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Fremdgehen im Paysex == Betrug am Partner?


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Ich habe mich im Paysex nie als Chef gesehen, das ist doch eher die Agenturleitung. Eher als Kunde oder Gast, ggf. auch als Auftraggeber. Und wenn es besonders langweilig war, dann auch mal als Freier. Aber eigentlich verstehe ich mich als Kunde.

 

 

So war mein Vergleich nicht gemeint. Es geht darum, daß Escorting kein "Betrug" am Partner ist, sondern nichts anderes als eine geschäftliche Beziehung, ein Vertrag. Auch wenn es wsentlich angenehmer sein kann, u.U. sogar für den Kunden UND die Lady, ist es doch "nur" ein Leistung-Gegenleistung-Verhältnis. Das endet erst, wenn Du Deine Escort Lady fragst, ob sie Dich auch ohne Bezahlung wiedersehen will (und sie dann auch noch "Ja" sagt). Aber dann geht ja auch der Betrug am Partner los.

In gewissem Sinne verkaufst Du Dich ja in einem "normalen" Job auch, und machst manchmal Dinge, die Dir keinen Spaß machen oder Dir sogar zuwider sind. Aber schließlich hast Du einen (Arbeits-)Vertrag.

 

Bis neulich

skorpion666

Von der Natur aus gibt es weder Gutes noch Böses. Diesen Unterschied hat die menschliche Meinung gemacht.

(Sextus Empiricus, gr. Philosoph, 2. Jhd. n. Chr.)

 

"...aber es ist nicht wahr, dass die Jahre weise machen - sie machen alt."

Jack Beauregard

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So war mein Vergleich nicht gemeint. Es geht darum, daß Escorting kein "Betrug" am Partner ist, sondern nichts anderes als eine geschäftliche Beziehung, ein Vertrag.

Wenn dies eine Betrachtung aus der Sicht des Gastes darlegen soll (und in diesem Thread geht es um die Frage, ob die Nutzung von Paysex als Betrug an der Partnerin gesehen werden kann [muss] ), so ist deine Argumentation, bzw. Suche nach einer Legimitation, in meinen Augen schon sehr abenteuerlich, um nicht zu sagen an den Haaren herbeigezogen. Und dies losgelöst davon, wie man in der Sache zu der Thematik steht. Dass die Feststellung, Paysex sei ja letztlich nichts anderes als ein Vertrag, als Persilschein betrachtet werden kann, dürfte so manche als Partnerin davon betroffene Frau vor die unlösbare Aufgabe stellen, zu entscheiden, ob sie darüber lachen oder weinen soll.

 

 

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

................

Ironie ist der Schild und das Schwert des Geistes -

Esprit, Humor und Empathie hingegen die Fingerabdrücke der Seele

 

und dennoch: "wehe dem, der wehe tut ..." עין תּחת עין ajin tachat ajin

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endlich wird es ein bißchen kontrovers...

 

Ich hatte ja schon erwähnt, daß meiner Meinung nach alles, was über eine rein geschäftliche Beziehung hinaus geht, gerade erst Betrug ist. Wenn das (der Vertrag) nicht der "Persilschein", wie Du es nennst, ist, was könnte denn sonst den (heimlichen) Paysex legitimieren?

 

Der eigentliche "Betrug" besteht wenn schon darin, das heimlich zu tun. Das kann man auch auf andere heimliche Aktivitäten übertragen und ist nicht spezifisch für Sex.

 

Stell Dir vor, Du lebst in eine sog. "offenen Beziehung", wo wirklich beide damit leben können, daß der andere noch weitere Sexualpartner hat. Da ist regelmäßig die Bedingung, daß beide bzw. ihre Partnerschaft so gefestigt sind, nicht Gefahr zu laufen, sich zu verlieben. Also Sex, aber keine (dauerhaften) Gefühle...

 

An dieser Stelle erwähne ich gern den Gedanken, daß unser aller Einstellung zur Sexualität, deren Exklusivität, die Monogamie usw. doch maßgeblich nicht vom Individuum kreiert wurde, sondern vielmehr Ergebnis uns umgebender gesellschaftlicher Normen ist, wenn auch individuell unterschiedlich ausgeprägt. Wären wir als Mitglieder eines Stammes der Vielweiberei geboren und aufgewachsen, würden wir das auch nicht in Frage stellen (sind wir aber nicht, ich weiß)

 

Natürlich will niemand seiner Partnerin wehtun. Aber genau das ist ja der Grund, es zu verheimlichen. Würde man seiner Frau mitteilen, daß man sie sexuell als nicht ausreichend empfindet und daher außer Haus Sex hat, würde man ihr damit sehr weh tun und es wäre wohl kaum der Beziehung dienlich. Obwohl es ehrlich, und damit KEIN BETRUG (!) mehr wäre. Ergo, verheimlichen ist für alle das Beste. Oder eben verzichten, aber das muß halt jeder für sich entscheiden.

