben:

"Eine Gesellschaft, die ihre Freiheit zugunsten der Sicherheit opfert, hat beides nicht verdient." (B. Franklin)

"Documentation is like sex: when it is good, it´s very, very good! - And when it is bad, it´s better than nothing..." (Dick Brandon)

"I reject your reality and substitute my own" (Adam Savage, Mythbuster)

"Wenn ich Recht hab, hab ich Recht! Hab ich Recht?" (...)

Unser wichtigstes Kapital ist klein, grau und wiegt ca. 1,3 kg (Karl Marx)

----------

Devote Wünsche, erlauscht in der weihnachtlichen Küche des Schrecksenmeisters:

"Schlag mich", rief die Sahne.

"Reduziere mich", keuchte die Soße.

"Gib mir Saures", stöhnte der Salat.

(aus: W. Moers: Der Schrecksenmeister)

--------------

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Das wäre ja traurig :traurig: , wenn man(n)/Frau nicht ohne Hintergedanken in eine Kneipe gehen könnte.

Natürlich lerne ich Menschen ausserhalb des Escorts kennen und denke nicht an ein Honorar.

Ich glaube, die Grenze verschwindet am ehesten dann, wenn Escort als Hauptberuf ausgeübt wird.

Ich spreche natürlich nur für mich, aber wenn ich mit "Marleene" angesprochen werde, drehe ich mich immer noch um, ob der Herr eine Bekannte hinter mir entdeckt hat.:zwinker:

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Ich denke, es gibt keine pauschale Antwort, ist auch hier wieder sehr individuell. Ich befürchte, die Dame hat ein Problem. Die meisten Frauen, die ich kenne, ob Teilzeit- oder Vollzeit-Domina, oder Escort, sind sozial integriert, ob sie sich nun gegenüber ihrer Umgebung geoutet haben oder nicht. Ich bin ja auch nicht jeden Tag unterwegs und mache beruflich noch andere Dinge. Es mag sein, wenn jemand kaum mehr aus dem Studio heraus kommt und keine sozialen Kontakte pflegt, sie im wahrsten Sinne im Dunklen steht. Wenn alle Männer für sie ununterscheidbar werden und sie auch privat SM praktiziert (was im übrigen nicht allzu viele Dominas tun, man aber gerne unterstellt), hat sich die psychologische Seite sadomasochistischer Praktiken möglicherweise negativ auf sie ausgewirkt.

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Ja über diese Frage habe ich mir schon oft Gedanken gemacht und habe noch nicht die 100 % Antwort gefunden.

Ich denke mal das es sicher auch Escorts gibt die sich hier und da mal privat mit sehr guten Kunden auf einen Drink oder auf ein essen Treffen.

Aber der großteil wird sich sicher nur gegen Bezahlung mit Kunden treffen.

Kommt aber der Sex dazu kommt auch das Geschäftliche dazu

Privater Kontakt hin oder her es dreht sich ums Geschäft.

Egal ob dieser Kunde 2 mal in der Woche oder 1 mal im Monat bucht ,so wird bei den meisten Escorts immer das Geld der Hauptgund für ein Treffen sein.

Weil wäre es ja nur der Gedanke an Sex,gute Hotels und gutes Essen wäre das ja auch ohne Escort leicht möglich.

 

Und Marlenne ab wann übt man den in deinen Augen Escort als Haubtberuf aus.

Ist es nicht so das viele Escorts Ihre Termine im Haubtberuf hin und herschieben um ein Escortdate möglich zu machen??

Oder wird es schon zum Haubberuf wenn es tägliche Dates oder mehrere Dates an einem Tag gibt??

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Das Leben ist wie eine 1/4 Meile

 

Ich habe noch nie ein wildes Tier gesehen das Selbstmitleid empfunden hat

 

Wenn Sie nah genug sind um uns zu töten, sind wir auch nah genug um Sie zu töten

( Lt Colonel Moore)

 

la vida varia de dia en dia

 

der einzige leichte Tag war gestern

 

Der Anschiss wartet überall

(Mario Kotaska)

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Ja über diese Frage habe ich mir schon oft Gedanken gemacht und habe noch nicht die 100 % Antwort gefunden.

