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Sugardaddy


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Der "Kauf" war gewiss nicht einfach und manchem wäre der Aufwand viel zu groß. Glück oder Liebe kauft man nicht. Aber extrem guten Sex und eine sehr schöne gemeinsame Zeit.

Ausschliesslich finanziell kann so eine Beziehung einfach nicht bleiben, da sich Zuneigung, Loyailtät und Vertrautheit nicht vermeiden lassen.

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Ich denke, man nennt das ein Doppelleben, parallele Haushalte.

Man muss halt aufpassen, dass die beiden Welten nicht zusammen treffen.

Ich dachte immer, sie findet nach ein paar Jahren mal einen Partner und dann

endet das auf natürliche Weise.

Die emotionale Bindung ist stark, da braucht man keine Absprachen.

Treue ist nicht wichtig, auf die gemeinsame Zeit kommt es an.

Ja, sie würde auch fest mit mir zusammen sein. Aus meiner Lebenserfahrung

stoßen Paare mit Altersunterschied auf sehr starke Ablehnung. Das schadet

dann letztlich beiden. Optisch ist schon ein Gefälle vorhanden. Ich komme mir oft vor

wie D.Buster und D.Baumgärtner.

 

---------- Beiträge zusammengefügt um 19:14 Uhr ---------- Vorheriger Beitrag war um 19:05 Uhr ----------

 

 

Das ist vergleichbar mit einer Ehepartnerin, die kein eigenes, oder nur ein geringes Einkommen hat.

 

Bernd, ich denke nicht, dass es sich bei Dir um ein Sugarverhältnis handelt.Dafür ist - so wie Du das schilderst - die emotionale Dimension zu stark ausgeprägt. Dass Du schließlich sogar die Parallele zu einer Ehe ziehst, spricht Bände.

 

Dass Du mittlerweile 10 Jahre in so einer Konstellation leben kannst, spricht für Dich. Doppelleben, parallele Haushalte führen - das kann nicht jeder. Ich denke hier gar nicht in erster Linie an die finanziellen Mittel, die man dafür braucht. Sondern an die emotionale oder persönliche Kraft, die dafür notwendig ist.

Edited by Suomenlinna
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Hätte ich das Bedürfnis nach einem Arrangement und das nötige Geld dafür, wäre mir eine Prostituierte gerade so recht wie jede andere hübsche und sympathische Frau. Ziemlich wahrscheinlich würde die Wahl sogar auf eine Prostituierte fallen, freilich aus rein praktischen Erwägungen. Sie bietet noch am ehesten die Gewähr, die Dinge nüchtern zu sehen und das Verhältnis emotional nicht zu überfordern. Außerdem kann ich sie ohne größeren Aufwand und zunächst ohne weitere Verpfichtungen kennenlernen.

 

Das Arrangement selbst ist dann jedoch kein prostitutives Verhältnis mehr, wie Suomenlinna schon angeführt hat. Genauer: Um Prostitution handelt es sich allenfalls noch in dem unspezifischen - polemischen oder apologetischen - Sinne, in dem sich jede zwischengeschlechtliche Begegung als "Prostitution" bezeichnen läßt, die von einem der beiden Partner überwiegend finanziert wird (von der Pizza für die Freundin bis zur Versorgungsehe).

 

Soweit ich tatsächlich auf ein Arrangement aus wäre (und nicht etwa z.B. auf einen Rabatt), würde ich deshalb allerdings nicht eine Agentur mit der Einfädelung beauftragen, auch und schon gar nicht, wenn sie dergleichen anbietet. Das Ergebnis kann nur schief sein - und sei es schlicht zu teuer.

 

Ich hoffe sehr fuer alle Damen, dass du nie ueber die finanziellen Mittel verfuegen wirst....

 

Ansonsten weisst du wohl nicht, was du schreibst....apologetisch...tz tz tz :kugeln:

Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass man einer frei geäusserten Meinung nicht widersprechen darf...

