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IGNORED

Tatort - Maria Furtwängler


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Nächsten Sonntag im Tatort - mit Maria Furtwängler:

 

Am 9. und 16. Dezember ermittelt sie in einer "Tatort"-Doppelfolge im Hannoveraner Filz aus Wirtschaft, Politik, Show und Rotlichtmilieu. Die Hauptdarstellerin hat sich aktiv ins Drehbuch eingemischt. Besonders wichtig war ihr die Thematisierung von Zwangsprostitution: "Mich macht oft fassungslos, wie an vielen Orten der Welt - auch mitten in Deutschland - noch immer mit Frauen umgegangen wird." Ihrer Ansicht nach "ist diese unterschwellige Verachtung gegenüber Frauen überall".

Spiegel.de

 

Keine Lust auf neue Aufreger, aber nach dieser Ankündigung werde ich ihren Auftritt auch unter diesem Blickwinkel ansehen.

 

Hab am Freitag im TV Teile von ihrem Film "Mr. and Mrs. Right" gesehen und fand ihn zum Heulen schön...

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Beachtlich auch die Escort Thematisierung im Tatort. Eine Kommissarin, die sich einen Callboy ordert, für 30 min, das Geld aufs Bett legt und ihn kühl fertigt, sowie ein junger Kommissar aus wohlhabendem Haus, ständig das gleiche Escort bucht und im Hintergrund immer der Kreditkartenleser mitläuft.

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Maria Furtwängler mochte ich noch nie, die hat so herbe Gesichtszüge:verstecken:

 

Ich hab sie gestern im TV gesehen... also mir gefaellt die ganz gut und dieser erotische bayerische "accent surprononcé" :wie-geil:

  • Thanks 2

"Sex ist sehr unkompliziert, wenn man von keinem Komplex, sondern von einem Bedürfnis geleitet wird."

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Maria Furtwängler ist zwar überhaupt nicht mein Typ, ich mag sie aber sehr und sehe sie gerne.

 

Der Tatort heute war auf jeden Fall eines: richtig spannend - endlich mal wieder, nachdem sich in den letzten Wochen eine fade Handlung mit der anderen abwechselte. Und er ist mir auch ziemlich an die Nieren gegangen.

 

Natürlich ist, wieder einmal, nur die negative Seite von Paysex - Zwangsprostitution und Menschenhandel - thematisiert worden, aber das ist in einer Sendung, in der es nun mal um Verbrechen geht, nicht anders zu erwarten. Zum Glück wurde auf eine Verurteilung von Prostitution schlechthin oder ihrer Kunden verzichtet. Dass die Kommissarin ihr Unverständnis äußerte, wie Männer so etwas tun können, Sex zu kaufen, ist nichts ungewöhnliches, das kenne ich auch von vielen Frauen in meinem Freundeskreis, die von meinem kleinen Hobby wissen.

  • Thanks 3

Oversexed and underfucked.

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Doch, es wurde verurteilt.

 

Nicht das männliche Bedürfnis: Der 19-jährige Journalist, der es einmal (!) ausprobiert und dann erst erwachsen wird, bekommt Verständnis; der erotische Anblick der Afrofrau vor dem Puff - jeder versteht das Bedürfnis.

 

Die argumentative Schlüsselszene war die Auseinandersetzung zwischen Lindholm und ihrem Freund: "Man kann auch Auto fahren und Verkehrssünder verfolgen!"

 

Das Argument hatte keine Chance. Der Film zwingt dazu, Paysex mit den Verbrechen verbunden zu sehen. "Es geht um Menschen, nicht um Autos!" (Oder so ähnlich) Kein Kunde kann die wahren Hintergründe erkennen. Wer dies ausblendet, ist naiv. Verantwortlich und reif ist der Mann nur, wenn er dies einsieht und sich nicht auf das undurchschaubare Spiel und Milieu des P6 einlässt.

 

Jede Frau, die ein Problem mit Männern hat, die "Sex kaufen und Frauen benutzen wie eine Kaffeemaschine", hat recht, denn P6 ist "Sex, den die Frau nicht freiwillig macht".

 

Das sind die zementierten Punkte.

Da hilft auch nicht die Beobachtung, die ich mit Freunden seit Monaten diskutiere - dass der Tatort mit seinen Fallkonstruktionen immer abgedrehter wird. Bei den häufigen Psychofällen nehmen es die Leute nicht so sehr für bare Münze. Beim heutigen Thema wird garantiert die aufklärerische Intention des Drehbuchs gelobt werden.