Ich denke mal das es sicher auch Escorts gibt die sich hier und da mal privat mit sehr guten Kunden auf einen Drink oder auf ein essen Treffen.

Aber der großteil wird sich sicher nur gegen Bezahlung mit Kunden treffen.

 

Du hast meine Frage nicht ganz verstanden: Es geht nicht darum, dass das Verhältnis Escort-Kunde sich Richtung privat verändern soll: Aber es geht darum, dass diese Frau ÜBERHAUPT KEINE sozialen Kontakte mehr aufbaut. Und ich war ja nie Sklave resp. Freier, sondern jmd der sie unabhängig davon kennenlernte! Es geht nicht um "Sehr gute Kunden", sondern um andere Mitmenschen! Und für "Lady S." scheint jeder Mann zum potentiellen Kunden geworden zu sein, wenn er weiß, dass sie Domina ist und trotzdem mit ihr respektvoll als Mensch umgeht. Und hier liegt der Hund begraben: Auch Menschen gegenüber verschlossen zu sein, die nie Kunden waren...und übrigens auch nicht daran denken, jemals Kunden zu werden!

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empfehle dir den film "princesas", in dem (u.a.) diese frage behandelt wird.

 

vor allem die eindringliche szene als die beiden prostitutierten zwei jungs aus der disco abschleppen und caye zulema auf dem heimweg fragt,

ob sie jetzt geld dafür nehmen würde.

 

zulemas antwort: hoy no somos putas, somos princesas.

 

http://www.princesas-der-film.de/

 

wunderbarer film mit wunderbarer musik von manu chao:

 

[ame=http://de.youtube.com/watch?v=76kQSQtv3rA]http://de.youtube.com/watch?v=76kQSQtv3rA[/ame]

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ich spreche kein Spanisch :-)

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"Schlag mich", rief die Sahne.

"Reduziere mich", keuchte die Soße.

"Gib mir Saures", stöhnte der Salat.

(aus: W. Moers: Der Schrecksenmeister)

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Hi Gutenberg,

 

die meisten Männer dürften Probleme damit haben, wenn die Freundin

als Domina arbeitet. Besonders langfristig. Irgendwie logisch, dass sie

in Männern nur Kunden sieht. Habe aber das Gefühl, dass ich den Kern

deriner Frage nicht verstanden habe.

 

Soziale Kontake führen früher oder später in die Enttäuschung.

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Hi Gutenberg,

 

die meisten Männer dürften Probleme damit haben, wenn die Freundin

als Domina arbeitet. Besonders langfristig. Irgendwie logisch, dass sie

in Männern nur Kunden sieht. Habe aber das Gefühl, dass ich den Kern

deriner Frage nicht verstanden habe.

 

Kern: Ich finds traurig, dass ich mit "Julia" (nennen wir sie mal so, Name von der Redaktion geändert :jaja:) nicht normal weggehen kann, obwohl sie in einem Blog sich das wünscht. Sie ist depressiv, weil sie isoliert ist, aber trotzdem misstrauisch bis ablehnend, weil sie denkt, ein potentieller Kunde wolle über den Umweg des "Privaten" das Honorar sparen. Honorar für wirkliche Freundschaft? Nee, irgendwie kann sie nicht mehr trennen zwischen Freiern und Freunden. :oben:

Und im Übrigen: Wenn ein Systemadmin als Content-Manager (Das ist nunmal mein Job) Erotikseiten mittippselt, dann verdiene ich doch mittelbar auch daran, dass es Prostitution gibt. Wieso sollte ich Probleme damit haben, wenn es (m)eine Freundin macht:cool:? Da wären wir wieder bei meinem Lieblingsthema, der Doppelmoral... Wenn ich gegen diesen Job was hätte, dürfte ich nicht mehr bei meinem Brötchengeber, dem Jugendschutzportal, schaffe.:oben:

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...weil sie denkt, ein potentieller Kunde wolle über den Umweg des "Privaten" das Honorar sparen. ...

 

mglw. hat sie ja entsprechende Erfahrungen gemacht? Sind halt nicht alle edel, hilfreich und gut...

