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Berufsratgeber für Huren


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Eine Bewertung möchte ich mir verkneifen, weil ich da als Autor doch ein wenig befangen wäre. Bücher über Prostitution gibt es viele, Erlebnisberichte oder soziologische Fachliteratur, Bücher für diese Berufsgruppe sind dagegen selten - das "Kerngeschäft" lernt man auch nicht aus Büchern. Es gibt jedoch etliche Themen - vom Straf- und Steuerrecht bis hin zu gesundheitlichen Aspekten -, die man in diesem Gewerbe nicht völlig ignorieren sollte.

 

 

 

Kurzbeschreibung

Seit dem 1. Januar 2002 ist Prostitution nicht mehr sittenwidrig, und Hure wird zunehmend ein normaler Beruf.

Dieser Ratgeber richtet sich an Huren und an diejenigen, die über diesen Beruf nachdenken und klärt viele mit dieser Tätigkeit verbundene Fragen:

- Mit welchen Einnahmen kann man rechnen, und was bleibt einem davon übrig?

- Welche sexuell übertragbaren Krankheiten drohen, und wie schützt man sich davor?

- Welche Steuern muss man bezahlen, und wie kann man diese minimieren?

- Das Prostitutionsgesetz (ProstG), was muss man beachten?

- Club, Laufhaus oder Strich, wo lohnt sich die Arbeit?

- Wie findet man seinen Club, oder wo macht man Werbung, wenn man selbständig arbeitet?

- Was steht im Strafgesetzbuch (StGB), und welche Ordnungswidrigkeiten gibt es?

- Was erzählt man seinem Umfeld, was seinem Vermieter?

- Warum Altersarmut eine reale Gefahr ist, und wie man rechtzeitig vorbeugt.

Berufsratgeber für Huren - ISBN 3837014185

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Toll Herr Autor,

 

Erstens gebe ich Tex Recht und Zweitens, denkst du die Damen sind mit dem Klammerbeutel gepudert und haben diese elementaren Grundkenntnisse nicht ?

 

Wenn du ein gutes Herz hast, verteile dein Buch einmal bei den armen Mädchen die Beschaffungsprostitution betreiben "müssen" ! Dann hat dein Werk ein gutes Werk erfüllt.

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, denkst du die Damen sind mit dem Klammerbeutel gepudert und haben diese elementaren Grundkenntnisse nicht ?

 

 

Lieber Kenni,

 

meine persönliche Erfahrung hat mir gezeigt, dass tatsächlich viele Mädels diese Grundkenntnisse leider nicht besitzen. Das bestätigen auch viele Statements der Agenturen hier.

 

Insofern halte ich ein entsprechendes Fachbuch für nicht so schlecht. Meine Kritik richtet sich deshalb auch nicht gegen die Vorstellung. In diesem Forum sind viele aus Werbegründen aktiv, ob als Escort, Fotograf, Internetdesigner, SEO-Spezialist, Rechtsanwalt, etc. Nur die Werbung eines Arztes für die speziellen Untersuchungen habe ich noch nicht gesehen. Ich halte das nicht für verwerflich, es sollte nur klar erkennbar sein.

  • Thanks 4
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Tex, wenn Frauen oder Agenturen diese minimalen dort manifestierten Grundkenntnisse nicht drauf haben, würde ich denen dringlich einen Jobwechsel andienen wollen !

 

Wenn dem doch so ist, sind die Agenturen nicht fit oder die Frauen lebensmüde und/oder geistlos.

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Lieber Autor,

 

ich finde, das solltest du eigentlich unter Werbung veröffentlichen. Den dieses Buch zu verkaufen ist wohl Dein Motiv für die Vorstellung.

 

Sorry, ich bin noch ein wenig neu in diesem Forum und nicht immer ganz vertraut, was in welches Brett gehört. Und ich habe da eine Nachricht erhalten mit der Anregung, das Buch eben in diesem Bereich vorzustellen.

 

Hallo Micha, du kannst im Bereich Escort/Erotik Bücher gerne dein Buch vorstellen.

Gruss

MC

 

Wenn das ein Fehler war, dann möge man ihn mir bitte verzeihen.