  • Thanks 5
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@Philebos...Naja sie sagte aber etwas in der Art, dass sie nicht versteht, wie Herren (nachdem ihr Freund zugab, mit 19 einmal bei einer Dame gewesen zu sein) zu Prostituierten gehen können, da sie doch wissen müssten, dass diese dies nicht freiwillig tun. Sprich schon auch wieder sehr pauschal und die Unterstellung, dass Bucher/Herren bewusst mit Frauen Sex haben/bezahlen, von denen sie wissen, dass sie es nicht freiwillig tun, natürlich gibt es dies (leider), aber mir war die Aussage schon zu pauschal, denn es gibt eben auch Damen (nicht nur hier aus dem Forum), die es freiwillig und gerne machen und auch Herren, die eben auch abbrechen würden, wenn sie den Eindruck bekommen, die Dame wird gezwungen.

Edited by Alina
  • Thanks 6

 

Alle sinnlichen Genüsse regen bei edlen Naturen den Geist an. Bei unedlen Naturen jagen sie ihn davon.

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@Philebos...Naja sie sagte aber etwas in der Art, dass sie nicht versteht, wie Herren (nachdem ihr Freund zugab, mit 19 einmal bei einer Dame gewesen zu sein) zu Prostituierten gehen können, da sie doch wissen müssten, dass diese dies nicht freiwillig tun. Sprich schon auch wieder sehr pauschal.

 

Stimmt, das mit dem "nicht freiwillig" hatte ich vergessen - das war eine Verurteilung, schade. Hätte sie gesagt "nur des Geldes wegen", wäre es okay gewesen.

 

---------- Beiträge zusammengefügt um 22:34 Uhr ---------- Vorheriger Beitrag war um 22:31 Uhr ----------

 

Der Film zwingt dazu, Paysex mit den Verbrechen verbunden zu sehen.

 

Lobenswert wäre es gewesen, wenn die Kommissarin im Zuge ihrer Ermittlungen auch mit einer Prostituierten in Kontakt gekommen wäre, die ihrem Job freiwillig und selbstbestimmt nachgeht, und so dazu gebracht worden wäre, ihr Weltbild in Bezug auf Prostitition zu hinterfragen. Aber das ist wohl von einer Sonntag-Abend-Unterhaltung zu viel verlangt.

 

Insofern bin ich froh, dass es nicht noch schlimmer gekommen ist.

  • Thanks 3

Oversexed and underfucked.

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Diese Pauschalisierung ist leider nach wie vor in der Gesellschaft fest verankert:

die Zwangsprostituierte, das Opfer von brutalen Typen, wird bemitleidet und "geduldet",

die Frau, die Sex gegen Geld freiwillig anbietet und sogar noch Spaß bei der Sache hat, unfaßbar!! Freiwilligen Prostituierten werden schlechte Charakterzüge unterstellt ( geldgierig, abgebrüht, widerwärtig ) und sind Tabuthema schlechthin

 

---------- Beiträge zusammengefügt um 22:44 Uhr ---------- Vorheriger Beitrag war um 22:35 Uhr ----------

 

Stimmt, das mit dem "nicht freiwillig" hatte ich vergessen - das war eine Verurteilung, schade. Hätte sie gesagt "nur des Geldes wegen", wäre es okay gewesen.

 

---------- Beiträge zusammengefügt um 22:34 Uhr ---------- Vorheriger Beitrag war um 22:31 Uhr ----------

 

 

Lobenswert wäre es gewesen, wenn die Kommissarin im Zuge ihrer Ermittlungen auch mit einer Prostituierten in Kontakt gekommen wäre, die ihrem Job freiwillig und selbstbestimmt nachgeht, und so dazu gebracht worden wäre, ihr Weltbild in Bezug auf Prostitition zu hinterfragen. Aber das ist wohl von einer Sonntag-Abend-Unterhaltung zu viel verlangt.

 

Insofern bin ich froh, dass es nicht noch schlimmer gekommen ist.

 

Die Bemerkung des Staatsanwaltes, daß sich Frauen, die nur des Geldes wegen heiraten, im Grunde auch prostituieren, fand ich nicht schlecht. Nur leider ging die Aussage etwas unter.

Mir sind Escorts lieber, als Frauen, die sich in der feinen Gesellschaft von einem vermögenden Mann zum nächsten hangeln hinter dem Deckmäntelchen der Ehrbarkeit

  • Thanks 7
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Freiwilligen Prostituierten werden schlechte Charakterzüge unterstellt ( geldgierig, abgebrüht, widerwärtig ) und sind Tabuthema schlechthin

 

So etwas liest man hier aber auch ab und an :prost: - solche pauschalen Aussagen kommen nicht nur von Frauen/Herren, die damit nichts zu tun haben :putzen:

 

Klar gibts das, aber auch da sollte man nicht pauschal urteilen, richtig!


