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Thea

WAZ - Das Elend der Prostituierten nimmt zu

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Erste negative Auswirkungen durch die Schließung des Straßenstrichs vor 2 Jahren: Die Situation für die Frauen hat sich erheblich verschlechtert. Bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen begreifen, dass Verbot und Vertreibung keine Lösung sind und ein Umdenken stattfindet.

 

 

In einer Zeit, in der nichts unversucht gelassen wird, Prostitution in EU Ländern zu erschweren (z.B. Frankreich), glaube ich nicht, dass hier ein Umdenken stattfinden wird. Da wird stillschweigend in Kauf genommen, dass sich die Lage für die Frauen weiter verschlechtert. Leider.

bearbeitet von Newcomer
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Ich glaube, ein Mann will von einer Frau das gleiche, wie eine Frau von einem Mann: Respekt.

 

Clint Eastwood

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das seh ich auch so. der normalbürger interessiert sich nicht dafür, wenn es rumänischen und bulgarischen prostituierten schlecht geht.

 

lg anne

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Solange schwachköpfige Drehbuchautoren wie auch Darsteller "Prostituition" mit Zwang und dazu noch mit Jugendliche in einem Atemzug nennen aufgreifen und filmisch umsetzen, was unterbewußt die Haltung vieler Zuschauer bestärkt " das "dagegen" endlich etwas getan werden muß, sehe ich schwarz was eine differenzierte Wahrnehmung betrifft.

 

Merkwürdigerweise haben seitdem das "Verbot der Prostituition" in den sogenannten Polit - Talkrunde wie auch im politischen Alltag zugenommen hat, in Filmen im TV "Prostituition = Zwang" zugenommen.

  • Danke 6

Jenseits von Gut und Böse . . .

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Ich habe nicht verstanden, warum sich die Situation der Frauen verschlechtert hat, nachdem der Staßenstrich geschlocssen wurde und sie in Wohnungen und Gaststätten ausweichen mussten.

Zumal eine der Damen im Interview die Kunden am Straßenstrich als teilweise gewalttätig bezeihnet hat.

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Ich habe nicht verstanden, warum sich die Situation der Frauen verschlechtert hat, nachdem der Staßenstrich geschlocssen wurde und sie in Wohnungen und Gaststätten ausweichen mussten.

Zumal eine der Damen im Interview die Kunden am Straßenstrich als teilweise gewalttätig bezeihnet hat.

 

1.aus wirtschaftlichen Gründen, weil am Strassenstrich ausser in einigen Städten mit den Ticketautomaten keine Miete verlangt wird. (Die Wohnungsmieten folgen der Nachfrage)

2.aus Sicherheitsgründen. An der Strasse gibt es gegenseitige Hilfe unter den Damen und ein Minimum an Covering (wenn z.B. Kolleginnen Autonummern aufschreiben) Für den gewaltbereiten Freier ist das Risiko grösser wiedererkannt zu werden.

3.im Illegalen Bereich der Sperrbezirke und "seltsamer" Wohnungen und Wohnungsvermieter ist die Frau der Kontrolle und "Security" im kriminellen Bereich ausgelieferter.

  • Danke 4

Wer übler Nachrede lauscht, ist nicht besser als der Verleumder selbst.

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1.aus wirtschaftlichen Gründen, weil am Strassenstrich ausser in einigen Städten mit den Ticketautomaten keine Miete verlangt wird. (Die Wohnungsmieten folgen der Nachfrage)

2.aus Sicherheitsgründen. An der Strasse gibt es gegenseitige Hilfe unter den Damen und ein Minimum an Covering (wenn z.B. Kolleginnen Autonummern aufschreiben) Für den gewaltbereiten Freier ist das Risiko grösser wiedererkannt zu werden.

3.im Illegalen Bereich der Sperrbezirke und "seltsamer" Wohnungen und Wohnungsvermieter ist die Frau der Kontrolle und "Security" im kriminellen Bereich ausgelieferter.

 

Zu 3. eine vielleicht blöde Frage, wo wohnen die Migrantinnen vom Strassenstrich denn ansonsten (also privat)? In "Security"-freien normalen Mietwohnungen?