Berufsratgeber für Huren - ISBN 3837014185

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Sorry, ich bin noch ein wenig neu in diesem Forum und nicht immer ganz vertraut, was in welches Brett gehört. Und ich habe da eine Nachricht erhalten mit der Anregung, das Buch eben in diesem Bereich vorzustellen.

 

Wenn das ein Fehler war, dann möge man ihn mir bitte verzeihen.

 

uuups, wenn der Chef das sagt, dann bitte ich um Entschuldigung. Ich habe den Bereich eigentlich als Leserbereich gesehen. Nun bin ich schlauer, der Fehler lag auf meiner Seite.

 

Den Rest meiner Statements können aber so stehen bleiben, oder?

 

Na dann, herzlich willkommen und viel Erfolg, sowohl beim Verkauf als auch bei der Aufklärung

Edited by texasrancher
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Hallo Micha,

 

ich habe Dein Buch zwar noch nicht gelesen, denke aber, dass es nicht genug gute Ratgeber in diesem Bereich geben kann. Leider ist wohl die Escortbranche etwas zu kurz gekommen? Oder hast Du dort ein Kapitel drin? :oh:

 

Was viele nicht wissen, Agenturen DÜRFEN die Damen weder beraten noch ihnen Weisungen oder Tips geben, wenn man die zur Zeit noch geltenden Gesetze genau auslegt. :heul:

Meiner Meinung nach eine Regelung vollkommen an der Realität vorbei und nicht im Interesse der Damen, die sich schon von vornherein fest entschlossen haben, als Escort zu arbeiten.

Dass man Mädchen nicht für diese Tätigkeit "überreden" sollte, steht außer Frage, aber dass Frauen, die möglicherweise sich mit einem Problem an ihre Agentur wenden, hier eigentlich keine Hilfe bekommen dürften, ist schon grenzwertig. :hmm:

  • Thanks 4

Herzliche Grüße

 

Katrin ;-)

"Ex-Agentur-Inhaberin"

 

:mache-urlaub:

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Hallo Micha,

 

ich habe Dein Buch zwar noch nicht gelesen, denke aber, dass es nicht genug gute Ratgeber in diesem Bereich geben kann.

 

Hallo Micha,

ich kann dem nur zustimmen. Je mehr Info, desto besser. Wie wäre es, wenn Du hier mal ein paar Leseproben reinstellst und auch bekannt gibst, wo man es bestellen kann und was das Buch kostet.

 

LG Sabine

http://www.tantra-in-wuppertal.de :blume:

  • Thanks 1

carpe noctem

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hi micha,

 

an sich ist das sicher keine schlechte idee, denn im grunde gibt es ja berufshintergrundwissen in anderen bereichen auch.

 

mein bedenken jedoch: gerade im bereich prostitution lassen sich bestimmt sehr schwer "verallgemeinerungen" bzw. allgemein gültige ratschläge mit auf den weg geben.

 

ich denke dabei gerade an punkte wie:

1. mit welchen einnahmen kann ich rechnen - in zeiten wie diesen wohl schwer "kalkulierbar"?!

 

2. club, laufhaus oder strich - wo lohnt sich die arbeit - was heisst denn "lohnen" - will man davon lebne oder sich sein leben nur "leichter" gestalten

 

3. wie findet man einen club, oder wo macht man werbung - auch dass m.e. sehr wenig beständig, die seiten/agenturen aber auch clubs kommen und gehen, von stetigkeit keine spur.....ein straßenatlas von 1983 bringt mir ja heute auch nix mehr.....

 

was mich interessieren würde: warum sollte ich dein buch kaufen, asntatt gleich zum steuerberater bzw. anderer entsprechender zugehörigkeitsstelle zu gehen...?!

 

ein grübelndes söffchen:blume:

Nicht Sprüche sind es, woran es fehlt; die Bücher sind voll davon. Woran es fehlt, sind Menschen, die sie anwenden.