Für mich selbst gesprochen, ich habe in meiner noch recht kurzen Praxis schon so viele wichtige Dinge über Sex und Frauen gelernt, daß meine Frau und damit unsere Beziehung sehr wohl Vorteile davon hat. Zugegeben, erfahren darf sie nicht, woher meine neuen Ideen kommen ;-)

 

Zuletzt mal eine ganz ketzerische Frage, mit 'ner Vorgeschichte:

Nimm an, Du hat eine Frau, die Du ganz besonders liebst, über jeden Zweifel erhaben.

Du bist aber der Überzeugung, daß es sexuell besser laufen könnte. Leider ist sie nicht so eingestellt, daß Du mit ihr offen darüber reden bzw. einfach neue Dinge ausprobieren kannst. Du hast schon längere Zeit vieles versucht. Die einzige Reaktion ist aber immer wieder etwa diese: "Ich weiß gar nicht, was Du hast, Schatz. Es ist doch alles in Ordnung. Ich mag unseren Sex, auch ohne Orgasmus." und schaut Dich dabei liebevoll an. Du weißt, sie meint es gut, sie liebt Dich und würde sich nie beschweren. Du weißt aber auch, daß es Dich auf Dauer frustriert, denn Du willst mehr für sie tun.

 

--> Was tust Du?

 

(egal für wie konstruiert oder an den Haaren herbeigezogen das scheinen mag, es ist eine Geschichte, die das Leben schrieb)

  • Thanks 2

Von der Natur aus gibt es weder Gutes noch Böses. Diesen Unterschied hat die menschliche Meinung gemacht.

(Sextus Empiricus, gr. Philosoph, 2. Jhd. n. Chr.)

 

"...aber es ist nicht wahr, dass die Jahre weise machen - sie machen alt."

Jack Beauregard

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Natürlich will niemand seiner Partnerin wehtun. Aber genau das ist ja der Grund, es zu verheimlichen. Würde man seiner Frau mitteilen, daß man sie sexuell als nicht ausreichend empfindet und daher außer Haus Sex hat, würde man ihr damit sehr weh tun und es wäre wohl kaum der Beziehung dienlich. Obwohl es ehrlich, und damit KEIN BETRUG (!) mehr wäre. Ergo, verheimlichen ist für alle das Beste.

Es muss ja eh jeder für sich selbst entscheiden, wie er es handhabt. Aber, um wie vieles grösser wird der Schmerz, wenn sie es selbst herausfindet. Denn dann kommt die Enttäuschung über die Lüge hinzu. Und davor hätte ich halt Angst.

 

Gruß SB

Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein. (Albert Einstein) :zwinker:

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Es muss ja eh jeder für sich selbst entscheiden, wie er es handhabt. Aber, um wie vieles grösser wird der Schmerz, wenn sie es selbst herausfindet. Denn dann kommt die Enttäuschung über die Lüge hinzu. Und davor hätte ich halt Angst.

 

Gruß SB

 

Ich glaube, auf diesen Unterschied kommt es dann nicht mehr an. Bzw. bekommt man in den seltensten Fällen den Freidensnobelpreis, wenn man das Gespräch mit den Wort "Ach übrigens, brennt mir schon länger unter den Nägeln. Was ich Dir schon immer mal erzählen wollte..." einleitet.

 

Oder wie haben die Herren die Absolution ihrer Partnerin für Escort bekommen?

F CK

all I need is U

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Wie SB schon sagte muss uns oll jeder für sich selber entscheiden wie er da zu steht.

Aber ich denke das einige sich doch mächtig in die eigene Tasche lügen.

 

Klar,ganz nüchtern betrachtet ist P6 ein Geschäft.

Es gibt klare Absprachen und nach der gebuchten Zeit geht jeder wieder seinen Weg.

 

Aber warum ist es,nur weil es Paysex ist, kein Betrug am Partner????

 

Es ist richtig das im Paysex keine zu großen Gefühle entstehen sollten.

 

Aber habt Ihr nicht schon selber nach einem schönen Date danach ,auch Tage danach, den ein oder anderen Gedanken an den Escort verloren.

Oder wenn wir einen Escort mehrmals buchen wo ist dann die Grenze?? Oder verwischt Sie.Ist es sobald auch nur die kleinsten Gefühle aufkommen dann Betrug??

 

Wenn wir Abend an einer Bar eine nette Frau treffen und es kommt zu einem ONS uns man sieht sich dann nicht mehr....ist es dann Betrug weil keine Euros im Umschlag (da ist er wieder) übergeben wurden??

Aber auch hier war es doch nur Sex

 

Kurz gesagt für mich ist P6 genauso Betrug am Partner wie ein ONS.

 

Oder wie würde der ein oder andere es sehen wenn seine Frau einen Mann buchen würde???

Nicht als Betrug??