"Alles Leben ist Stellungnehmen" (Edmund Husserl)

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Ich hoffe sehr fuer alle Damen, dass du nie ueber die finanziellen Mittel verfuegen wirst....

 

Ansonsten weisst du wohl nicht, was du schreibst....apologetisch...tz tz tz :kugeln:

 

Lieber lolo, es freut mich, daß Du meine Beiträge sogar im Ausland aufmerksam verfolgst. Deshalb helfe ich Dir auch gerne beim Verständnis auf die Sprünge. Ein Satz wie z.B. "Eine Versorgungsehe ist nichts anderes als Prostitution" ist ein Stock mit zwei Enden. Man kann ihn - polemisch - gegen die Ehe wenden oder ihn - apologetisch - zugunsten der Prostitution deuten.

 

Schönen Gruß an Vanessa!

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Lieber lolo, es freut mich, daß Du meine Beiträge sogar im Ausland aufmerksam verfolgst. Deshalb helfe ich Dir auch gerne beim Verständnis auf die Sprünge. Ein Satz wie z.B. "Eine Versorgungsehe ist nichts anderes als Prostitution" ist ein Stock mit zwei Enden. Man kann ihn - polemisch - gegen die Ehe wenden oder ihn - apologetisch - zugunsten der Prostitution deuten.

 

Schönen Gruß an Vanessa!

 

Prost...Mahlzeit....:smile:

Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass man einer frei geäusserten Meinung nicht widersprechen darf...

"Alles Leben ist Stellungnehmen" (Edmund Husserl)

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Ich denke schon. Mann übernimmt die Kosten für die Wohnung, Auto usw. und dann pflegt man eine Art von Freundschaft ...

 

Im Kern wird hier das Modell der klassischen Einverdiener- bzw. Versorgungsehe beschrieben. À la longue läuft es auch hier, sofern die Ehe nicht vorher geschieden wird, auf "eine Art von Freundschaft" hinaus.

 

Bei den meisten Männern reichen die Mittel, wenn überhaupt, nur für eine solche "Freundschaft". Geht es hingegen nicht ganz so ärmlich wie bei Otto Normalverbraucher zu, kann und darf das Leben gern mit weiteren "Freundschaften" angereichert werden. Treue ist ohnehin weniger eine Leidenschaft als vielmehr Ausdruck und Konsequenz eines Mangels an Ressourcen - und Optionen!

Edited by Suomenlinna
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Ich denke es gibt sehr viele Varianten. Wenn jemand z.B auf 700qm Wohnfläche wohnt, oder

mehrere Wohnsitze hat, dann ist Zusammenziehen nicht unbedingt das, was man sich gemeinhin darunter vorstellt.

 

Es gibt zwar SD Portale, aber ich hab da nie reingeschaut. Vielleicht gibt es ja dort

typische Absprachen. Monatlicher Betrag gegen X Stunden Begleitung und X Stunden

Intimzeit. Dass die Bindung enger wird, und sich die Vorstellungen verändern, kann man

dabei allerdings auch nicht verhindern.

  • Thanks 3
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ich versetz mich jetzt mal in den lugner oder wie der wiener heißt . . . obwohl ich das nicht brauch. wenn ich an mir so runterschau und mich in ein junges mädchen versetz . . . dann komme ich nicht umhin festzustellen . . . ne danke . . . .

 

das gilt auch vice versa

 

 

andereseits wenn die liebe bei beiden wie ein blitz einschlägt dann sind die körperlichen veränderungen die mit dem alter einhergehen können kein thema. oder gehen hier alle davon aus das man mit 70 fit ist und n oberkörper wie n 6pack hat?

 

sollte das der fall sein . . hört auf mariahuana zu rauchen . . . :blinken:

Edited by Dennis

Jenseits von Gut und Böse . . .