 

Wenn mir wirklich etwas an ihr läge, würde ich es mit reden versuchen... In manchen Fällen braucht's etwas mehr Mühe, um an einen Menschen heranzukommen.

Aber nicht jeder, der von Natur aus oder aus negativer Erfahrung heraus mißtrauisch ist, braucht einen Psychiater. Manchmal reicht schon einer, der es ehrlich meint und zuhört.

 

jmho

 

PS: Bitte nicht als Vorwurf verstehen, nur wegen des Zitates!

Von der Natur aus gibt es weder Gutes noch Böses. Diesen Unterschied hat die menschliche Meinung gemacht.

(Sextus Empiricus, gr. Philosoph, 2. Jhd. n. Chr.)

 

"...aber es ist nicht wahr, dass die Jahre weise machen - sie machen alt."

Jack Beauregard

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PS: Bitte nicht als Vorwurf verstehen, nur wegen des Zitates!

 

nööö.ist schon ok :clown:

Aber trotzdem: Vor allem die Frage in Richung Escorts: Könnt ihr euch noch ein privates Date vorstellen ohne finanzielle Hintergedanken? so wie marleene es beschrieb? Oder ist irgendwann das Bedürfnis nach persönlicher Nähe fernab eines Geschäftsverhältnisses erkaltet? Oder traut "frau" sich einfach nicht mehr? Oder sind es die erlittenen Enttäuschungen? was passiert in einem tief drin? wie verändert sich der Blick auf die Welt? Würd das gerne wissen...

 

Wieder ein Zitat von Kästner (aus "eine Animierdame stößt bescheid"):

"Falls einer freilich glauben wollte,

mir könne Geld im Bett genügen,

also, wenn ich die Wahrheit sagen sollte:

müßt ich lügen..."

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Doppelmoral ist nicht das Problem. Eher Eifersucht, oder der Frust, dass andere Männer

die schönsten Seiten von Deiner Freundin geniessen können. Oder das Wissen, wie oft

sich Kunden in Escorts verlieben. (Bei Dominas kann ich nicht mitreden, ich mag es nicht

wenn Frauen mich auf Distanz halten)

 

Dass der Job isoliert und misstrauisch macht ist nicht ungewöhnlich.

 

Kann es sein, dass sie finanziell in Schwierigkeiten steckt und nur Zeit für

Kunden hat?

 

Übrigens bei mir verschwinden die Grenzen auch. Wenn eine Frau mich

interessiert, vergleiche ich sie mit Escorts und sie fast zieht immer

den Kürzeren. Ich buche nur noch für Escortfrauen,

weil es in realen Beziehungen zu viele Enttäuschungen gibt.

Ist doch eine ähnliche Situation oder?

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Finanzielle Schwierigkeiten? Nein.... Nur Zeit für Freier...? Das ist vielleicht eher der Fall, obwohl sie es nicht will. Sucht nach "Anbetung" durch die Sklaven? vielleicht.... denn sie praktizierte SM auch privat, bevor sie mit Paysex begann. Auf jeden Fall ist sie sehr allein und ist unglücklich darüber, das äußert sie oft. aber dann ist da wieder eine Distanz, weil sie in jedem Mann einen potentiellen Sklaven sieht. ich blick da net durch... Bin zu wenig psychologisch geschult...

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Übrigens bei mir verschwinden die Grenzen auch. Wenn eine Frau mich

interessiert, vergleiche ich sie mit Escorts und sie fast zieht immer

den Kürzeren. Ich buche nur noch für Escortfrauen,

weil es in realen Beziehungen zu viele Enttäuschungen gibt.

Ist doch eine ähnliche Situation oder?

 

Tut mir leid, wenn du nur noch in einer (Geld-)Scheinrealität leben magst (sorry für den Kalauer). es ist ähnlich: Du hast Angst vor Enttäuschung und fliehst in den Kannickelbau "Escort"... Da steckt aber auch Feigheit drin, das muss ich jetzt mal so knallhart sagen. :so:

Und Eifersucht und Angst von Seiten des Partners, ein Escort könne sich in einen Kunden verlieben oder umgekehrt, zeugt von mangelndem Selbstwertgefühl resp. Selbstbewusstsein. Wenn ich mir meiner Werte bewusst bin, brauch ich keine Angst davor haben, verlassen zu werden. Und erst recht nicht, wenn ich irgendwie an der Branche partizipiere. Ein Mitarbeiter einer Erotikseite lebt davon, dass die User zumindest kopfkinomäßig fremdficken. Also kann er/sie konsequenterweise nicht dagegen sein, wenn der/die Partner/in das auch praktisch macht. Zumal wenn sie Geld dafür bekommt. Aber das nur am Rande...

