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Geht schon wieder los!


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Um es nochmal zu verdeutlichen:
Strafbar macht sich in Schweden u.a. wer
- Zimmer an Prost. vermietet
- Eine Website erstellt
- Eine Frau covert (auch die Freundin)
- Zusammen mit einer Freundin eine Wohnung hat
- Mit einer Prost zusammenlebt (z.B. Ehemann) und auch nur teilweise an ihren Einkünften partizipiert
- Werbung für Prost macht, egal in welcher Form

Prostituierten können und werden Kinder weggenommen

Beim Kampf gegen das derzeitige Gesetz standen die Prostituierten ziemlich alleine da. Ich befürchte dass dies wieder so sein wird.
 

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Alf & G Früher links-grün versifft | Heute "woke" was immer das auch ist ...

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Ich versuche hier im Forum schon seit einiger Zeit deutlich zu machen, dass die umfangreiche, ausufernde und zu grossen Teilen unsachliche und unter der Gürtellinie verlaufende Niedermachung des neuen ProstSchG genau diesen Befürwortern des Schwedischen Modells nicht nur in die Karten spielt, sondern sogar die Argumente für die Freierbestrafung  auf dem Silbertablett liefert. Wer am laufenden Band das ProstSchG, das ja die sexuellen Dienstleistungen regeln soll niedermacht, bestätigt doch damit, dass sich sexuelle Dienstleistungen eben nicht regeln lassen !!!

Diese Prostitutionsgegner können mit Recht darauf hinweisen, dass man ja alles versucht hat, sogar mit einem neuen Gesetz, Regeln für den Bereich sexuelle Dienstleistungen aufzustellen, aber es erscheint unmöglich zu sein, diesen Bereich in den Griff zu bekommen, weshalb nur noch das Schwedische Modell helfen kann. Das sollte sich doch jeder hier einmal klar machen, der laufend gegen das ProstSchG argumentiert und es teilweise der Lächerlichkeit preis gibt (vorhandene Beispiele möchte ich hier aus gutem Grund nicht aufzeigen).

Das soll jetzt nicht heissen, dass keine sachlich berechtigte Kritik am ProstSchG geäussert werden darf. Ich habe selbst vor einiger Zeit hier einen Thread eröffnet, der diese sachliche Kritik zum Gegenstand hatte und nach Verbesserungsvorschlägen gefragt hat. Bis auf meine eigenen Kritikpunkte und Vorschläge kam da gar nichts; vielmehr wurde der Thread geschlossen…

Allerdings kann ich einen Silberstreif am Horizont vermelden. Eine der führenden Sexarbeiter-Aktivistinnen, die noch vor dem Gesetz im Bereich der Anmeldung mit einem Nazi-Vergleich für Öffentlichkeit gesorgt hat, spricht jetzt davon, dass sie mitnichten gegen ein  neues Gesetz ist, das die sexuellen Dienstleistungen reguliert. Sondern sie sogar selbst an der Ausarbeitung und Umsetzung des ProstSchG beteiligt war – ein Hoffnungsschimmer….

Was ich auch nicht verstehe ist, warum die sich gesetzeskonform verhaltenden Escort-Agenturen und Independents nicht gegen die unseriös agierenden Anbieter vorgehen??? Es ist doch kein Geheimnis, dass ehemalige Sex-Clubs, die die neuen Bestimmungen nicht erfüllen wollen, gerade in den Online-Escort-Agentur Bereich ausweichen (Bordelle auf Rädern). Da spriessen Escort Agenturen in den Himmel, die urplötzlich über 200 „Escort Damen“ listen…. natürlich ohne Impressum.  Und ich sehe es in diesem Zusammenhang auch als fraglich an, ob man diesen offensichtlich unseriösen Agenturen hier im Forum eine Werbeplattform bieten soll? Wäre es nicht auch ein Beitrag zur Verbesserung der Situation, wenn hier im Forum eine gewisse Qualitätssicherung stattfinden würde? Da wird zwar peinlich von allen darauf geachtet, dass auch nicht im weitesten Sinne z.B. gegen das Gesetz im Bereich Kondompflicht verstossen wird, aber Escort Agenturen ohne Impressum erhalten hier eine Werbe-Bühne.  