Epiktet

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Leider ist wohl die Escortbranche etwas zu kurz gekommen? Oder hast Du dort ein Kapitel drin? :oh:

 

Nein, die Kapitel sind:

 

1 Berufseinstieg 13

2 Rechtliche Situation 29

3 Finanzen 81

4 Gesundheit 103

5 Kalkulation 127

6 Berufspraxis 151

 

(Eine Aufstellung der Abschnitte findet Ihr auf http://www.huloka.de/, damit muss ich jetzt diesen Beitrag nicht zuspammen.)

 

Was viele nicht wissen, Agenturen DÜRFEN die Damen weder beraten noch ihnen Weisungen oder Tips geben, wenn man die zur Zeit noch geltenden Gesetze genau auslegt.

 

Welche Gesetze meinst Du damit genau?

 

Ok, die meisten Weisungen kollidieren mit StGB § 181 a (dirigistische Zuhälterei), und StGB § 232 sollte man auch stets im Hinterkopf haben, speziell, wenn die Mädels noch keine 21 sind, aber ich wüsste jetzt nicht, warum man keinen Rat oder Tipp geben dürfte,

 

Wie wäre es, wenn Du hier mal ein paar Leseproben reinstellst und auch bekannt gibst, wo man es bestellen kann und was das Buch kostet.

 

20,- Euro, und man kann es in jeder Buchhandlung oder beispielsweise auf http://www.amazon.de bestellen. ISBN wäre 3837014185

 

 

 

was mich interessieren würde: warum sollte ich dein buch kaufen, asntatt gleich zum steuerberater bzw. anderer entsprechender zugehörigkeitsstelle zu gehen...?!

 

Weil kein Steuerberater in Deutschland für 20,- Euro arbeitet.

Edited by Micha Ebner

Berufsratgeber für Huren - ISBN 3837014185

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der kalkulator ist zuuu geil

 

der hat meinen tag gerettet :lach::lach:

 

http://www.huloka.de/u_main.php

 

besonders amüsant aber zutreffend:

Steuern und Kriminalitätsrisiko

 

Steuern bleiben hier unberücksichtigt. Das deutsche Steuerrecht ist derart kompliziert, dass es durch ein solches Berechnungsprogramm nicht abbildbar ist. Dort, wo die Hure nicht von der Kleinunternehmerregelung nach UStG Gebrauch macht, ist bei vorgesehenem Preis der Nettowert anzugeben.

 

Für das Kriminalitätsrisiko liegen derzeit noch keine verwertbaren Zahlen vor, es wird deshalb im Moment noch nicht berücksichtigt.

 

ja unsere steuern sind schon kriminell

Edited by alfder
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[...]Weil kein Steuerberater in Deutschland für 20,- Euro arbeitet.

 

Kommt darauf an, wie lange...

 

Kann man die Verfasser des Buches auch in Haftung nehmen, wenn etwas mit der Steuererklärung wirklich schief läuft?

 

Den Risikokalkulator fand ich zunächst auch zum Brüllen komisch, bis ich mir vergegenwärtigte, daß die eine oder andere junge Frau möglicherweise auf einen derartigen Humbug hereinfällt. Wer mit so etwas Geld zu verdienen versucht, ist nicht nur nicht seriös, sondern handelt auch unverantwortlich.

 

Ob das Rechentool bzw. seine Ergebnisse der Weisheit letzter Schluss sind, ist fraglich. Die darin enthaltenen Posten helfen aber auf jeden Fall weiter, wenn man sich überlegt, an was man bei einer Kalkulation des Honorars alles denken könnte. Zumindest, wenn die Kalkulation über ein "Ich nehm einfach dasselbe wie Alina, die kennt sich ja aus..." hinausgeht...

Edited by Tyler Durden

F CK

all I need is U

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Warum gleich so unfreundlich?

 

Außerdem, ja, das meiste sind für viele hier Grundkenntnisse, aber erstens gibt's tatsächlich genügend doofe Huren (meine Kolleginnen halten die normalsten Handlungen für abnormal), zweitens sind Ratgeber meistens auf Leute OHNE Grundkenntnisse zugeschnitten. Lest mal den durchschnittlichen Hunderatgeber. Da wird dir beigebracht, wie du deinem Vieh "Sitz" beibringst. So sind Ratgeber nun mal, die fangen bei den Basics an.

