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"Team" und umsatzsteuerrechtliche Problematik


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Bei Agenturen ist häufig zu lesen, dass man ein "Team" sei/habe/whatever (bezogen auf Escortdamen). Ich würde von solcher Terminologie dringend abraten wollen.

Warum? Unabhängig von anderen Fragen, auch unabhängig von anderen steuerlichen Fragen, könnte das umsatzsteuerrechtlich problematisch werden.

Denn bei der Frage der Umsatzstseuerpflicht kommt es allein darauf an, ob der "Verbraucher" den Anbieter als Anbieter der Gesamtleistung wahrnimmt. Auf die tatsächlichen Rechtsverhältnisse zwischen Agentur und Frauen kommt es dabei nicht an. Ein solcher Eindruck einer Gesamtleistung wird aber mit dem Ausdruck "Team" m.E. klar zum Ausdruck gebracht. Denn Auftraggeber und Auftragnehmer bilden eigentlich nie zusammen ein "Team".

Die Folge wäre, dass die für Umsatzsteuer zuständige Stelle des FA (die arbeiten unabhängig von den Bereichen anderer Steuerarten) unter Verweis auf solche öffentlichen Aussagen von einer Gesamtleistung ausgehen könnte und - ungeachtet der faktischen Selbstständigkeit der Frauen und ungeachtet einer anderen Bewertung unter anderen rechtlichen und steuerrechtlichen Gesichtspunkten - von der Agentur die Umsatzsteuer auf Honorar + Provision und nicht nur die Umsatzsteuer auf die Provision verlangt. Wenn das einen im Rahmen einer Umsatzsteuerprüfung trifft, wird die Nachzahlung heftig. Selbst wenn man gegen eine solche Einschätzung des FA angeht (vielleicht letztlich sogar erfolgreich), ist die Forderung zunächst zu leisten (keine aufschiebende Wirkung von Rechtsmitteln).

Im Ergebnis sollte wirklich jeder Anschein einer "Gesamtleistung" vermieden werden. Ich weiss, oller Jakob, die Spaßbremse; aber trotzdem :classic_wink:

Edited by Jakob
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Da hast Du recht...habe es gerade geändert. Ich achte eigentlich darauf bestimmte Wörter zu vermeiden, da es einem sonst falsch ausgelegt werden kann...ist nur nicht immer einfach daran zu denken, weil man ja so fühlt...Team, Familiär, Freundschaftlich...das sind halt Wörter die passen...nur nicht jedes ist ohne Probleme anzuwenden.

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,,Eine schöne Uhr zeigt die Zeit an, eine schöne Frau lässt sie vergessen.

Maurice Chevalier

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Guest Christian

Das stimmt Jakob!

Es ist auch sehr aktuell, 
dass zur Zeit die Finanzämter in Köln und in Düsseldorf die Escortagenturen prüfen. Im letzten Jahr  2019 waren die Behörden sehr erfolgreich und wollen jetzt intensiver vorgehen. Vor allem bei den Mädels! Die Frauen melden sich zwar beim Ordnungsamt ect. Jedoch melden sich nicht beim Finanzamt und führen monatlich ihre Umsatzsteuer nicht ab... die Dummheit lässt Grüßen! 

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Ein wenig komplizierter ist es schon.

Für viele Frauen kommt die Kleinunternehmerregelung nach §19 UStG in Frage (Umsatz 2019 unter 22.000,--, 2020 voraussichtlich unter 50.000,--) in Betracht.

Das muss aber aktiv beim FA beantragt werden, beispielsweise im Rahmen der Anmeldung beim FA (wenig später bzw. separat geht auch). Das passiert nicht automatisch mit der Meldung beim FA.

Der "Witz" ist nun folgender. Wenn bei einer Agentur viele Kleinunternehmerinnen sind, dann müssen die Kleinunternehmerinnen keine Umsatzsteuer abführen und die Agentur (wenn sie aufpasst, siehe Eingangspost) nur auf die Provision.

Deshalb schaut die Umsatzsteuerstelle gerade bei Agenturen gerne genau hin und "schlägt zu", wenn es in der Außendarstellung Ansätze für eine Gesamtleistung gibt. Denn dann "darf" die Agentur auch die Umsatzsteuer auf die Honorare der Frauen zahlen, obwohl die Frauen selbst gar nicht der Umsatzsteuer unterliegen.