 

Alle sinnlichen Genüsse regen bei edlen Naturen den Geist an. Bei unedlen Naturen jagen sie ihn davon.

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So etwas liest man hier aber auch ab und an :prost: - solche pauschalen Aussagen kommen nicht nur von Frauen/Herren, die damit nichts zu tun haben :putzen:

 

Klar gibts das, aber auch da sollte man nicht pauschal urteilen, richtig!

 

Den Unterschied zwischen ehrbaren Frauen und Huren machen nicht nur "Außenstehende", richtig. Diese Denkweise wurzelt aber so tief in unserer Gesellschaftsform, daß sie kaum anzufechten ist.

In privaten Gesprächen fanden eben die meisten Beteiligten ( Männer wie Frauen ), Damen, die Erotik gegen Geld bieten, zweifelhaft.

In einem Forum, auf das ich aus Interesse gestoßen bin, fragte ein Mann um Rat, der sich in eine Dame aus einem FKK Club verliebt hatte. Die Antworten waren schockierend! Dem armen Kerl wurde richtig Angst gemacht, er solle sich vor brutalen Zuhältern in Acht nehmen, Huren würden rauschgiftsüchtig sein, nur auf "Abzocke" aus, aber er solle sie umsonst für Sex "mitnehmen".

  • Thanks 4
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Doch, es wurde verurteilt.

 

Nicht das männliche Bedürfnis: Der 19-jährige Journalist, der es einmal (!) ausprobiert und dann erst erwachsen wird, bekommt Verständnis; der erotische Anblick der Afrofrau vor dem Puff - jeder versteht das Bedürfnis.

 

Die argumentative Schlüsselszene war die Auseinandersetzung zwischen Lindholm und ihrem Freund: "Man kann auch Auto fahren und Verkehrssünder verfolgen!"

 

Das Argument hatte keine Chance. Der Film zwingt dazu, Paysex mit den Verbrechen verbunden zu sehen. "Es geht um Menschen, nicht um Autos!" (Oder so ähnlich) Kein Kunde kann die wahren Hintergründe erkennen. Wer dies ausblendet, ist naiv. Verantwortlich und reif ist der Mann nur, wenn er dies einsieht und sich nicht auf das undurchschaubare Spiel und Milieu des P6 einlässt.

 

Jede Frau, die ein Problem mit Männern hat, die "Sex kaufen und Frauen benutzen wie eine Kaffeemaschine", hat recht, denn P6 ist "Sex, den die Frau nicht freiwillig macht".

 

Das sind die zementierten Punkte.

Da hilft auch nicht die Beobachtung, die ich mit Freunden seit Monaten diskutiere - dass der Tatort mit seinen Fallkonstruktionen immer abgedrehter wird. Bei den häufigen Psychofällen nehmen es die Leute nicht so sehr für bare Münze. Beim heutigen Thema wird garantiert die aufklärerische Intention des Drehbuchs gelobt werden.

 

Das war auch mein Eindruck. Ob im Team der Drehbuch-Autoren wohl verbündete von der Schwarzer sitzen? Schaue mir nicht jeden Tatort an, aber die letzten Male scheint Prostitution vermehrt Thema zu sein... Wäre natürlich ein schlauer Schachzug. Über den sonntäglichen Tatort erreicht man ein Millionen-Publikum und kann so prima "Stimmung" machen.

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Ob im Team der Drehbuch-Autoren wohl verbündete von der Schwarzer sitzen? ... Wäre natürlich ein schlauer Schachzug. Über den sonntäglichen Tatort erreicht man ein Millionen-Publikum und kann so prima "Stimmung" machen.

 

Die Situation ist noch viel ernster. "Verbündete" im Sinne von tatsächlicher Absprache und formaler Zusammenarbeit braucht es nicht. Es geht hier um Erregungswellen freier Individuen, die in Resonanz geraten.

 

Und so etwas kann sich aufschaukeln.

 

Unsere spontanen Reaktionen bisher sind schwach - sorry, wenn ich das hier im eigenen Stall so unverblümt sage.

 

Der Wunsch, die Kommissarin sollte ein Gegenbeispiel aufsuchen und sich selbst hinterfragen: Das wäre das Spiel mit "Ausnahmen bestätigen die Regel". Und im Film hatte ganz klar die Kommissarin bereits die Rolle der Hinterfragerin.