 

Nur gut das ich keinen Partner habe:grins:

  • Thanks 3

Das Leben ist wie eine 1/4 Meile

 

Ich habe noch nie ein wildes Tier gesehen das Selbstmitleid empfunden hat

 

Wenn Sie nah genug sind um uns zu töten, sind wir auch nah genug um Sie zu töten

( Lt Colonel Moore)

 

la vida varia de dia en dia

 

der einzige leichte Tag war gestern

 

Der Anschiss wartet überall

(Mario Kotaska)

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Zuletzt mal eine ganz ketzerische Frage, mit 'ner Vorgeschichte:

Nimm an, Du hat eine Frau, die Du ganz besonders liebst, über jeden Zweifel erhaben.

Du bist aber der Überzeugung, daß es sexuell besser laufen könnte. Leider ist sie nicht so eingestellt, daß Du mit ihr offen darüber reden bzw. einfach neue Dinge ausprobieren kannst. Du hast schon längere Zeit vieles versucht. Die einzige Reaktion ist aber immer wieder etwa diese: "Ich weiß gar nicht, was Du hast, Schatz. Es ist doch alles in Ordnung. Ich mag unseren Sex, auch ohne Orgasmus." und schaut Dich dabei liebevoll an. Du weißt, sie meint es gut, sie liebt Dich und würde sich nie beschweren. Du weißt aber auch, daß es Dich auf Dauer frustriert, denn Du willst mehr für sie tun.

 

--> Was tust Du?

 

Geil Skorpion666 :zwinker:

 

Ich kann Dir zwar nicht sagen was andere in diesem Fall tun würden/werden. Ich kann Dir nur sagen, was ich mir schon alles habe anhören müssen, von Freunden und Freundinnen, denen es ähnlich ging/geht.

(ab hier schreibe ich wieder klein :grins:)

 

und das habe ich dick!

meine frau/freundin liebt mich nicht mehr, weil sie nicht mehr mit mir schläft, oder es ihr nicht kommt, oder sie mir keinen bläst, oder sie diese nette filmchen nicht mit mir guckt, oder früher trieben wir es noch jeden zweiten tag, oder was auch immer.

frustration pur. auf beiden seiten.

ich habe es sowas von dick, diesen dann eine rede zu halten, was liebe denn eigentlich bedeutet!

und für was ich, oder er, oder sie, die verantwortung übernehmen muss/sollte. und darunter fällt eben nicht gerade meine ureigenste sexualität.

mir wird im leben von viel zu viel vorgespielt...das brauch ich dann nicht noch privat in meiner beziehung.

wenn ich meine partnerin liebe, so voll und ganz, dann liebe ich sie, weil sie so ist wie sie ist. und nicht dafür, jeder meiner bedürfnisse nachkommen zu müssen (obwohl ich genau spüre, dass sie das nur mir zuliebe tut) und ich zwinge sie schon gar nicht dazu!

 

was für eine beziehung wäre denn sowas?

 

und andersrum gesehen, in was für einer beziehung würde denn dann ich leben...oder sollte ich hier lieber von einem "gefängnis" reden?

wenn meine partnerin mich für all ihre bedürfnisse verantwortlich machen würde?

(ich weiß natürlich dass ich überspitze)

 

oh je oh je...

  • Thanks 1

gegenüber sehr attraktiven frauen, ist meist der mann der schutzbedürftige

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das gefällt mir immer besser hier... ;-)

 

Eine letzte provokante Frage für heute...

 

Grundsätzlich sehe ich das ja auch zwiespältig, gäbe es eine eindeutige Antwort auf diese Frage, würden wir auch nicht so kontrovers diskutieren können. Natürlich wäre ein ONS nach der "keine-Gefühle" Theorie dann auch kein Betrug. Und, ja, da eben verschwimmt die Grenze mal wieder. Wiederholter Paysex mit der gleichen Dame wäre dann ja vielleicht auch eher wieder Betrug. Aber...

(Ihr wußtet schon, es kommt ein ABER, nicht wahr...)

Nehmt meine oben geschilderte Ausgangslage, große, wahre Liebe, aber leider Unzufriedenheit in sexueller Hinsicht, und zwar nicht, was meine eigene Befriedigung angeht sondern mein Gefühl der (eingebildeten?) Unfähigkeit, meine Partnerin 100% zu befriedigen, und damit auf Dauer heftiges Frustrationspotential, zumindest bei mir...

Dann sehe ich genau zwei Möglichkeiten:

1. Hinnehmen der Situation, KEIN BETRUG, aber immer mit diesem unterschwelligen, negativen, unvollkommenen Gefühl, was die Sexualität angeht

oder

2. außerehelicher Paysex, der Erfahrungen bringt und maßgeblich die eigenen Fähigkeiten beflügelt und damit den ehelichen Sex besser macht, damit aber BETRUG am Partner

(natürlich macht es nebenbei auch noch Spaß, meistens jedenfalls)

 

Welche Möglichkeit ist nun die bessere?

 

Klar, Pay oder Nicht-Pay nicht der Kern dieser Frage. Theoretisch wäre auch eine reine F***beziehung ohne finanzielle Interessen denkbar. Aber das Paradies ist nun mal nicht so leicht zu finden :heul:

 

@Iceman?

How about it? Versetz Dich in meine Lage...