19% beispielsweise auf 300,-- (Provision) ist viel weniger für das FA als 19% auf beispielsweise 1.000,-- (Provision + Honorar der Frau). Von den Kleinunternehmerinnen gibts ja so oder so nix, siehe oben. Also klar, dass die Umsatzststeuerstelle da hinter den Agenturen (und sonstigen Betreibern) her ist zwecks Einnahmenoptimierung.

Was die Frauen angeht, ja, wenn die Kleinunternehmerregelung nicht beantragt wurde, dann ists für die Betreffende doof gelaufen, dann verlangt die Umsatzsteuerstelle später natürlich die 19% auf alle eingenommenen Honorare. Ohne Rücklagen bricht dann Wehklagen aus ...

 

P.S.: Klar, wenn bei einer Agentur eine Umsatzstsuerprüfung ist (und alles OK ist), dann schaut die Umsatzsteuerstelle dennoch auch bei allen von der Agentur vertretenen Frauen nach. Alle, welche die Regelung nach §19 UStG nicht beantragt haben, sind dann "dran" (sofern sie keine Umsatzsteuer abgeführt haben) ....

 

P.P.S.: Am Rande, Umsatzsteuer ist in vielen Bereichen ein großes Thema. Der Betrug (Karusselle, etc.) innerhalb der EU summiert sich auf rund 300 Milliarden Euro (!!!). Siehe beispielsweise https://www.zeit.de/wirtschaft/2020-01/umsatzsteuer-steuerhinterziehung-export-unternehmen-betrug-handelsdaten

Edited by Jakob
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Wir hatten eine Damen Steuerprüfung kurz bevor das Gesetz in Kraft getreten ist...war ein sehr netter Herr von der Steuerprüfung, leider nun in Rente. Wenn man alles Ordentlich macht ist das wirklich easy.

Und zur Info...durch das Gesetz wird jede Dame die sich Registriert, Automatisch beim Finanzamt gemeldet.

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,,Eine schöne Uhr zeigt die Zeit an, eine schöne Frau lässt sie vergessen.

Maurice Chevalier

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Guest Christian
vor 2 Minuten schrieb Diary Lady Escort:

Wir hatten eine Damen Steuerprüfung kurz bevor das Gesetz in Kraft getreten ist...war ein sehr netter Herr von der Steuerprüfung, leider nun in Rente. Wenn man alles Ordentlich macht ist das wirklich easy.

Und zur Info...durch das Gesetz wird jede Dame die sich Registriert, Automatisch beim Finanzamt gemeldet.

NEIN! 

Die Meldung beim Finanzamt erfolgt nicht automatisch! 

 

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vor 5 Minuten schrieb Diary Lady Escort:

Und zur Info...durch das Gesetz wird jede Dame die sich Registriert, Automatisch beim Finanzamt gemeldet.

Ja. Die Frauen bekommen dann einen Erfassungsbogen. Im Rahmen dieses Formulars kann dann Befreiung nach §19 UStG beantragt werden (sofern die Umsätze unter den genannten Zahlen liegen). Man muss es nur wissen und entsprechend das Formular bearbeiten. Wird das übersehen, dann besteht für eine Frau die Umsatzststeuerpflicht.

Edited by Jakob
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Na ja, es tut keiner Frau weh, sich damit auch mal selbst zu beschäftigen (Stichwort "Empowerment"). Auch wenns "unsexy" ist.

Das wesentliche "Kreuzchen" ist in diesem Formular (in Berlin verwendet) in der Zeile 134 (siehe Numerierung links).

https://www.formulare-bfinv.de/ffw/form/display.do?%24context=43E8C40ADE7885C770F0

P.S.: In diesem Formular ist in Zeile 134 noch die nicht mehr gültige alte Obergrenze angegeben anstatt die neue und höhere Obergrenze, tja, mit der Aktualität hapert es dann bei dem FA doch mitunter :classic_biggrin:

Edited by Jakob
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Das kann schon verwirrend sein wenn man dies das erste mal macht. Eine ehemalige Dame hat angeben das wir das Düsseldorfer Verfahren machen weil sie nicht wusste was das ist...und wir machen dies gar nicht. Da musste ich ihrer zuständigen Sachbearbeiterin vom Finanzamt per Mail bestätigen das wir daran nicht teilnehmen.