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Ich denke neben allen äußeren Umständen wie dem Altersunterschied, hängt es wesentlich davon ab, wie die beiden Menschen in der Beziehung ticken.

 

Mit Alexander Pereira, einem der großen Opernmanager und seiner 40 Jahre jüngeren Lebensgefährtin geht es auch schon einige Jahre gut.

 

pereira-mit-daniela.jpg

  • Thanks 6

Aber vielleicht ist dies der stärkste Zauber des Lebens: es liegt ein golddurchwirkter Schleier von schönen Möglichkeiten über ihm, verheißend, widerstrebend, schamhaft, spöttisch, mitleidig, verführerisch. Ja, das Leben ist ein Weib! - F. N.

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Einen derart großen Unterschied wie bei Lugner sollte man nicht öffentlich zur Schau stellen.

Da schadet man sich sehr. Eine 40+ jährige an seiner Seite mit Stil und Klasse würde ihn

vermutlich aufwerten. Wenn man als Greis auf Teenies steht, besser heimlich, doppeltes Honorar

und Wiederholungstreffen, nur, wenn die Dame sich aktiv meldet.

 

Bei Max Schell und Iva, je nach Styling geht es ja noch. Als älterer Mann Verliebtheit

öffentlich zur Schaustellen, wäre nicht mein Ding.

  • Thanks 1
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Ich denke, Herr Lugner weiß eigentlich sehr genau (blendet es aber evtl. aus), dass die Katzis und Hasis nur auf Grund des Geldes bei ihm sind und weil sie so hoffen ihre "Karrieren" zu fördern. Als Sugardaddy in dem Sinne empfinde ich dies weniger. Vielleicht hofft er schon, dass sich dann noch mehr entwickelt, weiß man nicht.

 

Bei Herrn Lugner ist es doch- soweit ich weiß, so, dass die Damen auch bei ihm wohnen - und er es als Beziehung sieht. Nicht als Sugardaddy Vereinbarung. Kann aber auch falsch liegen. Meist scheint er recht schnell unzufrieden mit den jungen Damen, da sie ihm zu zickig sind, oder seine Interessen nicht teilen. Ich habe den Eindruck, er erwartet von den jungen Mädels die Reife einer 40 Jährigen Frau - aber die Optik einer 18 Jährigen...klappt eben nicht. Trotzdem muss dies jeder selber wissen, es ist sein Leben, wenn er dies so ausblenden kann und die kurze Zeit mit den Damen so genießt, why not.....

Edited by Alina
  • Thanks 1
 

Alle sinnlichen Genüsse regen bei edlen Naturen den Geist an. Bei unedlen Naturen jagen sie ihn davon.

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Ich denke schon. Mann übernimmt die Kosten für die Wohnung, Auto usw. und dann pflegt man eine Art von Freundschaft (Kritiker können es ja Geschäftsfreundschaft nennen)

 

 

Dass dabei Gefühle für eine junge, hübsche Frau entstehen können, ist nicht ungewöhnlich. Dass man Gefühle der Dame anzweifelt, halte ich auch für normal. Oder dass man irgendwann Ärger bekommt, dass man angeblich ein Macho ist und nur zum f.... kommt und Sylvester mal wieder keine Zeit hatte ist. Auf die Erkenntnis, dass Escort - Buchungen einfacher wären liegt nahe. Alles normal. Sowie die Einsicht, dass man nicht aussteigt, wenn der Sex mal zu kurz kommt. Die kluge Dame setzt Sex sparsam ein. Ich weiss dass es anderen genau so geht.

 

Hallo MC, ich würde gerne einen neues Thema anregen. "SD-Selbshilfegruppe"

 

Das klingt für mich ( von Seiten der Frau) wie eine klassische "Geliebte" die ihr Leben selbst finanzieren kann, aber als "Liebesbeweis sich gerne auch finanziell verwöhnen lässt, und nicht nach einem Sugardaddyverhältnis, welches ich schon etwas anders definieren würde.