  • Thanks 1
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Den Risikokalkulator fand ich zunächst auch zum Brüllen komisch, bis ich mir vergegenwärtigte, daß die eine oder andere junge Frau möglicherweise auf einen derartigen Humbug hereinfällt. Wer mit so etwas Geld zu verdienen versucht, ist nicht nur nicht seriös, sondern handelt auch unverantwortlich.

 

1.) Gelingt es Dir, sauber zu begründen, warum das Humbug sein soll?

 

2.) Wo wird versucht, damit Geld zu verdienen?

 

3.) Warum soll das unveantwortlich sein

 

 

 

 

Kommt darauf an, wie lange...

 

Sicher nicht lange genug, um beispielsweise die Kleinunternehmerregelung der Umsatzsteuer zu erklären.

 

 

Kann man die Verfasser des Buches auch in Haftung nehmen, wenn etwas mit der Steuererklärung wirklich schief läuft?

 

1.) Mit wie viel haftet der Steuerberater, wenn er wirklich einen Fehler macht? (Meine Steuerberaterin hat damals ihre Haftung auf 500,- DM beschränkt, umgerechnet also rund 250,- Euro...)

 

2.) Die Reihenfolge ist in der Praxis doch oft folgende: Erst wird kräftig Geld verdient und meist auch ausgegeben, dann kommt irgendwann die Erkenntnis, dass das ja zu versteuerndes Einkommen ist und dass man sich um solche Fragen kümmern sollte. Und bis dahin hat man fast immer für deutlich mehr als 20,- Euro Fehler gemacht.

  • Thanks 2

Berufsratgeber für Huren - ISBN 3837014185

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Nach den vorstehenden unsachlichen Äusserungen zu dem Buch hier mal der Hinweis auf

sachliche Auseinandersetzungen von "Sexarbeiterinnen" (Annainga und Hanna)http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=32156

 

Die Damen haben das Buch selbstverständlich vorher gelesen, bevor sie es rezensiert haben:zwinker:

 

ein buch, das eine marktlücke füllt.

ein buch, das endlich geschrieben wurde.

ein buch, das mir fehlte, um es kolleginnen als einstieg für eine erstorientierung zu empfehlen.

 

man könnte sagen: das beste, was es gibt. allerdings muss man dazu sagen: es gibt kein anderes.

 

das schmälert keineswegs seinen wert.

 

das inhaltsverzeichnis ist übersichtlich. die wichtigsten themen für eine orientierung werden angeführt

 

Da wir z.Zt. viele neue Sexarbeiterinnen im Forum haben möchte ich nicht versäumen, dieses Buch nochmals mit Hilfe eines Postings in den Vordergrund zu rücken, zumal da ichs selbst jetzt endlich gelesen habe.

 

in wesentlichen Teilen kann ich mich der Rezension von Annainga weiter oben im Threat nur anschließen. Es ist ein notwendiges Buch, sehr hilfreich für die Berufseinsteigerin.

 

 

Das also zur Bewertung des Buches durch Profis (die gesamte Rezension kann man unter o.a. Adresse nachlesen)

Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass man einer frei geäusserten Meinung nicht widersprechen darf...

"Alles Leben ist Stellungnehmen" (Edmund Husserl)

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...Ob das Rechentool bzw. seine Ergebnisse der Weisheit letzter Schluss sind, ist fraglich. Die darin enthaltenen Posten helfen aber auf jeden Fall weiter, wenn man sich überlegt, an was man bei einer Kalkulation des Honorars alles denken könnte. Zumindest, wenn die Kalkulation über ein "Ich nehm einfach dasselbe wie Alina, die kennt sich ja aus..." hinausgeht...

 

Da ist sicherlich etwas dran. Und wäre der „Kalkulator“ bloß ein didaktisches Instrument, ließe sich (diesseits von Geschmacksfragen) nichts gegen ihn sagen. Er suggeriert jedoch eine Quantifizierbarkeit, die es nicht gibt. Nicht umsonst, und nicht nur aus Höflichkeit, sprechen wir normalerweise von „Honorar“ und nicht von „Hurenlohn“. Die Entscheidungen aber, die eine Prostituierte zu treffen hat, lassen sich nicht durch Rechenexempel ersetzen. So ist eine Implikation des Kalkulators, daß von einem bestimmten Betrag an sich zum Beispiel auch AO „rechnet“.