Und mal ehrlich, es tut uns als Agentur doch nicht weh wenn ich helfe, da wo ich helfen darf.

vor 53 Minuten schrieb Gast Christian:

NEIN! 

Die Meldung beim Finanzamt erfolgt nicht automatisch! 

 

Ach, und Du weißt das wieso ?

Unsere Damen haben nach der Registrierung Post bekommen, und das weiß ich weil mir die Damen das mitgeteilt haben und paar gefragt haben was sie nun zu tun haben.

Ich berichte hier dinge aufgrund Erfahrungen die wir gemacht haben, und ziehe mir die Aussagen nicht aus den Fingern :)

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,,Eine schöne Uhr zeigt die Zeit an, eine schöne Frau lässt sie vergessen.

Maurice Chevalier

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Guest Christian
vor 2 Stunden schrieb Diary Lady Escort:

Das kann schon verwirrend sein wenn man dies das erste mal macht. Eine ehemalige Dame hat angeben das wir das Düsseldorfer Verfahren machen weil sie nicht wusste was das ist...und wir machen dies gar nicht. Da musste ich ihrer zuständigen Sachbearbeiterin vom Finanzamt per Mail bestätigen das wir daran nicht teilnehmen.

Und mal ehrlich, es tut uns als Agentur doch nicht weh wenn ich helfe, da wo ich helfen darf.

Ach, und Du weißt das wieso ?

Unsere Damen haben nach der Registrierung Post bekommen, und das weiß ich weil mir die Damen das mitgeteilt haben und paar gefragt haben was sie nun zu tun haben.

Ich berichte hier dinge aufgrund Erfahrungen die wir gemacht haben, und ziehe mir die Aussagen nicht aus den Fingern :)

Ich weiß das es so ist! Ordnungsamt meldet nur bei Verdacht an das Finanzamt weiter . Du kannst dich selbst überzeugen, indem du alle deine Mädels fragst, wie bei jeder einzeln es verlaufen ist ;)  

 

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Guest Christian
vor einer Stunde schrieb Asfaloth:

Kann es nicht sein, dass es da auch regionale Unterschiede gibt ?

Kann ja auch sein! 

Ich kann nur von NRW reden. Bin selber aus Düsseldorf.  

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Und woher hast du anonymer Gast dein Wissen? 

Meines Wissens und meiner Erfahrung nach ist es nämlich tatsächlich so, dass die Daten, so man nicht schon gemeldet ist, nach der Registrierung als Prostituierte ans Finanzamt weiter gegeben werden.

Ist übrigens Deutschlandweit die Erfahrung. 

 

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Alice macht 'ne Pause.

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Am 8.1.2020 um 19:48 schrieb Gast Christian:

Ich weiß das es so ist! Ordnungsamt meldet nur bei Verdacht an das Finanzamt weiter . Du kannst dich selbst überzeugen, indem du alle deine Mädels fragst, wie bei jeder einzeln es verlaufen ist ;)  

 

Die melden automatisch an das Finanzamt weiter. Wenn die Damen noch keine gewerblichen Einkünfte erzielen und umsatzsteuerlich nicht erfasst sind, geht normalerweise ein Fragebogen raus. So sollte es sein. Aber manche Ämter "vergessen" das schon mal. 

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---------------------------------------------------------------------------------------

Schreibe kurz - und sie werden es lesen. Schreibe klar - und sie werden es verstehen. Schreibe bildhaft - und sie werden es im Gedächtnis behalten.

 

Joseph Pulitzer

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vor 49 Minuten schrieb Asfaloth:

Ist ja auch m.E. mit der wichtigste  Grund für die Registrierungspflicht. Eigentlich müsste es ja fairerweise Prost&StESchG lauten. :classic_cool:

Ich verstehe den ironischen Unterton so gar nicht.

Es gibt so etwas wie Steuergerechtigkeit, die auf GG Art 3 basiert. Mit welchem Recht sind denn Sexarbeiterinnen besonders zu behandeln? Jede Aldi-Kassiererin, jede Pflegekraft, jede Friseurin etc. etc. zahlt selbstverständlich ihre Steuern, aus einem relativ geringen Einkommen und trägt damit allgemein zum sozialen Wohl bei. Auch Sexarbeiterinnen partizipieren an diesem sozialen Wohl, nehmen ganz selbstverständlich alles in Anspruch, was der Staat zur Verfügung stellt. 