 

Die Frage ist ernst gemeint, ich weiss es nicht.

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Ich gehe mal davon aus dass diese mit mehreren Personen in preiswerten Absteigen wohnen.

  • Danke 1

MC Escort | Die Premium Escort Community

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Zu 3. eine vielleicht blöde Frage, wo wohnen die Migrantinnen vom Strassenstrich denn ansonsten (also privat)? In "Security"-freien normalen Mietwohnungen?

 

Die Frage ist ernst gemeint, ich weiss es nicht.

 

Bei Migrantinnen nehme ich an wie MC schreibt. Aber der Strassenstrich ist nicht nur von Migrantinnen besetzt... wenn auch in einigen Städten in der Überzahl.

  • Danke 1

Wer übler Nachrede lauscht, ist nicht besser als der Verleumder selbst.

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Preiswert sind die Absteigen nicht. Sondern runtergekommene Immobilien, die Wuchermieten nehmen.

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Manche schaffen es auch in den normalen Mietmarkt...Ich kenne zwei Bulgarinnen, die beide sehr gut deutsch sprechen und in Münchner Animierbars arbeiten..sie sind eng befreundet und haben zusammen ein Appartement gemietet, das zwar nicht groß ist aber durchaus gut bewohnbar...da wohnen manche Studentenpaare beengter...

 

Bei den beiden sind aber auch die Voraussetzungen gut vor allem durch die Sprachkenntnisse und den engen Zusammenhalt ...

 

Auch im Fall von Migrantinnen liegen die Einzelfälle oft recht unterschiedlich.

  • Danke 1

Aber vielleicht ist dies der stärkste Zauber des Lebens: es liegt ein golddurchwirkter Schleier von schönen Möglichkeiten über ihm, verheißend, widerstrebend, schamhaft, spöttisch, mitleidig, verführerisch. Ja, das Leben ist ein Weib! - F. N.

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1.aus wirtschaftlichen Gründen, weil am Strassenstrich ausser in einigen Städten mit den Ticketautomaten keine Miete verlangt wird. (Die Wohnungsmieten folgen der Nachfrage)

2.aus Sicherheitsgründen. An der Strasse gibt es gegenseitige Hilfe unter den Damen und ein Minimum an Covering (wenn z.B. Kolleginnen Autonummern aufschreiben) Für den gewaltbereiten Freier ist das Risiko grösser wiedererkannt zu werden.

3.im Illegalen Bereich der Sperrbezirke und "seltsamer" Wohnungen und Wohnungsvermieter ist die Frau der Kontrolle und "Security" im kriminellen Bereich ausgelieferter.

 

zu 1.: Ich gehe davon aus, dass die Damen mit dem umzug in Wohnungen auch die Preise angehoben haben.

 

zu2.: Wie machen es denn die vielen Damen, die in Wohnungen arbeiten? Haben die kein covering? Ist Wohnungsprostitution gefährlicher als die Straße? Die spektakulärsten Serienmörder der Vergangeheit, von Jack the Ripper über Ted Bundy bis Gary Ridgway, fanden ihre Opfer auf dem Straßenstrich. Und auch die aktuelle Mordserie in Long Island scheint die gleiche Opfergruppe zu betreffen.

Deshalb scheint der gegenseitige Schutz nur bei unorganisierten Tätern zu funktionieren.

 

zu 3.: In den illeganen Bereich seltsamer "Vermieter" können Frauen nur dann geraten, wenn sie illegal hier sind. Aber rechtfertigt das die Existenz eines Straßenstrichs?

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Die Anbahnungsgespräche erfolgen ,aufgrund das die Straße heiß ist=(ständige Präsenz vom Ordnungsamt und Polizei) in Lokalitäten, Hausfluren, Hinterhöfe, auf der Straße (wenn keine Beamter in Sicht ist.

 

Die Verrichtungsorte sind Hinterzimmer von Gaststätten, in Hausflure und wenn vorhanden sogar in Dixiklos.