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(Sextus Empiricus, gr. Philosoph, 2. Jhd. n. Chr.)

 

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Jack Beauregard

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das gefällt mir immer besser hier... ;-)

 

Eine letzte provokante Frage für heute...

 

Grundsätzlich sehe ich das ja auch zwiespältig, gäbe es eine eindeutige Antwort auf diese Frage, würden wir auch nicht so kontrovers diskutieren können. Natürlich wäre ein ONS nach der "keine-Gefühle" Theorie dann auch kein Betrug. Und, ja, da eben verschwimmt die Grenze mal wieder. Wiederholter Paysex mit der gleichen Dame wäre dann ja vielleicht auch eher wieder Betrug. Aber...

(Ihr wußtet schon, es kommt ein ABER, nicht wahr...)

Nehmt meine oben geschilderte Ausgangslage, große, wahre Liebe, aber leider Unzufriedenheit in sexueller Hinsicht, und zwar nicht, was meine eigene Befriedigung angeht sondern mein Gefühl der (eingebildeten?) Unfähigkeit, meine Partnerin 100% zu befriedigen, und damit auf Dauer heftiges Frustrationspotential, zumindest bei mir...

Dann sehe ich genau zwei Möglichkeiten:

1. Hinnehmen der Situation, KEIN BETRUG, aber immer mit diesem unterschwelligen, negativen, unvollkommenen Gefühl, was die Sexualität angeht

oder

2. außerehelicher Paysex, der Erfahrungen bringt und maßgeblich die eigenen Fähigkeiten beflügelt und damit den ehelichen Sex besser macht, damit aber BETRUG am Partner

(natürlich macht es nebenbei auch noch Spaß, meistens jedenfalls)

 

Welche Möglichkeit ist nun die bessere?

 

Klar, im Prinzip ist die Frage Pay oder Nicht-Pay nicht der Kern dieser Frage. Theoretisch wäre auch eine reine F***beziehung ohne finanzielle Interessen denkbar. Aber das Paradies ist nun mal nicht so leicht zu finden :heul:

 

@Iceman?

How about it? Versetz Dich in meine Lage...

 

eine letzte provokante Antwort für Heute ...

 

eben diese, von dir über alles geliebte Parnerin, hat das Gefühl, dir eine nicht ausreichend erfahrene Geliebte zu sein und vögelt sich durch die gesamte Nachbarschaft um dieses Defizit auszugleichen.

(natürlich macht es ihr nebenher noch Spass)

...aber sie tut es letztendlich ja nur für dich ... die Fürsorgliche ...

 

 

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

  • Thanks 1

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@atlan,

 

*LOL* (really)

 

danke!

das war die Antwort, die ich aufgeschrieben und in einen Briefumschlag gesteckt hatte (ganz ehrlich)

 

Ich hoffe, daß sie sich die Mühe macht, nicht die Kerle aus der Nachbarschaft zu benutzen, sondern, wie ich, auf etwas geografische Distanz achtet. Diese Blicke der Nachbarn stelle ich mir lästig vor...

hey, solange ich es nicht weiß, was soll's :grins:

Andererseits vermute ich, wenn sie so locker drauf wäre, würde ich das wissen und ich wäre jetzt nicht da, wo ich bin (nämlich hier)

Von der Natur aus gibt es weder Gutes noch Böses. Diesen Unterschied hat die menschliche Meinung gemacht.

(Sextus Empiricus, gr. Philosoph, 2. Jhd. n. Chr.)

 

"...aber es ist nicht wahr, dass die Jahre weise machen - sie machen alt."

Jack Beauregard

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Jungs,

ungeachtet dessen, das ich es amüsant finde,

wie ihr euch hier die Provokationen um die Ohren haut,

und dabei weiter lawiert :oh::grins:

 

Scorpion hat ein paar Ansätze, die ich nachvollziehen kann.

Er benutzt für meine(!) Begriffe lediglich die falschen Bezeichnungen.

 

Fremdgehen versus Betrug.

Für mich 2 sehr unterschiedliche paar Schuhe,

die in einer soweit intakten Beziehung gänzlich andere Auswirkungen haben.

 

 

mal ein wenig mitmisch :zwinker:

Marion

  • Thanks 2

*** Die Frau ist kein Raubtier, im Gegenteil:

sie ist die Beute, die dem Raubtier auflauert***

(Manuel Ortega y Gasset)

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hey, solange ich es nicht weiß, was soll's :grins:

 

du wirst es erfahren, keine Sorge.

Spätestens dann, wenn sie dich mit ihrem neu gewonnenen Erfahrungsschatz und diverser Praktiken, wie zum Beispiel SM, Natursekt, Kaviar u.ä. liebevoll überraschen wird und zur Demonstration wie lustvoll ein MMMMMMMMF sein kann, die halbe Fussballmannschaft mitbringt.

.... aber natürlich alles nur um dir ihre Liebe und sexuelle Aufgeschlossenheit zu zeigen.