Für mich sind das Sozialschmarotzer, die keine Steuern zahlen! Es ist eben kein Kavaliersdelikt, sondern sozialschädliches bzw. asoziales Verhalten, wenn eine Sexarbeiterin meint, keine Steuern zahlen zu müssen. Und meiner Meinung nach ist das auch der Hauptgrund, warum sich Sexarbeiterinnen nicht anmelden...alle anderen Gründe die genannt werden, sind weitestgehend vorgeschoben. 

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Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass man einer frei geäusserten Meinung nicht widersprechen darf...

"Alles Leben ist Stellungnehmen" (Edmund Husserl)

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Ich halte Politiker, die Steuergelder aus parteipolitischem Egoismus und Ignoranz sinnlos verschwenden - wie zum Beispiel um Rahmen der gescheiterten PKW Maut - oder durch die Gesetzgebung riesige Steuerschlupflöcher für einflußreiche Interessengruppen belassen bzw neu schaffen, für verurteilenswerter. 

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Jetzt lenk nicht ab von deinem missglückten Beitrag...das ist doch eine ganz andere Baustelle...sind doch hier nicht im Kindergarten..."aber der war mehr böse als ich..."

Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass man einer frei geäusserten Meinung nicht widersprechen darf...

"Alles Leben ist Stellungnehmen" (Edmund Husserl)

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Am 10.1.2020 um 16:15 schrieb Asfaloth:

Dabei habe ich das "Sugar" - Steuersparmodell gar nicht erwähnt. :dunno:

Wieder einmal der typische Asfaloth Diskussionsstil... wenn die sachlichen Argumente ausgehen, wird man halt persönlich... :classic_sad:

Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass man einer frei geäusserten Meinung nicht widersprechen darf...

"Alles Leben ist Stellungnehmen" (Edmund Husserl)

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Am 11.1.2020 um 09:50 schrieb Sebastian:

Buchhaltungssoftware von   https://sevdesk.de

Im Prinzip sicherlich praktisch in der Anwendung. Ich persönlich würde allerdings nicht meine Buchhaltungsdaten auf fremden Servern liegen haben wollen.

Wir hier arbeiten mit Lexware, allerdings ohne dies in den letzten Jahren upgedatet zu haben (nur immer Lizenz gezahlt, ohne neue Versionen aufgespielt zu haben). Unsere "alte" Version läuft komplett off-line und ist nur über das physikalisch getrennte Intranet (keine Verbindung zum Internet) erreichbar.

Leider ist es in allen Bereichen mittlerweile üblich, dass Software mit angenehmen Komfortfeatures dazu "lockt", alle Daten in der "Cloud" oder auf fremden Servern liegen zu haben. Stören tut das offenbar kaum noch jemanden, Bequemlichkeit geht vor.

Extrembeispiel: Von einer Mandantschaft bekamen wir einen Link einer andere Kanzlei aus einer Email. Mit dem Link hatte man unmittelbar Zugriff auf höchster Vertraulichkeit (!!!) unterliegenden Unterlagen :oha:. Ohne jegliche Berechtigungsabfrage oder dergleichen, wir konnten alles lesen, sogar Dokumente bearbeiten (nur getestet, natürlich) :oha:. Aber es ist wohl für (deren) Mandanten so schön einfach alle Unterlagen mit einem Knopfdruck abrufen zu können und da ist man dann als Kanzlei doch halt "modern" .... :au:

Ist zwar ein anderes Thema, aber bei der Wahl der Buchhaltungssoftware würde ich stand-alone bzw. off-line Produkte bevorzugen.

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vor 11 Minuten schrieb Jakob:

Leider ist es in allen Bereichen mittlerweile üblich, dass Software mit angenehmen Komfortfeatures dazu "lockt", alle Daten in der "Cloud" oder auf fremden Servern liegen zu haben. Stören tut das offenbar kaum noch jemanden, Bequemlichkeit geht vor.

 

Wer eh schon über sämtliche Kanäle seine persönlichsten Daten ins WWW schleudert weil es ja so bequem ist, dem ist das doch egal. 

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Geist ist geil!

 

Das Dasein ist köstlich, man muss nur den Mut haben, sein eigenes Leben zu führen

Casanova

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