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Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass man einer frei geäusserten Meinung nicht widersprechen darf...

"Alles Leben ist Stellungnehmen" (Edmund Husserl)

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47 minutes ago, Act One Escort Service said:

Kindeswegnahme ist auch in Deutschland häufiger als vermutet.

Wenn zB die Mütter den Job machen und anderweitig aus dem Ruder laufen, BTM, Alkohol etc.
Kindeswohlgefährdene Mittel nennt man das.

Allein (!) der Umstand, dass eine Mutter diesen Job macht, reicht bei uns jedenfalls derzeit als Grund nicht aus.

Und wegen beispielsweise BTM kann es auch ohne Prostitutionsbezug erfolgen.

Wenn beides zusammen kommt, dann ist also nicht der Job, sondern beispielsweise BTM das entscheidende Kriterium.

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vor 8 Minuten schrieb Jakob:

Allein (!) der Umstand, dass eine Mutter diesen Job macht, reicht bei uns jedenfalls derzeit als Grund nicht aus.

Und wegen beispielsweise BTM kann es auch ohne Prostitutionsbezug erfolgen.

Wenn beides zusammen kommt, dann ist also nicht der Job, sondern beispielsweise BTM das entscheidende Kriterium.

Wenn die Mutter sich z.B. im Laufhaus aufhält liegt je nach Auslegung eine Gefährdung durch die Umstände vor.

In diesen Fällen kann das Jugendamt schon eingreifen und das ist auch mehr als richtig......

 

 

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Gerade eben schrieb Alice_:

Wieso ist das "mehr als richtig"?

Wenn das Kind nicht alleine zuhause ist oder in der Kita/Kingergarten/Schule ist das Kind doch betreut.
Da liegt doch keine Gefährdung vor.

Oder bist du der Ansicht, dass Frauen nicht im Laufhaus arbeiten sollen?

Ich bin der Ansicht das Kinder im Bordell nichts zu suchen haben.... meine Frau kommt aus dem sozialen Bereich.

Sie hat in obhutnahmen  betreut, eben solche Fälle in denen man auch die Kinder mit zur „Arbeit „ mitgenommen hat.

Und ja, da sollte das Jugenamt sehr genau prüfen wie die Umstände sind....

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Die Umstände der Prostitution sind für das Jugendamt im ersten Step nicht relevant aber immer problematisch.

Ob Frauen im Laufhaus der Prostitution nachgehen oder an anderen Orten, das kann jeder machen wie er möchte.

Ob eine Dame im Laufhaus arbeiten sollte und dabei Kinder groß ziehen?

Ich denke eher nicht.

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Warum kann eine Frau nicht im Laufhaus arbeiten und Kinder großziehen? 
Wenn das Kind normal betreut wird und nicht mit im Laufhaus ist, was ist an der Arbeit dort so problematisch, dass man das genauer beobachten sollte?

Das ist eine ziemlich fiese Stigmatisierung, die du hier aufbaust. 

 

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Alice macht 'ne Pause.

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Gerade eben schrieb Alice_:

Warum kann eine Frau nicht im Laufhaus arbeiten und Kinder großziehen? 
Wenn das Kind normal betreut wird und nicht mit im Laufhaus ist, was ist an der Arbeit dort so problematisch, dass man das genauer beobachten sollte?

Das ist eine ziemlich fiese Stigmatisierung, die du hier aufbaust. 

 

Ich baue keine Stigmatisierung auf, das ist nur mein persönlicher Standpunkt.

Auch mache ich es an erlebten Fällen fest, z.B. die Mutter geht offen mit der Prostitution um, die Sache spricht sich rum und das Kind hatte massive Probs durch Mobbing in der Schule.

Es ist schon ein Unterschied für sich persönlich offen mit der Sex Arbeit umzugehen oder seinem Kind den eigenen Standpunkt aufzuzwingen.

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Du hast mir immer noch nicht verraten, warum die die Arbeit im Laufhaus als so fragwürdig ansiehst, dass du es in Frage stellst, dass man da auch ein Kind bei großziehen sollte. 

Was macht den Arbeitsort soviel schlimmer, dass es im Escort ok ist, aber nicht im Laufhaus?
Wo zwingt man da dem Kind den eigenen Standpunkt auf?