 

Die "klammheimliche" Sympathie mit dem Staatsanwalt, der sich argumentativ zu retten versucht, indem er Ehefrauen in den Sumpf von Abhängigkeit, Geldgier und Egoismus hineinzieht - das war im Film die Darstellung purer Hilflosigkeit honoriger Männer. Es ist keine Antwort auf die These, dass "Prostitution Teilhabe an einem System von Gewalt" ist.

 

Auch die Klage darüber, dass "freiwillige" Prostitution ein Tabuthema sei, ist, aus Männermund, für Kritiker ideologieverdächtig. Sie wird als Ablenkung und Vernebelungstaktik verstanden. (Anmerkung: Wenn Prostitution nicht "freiwillig" ist, ist sie keine; dann ist es Gewalt/Verbrechen.)

 

Ich weiß nicht, wie antworten. Ich sehe nur unsere männliche Schwäche in diesem Diskurs.

 

Frauen, die es wollen, können da ganz andere Kräfte entfalten - siehe die unzähligen Argumentationen und Dossiers beispielsweise von Ariane.

 

Und ich glaube, wir Männer können es nur solidarisch mit den Frauen zusammen.

  • Thanks 1
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Das war auch mein Eindruck. Ob im Team der Drehbuch-Autoren wohl verbündete von der Schwarzer sitzen? Schaue mir nicht jeden Tatort an, aber die letzten Male scheint Prostitution vermehrt Thema zu sein... Wäre natürlich ein schlauer Schachzug. Über den sonntäglichen Tatort erreicht man ein Millionen-Publikum und kann so prima "Stimmung" machen.

 

Themen mit Sex und/oder. Prostitution verkaufen sich einfach besser! Ich hab das Teil nicht gesehen, weil ich relativ wenig fernsehe, aber uebermorgen weiss kein Mensch mehr, was gestern gelaufen ist. Bestenfalls werden mit solchen Sendungen Klischees bedient und im schlimmsten Fall sogar noch gefestigt, aber wenn solch eine Sendung eine "Massenwirkung" entfalten sollte, dann sind wir eh schon im Ar..... :traurig:

Prostitution hin od. her....

  • Thanks 3

"Sex ist sehr unkompliziert, wenn man von keinem Komplex, sondern von einem Bedürfnis geleitet wird."

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Themen mit Sex und/oder. Prostitution verkaufen sich einfach besser! Ich hab das Teil nicht gesehen, weil ich relativ wenig fernsehe, aber uebermorgen weiss kein Mensch mehr, was gestern gelaufen ist. Bestenfalls werden mit solchen Sendungen Klischees bedient und im schlimmsten Fall sogar noch gefestigt, aber wenn solch eine Sendung eine "Massenwirkung" entfalten sollte, dann sind wir eh schon im Ar..... :traurig:

Prostitution hin od. her....

 

Da hast schon recht...

 

Aber es wäre nicht das erste Mal.

 

[ame]http://de.wikipedia.org/wiki/Propagandafilm[/ame]

 

"Im weiteren Sinne umfasst der Begriff auch Filme, mit denen einzelne Parteien, Interessengruppen oder Personen in der Darstellung tendenziell meinungsbildend für ihre politischen Ziele oder Geisteshaltungen werben."

 

Wird immer wieder gern genutzt. Und die Massen da draußen merken es nicht.. wie auch, denn wirklich aufklären möchte doch niemand. Dazu sitzen zu viele Drahtzieher an den wichtigen Stellen.

 

Die Häufigkeit, mit der dieses Thema aktuell so negativ in den Medien behandelt wird, erscheint mir jedenfalls nicht mehr rein "zufällig".

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So etwas liest man hier aber auch ab und an :prost: - solche pauschalen Aussagen kommen nicht nur von Frauen/Herren, die damit nichts zu tun haben :putzen:

 

Klar gibts das, aber auch da sollte man nicht pauschal urteilen, richtig!

 

Das behauptet man von Investmentbankern genauso, dass sie abgebrüht und geldgierig sind..

 

Ich würde weder bei Investmentbankern noch bei Escorts die ultimativ caritativen Altruisten vermuten, die findet man meist nicht in Berufen, wo es um das schnelle Geld geht.

 

In beiden Berufen gibt es ehrenwerte Leute mit beruflichen Ethos, aber auch viele, denen es nur um möglichst viel Geld geht, koste es was es wolle.--

  • Thanks 2

Aber vielleicht ist dies der stärkste Zauber des Lebens: es liegt ein golddurchwirkter Schleier von schönen Möglichkeiten über ihm, verheißend, widerstrebend, schamhaft, spöttisch, mitleidig, verführerisch. Ja, das Leben ist ein Weib! - F. N.