 

:grins:

 

 

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

  • Thanks 1

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Ironie ist der Schild und das Schwert des Geistes -

Esprit, Humor und Empathie hingegen die Fingerabdrücke der Seele

 

und dennoch: "wehe dem, der wehe tut ..." עין תּחת עין ajin tachat ajin

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wenn wir schon provozieren...

 

warum sagt denn keiner hier, und wir befinden uns ja hier in einem professionellen umfeld:

 

nein, ich-vögle-fremd-habe-einen-partner-und-habe-(trotzdem)-irrsinnigen-spass-daran ???

 

hm...warum wohl?

jetzt hab ich hier in diesem thread ja so einige states gelesen wie:

-evolution

-moral

-vertrauen

-liebe

- ...

 

und doch hört sich das ganze für mich an, wie die doppelmoral per se...

 

hey, ich finds klasse...und ich betone nochmal, meine partnerin hat mit meiner, mir eigenen sexualität, nichts, rein gar nichts zu tun. und meine verantwortung "ihr" gegenüber liegt einzig und allein darin, "ihr" nicht weh zu tun (jaja, ich weiß schon, das alleine ist es nicht ganz...). daher auch dieses: was ich nicht weiß...

denn gerade in dieser verantwortung liegt der schlüssel begraben.

 

und das (klar oder?) muss ich natürlich "ihr" auch zugestehen...dabei liegt es dann, selbstverständlich, in ihrem bereich, mit einem fussball-mmf verein aufzuwarten oder nicht. :zwinker:

wenn sie es dann nicht tut...obwohl sie mir die ganzen "techniken" gerne beibringen würde oder wird, so step by step...kann ich eigentlich von liebe ausgehen...denn, sie befiedigt ihre bedürfnisse ohne die beziehung zu gefährden (wir kennen ja diese ganzen diskussionen und problemchen drumrum...) und dabei, so ganz nebensächlich, auch meine...

 

und das sage ich jetzt in dem vollem bewusstsein, eben nicht in einem arcade forum angemeldet zu sein...aber wie auch immer...vielleicht läuft mir morgen die liebe meines lebens über den weg und ich denke auf einmal ganz ganz anders...was ich damit sagen will???

naja, ist eben alles ganz subjektiv und wahrscheinlich total abhängig von der beziehung die ich gerade eben führe...oder nicht.

  • Thanks 2

gegenüber sehr attraktiven frauen, ist meist der mann der schutzbedürftige

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wie wäre es mit der gründung von selbsthilfegruppe für:

 

1.gewissensgeplagte fremdgänger (weg vom weg der sünde)

2.wie komme ich preiswert zu einer lebenspartnerin (anmachtricks für den alltag)

 

oder einer getrennten diskussion von gebundenen und unvermittelbaren junggesellen :clown:

 

sorry, aber in einem paysexforum das von 90% mehr oder weniger streng verheirateten

frequentiert wird, fehlt mir der sinn zu ernsthaftigkeit und selbstkasteiung

 

 

ok, sorry ich muss das thema ja nicht lesen...

 

3.selbsthilfegruppe für mc süchtige

  • Thanks 1
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sorry, aber in einem paysexforum das von 90% mehr oder weniger streng verheirateten frequentiert wird, fehlt mir der sinn zu ernsthaftigkeit und selbstkasteiung

 

Woher kommt diese Einschätzung mit 90 %? Rein subjektive Annahme oder mehr?

Es gab mal eine Umfrage zu dem Thema, die sah dann doch recht anders aus ... war aber natürlich nicht repräsentativ, weshalb ich Dir, Alf, nicht absprechen will dass Du dennoch Recht hast mit den 90 % ... vielleicht überziehst Du aber auch etwas ... :zwinker:

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Woher kommt diese Einschätzung mit 90 %? Rein subjektive Annahme oder mehr?

Es gab mal eine Umfrage zu dem Thema, die sah dann doch recht anders aus ... war aber natürlich nicht repräsentativ, weshalb ich Dir, Alf, nicht absprechen will dass Du dennoch Recht hast mit den 90 % ... vielleicht überziehst Du aber auch etwas ... :zwinker:

 

ich gehe da einfach mal von buchern aus... da sind die singles schon eine minderheit..

ich kenne natürlich nicht alle bucher *gröhhl*

 

@asfa ich war schon mal eine woche abstinent und es hat gut getan :zwinker:

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Ein - wie ich meine - ganz interessanter Artikel, der gut dazu passt, mit welcher Motivation sich viele im PaySex-bereich bewegen...

 

Quelle : Stern

Original-Url : "Wie bitte, du willst Sex im Park?"

 

 

 

"Wie bitte, du willst Sex im Park?!"

© Michael Salow "Begehren setzt ein gewisses Maß an Fremdheit voraus", sagt Ulrich Clement

Wie können sich Paare den Spaß am Sex bewahren? stern GESUND LEBEN sprach mit dem Sexualtherapeuten Ulrich Clement über lähmende Romantik, heimliche Fantasien und den belebenden Reiz der Angst.