Wie viele Frauen kennst du persönlich, die in diesem Bereich arbeiten - ausserhalb des Biases durch die Arbeit deiner Frau? 

Wäre es nicht besser, die Frauen zu unterstützen, generelle etwas gegen die Stigmatisierung zu unternehmen, als es in Frage zu stellen, ob die Frauen mit diesem Job, mit dieser Arbeitsstätte, Kinder großziehen sollen?

Und ich bleibe dabei, dieser Standpunkt ist eine Stigmatisierung.
 

 

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Alice macht 'ne Pause.

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Mal ganz nüchtern betrachtet, ein Frau kann in einem Laufhaus oder Bordell tagsüber arbeiten, beispielsweise wenn ein Kind in der Schule oder Kita ist. Die Mittagzeit soll wochentags durchaus einträgich sein.

Bei einer Escort ist das in Hinblick auf Kindeswohl dann eher problematisch, weil das meist Abends oder gar ON ist, also immer für extra Betreuung gesorgt werden muss.

Es kommt immer auf die Einzelumstände an. Laufhaus ist auch nicht Laufhaus und Bordell nicht Bordell. Und die dort werkelnden Frauen haben auch sehr unterschiedliche Hintergründe und Motivationen. Nicht anders als im Escort, übrigens.

Edited by Jakob
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4 minutes ago, Drgonzo79 said:

Wenn man Kinder hat sollte man die Berufswahl überdenken

Tja, wenn nicht die Erzeuger mitunter die Biege machen und die Frau mittellos oder gar mit Schulden hinterlassen würden. Nicht selten der Anlaß für einen "Einstieg". Weil die betreffenden Frauen ihren Kindern das Stigma des Harzis und Privatinsolvenz ersparen wollen. Und in der Lage sein wollen, ihrem Kind die Klassenfahrt zu bezahlen, ohne vor Elternausschüssen nach Almosen nachfragen zu müssen.

Und das ist NICHT ausschließlich "unterhalb" des Escorts anzutreffen.

Wo lebst Du eigentlich?

 

Edited by Jakob
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Gerade eben schrieb Alice_:

Du meinst also, dass Prostituierte keine Kinder haben sollen?

Was macht diesen Job so fragwürdig, dass eine Erziehung von Kinder dabei nicht empfehlenswert ist?

 

Extrafrage: was glaubst du, wie viele Escorts hier Mütter sind?

Versteh mich nicht falsch, natürlich können Frauen die der Prostitution nachgehen genauso wie andere Frauen Kinder groß ziehen.

Wie schon geschrieben, ich habe ein Problem damit wenn der Job bekannt wird und die Kinder darunter leiden müssen und bei diesem Standpunkt bleibe ich auch

Eltern haben die Verantwortung Ihre Kinder vor so etwas zu schützen und wenn die Gesellschaft den Job nicht anerkennt, eben einer anderen Arbeit nachzugehen.

 

 

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Zitat

Versteh mich nicht falsch, natürlich können Frauen die der Prostitution nachgehen genauso wie andere Frauen Kinder groß ziehen

Beides zusammen dann aber bitte nicht?

Wie Jakob schon sagte - man hat nicht immer die Wahl einer anderen Arbeit. 
Sexwork ist für viele die niedrigschwelligste Möglichkeit noch irgendwie Geld zu verdienen.
Diese Menschen dann noch zu bestrafen und die Kinder wegzunehmen, einfach nur, weil sie diesen Job machen, ist keine Hilfe.

Ich finde es zudem erschreckend, dass man als Prostitutionskunde so bigott an das Thema herangeht und zwar die Dienste in Anspruch nimmt, es aber dann doch lieber nicht möchte, dass bei Sexworkern "der Job bekannt wird", wenn sie Kinder haben. 

Klärt eure Kinder auf, macht ihnen klar, dass es keinen Grund dafür gibt die Kinder von Sexworkern zu mobben. Fang bei euch selber schonmal an!

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Alice macht 'ne Pause.

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vor 1 Minute schrieb Alice_:

Wie Jakob schon sagte - man hat nicht immer die Wahl einer anderen Arbeit. 
Sexwork ist für viele die niedrigschwelligste Möglichkeit noch irgendwie Geld zu verdienen.
Diese Menschen dann noch zu bestrafen und die Kinder wegzunehmen, einfach nur, weil sie diesen Job machen, ist keine Hilfe.