 

Beschwerden häufen sich wieder von den Anliegern.

 

Das der Abriss der Verrichtungsboxen von der Ravensburger Str, und den damit verbunden Sperrebietsverordnung hat nur die Situtiation verschlimmert.

 

Das will natürlich kein kommunale Politiker von Dortmund zu geben.

 

@Achim

 

zu Frage 3:

 

Der überwiegende Teil ist nicht illegal hier, schon seit Jahren dürfen aus Osteuropäische Länder Personen mit Freizügigkeitsbescheinigung hier selbständig arbeiten.

Ab Mai 2013 ist die Freizügigkeitsbescheinigung aufgehoben.

bearbeitet von Fraences
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zu 1.: Ich gehe davon aus, dass die Damen mit dem umzug in Wohnungen auch die Preise angehoben haben.

Davon kannst du bei dem derzeitigen Preisdruck nicht ausgehen

 

zu2.: Wie machen es denn die vielen Damen, die in Wohnungen arbeiten? Haben die kein covering? Ist Wohnungsprostitution gefährlicher als die Straße? Die spektakulärsten Serienmörder der Vergangeheit, von Jack the Ripper über Ted Bundy bis Gary Ridgway, fanden ihre Opfer auf dem Straßenstrich. Und auch die aktuelle Mordserie in Long Island scheint die gleiche Opfergruppe zu betreffen.

Deshalb scheint der gegenseitige Schutz nur bei unorganisierten Tätern zu funktionieren.

Kann man so pauschal sicher nicht sagen, wo das Gefährdungspotential am grössten ist. Kommt immer auf die Umstände an... u.A. ist in USA Prostitution generell verboten

 

zu 3.: In den illeganen Bereich seltsamer "Vermieter" können Frauen nur dann geraten, wenn sie illegal hier sind. Aber rechtfertigt das die Existenz eines Straßenstrichs?

Definiere illegal!

 

Die Strasse gehört der Allgemeinheit und kann nach definierten Regeln von ALLEN genutzt werden. Bei Gelegenheitsprostitution ist es eine Möglichkeit ohne grosse Infrastruktur und Kosten auch spontan, je nach Geldbedarf "anschaffen" zu gehen. In der Wohnungs- und Bordellprostitution sind zunächst mal Tagesmieten um 150-180€ teilweise auch mehr vorzuhalten ohne Sicherheit das auch reinzuholen.

 

Wollen wir die Strasse generell für alle Dienstleister und Verkäufer verbieten?

 

Ich denke da u.a. an:

Unseren Kartoffelverkaufer der 1mal die Woche, manchmal öfter durch unsere Strasse bimmelt.

Den Flohmarkt

Den Wochenmarkt, wo Bauern ohne eigenen Laden verkaufen

Die Eierfrau

Den Eisverkäufer

Den Strassenmusiker

Bettler

Die Strassenmaler

 

Die Frage ist was wollen wir?

Grossbordelle

Nur noch Supermärkte

Keine Randgruppen

 

Strassen nur noch zum Autofahren und Spazieren für brave Bürger und die Kehrmaschine damit´s sauber aussieht...

 

Zum Thema Strassenstrich:

Wo liegt das Problem, Gebiete auszuweisen, die erreichbar sind und ein Mindestmass an Sicherheit (beschützende Polizeipräsenz nicht nur bei Strafzetteln) aufweisen und von Kunden erreichbar sind?

  • Danke 1

Wer übler Nachrede lauscht, ist nicht besser als der Verleumder selbst.

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Hm, die "Strasse" darf aber nicht ohne Weiteres gewerblich genutzt werden.

 

Selbst wenn eine Privatperson ein (zugelassenes!) Auto mit einem Verkaufschild im öffentlichen Raum parkt, sehen viel Gemeinden darin eine (unerlaubte) "Sondernutzung". Lustig ist, dass das offenbar dadurch umgangen werden kann, dass das Auto auf einen Anhänger gestellt wird. Der Anhänger parkt "normal" (soll ja nicht verkauft werden) und das darauf befindliche Auto parkt nicht auf der Strasse :lach:

 

Wie wäre es wohl, wenn die Damen des Straßenstrichs nicht auf der Strasse stünden, sondern auf einem dort (ordnungsgemäß) geparkten Anhänger, beispielsweise einem Karnevalsanhänger? :lach:

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Hm, die "Strasse" darf aber nicht ohne Weiteres gewerblich genutzt werden.