 

Bei einem Sugardaddyverhältnis sind die Erwartungen und Grenzen meiner Meinung nach etwas anders definiert.

 

Es ist von Anfang an klar, dass dieses Verhältnis auf "Sex gegen Geld", bzw "Sponsoring" beruht und normalerweise hält dies auch nur solange es keine Schieflage gibt...

Der Sugardaddy fühlt sich gerne als Mäzen, der der Dame weiterhilft, indem er sie fianziell unterstützt oder ihre berufliche Karriere fördert.

Fällt der Sex weg, wird die Dame "zickig" .....

oder aber der "Mäzen" erwartet öfter, oder gar mehr als Sex, dann wird meist abrupt einseitig abgebrochen....

 

Solange man sich im Einverständnis trennt ... kein Problem...

 

Wenn aus dem Sugardaddyverhältnis aber das einer jahrelangen Gelieben geworden ist, kann das fatal enden.

 

Denn in diesem Fall macht sich zumindest ein Partner (Geliebte) Hoffnung auf ein gemeinsames Leben, bzw möchte der andere Partner (Mann) zwei Leben paralell leben.

Das geht nicht gut, denn emotional bleibt in diesem klassischen Dreiecksverhältnis immer einer, im schlimmsten Fall alle drei plus eventuelle Kinder auf der Strecke.

 

Verstand, Herz und Bauch kommen durcheinander, wenn auf der einen Seite die Hoffnung wächst auf ein gemeinsames Leben, auf der anderen Seite aber Weihnachten, Silvester und andere Feiertage alleine verbracht werden müssen.

 

Da Grenzen ziehen und akzeptieren, sowie Rachegefühle auszublenden, fällt vielen schwer, bzw geht irgendwann nicht mehr....

Womit wir ganz schnell beim Thema "Stalking" ohne Rücksicht auf Folgen wären, egal von welcher Seite.

 

Ein Sugardaddy, der sich als Gönner sieht, selbst Grenzen definiert und Grenzen der Frau akzeptiert, sich nicht in eine einseitige Liebesbeziehung verstrickt ( egal ob von ihm oder ihr ausgehend) ist prima.... so lässt sich für beide Seiten diese Vereinbarung wunderbar leben.

 

Wenn Grenzen bewusst (absichtlich) überschritten werden, wirds kompliziert und endet im Dama....

 

LG Tanja

Wer die Menschenwürde von Prostituierten gegen ihren Willen schützen zu müssen meint, vergreift sich in Wahrheit an ihrer von der Menschenwürde geschützten Freiheit der Selbstbestimmung und zemeniert ihre rechtliche und soziale Benachteiligung. - Percy MacLean

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Das klingt für mich ( von Seiten der Frau) wie eine klassische "Geliebte" die ihr Leben selbst finanzieren kann, aber als "Liebesbeweis sich gerne auch finanziell verwöhnen lässt, und nicht nach einem Sugardaddyverhältnis, welches ich schon etwas anders definieren würde.

 

Bei einem Sugardaddyverhältnis sind die Erwartungen und Grenzen meiner Meinung nach etwas anders definiert.

 

Es ist von Anfang an klar, dass dieses Verhältnis auf "Sex gegen Geld", bzw "Sponsoring" beruht und normalerweise hält dies auch nur solange es keine Schieflage gibt...

Der Sugardaddy fühlt sich gerne als Mäzen, der der Dame weiterhilft, indem er sie fianziell unterstützt oder ihre berufliche Karriere fördert.

Fällt der Sex weg, wird die Dame "zickig" .....

oder aber der "Mäzen" erwartet öfter, oder gar mehr als Sex, dann wird meist abrupt einseitig abgebrochen....

 

Solange man sich im Einverständnis trennt ... kein Problem...

 

Wenn aus dem Sugardaddyverhältnis aber das einer jahrelangen Gelieben geworden ist, kann das fatal enden.