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Die Häufigkeit, mit der dieses Thema aktuell so negativ in den Medien behandelt wird, erscheint mir jedenfalls nicht mehr rein "zufällig".

 

Du weisst, ich glaube nicht an Zufaelle... :cool::zwinker:

 

Ich bin mir sogar sicher, dass wir "schwereren Zeiten " im Bezug auf P6 entgegen gehen werden... vor Ort erlebe ich es bereits taeglich, wie die Schlinge immer enger gezogen wird. Tatsache ist, dass jetzt nach einiger Zeit das Pendel wieder in die andere Richtung ausschlagen wird.

 

Bei uns wurde nur wieder "primitiv" verboten und ueber kurz od. lang wird das noch mehr Probleme ausloesen, als die bis dato praktizierte Toleranzloesung, weil die rechtliche Liberalisierung wie Dtl. bei uns NIE gegeben war.

 

Es wird die Freierbestrafung ernsthaft erwogen und bei uns in Wien ist sie bereits teilinstalliert, trotzdem damit in den skandinavischen Laender nicht der geringste Steuerungseffekt erzielt wurde!

 

Propagandafilm ist ein ziemlich belasteter Begriff, heutzutage werden deshalb so schoene verwaschene Begriffe wie STAKEHOLDER benutzt, die die Haelfte der Leute zwar nicht verstehen, aber cool klingen! :zwinker:

  • Thanks 6

"Sex ist sehr unkompliziert, wenn man von keinem Komplex, sondern von einem Bedürfnis geleitet wird."

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Sehr guter Tatort. Eignet sich sogar für eine US Produktion.

 

An eine Verbindung zur realen Politik glaube ich nicht. Zwangsprostitution ist ein Kapitalverbrechen und hat mit Escort nun mal gar nichts zu tun.

Ein weltweites Übel und in Staaten, in denen Korruption der Normalfall ist, noch um einiges schlimmer praktiziert (Beispiel: Nordzypern)

 

Ein Beispiel wie stark ARD und ZDFnormalerweise von der Realität entfernt sind.

Letzte Woche: Fritz Wepper schiesst seine junge Geliebte in den Wind um eine

Beziehung mit Gilla von Weitershausen anzufangen.

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1353577150106

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Zum Film gabs in der Morgenpost am Wochenende ein Interview mit der Hauptdarstellerin. Diese äußerte darin ihr Unverständnis über das Phänomen P6 im Allgemeinen und speziell darüber, dass es toleriert werde, wenn Frauen "sich zwangsprostituieren". Man lasse sich diese geradezu paradoxe Phrase einmal auf der Zunge zergehen.

 

Dessen ungeachtet ist es eine "Wahrnehmung" Außenstehender, egal was "unsereiner" davon halten mag. Und Zerrbilder können nur durch Gegenbilder aus der realen Welt korrigiert werden.

Edited by nolensvolens
  • Thanks 3
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Die Wahrnehmung der Aussenstehenden ist doch, das P6 gleichbeutend ist, mit Zwangsprostituion.

Die Möglichkeit, es freiwillig und gerne zu tun, wird gar nicht erst in Betracht gezogen.

Das allein zeigt Furtwänglers Aussage: Wie kann man Sex mit einer Frau haben, die es nicht freiwillig tut?

Der Krimi war gut gespielt, aber m.E. zu klischeehaft. Alles was ging, wurde reingepackt: Ostblock, Minderjährig, Drogen,Mord, Korruption, die "feine Gesellschaft....

 

Das von dir zitierte Paradoxum, Jakob, da muss man wirklich erstmal darüber nachdenken...

  • Thanks 5
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Zum Film gabs in der Morgenpost am Wochenende ein Interview mit der Hauptdarstellerin. Diese äußerte darin ihr Unverständnis über das Phänomen P6 im Allgemeinen und speziell darüber, dass es toleriert werde, wenn Frauen "sich zwangsprostituieren". Man lasse sich diese geradezu paradoxe Phrase einmal auf der Zunge zergehen.

 

Dessen ungeachtet ist es eine "Wahrnehmung" Außenstehender, egal was "unsereiner" davon halten mag. Und Zerrbilder können nur durch Gegenbilder aus der realen Welt korrigiert werden.

 

Lieber Jakob,

 

genau das hat sie nicht gesagt!

  • Thanks 1

Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass man einer frei geäusserten Meinung nicht widersprechen darf...

"Alles Leben ist Stellungnehmen" (Edmund Husserl)

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