 

definierten Regeln von ALLEN genutzt werden

 

Selbst wenn eine Privatperson ein (zugelassenes!) Auto mit einem Verkaufschild im öffentlichen Raum parkt, sehen viel Gemeinden darin eine (unerlaubte) "Sondernutzung". Lustig ist, dass das offenbar dadurch umgangen werden kann, dass das Auto auf einen Anhänger gestellt wird. Der Anhänger parkt "normal" (soll ja nicht verkauft werden) und das darauf befindliche Auto parkt nicht auf der Strasse :lach:

 

Wie wäre es wohl, wenn die Damen des Straßenstrichs nicht auf der Strasse stünden, sondern auf einem dort (ordnungsgemäß) geparkten Anhänger, beispielsweise einem Karnevalsanhänger? :lach:

 

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Beispielsweise der "ambulante" Rosenverkäufer kann auch nicht tun, was er will.

 

"Wer ein Reisegewerbe betreiben will, bedarf der Erlaubnis und benötigt in der Regel eine [ame=http://de.wikipedia.org/wiki/Reisegewerbekarte]Reisegewerbekarte[/ame] (Ausnahmen sind geregelt in §§ 4, 55b und 55c GewO). Die Reisegewerbekarte kann inhaltlich beschränkt, mit einer Befristung erteilt und mit Auflagen verbunden werden, soweit dies zum Schutze der Allgemeinheit oder der Verbraucher erforderlich ist; unter denselben Voraussetzungen ist auch die nachträgliche Aufnahme, Änderung und Ergänzung von Auflagen zulässig."

 

Jeder Rosenverkäufer bekäme seine Reisegewerbekarte prompt entzogen, wenn er auch nur annähernd so aggressiv seine Rosen anbieten würde, wie es bei so manchem Strassenstrich zugeht (sagen wir mal in der Kurfürstenstrasse in Berlin).

 

Es ist leider nicht alles so ganz einfach ....

 

Oder anders gesagt, wenn in unserer Strasse (eher "dörflich", aber keineswegs "konservativ" gesinnte Nachbarschaft) 2 Mädels herumstehen würden, das würde vermutlich die Wenigsten stören, eher wahrscheinlich, dass ab und an mal ein heisser Tee aus dem Fenster gereicht würde. Bei 20 Mädels sähe das wohl deutlich anders aus ...

bearbeitet von nolensvolens

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Beispielsweise der "ambulante" Rosenverkäufer kann auch nicht tun, was er will.

 

 

Es ist leider nicht alles so ganz einfach ....

 

Ich habe ausdrücklich versucht darzustellen, dass nicht jeder tun kann und soll was er will. Wie war das nochmal mit der Grippe und dem Verstehen? :clown:

Hier gehts um das generelle Verbot von Strassenprostitution...

 

Das ganze Leben ist nicht einfach... weil nicht lösungsorientiert sond problemorientiert gedacht wird.


Wer übler Nachrede lauscht, ist nicht besser als der Verleumder selbst.

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Ich habe ausdrücklich versucht darzustellen, dass nicht jeder tun kann und soll was er will. Wie war das nochmal mit der Grippe und dem Verstehen? :clown:

Hier gehts um das generelle Verbot von Strassenprostitution...

 

Das ganze Leben ist nicht einfach... weil nicht lösungsorientiert sond problemorientiert gedacht wird.

 

 

Hier geht's erstmal um die Behauptung, dass sich die Situation der Frauen dramatisch verschlechtert hat, seitdem der Starßenstrich verboten wurde. Ich habe in dem Artikel aber keine nachvollziehbare Begründung für die Behauptung gefunden und deshalb hier nachgefragt.