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Lieber Gutenberg,

hmm. nur ein Versuch, bitte nicht als Kritik verstehen :smile:

Ich vermute, es geht hier um eine Problematik, die ich selber gut kenne und die in meinem Leben gerade wieder aktuell ist.

Lyrika ist ein Teil von mir, Lyrika lebt abgespalten von mir ihr Leben, es gibt kaum Querverbindungen zwischen mir und Lyrika.

Wenn ich es zulasse, jemanden Teil haben zu lassen, an beiden Leben, dann bin ich sehr, sehr vorsichtig und wähle diese Menschen sehr sorgfältig aus.

Ich rede jetzt nicht davon, bei Begegnungen aus meinem Privatleben zu erzählen, ich rede von wirklichem Teil haben, mein Haus betreten oder meinen Freundeskreis kennen lernen:umarm: - oder wie in Deinem Fall meinen Namen Preis geben und meine Adresse...

Wenn ich eine Situation wie die von Dir beschriebene hätte, dann wäre für mich die Tür zu meinem Privatleben erst mal mit einem lauten Krach ins Schloss gefallen. Menschen, die aus geschäftlichen Gründen meinen Daten etc. kennen, sind von vorne herein keine Kandidaten/innen für einen privaten Kontakt.:nono:

Die Erlaubniss sie bei ihrem privaten Namen zu nennen, ist hier vielleicht ein Symbol für Vertraulichkeit. Sie hat ihren Namen nicht genannt, um Dich Teil haben zu lassen an ihrem Privatleben, sondern aus geschäftlichen Gründen.

Das ist ein riesen Unterschied.

Gerade von solchen Leuten erwarte ich, das sie sich so verhalten, als wenn sie nichts von mir wüssten - um damit zu signalisieren, das sie meine Dirkretion wahren... sie wahren den Anonymitätsabstand, verhalten sich passiv und überlassen es wenn überhaupt mir, einen Schritt auf sie zuzugehen.

Kann sein, das ich total daneben liege:clown:, ist nur ein Versuch:schaem:

 

Liebe Grüße,

 

Lyrika

  • Thanks 2
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Kann sein, das ich total daneben liege:clown:, ist nur ein Versuch:schaem:

 

Liebe Grüße,

 

Lyrika

 

Tja, du liegst daneben:clown: :grins:

Denn Geschäftlich bedeutet hier doch nicht Freier-Prostituierte, sondern die Bekanntschaft zwischen einem Systemadmin eines Erotik-Marketing-Dienstleisters und einer Seitenbetreiberin. Da verstehe ich mich nicht als Freier, sondern als Kollege. Und wir duzen uns ja dennoch! Da soll ich sie "Lady Blablablubb...etc" nennen? Macht keinen Sinn....sorry! Und mit Kollegen hinter der Webcam (PHP-Programmierer und so weiter...:lach:) treffe ich mich doch auch mal im Irish-Pub oder beim nächsten Metal-Konzi:oben: Wieso nicht mit Kollegen vor der Webcam?:zwinker:

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@ Gutenberg

 

Escorts sind ganz normale Menschen, wir haben genauso Freunde und Freundinnnen wie jeder andere Mensch auch! Nur weil eine Dame als Escort arbeitet, heißt das doch nicht, dass sie kein gut funktionierendes privates Umfeld hat! Ausserdem gibt es ja auch genügend Escorts, die in glücklichen Beziehungen leben/verheiratet sind.

 

Ich bin Escort, wenn ich gebucht werde. Wenn ich privat mit Freunden ausgehe, dann hat das doch nichts mit meinem Job zu tun. Und wenn ich in einer Bar irgendjemanden privat kennenlerne, dann hat das auch nichts mit meinem Escort-Job zu tun! Ich würde auch niemals in irgendeinem Mann einen potentiellen Kunden sehen! Meine Kunden sind die Männer, die mich buchen, und sonst niemand!