 

Denn in diesem Fall macht sich zumindest ein Partner (Geliebte) Hoffnung auf ein gemeinsames Leben, bzw möchte der andere Partner (Mann) zwei Leben paralell leben.

Das geht nicht gut, denn emotional bleibt in diesem klassischen Dreiecksverhältnis immer einer, im schlimmsten Fall alle drei plus eventuelle Kinder auf der Strecke.

 

Verstand, Herz und Bauch kommen durcheinander, wenn auf der einen Seite die Hoffnung wächst auf ein gemeinsames Leben, auf der anderen Seite aber Weihnachten, Silvester und andere Feiertage alleine verbracht werden müssen.

 

Da Grenzen ziehen und akzeptieren, sowie Rachegefühle auszublenden, fällt vielen schwer, bzw geht irgendwann nicht mehr....

Womit wir ganz schnell beim Thema "Stalking" ohne Rücksicht auf Folgen wären, egal von welcher Seite.

 

Ein Sugardaddy, der sich als Gönner sieht, selbst Grenzen definiert und Grenzen der Frau akzeptiert, sich nicht in eine einseitige Liebesbeziehung verstrickt ( egal ob von ihm oder ihr ausgehend) ist prima.... so lässt sich für beide Seiten diese Vereinbarung wunderbar leben.

 

Wenn Grenzen bewusst (absichtlich) überschritten werden, wirds kompliziert und endet im Dama....

 

LG Tanja

 

 

Weih, weih, weih -

 

Herz -Schmerz -Trennungs- einseitige Liebe- unterschiedliche Ansprüche und unterschiedliche Attraktivitätsniveaus gibt es doch in ALLEN Beziehungen.

 

Das hat weder mit Liebeskasper, Sugardaddy oder Geliebter etwas speziell zu tun.

 

Und Geld/materielle Zuwendung fließt in jeder Ehe/Lebensgemeindschaft.

 

Ich finde, man kann so einem Sugardaddy bis Langszeitgeliebten Verhältnis in erster Linie auch sehr viel Positives abgewinnen. Für beide Seiten. Mir ist schon klar, dass das für Außenstehende manchmal nur sehr schwer nachvollziehbar und durchschaubar ist. Muss es aber schließlich auch nicht. Letztlich geht es nur darum, dass alle Beteiligten mit der meist gewachsenen und selten geplanten Übereinkunft glücklich sind. Und wie in allen Beziehungen, geschäftlich wie privat wie ein Mischung aus beidem, verändert sich das Beziehungsverhältnis auch noch über die Zeit.

 

Schön, dass es sowas gibt.

 

:sterne:

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Das ist schlichtweg falsch. Auch wenn es - wohl aus Rechtfertigungsgründen - hier immer und immer wieder so behauptet wird. :nono:

 

Das Drei-Konten-Modell ist so selten nicht. :zeig:

 

Auch dann fließt Geld in die Gemeinschaftskasse.

 

Denn selbst wenn der Geld- bzw. materielle Zufluss exakt 1:1 ausgeglichen ist, er fließt. In jeder Beziehung. :streicheln:

 

Was ja auch nichts Schlimmes ist und auch keiner Rechtfertigung bedarf.

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Meiner Erfahrung nach hat wie man in der Umwelt wahrgenommen wird- ob nun als Paar oder kritisch beäugt- nicht mit dem Altersunterschied zu tun, sondern hauptsächlich ob eine Homogenität der Attraktivität der Beiden wahrgenommen wird. Oder generell eine gewisse Homogenität.

Wenn dem so ist, wird meiner Erfahrung nach nicht gross weiter überlegt.

 

Wenn dem nicht so ist, sprich da offensichtliche Gefälle bestehen- DANN fangen die Mutmassungen an, unabhängig davon was nun wirklich dahinter steckt.