 

1.) Gelingt es Dir, sauber zu begründen, warum das Humbug sein soll?

 

Ich hoffe doch (siehe oben).

 

2.) Wo wird versucht, damit Geld zu verdienen?

 

Hier.

 

3.) Warum soll das unveantwortlich sein

 

Siehe oben.

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Nach den vorstehenden unsachlichen Äusserungen zu dem Buch hier mal der Hinweis auf

sachliche Auseinandersetzungen von "Sexarbeiterinnen" (Annainga und Hanna)http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=32156

 

Die Damen haben das Buch selbstverständlich vorher gelesen, bevor sie es rezensiert haben:zwinker:

 

 

nöö zu dem buch hab ich mich nicht unsachlich geäussert... ich habs ja nicht gelesen

ich finde nur die genannte website mit dem kalkulator auf grundlage des wertes einer frau

etc. sehr daneben.

 

Wenn ein solcher Betrag nicht angegeben werden kann, dann kann ersatzweise der Wert angesetzt werden, den Risikoforscher als statistischen Wert für ein Frauenleben ansetzen, also 1,43 Millionen Euro (1430000,- Euro).
  • Thanks 1
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der kalkulator ist zuuu geil

 

der hat meinen tag gerettet :lach::lach:

 

http://www.huloka.de/u_main.php

 

besonders amüsant aber zutreffend:

 

 

ja unsere steuern sind schon kriminell

 

Den Risikokalkulator fand ich zunächst auch zum Brüllen komisch, bis ich mir vergegenwärtigte, daß die eine oder andere junge Frau möglicherweise auf einen derartigen Humbug hereinfällt. Wer mit so etwas Geld zu verdienen versucht, ist nicht nur nicht seriös, sondern handelt auch unverantwortlich.

 

Toll Herr Autor,

 

Erstens gebe ich Tex Recht und Zweitens, denkst du die Damen sind mit dem Klammerbeutel gepudert und haben diese elementaren Grundkenntnisse nicht ?

 

Wenn du ein gutes Herz hast, verteile dein Buch einmal bei den armen Mädchen die Beschaffungsprostitution betreiben "müssen" ! Dann hat dein Werk ein gutes Werk erfüllt.

 

nöö zu dem buch hab ich mich nicht unsachlich geäussert... ich habs ja nicht gelesen

ich finde nur die genannte website mit dem kalkulator auf grundlage des wertes einer frau

etc. sehr daneben.

 

Hältst Du bzw. BEB und Kenni die Beiträge für sachlich?

 

Aber trotzdem schön, dass jetzt die Diskussion etwas versachlicht wurde - danke:zwinker:

  • Thanks 2

Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass man einer frei geäusserten Meinung nicht widersprechen darf...

"Alles Leben ist Stellungnehmen" (Edmund Husserl)

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Da ist sicherlich etwas dran. Und wäre der „Kalkulator“ bloß ein didaktisches Instrument, ließe sich (diesseits von Geschmacksfragen) nichts gegen ihn sagen. Er suggeriert jedoch eine Quantifizierbarkeit, die es nicht gibt. Nicht umsonst, und nicht nur aus Höflichkeit, sprechen wir normalerweise von „Honorar“ und nicht von „Hurenlohn“. Die Entscheidungen aber, die eine Prostituierte zu treffen hat, lassen sich nicht durch Rechenexempel ersetzen. So ist eine Implikation des Kalkulators, daß von einem bestimmten Betrag an sich zum Beispiel auch AO „rechnet“.