 

Herr Clement, Sie raten Paaren zu einer ungewöhnlichen Übung gegen sexuellen Appetitmangel: Sie sollen schlechten Sex miteinander machen. Was soll das?

Beide sollen sich bewusst machen, was sie da treiben. Das Interessante daran ist, dass die Partner dann etwas analysieren, was sonst automatisch abläuft. Sie werden sich ihrer eigenen Problemtäterschaft bewusst.

 

 

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit diesem Rat gemacht?

Zuerst bekomme ich verdutzte Reaktionen. Manche sagen dann: "Das können wir doch schon!" Manche Paare erzählen mir, dass sie sich totgelacht haben dabei, andere fangen schlecht an und machen gut weiter. Manche fragen mich auch, was denn schlechter Sex eigentlich sei, dann antworte ich: "Fragen Sie Ihren Partner, der weiß es bestimmt." Wenn sie darüber reden können, sind sie einen Riesenschritt weiter und müssen die Übung gar nicht mehr machen.

 

Die romantische Liebe kommt bei Ihnen nicht gut weg. Warum?

Diese Liebe der ersten Monate, bei der beide miteinander zu verschmelzen scheinen, ist ein ganz wunderbares Gefühl - aber ich kann es nicht erzeugen. Ich kann es nur genießen, wenn es über mich kommt. Deswegen ist es kein Handlungskonzept für eine Krise.

Viele Sexualtherapeuten setzen auf die Gemeinsamkeit der Partner gegen Langeweile im Bett - Sie setzen auf die Unterschiede und das Trennende ...

Begehren setzt ein gewisses Maß an Fremdheit voraus. Wenn beide Partner ihre eigenen sexuellen Wünsche und Fantasien wieder in den Mittelpunkt stellen und einander damit konfrontieren, dann ist die Überraschung groß: "Wie bitte, du willst Sex im Park?!" Ich habe in meiner Praxis oft erlebt, wie wenig Paare, die lange zusammenleben, über das sexuelle Profil ihres Partners wissen. Es ist natürlich nicht ohne Risiko, sich dem anderen zu offenbaren, aber deswegen ist es ja so spannend. Und Spannung kann Lust erzeugen.

 

Loben Sie deshalb die Angst als belebendes Element?

Ich schätze an der Angst, dass sie aufmerksam macht. Deswegen ist Fremdgehen ja so aufregend, weil immer die Angst da ist, es könnte rauskommen. Wenn Paare aus ihrer Lustlosigkeit ausbrechen wollen, dann kann richtig dosierte Angst ein Mittel dazu sein.

 

Viele Menschen kennen das Phänomen, dass man sich als Paar gut versteht und trotzdem keine Lust mehr auf Sex hat. Wie gleiten Paare da hinein?

Der Mechanismus ist nur schwer zu durchschauen, weil er auf guten Motiven beruht: dass Partner aufeinander Rücksicht nehmen, sich beachten, es dem anderen schön machen wollen. Das ist zu Anfang eine wunderbar liebevolle Situation, eben eine Stimmung voller Romantik. Wenn aber dieses Bestreben, es dem anderen recht zu machen, das bestimmende Moment der gemeinsamen Sexualität wird, dann führt es dazu, dass ich meine eigenen Wünsche reduziere. Wenn ich merke, meiner Partnerin behagt etwas Bestimmtes nicht, was mir aber eigentlich wichtig ist, dann lasse ich es eben bleiben. Eigentlich kein Problem... Aber dann lasse ich später noch etwas anderes bleiben. Und so landet man schließlich beim kleinsten gemeinsamen Nenner, der beide langweilt.

 

Können Sie uns ein Beispiel nennen?

Viele Männer schätzen schnellen, unaufwendigen Sex - die kurze Nummer vor dem Einschlafen. Das wird ein Mann aber nicht sagen, wenn er weiß, seine Frau findet das furchtbar und lieblos. Also bemüht er sich, zu machen, was ihr recht ist: sie lange zu streicheln, obwohl er eigentlich gar keine Lust hat. Das kann eine Weile gut gehen. Aber wenn er auf das, was er eigentlich schätzt, dauerhaft verzichten muss, dann entsteht eine schwierige Situation. Er beginnt Sex zu vermeiden.

 

Die Frau baut also eine Hürde für ihren Mann, indem sie Zärtlichkeit einfordert? Das ist doch ihr gutes Recht ...

Natürlich ist es das! Die Frage ist: Wie geht er damit um? Sagt er: "Ich will aber nicht"? Dann passiert eben nichts. Wir haben einen demokratischen Konsens, dass niemandem etwas zugemutet werden darf - deswegen ist der, der nicht will, der Stärkere. Nächste Frage: Wie geht die Frau damit um, wenn er nicht will? Das ist eine spannende Situation, aus der beide viel lernen könnten. Meistens ist es, im Sinne partnerschaftlicher Rücksicht, anders: Er geht darauf ein und macht mit. Er reduziert seine Sexualität auf den Teil, der ihr recht ist - und umgekehrt. Dann macht sich schleichend Lustlosigkeit breit, und die Rücksicht verhindert auf freundliche Weise die Sexualität.