 

Im Artikel heißt es:

Das Aus für den Straßenstrich in Dortmund hat nur zu einer Verlagerung der Prostitution in Wohnungen und Gaststätten geführt. Hier arbeiten dann vor allem Frauen aus Südosteuropa unter elendsten Bedingungen.
...und einige arbeiten unter Lebensgefahr.
Wenn ich Frances richtig verstehe, dann liegt die Verschlechterung nicht darin begründet, dass die Frauen nun in Wohnungen arbeiten, sondern darin, dass man aus einem kontrollierbaren Straßenstrich einen unkontrollierbaren Straßenstrich gemacht hat.

 

---------- Beiträge zusammengefügt um 20:20 Uhr ---------- Vorheriger Beitrag war um 20:02 Uhr ----------

 

Zum Thema Strassenstrich:

Wo liegt das Problem, Gebiete auszuweisen, die erreichbar sind und ein Mindestmass an Sicherheit (beschützende Polizeipräsenz nicht nur bei Strafzetteln) aufweisen und von Kunden erreichbar sind?

 

Es gibt den Straßenstrich weil

- Anbieterinnen auf einfachste Art ihren Bauchladen eröffnen können und

- Kunden konkurrenzlos billig zu Sex kommen

 

Aber es fällt mir - auch mit viel Phantasie - keine Argumentation ein, die seine Existenz gesellschaftsfähig machen. Statt dessen geistert das Thema durch alle Medien und eignet sich hervorragend zur Stimmungsmache gegen P6.

 

Ob du den Gedanken magst oder nicht, wenn Prostitution gesellschaftliche Anerkennung will, dann muss man sich vom Zwielicht verabschieden.

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Es gibt den Straßenstrich weil

- Anbieterinnen auf einfachste Art ihren Bauchladen eröffnen können und

- Kunden konkurrenzlos billig zu Sex kommen

 

Aber es fällt mir - auch mit viel Phantasie - keine Argumentation ein, die seine Existenz gesellschaftsfähig machen. Statt dessen geistert das Thema durch alle Medien und eignet sich hervorragend zur Stimmungsmache gegen P6.

 

Ob du den Gedanken magst oder nicht, wenn Prostitution gesellschaftliche Anerkennung will, dann muss man sich vom Zwielicht verabschieden.

 

Gesellschaftsfähig wird bei realistischer Betrachtung Prostitution nie! Aber Prostitution ist da und wird auch "konsumiert". Bewegen wir uns mal etwas runter vom Elfenbeinturm der HC-Escort-Welt. Sie ist nur eine Minderheit, wenn auch in einem Escortforum so nicht wahrgenommen, alleine schon wg. der Einkommensverhältnisse der Mehrheit der "Konsumenten"

 

Ob gesellschaftsfähig oder nicht, Prostution ist gottseidank NOCH bei uns legal und es geht darum, menschenwürdige und vor allem selbstbestimmte Arbeitsbedingungen zu erreichen.

 

Ein Problem ist sicher die Armutsmigration die im niedrigeren Preissegment zu Buche schlägt. Die ungebremste Einwanderung ist aber nicht nur im Bereich der Prostitution ein Problem. Auf der Strasse wird sie eben sichtbar.

 

Ich kenne eine sehr gebildete und geerdete Frau, die lieber ab und zu (angemeldet also legal) aus Lust und zum Gelderwerb lieber auf der Strasse arbeitet als sich den Seelenmüll im Escortbereich anzutun. (hat sie auch schon probiert, war halt nicht ihre Sache)

 

Was ist Zwielicht?

 

Leider ist es mal so, dass man augenscheinliche Probleme nicht nur im Rotlicht-Bereich mit Verboten und Verdrängung säubert.

 

Obdachlosigkeit wird bekämpft indem man die Bahnhöfe und öffentliche Plätze "säubert" , die Obdachlosen und Bettler gibt es trotzdem.