 

Intime Langzeit Liasonen welcher Art auch immer können meiner Meinung nach mit extremen Inhomogenitäten welcher Art auch immer schwer funktionieren, bzw. könnten womöglich unschön werden. Das ist jetzt eine reine Vermutung, diesbezüglich habe ich keine persönlichen Erfahrungen (Langzeit Liason mit starken Gefällen in manchen Bereichen)

 

@ Bernd, wenn ich dich lese würde ich deine "Beziehung" eher in Richtung Liebhaber und Geliebte interpretieren.

Manchmal, meiner Meinung nach oft sogar im besten Falle braucht es gar keine Etiketten für die 2 involvierten Menschen. An diese versucht man sich dann vielleicht eher in der Kommunikation nach aussen anzunähern um sich verständlich zu machen.

Ich sage- Hauptsache die Beteiligten sind glücklich, was auch immer es ist und wie lang auch immer es dauert.

 

Was ich auch noch dazu sagen möchte, manche Frauen oder Männer wollen sich nicht fix binden, wollen mehr Freiraum, können mit klassischen Konstrukten nicht so viel anfangen, aufgrund ihrer Persönlichkeit oder was auch immer, ziehen sie etwas Anderes vor. Sehr Wohl etwas Kontinuierliches, Vertrautes, das jedoch durch den Raum ermöglicht sich zu distanzieren und sich wieder anzunähern und so Spannung, Intensität und Neugierde zu behalten, da kann auch grosses Gefühl sein, grosse Anziehung, Freundschaft, Gefährtentum, ohne Abstriche zu machen hinsichtlich Vorlieben und trotzdem frei. Gibt halt dann kein Schildchen dafür :-)

 

Ich finde das Thema jedenfalls sehr spannend.

 

 

[ame=http://www.youtube.com/watch?v=if504e1EHJg]Harold And Maude(1971) - If You Want To Sing Out, Sing Out - YouTube[/ame]

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Soooo super der Film!!!!!! Ich liebe ihn

*****************************************************************************************************************************

Fuck inhibitions. If your body wants to make love in the rain; do it. If your spirit wants to sing Beyoncé in the grocery store; let her.

If your soul tells you to body paint a giant canvas in rainbow colors; go and make some supersized art.

 

If your heart wants to fall in love every single day; give it the freedom to run free and seduce the world.

Get juicy, get wild, get wanton and lusty. Get turned on by life.

 

Really turned on.

 

Feel everything. Deeply.

*****************************************************************************************************************************

( http://www.rebellesociety.com/2012/11/07/let-yourself-be-moved/ )

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Ich gehe davon aus, dass leider in jeglicher längerfrisige Beziehung, wo er deutlich älter ist ist und eine Einvernehmlichkeit besteht, dass diese auch aus finanziellen Gründen besteht, er sich als Sugar Daddy beschimpfen lassen muss. Ich vermute mal, dass bei den Einschränkung, die hier gemacht werden an die neuen Portale gedacht wird und die

dortigen Vereinbarungen. Im Sprachgebrauch ist das aber nicht so. Der Begriff dient vielmehr dazu, diese Beziehungen zu diskreditieren. Eine von vielen Strategien übrigens.

 

Oft stylen sich die Damen absichtlich älter oder eben bewusst wenig, die Männer, soweit möglich versuchen ihr Alter nicht auch noch zu betonen.

 

Ein Schaulaufen mit einer jungen Schönheit, die sich dann auch noch zwei Stunden zurecht gemacht hat geht gerne nach hinten los. Denn jeder macht sich so seine Gedanken. Die Dame wird angestarrt, gierig, bewundernd oder beneidend. Der Herr, wenn er überhaupt wargenommen wird, wird meist fragend angeschaut, wie er da wohl drangekommen ist,

und in welcher Beziehung er zu ihr steht.

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Geht es euch auch so? Je mehr sich einer öffnet und persönlich von sich erzählt, desto idiotischer erscheint einem der Begriff "Sugardaddy". Es ist wie bei dem Begriff "Liebeskasper".