 

Vielleicht möchte die von Dir beschriebene Dame einfach deshalb von Dir mit ihrem Künstlernamen angsprochen werden, weil Ihr eben eine geschäftliche Beziehung habt! Oder möglicherweise bist Du ihr auch einfach nicht sympathisch genug, um mit Dir befreundet sein zu wollen.

 

Ich spreche zB Kolleginnen, mit denen ich mich privat ab und zu treffe, auch lieber mit ihrem Künstlernamen an. Nicht um irgendeine Distanz zu wahren, sondern einfach aus dem Grund, weil mir dann vor einem meiner Kunden nicht der richtige Vorname der betreffenden Dame rausrutschen soll, wenn ich sie zB empfehle. Denn wenn man an den richtigen Vornamen gewöhnt ist, kann es leicht passieren, dass man diesen Namen auch dann verwendet, wenn man mit Kunden spricht.

  • Thanks 2
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@ Gutenberg

 

 

 

Ich bin Escort, wenn ich gebucht werde. Wenn ich privat mit Freunden ausgehe, dann hat das doch nichts mit meinem Job zu tun. Und wenn ich in einer Bar irgendjemanden privat kennenlerne, dann hat das auch nichts mit meinem Escort-Job zu tun! Ich würde auch niemals in irgendeinem Mann einen potentiellen Kunden sehen! Meine Kunden sind die Männer, die mich buchen, und sonst niemand!

 

Das meinte ich! Das kann "Lady XY" nicht mehr trennen. Also bist du irgendwie gegensätzlich zu ihr. Insofern denkst du so wie ich. Ich wollte halt wissen, ob es hier mehr Frauen gibt, denen die Trennung zwischen Escort und Privat so schwerfällt wie oben beschriebener Domina. Und es geht hier nicht um mich, es geht irgendwie um alle Kontakte. Es ist ihre Distanz zu allem, was männlich ist, was mich nachdenklich stimmte. Und übrigens: Ich will doch gar nix von ihr, ich bin glücklich vergeben... Sie akzeptiert mich als Bekannten, der keinen Sex mit ihr will, aber dann der Künstlername? irgendwie peil ich nicht, was das soll.

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Aber warum hast Du ein Problem damit, sie mit ihrem Künstlernamen anzusprechen?? Ihr habt Euch doch auch durch ihren Job kennengelernt und nicht privat! Ich finde ja, dass Namen überbewertet werden :-). Wenn Du sie als "Lady XY" kennengelernt hast, kannst Du ja auch diesen Namen weiterverwenden, wenn sie das will, ich sehe darin kein Problem.

  • Thanks 1
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@ Alf

 

Genau das wollte ich auch schreiben! Es gibt genügend Musiker, die einen Künstlernamen verwenden, aber privat werden sie mit Sicherheit mit ihrem richtigen Namen angesprochen. Ich glaub kaum, dass die Mutter von Marilyn Manson seinen Künstlernamen verwendet, wenn sie mit ihm spricht :-)). Obwohl seine Ex-Frau hat das ja getan, wie sie mal in einem Interview auf die Frage, wie sie ihn denn eigentlich anspricht, geantwortet hat. Und wenn man dann sogar in einer Ehe den Künstlernamen verwendet, dann ist es bei Bekannten ja nicht so schlimm. Ich würde es nicht machen, aber jeder ist anders.

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Hi Gutenberg,

Männern mit Selbsbewußtsein stehen die Hörner oft am Besten. Warum soll

ich mir aber den ganzen Beziehungs-Stress wieder antun, wenn es angenehme

Alternativne gibt. Mal abgesehen davon, dass ich nur wenig Zeit

in eine Beziehung investieren kann (möchte). Was wenn Escorts eine ähnliche

Haltung haben?

Und die Escorts werden schon wissen, das ihr Freund es nicht einfach haben

wird. Den Begriff "Angst vor Enttäuschung" mag ich nicht. Ein normale Beziehung

ist keine Option mehr für mich.

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