 

Mit der Gefahr, dass einer fremdgeht?

Das ist nicht selten die Folge - immer häufiger in virtuellen Außenbeziehungen, im Internet. Hier kann ich mir einbilden, dass ich mit meiner ganzen Sexualität zum Zuge komme. Die erlebe ich im Alltag als bestimmt von meinem Partner oder meiner Partnerin. Das ist übrigens keine Frage von Sexualpraktiken, ob etwa Analverkehr vorkommt oder nicht. Das Problem ist grundsätzlicher: dass ich das Gefühl habe, mit meinen Wünschen und Bedürfnissen in der Partnerschaft nicht mehr vorzukommen.

 

Wer von beiden äußert dieses Gefühl in der Regel?

Häufiger die Frauen. Sie sind eher die Expertinnen für die Unzufriedenheit in Beziehungen, Männer dagegen Experten fürs Fünf-gerade-sein-Lassen und Ignorieren. Ich erlebe oft Paare mittleren Alters, bei denen die Frau sagt: "Das halte ich nicht mehr aus, so will ich nicht alt werden." Da merkt man ganz deutlich, dass es nicht um irgendwelche Stellungen im Bett geht, es geht um die Frage: Was will ich noch erleben, was bisher ungelebt ist? Und dann besteht die Chance, das Muster aufzubrechen und wieder zu einer erfüllten Sexualität zu kommen. Wer das Begehren wieder aufleben lassen will, muss einen Neustart wagen.

 

 

Ist es wichtig, begehrt zu werden?

Sehr wichtig sogar - weil so viel mitschwingt. Wenn ich nicht mehr begehrt werde, dann kommt schnell die Frage: Werde ich denn überhaupt noch geliebt? Wenn einer der Partner für seine Lust keinen Platz mehr in der Beziehung findet, hat das enorme Sprengkraft. "Was passiert, wenn die Therapie nicht fruchtet?", frage ich Paare in meiner Praxis immer. Und dann stellt sich oft heraus, dass einer sich trennen wird - tatsächlich oder nur innerlich.

 

Sie haben in Ihrem Buch "Guter Sex trotz Liebe" eine Serie von Übungen beschrieben, die Paare aus ihrer Unlust führen sollen. Welche steht am Anfang?

Am Anfang steht keine Übung, sondern das Eingeständnis: Ich bin unzufrieden! Paare ändern sich nicht, weil sie wollen, sondern weil sie müssen. Und sie müssen es, wenn einer den Zustand der Partnerschaft nicht mehr toleriert und seine Unzufriedenheit die Beziehung sprengen könnte. Die Partner müssen einsehen, dass sich nur etwas ändert, wenn jeder selbst etwas ändert und nicht etwa darauf wartet, dass der Partner das tut. Der wichtigste Faktor für die Veränderung ist nicht Hoffnung, sondern Resignation: Wenn ich die Hoffnung aufgegeben habe, dass mein Partner mit der Veränderung anfängt, erst dann ist klar, dass die Verantwortung bei mir liegt. Solange ich hoffe, stabilisiere ich paradoxerweise die Situation.

Was bedeutet diese V erantwortung, bezogen auf den Sex?

Eine der stärksten Übungen, die ich in meinen Therapien anwende, ist diese: Der eine Partner bestimmt, der andere ist der Liebesdiener. Beide verabreden sich auf eine Stunde Sex und definieren die Rollen. Drei Tage später geht's dann umgekehrt. Die demokratische Art - "So, wie du mich streichelst, streichele ich dich" - wird aufgehoben zugunsten der Einseitigkeit: einer bestimmt. Das fällt zumeist demjenigen viel schwerer, der den Ton angeben soll, als dem anderen, der die dienende Rolle hat. Hier passiert nämlich etwas Neues: Ich muss Farbe bekennen und sagen, wie ich es gern hätte. Das trauen sich viele nicht und sagen, das wird meine Frau oder mein Mann ja nicht mitmachen, und setzen den anderen wieder in die Position des erotischen Verhinderers. Sie trauen sich nicht, zu ihrer Sexualität zu stehen.

 

Aus Angst, abgelehnt zu werden?

Ich muss ja auf einen Teil meines sexuellen Profils zurückgreifen, der nicht Teil der gemeinsamen Sexualität ist - aus gutem Grund: weil ich irgendwann einmal festgestellt oder vermutet habe, dass meinem Partner das nicht behagt. Bei dieser Übung geht es um mehrere Schritte, von denen jeder wichtig ist. Erstens: Ich muss mir bewusst machen, was ich will. Zweitens: Sage ich's oder sage ich's nicht? Drittens: Wenn ich's gesagt habe: Machen wir's dann oder nicht? Wenn ein Paar so weit ist, hat es viel erreicht. Meistens ist schon der erste Schritt eine große Hürde.

 

Warum fällt diese Übung so schwer?