Oh Gott, die politisch Korrekten sind wieder unterwegs. Wie kann man auch nur den Versuch machen, den Wert dieser Dienstleistung analytisch zu bestimmen. Frevel! Und wenn die Empörung nicht von allein kommt muss man halt mit "AO" eins draufsetzen, damit man auch ja nicht mehr über irgendwas diskutieren muss.:oben:

  • Thanks 4
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Oh Gott, die politisch Korrekten sind wieder unterwegs. Wie kann man auch nur den Versuch machen, den Wert dieser Dienstleistung analytisch zu bestimmen. Frevel! Und wenn die Empörung nicht von allein kommt muss man halt mit "AO" eins draufsetzen, damit man auch ja nicht mehr über irgendwas diskutieren muss.:oben:

 

Selbstverständlich ist es legitim, den Wert einer Dienstleistung analytisch bestimmen zu wollen, ebenso wie jede andere akademische Gedankenspielerei auch. Ebenfalls legitim ist es, wenn z.B. eine Versicherung Beitragshöhe bzw. Vertragsabschluß von der Lebenserwartung des Versicherungsnehmers abhängig macht. Und ebenso selbstverständlich ist es legitim, die jeweils zugrundegelegten Faktoren zu quantifizieren. Es ist jedoch absurd, dementsprechende Kalkulationen zur Grundlage existentieller Entscheidungen zu machen, und unverantwortlich, anderen so etwas nahezulegen. Wer sich z.B. freiwillig zu einem Kommandounternehmen meldet, muß davon ausgehen, daß er nicht wieder zurückkommt, unabhängig davon, ob der Stab mit 100 Prozent, 50 Prozent oder nur 30 Prozent Verlusten rechnet. Dergleichen festzustellen hat mit politischer Korrektheit nichts zu tun, eher schon mit Ethik. Übrigens auch dann, wenn es nicht gleich um Kopf und Kragen geht.

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Der Autor behandelt nach Berufseinstieg, der rechtlichen Situation und den Finanzen umfassend das Thema "Gesundheit". Hier werden sehr differenziert die verschiedenen Krankheiten erläutert und insbesondere auch Schutzmassnahmen incl. Hinweise für eine Risikominimierung sowie weitere Gesundheitstipps gegeben.

 

In diesen Gesamtzusammenhang stellt der Autor dann das Thema "Kalkulation".

Man kann jetzt über den Kalkulator trefflich streiten, insbesondere aus moralischer Sicht.

Aus meiner Sicht hat der Autor versucht, das Thema "Hurenlohn" einmal (erstmals) zu strukturieren und zu systematisieren - und das ist ihm zweifellos gelungen!

 

Und dass hier in die Berechnung auch Erschwerniszuschläge, Risikoaspekte und sogar psychische Belastungen einfliessen, zeigt deutlich, wie umfassend und weit gespannt der

Bezugsrahmen aufbereitet wurde.

Erstmals wird Tranparenz für die mögliche Berechnung eines Hurenlohns geschaffen und dafür gebührt dem Autor ganz besonderer Dank.

 

Auch Hanna (Sexarbeiterin)kommt zu dem Schluss:

3. "den Versuch den Arbeitslohn einer Sexarbeiterin inklusive aller Gesundheitsgefahren und Erschwernisse zu errechnen, kann ich aus moralischer Sicht nicht tadeln. Im Gegenteil wenn einem einmal ganz dürr die Gesundheitsrisiken vorgerechnet werden ist das vielleicht für manche Dame mit etwas zu lockerer Praxis eine eindringlichere Warnung als der moralisch erhobene Zeigefinger! Ich würde nur die Formeln der leichten Lesbarkeit wegen in die Fußnoten oder in einen Anhang verbannen".

 

Die Unterscheidung in die einzelnen Sexpraktiken (FM, FO, GV etc) sogar mit Hinweis

bei AV auf extrastarke Kondome HT spezial zeigt, dass sich der Autor sehr intensiv mit dem Thema auseindergesetzt hat.

 

Dem Autor hier "Verantwortungslosigkeit" und "Unseriösität" zu unterstellen, und im Umkehrschluss die Behauptung aufzustellen, dass sich im Kalkulator ab einem bestimmten Betrag AO "rechnet", geht an der Sache vorbei.

Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass man einer frei geäusserten Meinung nicht widersprechen darf...

"Alles Leben ist Stellungnehmen" (Edmund Husserl)

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