 

<Vorsicht Sarkasmus>

Wie wäre es, wenn man bei uns alle Obdachlosen, Arbeitslosen, HartzIV Empfänger und sonstigen Problemgruppen nach Bulgarien abschiebt? Dort fallen sie nicht auf und alle unseren sichtbaren und unsichtbaren Probleme wären gelöst.

bearbeitet von alfder
  • Danke 3

Wer übler Nachrede lauscht, ist nicht besser als der Verleumder selbst.

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Mit menschenwürdigen Arbeitsbedingungen liegst du schon voll im gesellschaftlichen Konsens. Die Arbeiststättenverordnung und die BG-Richtlinie wachsen jedes Jahr.

Mit den selbstbestimmten Arbeitsbedigungen läuft's genau umgekehrt.

 

Hat dir deine gebildete Freundin auch verraten, was so schön daran ist, sich nachts den Arsch abzufrieren?

 

Für menschenwürdige Arbeitsbedingungen auf dem Straßenstrich braucht's wohl mehr als ein paar Dixihäuschen. Und wenn du die schaffen möchtest, was hindert dich daran ein paar Wände und eine Heizung zu spendieren?

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Lieber Achim,

wir drehen uns da im Kreise. Ich habe da auch keine Patentrezepte in der Schublade. Komm einfach mal zur Tagung http://www.sexwork-deutschland.de/Prostituierten-Vereinigung/Wann+Wo.html da kannst Du SexworkerInnen der unterschiedlichsten Sparten kennenlernen.

 

Meine erste Teilnahme an einer Veranstaltung von Dona Carmen hat mir die Augen geöffnet, mit welchen Luxusproblemen wir uns eigentlich beim HC Escort und befassen. Noch schlimmer die Bedingungen in anderen EU Ländern.

 

Es geht um freie selbstbestimmte Berufsausübung von selbständigen SexarbeiterInnen auch bei uns in einem Land wo es angeblich Gewerbefreiheit gibt. Den gegenwärtigen Entwicklungen nach, wenn die nicht noch gestoppt werden, wird es auch für Escorts eng. Da wird es bald keinen Unterschied mehr geben zwischen offener und verdeckter Prostitution.

 

---------- Beiträge zusammengefügt um 00:54 Uhr ---------- Vorheriger Beitrag war um 00:47 Uhr ----------

 

 

Hat dir deine gebildete Freundin auch verraten, was so schön daran ist, sich nachts den Arsch abzufrieren? Ja

 

Für menschenwürdige Arbeitsbedingungen auf dem Straßenstrich braucht's wohl mehr als ein paar Dixihäuschen. Und wenn du die schaffen möchtest, was hindert dich daran ein paar Wände und eine Heizung zu spendieren?

 

Selbst wenn ich die Mittel hätte, wäre wohl die Stadverwaltung dagegen wenn ich ohne Baugenehmigung Wände aufziehe und Heizungen spendiere. Ein erster Schritt wäre aber schon wenn die Städte statt Steuerautomaten (ohne Gegenleistung) den einen oder anderen beheizbaren Container und einen Kaffeeautomaten aufstellen würden.

 

In München an der Ingolstädter weit von jeder Möglichkeit Kinder und bürgerliches Leben zu stören, auf einem grossen Parkplatz hatten es sich die Damen vor Jahren mal etwas gemütlicher gemacht und in Kleinbussen und WoMos auf Kunden gewartet. Es wurde ihnen verboten. Warum?

Den Strich an der Ingolstädter gibts immer noch... halt nicht mehr gemütlich.

bearbeitet von alfder
  • Danke 3

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Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen entscheidet heute darüber, ob die Schließung des Dortmunder Straßenstrichs im Sommer 2011 rechtmäßig war. Klägerin ist erneut die Dortmunder Prostituierte Dany. Sie war bereits im Sommer 2011 vor Gericht gezogen - nun geht sie noch einen Schritt weiter.

 

 

http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/Prostituierte-klagt-Verwaltungsgericht-befasst-sich-heute-erneut-mit-der-Schliessung-des-Strassenstr;art930,1945783

  • Danke 3

Geist ist geil!

 

Das Dasein ist köstlich, man muss nur den Mut haben, sein eigenes Leben zu führen

Casanova

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