Weil das eigene sexuelle Profil sehr tief in mir vergraben sein kann. Bei einem Paar, mit dem ich lange gearbeitet habe, kam der Mann irgendwann damit heraus, dass er seine Frau gerne fesseln und dann vögeln würde. Sie war verunsichert - aber dann sagte sie: "Na gut, das ist nicht mein Ding, aber wenn du's schön findest..." Daraufhin erschrak er, weil auf einmal die Möglichkeit da war. Und die haben das, zumindest während der Therapie, nie gemacht. Wenn der eine die Tür aufmacht, muss der andere deswegen nicht gleich hineingehen. Aber schon die Erkenntnis, dass es da etwas jenseits der sexuellen Routine gibt, belebt die Sexualität.

Wie sollten Paare denn mit diesen neuen Möglichkeiten umgehen?

Darüber verhandeln. Partner verhandeln übrigens meistens dann gut, wenn sie etwas zu gewinnen haben - dann kommt die Logik des Investierens in Gang! Wenn zum Beispiel der Mann sehr gerne mal Analverkehr machen möchte und die Frau sagt, dass sie das partout nicht will, ihm dafür aber etwas anderes anbietet - dann rührt er sich. Ich habe nie erlebt, dass einer sagt: "Das will ich oder gar nichts!" Und so merken beide, wie sie aufeinander zugehen können und dabei etwas gewinnen. Dann kann ich auf eine bestimmte Praktik auch verzichten.

 

Wie wichtig ist Mut?

Ich brauche Mut, um ein Risiko einzugehen. Sonst wär's ja keins. Aber bevor ich meiner Partnerin sage, dass ich die Fantasie habe, gemeinsam mit ihr und ihrer besten Freundin in einen Swingerclub zu gehen - da sollte ich schon überlegen, ob diese Offenheit Spannung erzeugt, eine Herzattacke auslöst oder vielleicht sogar Vertrauen zerstört. Weil sie sich von jetzt an fragt, ob ich da sonst ohne sie hingehe. Hier muss ich abwägen. Das Motto heißt nicht: Nur raus mit der Sprache, und alles wird gut. Das wäre fahrlässig.

 

Ist es ein Indikator für die Qualität der Partnerschaft, wie offen ich sein kann?

Ja, das und der Wunsch des Partners nach Offenheit: Sag mir, wer du bist! Mute es mir zu! Ich will das wissen, auch wenn es mir nicht gefällt. Manche befürchten ja ganz Schreckliches: dass der Partner Sex mit Kindern will oder mit Tieren oder was weiß ich nicht alles! In den meisten Fällen sind die Wünsche und Fantasien längst nicht so ungewöhnlich.

 

In Ihrem Buch fordern Sie auf, "einander ein wenig fremder zu sein, als uns ansonsten lieb ist". Damit soll wieder die Spannung entstehen, die am Beginn der Beziehung spürbar war und den aufregenden Sex der ersten Monate ermöglichte. Aber schleift sich das nicht auch wieder ab? Muss ich nicht immer stärkere Reize ausüben, damit es wieder spannend wird?

Nein, es geht nicht um eine Art Eskalation der Reize. Der sexuelle Alltag hat auch seine Berechtigung. Ohne ihn ist ein Liebesfest gar nicht möglich. Die Partner erreichen eine neue Stufe der Gemeinsamkeit - indem sie aushandeln, was sie in Kenntnis ihrer sexuellen Unterschiede machen und was nicht.

Welche positiven Auswirkungen hat eine erfolgreich abgeschlossene Therapie - abgesehen davon, dass der Sex wieder befriedigend ist?

Zu den Resultaten gehört es, dass man gelten lässt, dass der andere anders ist; dass die Partner weniger Kompromisse eingehen und akzeptieren, was gegeben ist; dass sie die Selbstachtung beim Sex erhalten und einander mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen. Es geht nicht um ausgefeilte Techniken, verschiedene Stellungen oder Ähnliches, sondern um eine tragfähige, vertrauensvolle Beziehung - und es geht um Selbstverwirklichung.

 

Interview: Sven Rohde

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Ein - wie ich meine - ganz interessanter Artikel, der gut dazu passt, mit welcher Motivation sich viele im PaySex-bereich bewegen...

Viele, meinetwegen. Aber das sind bei weitem nicht alle. Obs die Mehrheit ist sei auch erstmal dahingestellt. Jedenfalls finde ich mich da nicht wieder. Diese Erklaerungsversuche laufen immer auf das gleiche raus:

 

Wenn jemand Sex ausserhalb seiner Beziehung sucht, dann laeuft in der Beziehung was falsch.

 

Ich glaube nicht, dass das in der Allgemeinheit stimmt. Es ist m.E. einfach die "politisch korrekte" Erklaerung des Phaenomens.

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Also nein, was für ein Gelaber um ein einfaches Thema.

Na klar ist Pay- Sex, sofern man in einer festen Beziehung ist Betrug am Partner. Ich kenne keine Frau, die sich das freiwillig gefallen lassen würde, auch keinen Mann.

 

Wozu darüber eine Grundsatzdiskussion??

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