 

Und trotzdem sind es zumindest Arbeitsbegriffe, die solange einen Sinn haben, solange man keine passenderen Begriffe hat. Ich versuche mal zu definieren, was ich glaube verstanden zu haben:

 

"Sugardaddy" meint...

  • eine Beziehung mit generationsverschobener Konstellation,
  • ein umfassendes Versorgungsverhältnis in einer Richtung ohne Ehe,
  • eine Beziehungsform gegen gesellschaftliche Widerstände, weil diese Beziehung - von außen betrachtet - einseitig motiviert zu sein scheint durch die Betonung von Sex bzw. Jugendlichkeit im Tausch gegen Versorgung.

 

Das sind die "harten" Kriterien. Die emotionalen Faktoren bzw. die "Beziehungsqualität" taugen weniger zur Beschreibung. Wenn Suomenlinna (#127) vorschlägt, Bernds Beziehung wegen der erkennbar herzlich-liebevollen Qualität nicht als Sugarverhältnis zu bezeichnen, bleibt Bernd dennoch bei diesem Begriff. Hier sehe ich unterschiedliche Umgangsweisen mit der Situation, die mehr von der persönlichen Art bestimmt sind als durch objektive Kriterien. Die einen Betroffenen sprechen vielleicht etwas großspurig von Liebe, die anderen vermeiden lieber dieses große Wort.

 

Bei Bernd fällt mir auf, wie zurückhaltend er davon spricht. Er spricht (#126) von Zuneigung, Loyalität, Vertrautheit, von einer sehr schönen gemeinsamen Zeit, von extrem gutem Sex. Ich denke mir da, warum sagt er nicht einfach: Ich liebe diese Frau, bzw. Es ist ein Liebesverhältnis? Ich jedenfalls hatte in meinem Fall des "Liebskasper-Verhältnisses" irgendwann gesehen, dass es einfach so ist und ich dazu stehen will...

 

Wenn jemand, wie Bernd, eher vermeidet, die Beziehung ein "Liebesverhältnis" zu nennen, können außer dem monetären Versorgungsfaktum zwei andere Gesichtspunkte eine Rolle spielen:

Da ist einerseits die Vorsicht, weil es sich um eine in gesellschaftlicher Sicht nichtformale Beziehung handelt (Nicht-Ehe), bzw. weil es eine Parallelbeziehung zu einer bestehenden (Ehe-)Beziehung ist.

Zum anderen spielt die bewusste Nichtfestlegung bzw. die Vermeidung von Besitzansprüchen eine Rolle: "Ich dachte immer, sie findet nach ein paar Jahren mal einen Partner und dann endet das auf natürliche Weise."

 

Tanjas Skepsis, dass solche Beziehungen wegen emotionaler Grenzüberschreitungen leicht in Schieflage geraten und im Drama enden können, muss man nicht notwendigerweise auf diese spezielle Beziehungsform des Sugars beziehen. Diese Dynamik wird genauso im Konzept der Polyamorie diskutiert.

 

Für mich bestätigt sich in unseren Überlegungen wieder aufs Neue, dass der Knackpunkt darin liegt, dass es keinen Besitzanspruch gibt - egal in welcher äußeren Form die Beziehung lebt. Falls Bernd in diese Richtung tendiert ("Treue ist nicht wichtig, auf die gemeinsame Zeit kommt es an"), wackelt meine skeptische Argumentation (#45) gehörig.

 

Auch schön! Klasse Thread...

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Bei Bernd fällt mir auf, wie zurückhaltend er davon spricht. Er spricht (#126) von Zuneigung, Loyalität, Vertrautheit, von einer sehr schönen gemeinsamen Zeit, von extrem gutem Sex.