Ich finde es zudem erschreckend, dass man als Prostitutionskunde so bigott an das Thema herangeht und zwar die Dienste in Anspruch nimmt, es aber dann doch lieber nicht möchte, dass bei Sexworkern "der Job bekannt wird". 

Klärt eure Kinder auf, macht ihnen klar, dass es keinen Grund dafür gibt die Kinder von Sexworkern zu mobben. Fang bei euch selber schonmal an!
 

 

Wir haben 3 Kinder und erziehen diese sehr offen......hast Du auch Kinder?

Wir wissen wie grausam Kinder untereinander sein können und was willst Du jetzt sagen, das man mit Kindern gezielt argumentieren kann?

Und nochmals, ich habe kein Problem damit, die Gesellschaft hat es aber.

Wenn Du mal Live erlebt hättest was so ein Fall für eine Dynamik entwickelt, das so ein Kind die Schule/Wohnort wechseln muss, dann würdest Du meinen Standpunkt verstehen.

 

 

 

vor 7 Minuten schrieb Asfaloth:

Wenn man als Eltern erfährt, dass die eigenen Kinder  andere mobben aus welchen Gründen auch immer, hätten sie bei der Erziehung etwas gravierendes falsch gemacht

Ja, leider mangelt es in der heutigen Zeit an der Erziehung...…...

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vor 4 Minuten schrieb Alice_:

Ich finde es zudem erschreckend, dass man als Prostitutionskunde so bigott an das Thema herangeht und zwar die Dienste in Anspruch nimmt, es aber dann doch lieber nicht möchte, dass bei Sexworkern "der Job bekannt wird", wenn sie Kinder haben. 

Klärt eure Kinder auf, macht ihnen klar, dass es keinen Grund dafür gibt die Kinder von Sexworkern zu mobben. Fang bei euch selber schonmal an!

Da sollte doch das Übel an der Wurzel gepackt werden und die Sexarbeiter sorgen erst einmal selbst dafür, dass sie nicht von "Hurenausweis", "Zwangsregistrierung", "Zwangsberatung" u.v.m. sprechen, womit die Stigmatisierung ja gefördert wird und sorgen dafür, dass z.B. der Strassenstrich geschlossen wird. Und dann sollte die Sexarbeiterin selbst dafür sorgen, dass ihr Job nicht bekannt wird. Schliesslich haben meine Sugarbabes an meinen Familienfeiern teilgenommen und alle wussten Bescheid.

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Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass man einer frei geäusserten Meinung nicht widersprechen darf...

"Alles Leben ist Stellungnehmen" (Edmund Husserl)

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vor 1 Minute schrieb Drgonzo79:

Und nochmals, ich habe kein Problem damit, die Gesellschaft hat es aber.

Jo, dann lassen wir die Welt doch so wie sie ist.
...Und mit dieser Einstellung wird dann Dingen wie dem schwedischen Modell Tür und Tor geöffnet. Prekär arbeitende Frauen schämen sich weiter, das Mobbing geht weiter, Sexworker trauen sich nicht über Ihren Job zu reden, müssen Angst um Ihre Kinder haben und die Gesellschaft sieht uns weiter als Abschaum an. Was dazu führt, dass wir weiter eine gefährdete Gruppe sind. 
Supertoll.
Ich verstehe deinen "Die Gesellschaft ist halt scheiße, ich schwimm da aber lieber mit"-Standpunkt keineswegs.

Ich habe keine Kinder, hier im Forum sind aber genug Mütter, in allen anderen Bereichen des Sexworks kenne ich Mütter, die sind eigentlich in der Überzahl. All diese Mütter wären überglücklich, wenn sich mehr Leute für sie einsetzen würden, damit sie nicht mehr versuchen müssten, ihre Arbeit zu verstecken. 
Ich habe diese Dynamik, von der du sprichst schon mitbegleitet und finde es furchtbar, wenn Menschen es als Ausweg empfinden Sexworkern zu raten, doch lieber keine Kinder zu haben. 
 

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Alice macht 'ne Pause.

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