 

Mir blieb der von Bernd erwähnte wohldosierte Sex (von seiten der Frau) im Gedächtnis...würde mir in so einer Situation schwerfallen, da ich das ja nicht einmal in einm 4-Stunden-Escortdate akzeptieren würde.

Aber vielleicht ist dies der stärkste Zauber des Lebens: es liegt ein golddurchwirkter Schleier von schönen Möglichkeiten über ihm, verheißend, widerstrebend, schamhaft, spöttisch, mitleidig, verführerisch. Ja, das Leben ist ein Weib! - F. N.

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Solcherlei Beziehungen sind, egal ob Liebeskasper, Sugardaddy oder "Verhältnis" gleich welcher Art, für mich in erster Linie EMOTIONALER Natur.

 

Das ist wie Musik und gemeinsames Tanzen dazu. :tanz:

 

Da spüren wir den Rhythmus, wir empfinden die Wellen der Melodie, wir zerfließen in den Harmonien der Akkorde und in der gemeinsamen harmonischen Bewegung mit dem Tanzpartner.

 

Kennt ihr das, wenn die ersten Takte eueres Lieblingssongs erklingen und der Tanzpartner schon mit den Füßen wippt...?

 

Tanz ist Sexualität, heißt es doch so schön.

 

Aber nur, wenn wir es fühlen, wenn es groovt, auch wenn mal der eine oder andere Schritt daneben geht oder anders ausfällt als es der Tanzlehrer uns auf den Boden gemalt hat.

 

Schön, wenn man das völlig irrational zulassen kann.

 

Tanzen befreit.

 

Solche Liebeskasper/Sugardaddy-Beziehungen außerhalb der "Tanzschulenregel" auch.

 

Zumindest diejenigen, die das emotionale und irrationale des Rhythmus zulassen und einfach nur tanzen und leben. Auch, wenn mal ein paar Schritte daneben gehen oder auch mal die Tanzpartner wechseln.

 

 

:tanzgirl:

 

 

..... und dann gibt es noch diejenigen, die beim Tanzen nur nach unten auf die Füße starren und laut die Tanzschritte aus der Tanzschule mitsprechen.

 

"Musik? Welche Musik? Hab' ich nicht gehört. Ich war mit der korrekten Abfolge meiner Tanzschritte beschäftigt." :au:

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Ach Max, gib uns doch den Schlüssel für deine Allegorie mit. Who is who?

 

Ich darf vermuten, dass dich mein Post mit der Parallele von Sugardaddy und Liebeskasper inspiriert hat. Ich darf vermuten, dass du mein "Zur-Liebe-Stehen" und Bernds "Es-ist-einfach-so" bestärken möchtest.

 

Wer sind diejenigen, die in deiner Wahrnehmung "einfach nur tanzen und leben"?

Wer sind diejenigen, die "nur nach unten auf die Füße starren"?

 

Ich darf vermuten, ich bin mitgemeint.

 

Ist ein Forum nicht genau so ein Ort, wo man das eigene Tanzen und das Tanzen der virtuellen Freunde anschaut? Im besten Falle zeitversetzt und gemeinsam? Um dann weiterzutanzen?

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Ich hatte versucht, meine Erlebnis möglichst allgemein darzustellen. Viele Informationenn zu meinem Umfeld fehlen natürlich.

 

Mir ging es besonders um den herabwürgigenden Begriff des Sugar Daddies und um die Probleme, die eine öffentliche Beziehung mit starkem Altersunterschied zu einer auffallend gut aussehebnden Dame mit sich bringen. Wohlgemerkt aus meiner Perspekive, und aus meiner Wahrnehmung, aber auch mit großem Interesse für die Situation an sich. Ausserdem

sollte man bedenken, dass bei stimmiger Ausstrahlung und Chemie sehr leicht Zuneigung entstehen kann. Da man sich auf eine recht spezielle Weise kennengelernt hat, kann es

sehr lange dauern, bis bis diese vom Gegenüber auch geglaubt werden.

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